Erfahrungsberichte BMW i3 (94Ah)

Re: Erfahrungsberichte BMW i3 (94Ah)

Beitragvon SaschaG » So 17. Sep 2017, 17:07

Sehe ich genauso. Wenn du Pech hast wie ich, dann hast du auch noch Gegenwind und kommst maximal 150km.
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Re: Erfahrungsberichte BMW i3 (94Ah)

Beitragvon kabe » Mo 18. Sep 2017, 04:30

MichiRedv hat geschrieben:
...
Wir hätten Anfang November eine 190Km lange Strecke vor uns, hauptsächlich Autobahn (160Km davon).

Unser 94Ah ohne Rex hat eine Wärmepumpe und normal haben wir zu der Zeit 10-15 Grad.
Ich denke, daß ich da bei max 120 Km/h auf der Autobahn ohne Nachladen durchfahren kann.
...

In EcoPro mit Tempomat 103km/h könnte es klappen. Aber ohne Kenntnis der Strecke und des Wetters, wird das wohl keiner wirklich beantworten können. ;)
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Re: Erfahrungsberichte BMW i3 (94Ah)

Beitragvon phonehoppy » Mo 18. Sep 2017, 08:06

Ich habe meinen i3 94Ah auch schon über den letzten Winter gebracht, und in der Tat finde ich im Winter 190 km bei 120 km/h nicht sicher möglich. Bei 15 Grad Außentemperatur musst Du aber vermutlich kaum zuheizen, so dass es bei so einem Wetter noch klappen würde. EcoPro+ mit 120 km/h geht ja nicht, da hier auf 90km/h begrenzt wird. Gibt es Schnelllader auf der Strecke? Wenn ja, kannst Du es ja drauf ankommen lassen und im Notfall nachladen...
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Re: Erfahrungsberichte BMW i3 (94Ah)

Beitragvon BMW EV » Mo 18. Sep 2017, 08:13

Ich denke auch , das es knapp nicht reichen wird.
Aber Eco Pro+ geht natürlich , auch mit 120 ,aber Du musst den Tempomat einschalten. Brauchst Ihn aber nicht nutzen.

Grüße , Frank.
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Re: Erfahrungsberichte BMW i3 (94Ah)

Beitragvon MichiRedv » Di 14. Nov 2017, 19:13

Hallo zusammen,

ich schulde noch eine Antwort.
Es hat in der Tat knapp nicht gereicht, so daß wir immer in Dingolfing geladen haben.
20 min CCS dort führten immer zu 20-30% Restladung am Ziel.

Zeitlich war es dann so, daß man keinen Verlust hatte, weil 120-140 gefahren werden konnte und man rechts kein Hindernis war. Mit ca 100 KM/h hätten wir durchfahren können, wären dann aber wohl zum Gespött der Binären Vertreterfahrer geworden ;-)
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Re: Erfahrungsberichte BMW i3 (94Ah)

Beitragvon DaKienes » Di 14. Nov 2017, 22:36

Hallo Leute,

ich bin neu hier im Forum und habe bisher nur "lesend" teilgenommen. Vergangenes Wochenende habe ich von der BMW Austria GmbH Salzburg einen i3 für eine ausgiebige Probefahrt zur Verfügung gestellt bekommen. Ich bin den 60er im Dezember 2013 bereits kurz probegefahren und war begeistert. Dieser zweite Anlauf war einfach ein Traum. Ich bin, auch wenn er nicht ganz perfekt ist, begeistert von dem Fahrzeug.
Aktuell fahre ich einen Volvo V70 D5 AWD mit Wandlerautomatik, ich nenne ihn die "Badewanne" (geräumig, solide, schwer, schwammig und sehr bequem). Im Verhältnis dazu ist der i3 ein "Go-Kart". (klein, handlich, spritzig, hart und auch sehr bequem).
Was haben die beiden gemeinsam: Man muss nicht schalten - sonst natürlich nichts. Der Vergleich ist für mich nor so weit zulässig, dass ich diese beiden Fahrzeuge unmittelbar hintereinander gefahren bin.

