BMW i3 oder VW E-Up

Re: BMW i3 oder VW E-Up

Beitragvon i_Peter » Mo 19. Okt 2015, 16:09

think. hat geschrieben:
...Ich weiss das ich mit einem E-Up! einen sehr kleinen Stauraum habe, aber wie gesagt dieses Auto würde ich vor allem im Alltag bewegen und mal einen Ausflug am Wochenende.
Ich habe sehr einfachen Zugang zu Carsharing, und da bekomme ich einen Golf oder Caddy wenn ich mal mehr Platz brauche.
Hat jemand Erfahrung wie es ist in einem Up! mit Familie? ...

Ich fahre i3 und kann alle Aussagen bestätigen, dass es mit 2 Kindern gut gehen sollte, insoweit man nicht immer den halben Hausstand mitschleppt.
Aber ich habe auch 12 Jahre Erfahrung mit Lupo (3L TDI) mit 2 Kindern im Alter bis zu 18+14 Jahre. Das hilft Dir vielleicht bei Deiner Bewertung des (eher leicht größeren) e-Up! Wir haben Winterurlaub und Urlaub in der Provence mit diesem Auto gemacht. Gepäck maximal 2 Koffer (senkrecht im Kofferraum) plus eine große Tasche in der Reserveradmulde (sowie auf dem Rückweg noch einzelne Weinflaschen zwischen Koffern und Rücklehne, in den Ablagen hinten rechts und links sowie eine Kiste zwischen den Kindern. Es geht, ihr seid ja bereit, Euch etwas einzuschränken. Ansonsten ist CarSharing eine gute Ergänzung. Nutze ich selber immer wieder, habe dort noch nie (außer zum Testen) die dort verfügbaren Zoes ausgeliehen, weil sie irgendeinen Vorteil auf meinen Strecken gegenüber i3 böten.

Und wenn Du ein Angebot für 30k€ findest, könnte ich eine Entscheidung für den i3 voll verstehen.
;)
BMW i3 22kWh i3 best-selling Plug-In in D 2016
193 km = größte bisher erzielte Reichweite (gefahren + angezeigte Restreichweite)
"Gewicht ist der Feind, Luftwiderstand das Hindernis"
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Re: BMW i3 oder VW E-Up

Beitragvon NotReallyMe » Mo 19. Okt 2015, 16:21

Wir haben sowohl einen E-Up, als auch den I3. Die Reichweite bei 90 km/h (im Sommer) und Ladeverluste habe ich in einem anderen Thread bereits ausgeleuchtet, Ladekurven an CCS zu beiden Autos findet Ihr im CCS Fachthread. Was noch fehlt ist ein Praxis-Vergleich der anderen Aspekte, den ich hier in Stichworten und unvollständig nachliefern möchte (alles vollkommen subjektiv und teilweise ungenau, aber praktisch fundiert :-) ):

Innenraum:

Vorn bieten beide ausreichend Platz auf der Fahrerseite. Das Raumgefühl ist im I3 besser, vor allem weil er dieses unendlich tiefe Armaturenbrett hat. Das Schiebedach bietet im E-Up eine größere Öffnung. Die Wertigkeit der Materialien ist schon im E-Up prima, aber der I3 bietet hier noch mehr. Beide bieten recht wenig Seitenhalt, die Sitzposition ist aber im E-Up vorne entspannter und langstreckentauglicher. Wenn man die Sitze vorne kommod eingestellt hat, dann hat man im E-Up verglichen mit dem I3 dahinter etwas weniger Platz. Der Kofferrum ist im E-Up für unseren Alltag (zu dritt) groß genug (er bietet eine sehr gute Höhe), der Kofferram des I3 hat dafür aber eine deutlich größere Fläche. Wenn man im E-Up die Kabel hinten ordentlich verstauen will dauert es etwas länger, der I3 ist hier mit dem Frunk im Vorteil. Für Leute, die das immer einfach hinten reinpfeffern macht das natürlich keinen Unterschied :-).

