"BMW verkauft i3 vor allem im Ausland"

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Beitragvon uop8Bahg » Do 26. Okt 2017, 09:59

22.200 elektrisch betriebene BMW i3 hat das Unternehmen von Januar bis September ausgeliefert – die meisten davon ins Ausland.
...
Am Donnerstag soll in Leipzig der 100.000. BMW i3 vom Band gehen...


https://heise.de/-3872912
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Beitragvon franmedia » Do 26. Okt 2017, 10:34

Das ist jetzt wenig überraschend, oder? Wie sollte es anders sein? Laut Geschäftsbericht hat BMW 2016 von knapp 2,4 Mio Autos "nur" knapp 300.000 in Deutschland verkauft. Da das bei allen anderen Herstellern ähnlich ist, hat Deutschland auch einen Handelsbilanzüberschuss. Isso :-)
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Re: "BMW verkauft i3 vor allem im Ausland"

Beitragvon Tho » Do 26. Okt 2017, 10:38

Das ist aber beim i3 keine Außnahme, bei den Verbrennern ist es doch nicht viel anders. Wir sind eben Exportweltmeister.
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Re: "BMW verkauft i3 vor allem im Ausland"

Beitragvon motion » Do 26. Okt 2017, 20:01

Der i3 wurde als MCV (Mega City Vehicle) konzipiert. Davon haben wir in Deutschland nicht mal eine.
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Re: "BMW verkauft i3 vor allem im Ausland"

Beitragvon Tho » Do 26. Okt 2017, 20:11

Ich denke die wenigsten i3 fahren in MCs. Warum auch, geht auch auf dem Land super. :lol:
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Re: "BMW verkauft i3 vor allem im Ausland"

Beitragvon motion » Do 26. Okt 2017, 21:08

Kommt drauf an wo man wohnt. Bei uns ist die nächste Großstadt fast 100km entfernt. Hin und zurück schafft man es nicht, ohne zu laden. Vor allem im Winter.

Und über solche "Entfernungen" lacht man in den USA.
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Re: "BMW verkauft i3 vor allem im Ausland"

Beitragvon OJi3 » Di 7. Nov 2017, 17:18

Stimmt.
Im Ausland ist man aber zumindest vereinzelt weiter, was die Ladeinfrastruktur angeht. Zudem gibt es andere Ansätze in der Förderung. Scheinbar sind auch die Autofahrer anderswo zum Teil offener, neue Wege zu gehen. Da steht sich unsere Autofahrernation etwas selbst im Wege, finde ich. Ganz abgesehen von dem Beharrungsvermögen der Hersteller, noch in großem Maße weiter auf den lahmenden Gaul zu setzen.
Ich denke aber auch, dass BMW in Sachen Marketing nicht besonders absatzfreundlich unterwegs ist. Oder weiß z.B. jemand, wann genau der neue i3 bei den Händlern präsentiert wird? Meiner sprach vor zwei Wochen vom 11.11. - das ist nun aber der Termin für den neuen X3. Auch wenn die Absatzzahlen in Relation zu den Gesamtzahlen stimmig sein mögen: mit etwas mehr Mühe ginge auch in Deutschland mehr.
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Re: "BMW verkauft i3 vor allem im Ausland"

Beitragvon Waldameise » Di 7. Nov 2017, 21:39

OJi3 hat geschrieben:
Stimmt.
Ganz abgesehen von dem Beharrungsvermögen der Hersteller, noch in großem Maße weiter auf den lahmenden Gaul zu setzen.

Da bin ich ganz anderer Meinung. Der Absatz von Verbrennern ist aktuel immer noch angesagt, um den Unternehmensgewinn zu maximieren. Und das wird auch trotz aller (teilweise auch politischer) Unkenrufe noch eine geraume Zeit so bleiben.

Sind wir doch mal ehrlich: Wir Elektro-Entusiasten sind doch gnadenlos in der Minderheit. In meinem Umfeld halten mich meine Mitmenschen für bekloppt.
Mir macht das Spaß, aber die meisten Zeitgenossen sind da anders.

Zum Thema Ausland:
Was mich wundert ist die offensichtlich hohe Akzeptanz von BEVs in Norwegen.
Können die dort zaubern oder sind die einfach nur anders als wir?
Die Rahmenbedingungen für BEVs sind dort doch wesentlich schlechter als in Deutschland.
Viel kälter (Sichwort Batterie)
und viel längere Wege.
Es ist immer zu früh für den Einstieg in die E-Mobilität. Aber wenn niemand einsteigt, dann wird das nix. :D
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Re: "BMW verkauft i3 vor allem im Ausland"

Beitragvon Helfried » Mi 8. Nov 2017, 06:19

Waldameise hat geschrieben:
Die Rahmenbedingungen für BEVs sind dort doch wesentlich schlechter als in Deutschland.


Busspuren und HOV lanes sind in Norwegen oder Kanada die Zauberwörter zum Pushen von E-Autos.
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Re: "BMW verkauft i3 vor allem im Ausland"

Beitragvon TurboK » Mi 8. Nov 2017, 07:03

Waldameise hat geschrieben:
Was mich wundert ist die offensichtlich hohe Akzeptanz von BEVs in Norwegen.
Können die dort zaubern oder sind die einfach nur anders als wir?
Die Rahmenbedingungen für BEVs sind dort doch wesentlich schlechter als in Deutschland.
Viel kälter (Sichwort Batterie)
und viel längere Wege.


Die Rahmenbedingungen in Norwegen sind generell um Lichtjahre besser als die hiesigen. Norwegen produziert mehr als 90% des Stroms aus Wasserkraft. Die kWh kostet 8 Cent. Auf E-Autos wird keine Umsatzsteuer erhoben, sie werden auch sonst in vielerlei Hinsicht staatlich gefördert. Die tieferen Temperaturen und größeren Distanzen sind über BEVs mit größeren Batterien leicht zu kompensieren.
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