Regionale Lademöglichkeiten:
Ich habe die Zeit genutzt und mich mit meiner lokalen Lade-Infrastruktur beschäftigt. Für die aktuell zugelassenen Fahrzeuge scheint es genug davon zu geben. Ich habe nie eine/n zweite/n "Future-Car" Lenker/in an einer Ladesäule angetroffen.

Langstrecke und Novemberwetter:
Am Samstag habe ich einen Ausflug nach München gemacht um Erfahrung mit der Langstrecke (zumindest mit einer Zwischenladung) zu sammeln. Das Wetter war grauslig. Nass, kalt und windig. Ich bin voll geladen gestaret, habe meine Frau nach Salzburg gebracht und bin dann weiter nach München. Viel Landstraße, wenig Autobahn und habe in Hochfelln meine erste DC Schnellladung absolviert. 21,34 kWh von 31% SoC auf 95% in 32 Minuten und 14 Sekunden. Die Zeit habe ich mit etwas iDriver rumspielen, WC besuchen und einen Cappuccino samt Schoko-Muffin bei Nordsee verbracht. Ich habe keine einzige Minute ungeduldig auf das Ladeende gewartet. Dann ging es weiter am Chiemsee nach Norden und über die Wasserburger Landstraße zu meinem Ziel in Putzbrunn. Ich war insgesamt 4 Stunden unterwegs und bin genau so entspannt angekommen wie ich es mit dem Volvo getan hätte - vielleicht war ich eine 3/4 Stunde langsamer. Am Ziel habe ich 2 Stunden verbracht und mit dem "Ziegel" ein bisschen aufgefüllt. Dann bin ich die gleiche Strecke retour und habe wieder in Hochfelln nachgeladen.
Bei der Abfahrt in München zeigte wurde mir eine Reichweite von 110 km (SoC weiß ich nicht mehr) angezeigt. Das Ziel lag 95 km entfernt. Es waren also nur 15 km "Reserve" zum Ziel. Einmal habe ich ein - mit i3 grinsen ausgestattetes - Überholmanöver gestartet und dabei 3km von meiner "Reserver" verloren. Dank eurer Berichte habe ich auf die Reichweitenprognose vertraut, bin entspannt weitergefahren - grinsen tut man im i3 auch ohne zu überholen - und habe die Ladesäule mit 7% SoC erreicht. Nach einer Pinkelpause und 20 Minuten war wieder genug Energie getankt um es die rund 95 km bis nach Hause zu schaffen, wo ich wieder gemütlich am Ziegel vollgeladen habe.

Mein Fazit für die Langstrecke: Im Umkreis von 300 km ist für mich jedes Ziel entspannt und komfortabel erreichbar. Natürlich kann ich mit dem Diesel die Strecke am Stück bewältigen. Auch wenn der Diesel keine Pause braucht, mir tut sie sehr gut.

Energieverbrauch bei nasskaltem Novemberwetter:
Ich habe den Trip-Zähler bis zum Ende meines Probewochenendes nicht zurückgesetzt.
Es hat fast immer geregnet, es war windig, es war kalt, Sonntag auf Montag war Schneematsch auf der Straße und um die 0°C Außentemperatur. Nachts war er in der Garage und wurde vorklimatisiert. Auf 534.1 km hat der Boardcomputer einen Verbrauch von 16,8 kWh/100km angezeigt. Ich war großteils im Comfortmodus unterwegs mit 23-24° an der Heizung und die 250 Nm (PS ist was für Pferde und Verbrenner) Drehmoment habe ich auch gelegentlich abgerufen. Ansonsten bin ich ein "Segler" beim Autofahren, ich mag den großzügigen Abstand zur/zum Vorderfrau/-mann und habe die Bremse nur ganz selten betätigt.