Fahrverhalten:

Die Lenkung und das Fahrwerk sind im E-Up "erwachsener" und gelassener als im I3. Trotz des geringeren Gewichts liegt der E-Up satter auf der Strasse als der I3. Es fällt im E-Up auch leichter den Wagen auf längeren Autobahn-Fahrten auf Kurs zu halten, beim I3 muss man für die laufend erforderlichen minimalen Korrekturen mehr Kraft aus dem Handgelenk aufwenden (beide Aussagen gelten für die gelassene Fahrt mit einer Hand in 6 Uhr Stellung). Die Lenkung im I3 ist mit einem Wort nervöser als im E-Up, wobei ich darin keinen praktischen Vorteil für den I3 erkennen kann. Dafür ist der Wendekreis im I3 erheblich besser, hier wurde der Vorteil einer eigenen neuen Plattform ohne Motor vorne voll genutzt.

Fahrleistungen:

So schön der Effekt der viel besseren Beschleunigung des I3 ist, beim E-Up ist sie mit gemessenen 11 Sekunden von 0 auf 100 in der Praxis auch ausreichend um Spass am Fahren zu haben. Wenn der Grip stimmt liegt der E-Up auf den ersten Metern im Vergleich sogar gleichauf. VW geht hier ohne Rücksicht auf Verluste vom ersten Meter an "All in" wohingegen der I3 sich bis 10 km/h zeit lässt um die volle Leistung anzulegen. Letztere Strategie ist allerdings auf Dauer besser, weil es eben selten den optimalen Grip gibt und weil das Material geschont wird.

Entertainment:

Hier punktet unser I3 voll (Achtung, das ist Ausstattungsabhängig). Das M&M System im E-Up ist verglichen mit dem Navi Professional im I3 gruselig. Das liegt zum einen am sehr kleinen Display, auf dem ich ohne Lesebrille nicht alles richtig erkennen kann. Es setzt sich über die sehr eingeschränkte Sprachsteuerung (nur Zieleingabe) fort und geht bis hin zur mehr schlecht als recht funktionierenden Touch-Bedienung. Es ist im E-Up auch nicht möglich das Smartphone per USB zu verbinden, dazu muss man über den Klinkenstecker gehen oder Bluetooth verwenden (mit den bekannten Nachteilen z.B. bei der Lautstärkeneinstellung). M&M nervt auch mit Kleinigkeiten wie der fehlenden automatischen Umschaltung auf das Nachtdisplay. Der Klang und die Lautstärke sind beim E-Up (Lautsprecher Vollausbau) prima, können aber nicht mit dem Harman-System im I3 mithalten.

Car Net vs. Connected Drive und Ladekarten:

Meiner Erfahrung nach funktioniert Car Net nicht so zuverlässig und schnell wie Connected Drive, bietet aber durch die Speicherung der einzelnen Fahrten mehr Möglichkeiten zur Auswertung. Beim E-Up ist es etwas doof, dass man Abfahrtszeiten nicht per App oder Web-Portal programmieren kann. Da hat VW am falschen Ende gespart, das ist nicht Stand der Technik. Schön ist bei der I3 App auch, dass sie per Fingerabdruck entsperrt werden kann, man ist sofort drin. Die VW App braucht seit dem letzten Update mehrere Bedienaktionen zur Anmeldung.

Charge&Fuel ist ein großer Vorteil für VW Kunden, wenn die Konditionen so bleiben und auch Ladestationen im Ausland oder bei Tankt und rast einbezogen werden. AC Laden kostet fast im gesamten SOC-Bereich keine 30 Cent pro kWh (bei 3,6 kW ), beim DC Laden sind es keine 40 Cent pro kWh. Und das alles ohne Grundgebühr. Bei ChargeNow zahlt man verglichen mit C&F selbst im Tarif mit Grundgebühr rund 50% mehr für die DC Ladung und mehr das doppelte für die AC Ladung. Hier gibt es also eine kleine Subventionierung seiner E-Kunden durch VW, deshalb ist es auch nicht vorgesehen ohne einen (teil)elektrischen VW an diese Karte zu kommen. Es war in der Vergangenheit allerdings nicht so einfach auch als grundsätzlich dazu Berechtigter an die C&F Karte zu kommen, wenn man das nicht gleich beim Neukauf des VW angekreuzt oder den VW gebraucht gekauft hat.

Laden und Langstrecke:

Dieser Punkt ist interessant, weil er ein vielleicht so nicht ganz erwartetes Ergebnis liefert. Beim Zwischenladen AC liegt der I3 natürlich erstmal in Front, weil er fast bis zu doppelt so schnell lädt wie der E-Up (bei uns 3,6 kW gegenüber 7,0 kW). Braucht man aber nahezu 100 % SOC um das Reiseziel zu erreichen sieht das Bild nicht mehr ganz so extrem aus: Unser E-Up lädt mit 16 Ampere in 5 Stunden komplett voll. Der I3 braucht für eine komplette Ladung fast 4 Stunden. Bei DC Ladung ist der E-Up, wenn man nahezu 100 % SOC braucht, im Vorteil. Er liegt mit seiner Limitierung auf 40 kW zwar im untern SOC-Bereich zunächst zurück, bleibt aber länger auf hohem Niveau und lädt in 25 Minuten bis über 95% voll. Der I3 schafft es in der gleichen Zeit nur bis etwa 85%. Für die verbleibenden 5% braucht der E-Up dann keine 10 Minuten mehr, der I3 ist mit den verbleibenden 15% dann noch mehr als eine Stunde beschäftigt.

Nun, woran liegt das? Zum einen ist der Vergleich nur nach SOC in % etwas irreführend: Beim E-Up bedeuten 100% SOC rund 16 kWh (vor dem letzten Werkstattbesuch waren es sogar nur 15 kWh), beim I3 sind es es gut 3 kWh mehr. Hat ein I3 also 85% geladen, dann hat er schon soviel Energie intus wie ein E-Up mit 100% SOC. Zum anderen wird an der Brutto-Kapaztät klar, dass VW hier deutlich mehr Headroom nach oben lässt, und deshalb länger mit höherer Leistung laden kann (bei 99% sind es noch 3kW, der I3 ist da längst mit weniger als 1 kW unterwegs).

Jetzt könnte man meinen, dass dann ja beide eigentlich gleichauf liegen. Das ist aber in der Praxis nicht unbedingt so und liegt an zweierlei: Zum einen kommt man meist nicht komplett leer an der Ladesäule an, der I3 kann also seinen Vorteil nicht ausschöpfen. Zum anderen kommt der E-Up, zumindest im Sommer, mit der gleichen Energiemenge und gleicher Soll-Geschwindigkeit > 90 km/h rund 10% weiter. Bei gleichen Distanzen und Geschwindigkeiten auf den Etappen muss der I3 also jeweils mindestens 10% mehr Energie hinzuladen. Bei unserer letzten Urlaubsfahrt mit beiden Autos in die Niederlande mussten wir den I3 jeweils über 90% für die nächste Etappe laden. Damit war der E-Up jeweils viel früher mit dem Laden fertig und am Ende der Reise auch eher am Ziel. Das ganze Spiel funktioniert aber nur in dem Bereich, in dem man den E-Up mit einer Ladung sicher bewegen kann und mangels Wärmepumpe auch nur im Sommer (der Winter-Vergleich steht noch aus). Für meine Fahrt zur Eruda hätte ich z.B. die Etappe von Bonn nach Wiesbaden (145 km) oder Gramschatzer Wald nach Wiesbaden (169 km) mit dem E-Up über die Autobahn nicht riskiert, mit dem I3 war das aber ganz sicher möglich auch ohne mit 100% SOC zu starten. Damit der E-Up auf lange Distanzen schneller als der I3 ist oder überhaupt eingesetzt werden kann braucht es ein ausreichend dichtes Netz von CCS Stationen, das es in Deutschland noch nicht hat.