Mein Motto für das fahren mit dem i3 (also Volvo Pilot): "Aus Freude am Fahren und entspanntem Ankommen".

Ich möchte mich hier nochmals ganz herzlich bei BMW Österreich bedanken, ganz besonders bei Herrn Herzfeld für die netten Dialoge vor und nach der Probefahrt. Es war ein wundervolles Wochenende mit einem wirklich gelungenen i3. Ich hoffe er wird genau so noch lange gebaut - damit ich auch einen bestellen kann.

Leider gibt es auch etwas, was mir nicht so gefallen hat und vielleicht könnt ihr mir sagen ob man das in den Griff bekommen kann.

1. Die Heizung: Bei der längeren Reise war mir immer kalt auf den Füßen & Waden. Ich habe das Gefühl, dass die Warme Luft der Heizung aufsteigt, bei den Rücksitzen abkühlt und von hinten unter dem Fahrersitz durchströmt und kalt auf meine Waden auftrifft. Ich hatte die Heizung auf 23/24°C und im Comfortmodus, allerdings immer auf der kleinsten Lüfterstufe, weil ich das pfauchen der Gebläse nicht leiden kann. Auch auf den Fingern war mir immer kalt. Später ist mir eingefallen, dass vielleicht hinten im Fußraum der Fondspassagiere keine Auslass für das Heizgebläse existiert. Ist dem so? Nachsehen kann ich jetzt nicht mehr.

2. Das Navigationssystem: Zu Hause hatte ich viel Ladeweile und Zeit mich mit dem Navi zu beschäftigen. Ich habe das Wiener Messegelände als Ziel eingegeben. Der BC zeigte eine Reichweite von 151 km an und das Navi sagte: "Reichweite zu gering, suche Ladesation ..." und dann hat es eine Lademöglichkeit in 150 km Entfernung vorgeschlagen (ohne jegliche nähere Alternative). Ich weiß - dank goingelectric.de - dass es dazwischen viele Möglichkeiten gibt auch DC zu laden. Irgendwo in den Einstellungen habe ich auch die Möglichkeit gefunden, die Lademöglichkeiten zu Filtern (nach Zahlungsmöglichkeiten, ...), habe es aber nicht geschafft aus mit dem Navi onboard eine Route zu planen. Es scheint, als müsste man sich vor einer Reise, die die Reichweite übersteigt, manuell die Lademöglichkeiten planen umd bequem und stressfrei ans Ziel zu gelangen. Ist dem so, oder fehlt mir einfach die Erfahrung mit der Bedienung?
Außerdem ist der Adresstamm für meine Gegend sehr ungenügend. In meiner Ortschaft gibt es über hundert Hausnummern. Meine eigene existiert bereits 10 Jahre. Trotzdem sind nur 7 Stück zu finden und das ist absolut wertfrei. Nutze ich die Suchfunktion in der CD-App, finde ich mein Haus und kann es auch als Ziel an das Fahrzeug sende und das würde sogar besser gefallen als mit dem iDrive, aber trotzdem ist es etwas ernüchternd, da das Navi doch eine ganze Stange Geld kostet.

Ansonsten wäre der i3 die perfekt Mobilitätslösung für mich, wäre da nicht die Ungewissheit über mein zukünftiges Fahrverhalten (neuer Job, viele Dienstfahrten mit dem privat-PKW). Ich muss leider abwarten, wie das im Alltag tatsächlich wird, bevor ich mir einen zulegen kann. Ich bin ansonsten bemüht niemanden um etwas zu beneiden, aber ... schon wieder ein aber ... ich beneide wirklich jeden, der einen i3 fahren darf. Er ist einfach ein "geiles Teil".

Ich hoffe ihr findet gefallen an meiner persönlichen Er-fahrung mit dem i3. Ich weiß, er ist ausführlich. Wenn ich mal im Schreiben bin, dann wird es manchmal etwas länger.

LG Daniel
DaKienes
 
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