Zuletzt nochmal was subjektives: Wenn meine Holde die Wahl hat, dann nimmt sie immer den E-Up.
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Re: BMW i3 oder VW E-Up

Beitragvon Karlsson » Mo 19. Okt 2015, 16:31

Maverick78 hat geschrieben:
landwirt29 hat geschrieben:
P.S.:
Den/die Zoe würde ich auf jeden Fall noch in Betracht ziehen. Die ist an den 22 kw Säulen in einer guten Stunde voll geladen und damit könntest du großteils sogar auf das Carsharing verzichten.


Den Zoe kennst du mit 2 Kindersitzpflichtigen Kindern vergessen, im Fond ist zu wenig Platz. Wie auch im e-Up! Mit 2 Kindern bleibt nur i3, e-Golf, Leaf, Soul EV (?), Tesla.
i3 und e-Golf hab ich mit meinen beiden kleinen Kindern bereits Praxis erprobt. Zoe ist durchgefallen.

Kommt auch drauf an, wer vorne sitzt. Hinter meiner Frau sitzend hab ich im Corsa C königliche Beinfreiheit :lol:
Aber stimmt, der Fußraum hinten ist beim Zoe nicht üppig.
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Re: BMW i3 oder VW E-Up

Beitragvon Hamburger Jung » Mo 19. Okt 2015, 16:49

Tolles Fazit notreallyme. Schön zu lesen und eine große Hilfe für den Interessenten.

Lg
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Re: BMW i3 oder VW E-Up

Beitragvon lautlos-unterwegs » Mo 19. Okt 2015, 17:35

Maverick78 hat geschrieben:
landwirt29 hat geschrieben:
P.S.:
Den/die Zoe würde ich auf jeden Fall noch in Betracht ziehen. Die ist an den 22 kw Säulen in einer guten Stunde voll geladen und damit könntest du großteils sogar auf das Carsharing verzichten.


Den Zoe kennst du mit 2 Kindersitzpflichtigen Kindern vergessen, im Fond ist zu wenig Platz. Wie auch im e-Up! Mit 2 Kindern bleibt nur i3, e-Golf, Leaf, Soul EV (?), Tesla.
i3 und e-Golf hab ich mit meinen beiden kleinen Kindern bereits Praxis erprobt. Zoe ist durchgefallen.


Also ich fahre meine beiden Kinder fast nur im Zoe herum. Bislang ohne Beschwerden. Sind allerdings erst vier und sechs.

Einen handelsüblichen Kinderwagen bekommt man in den Kofferraum allerdings nicht hinein, würde ich mal vermuten.
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Re: BMW i3 oder VW E-Up

Beitragvon think. » Mo 19. Okt 2015, 22:03

@NotReallyMe
fantastischer Vergleich, genau nach so etwas habe ich hier ausschau gehalten. danke

Zusammen mit der Information von i_Peter und dem Rest der anderen Meinungen wird es
wohl ein E-Up! werden.
Die 12000 (oder mehr) Euro differenz zum i3 sind mir dann wahrscheinlich zuviel, auch wenn ich dieses E-Auto im Moment
technisch als das ausgereifeste sehe.

Ich bin selbst lange einen Lupo (Seat Arosa) gefahren und zu zweit war er vollkommen ausreichend, und deshalb glaube ich
mit ein paar cleveren, platzsparenden Loesungen damit besser bedient zu sein als wie mit dem i3.
Es fehl mir auch der Dachgepaeckstraeger, den es wie gesagt beim i3 nicht gibt.
Hier in Suedtirol gibt es mittlerweile 2 CCS Ladestationen und es scheint das die lokale Regierung die Elektromobilitaet gut foerdert, deshalb glaube ich das ich lokal mit der Reichweite es E-Ups gut auskommen werde, ist ja vor allem auch als Pendlerauto vorgesehn.

Es wird also die Vernunft siegen, i3 waere die Loesung der Emotion ;)

Ich danke euch allen vielmals

LG
Olli
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Re: BMW i3 oder VW E-Up

Beitragvon endurance » Di 20. Okt 2015, 06:10

think. hat geschrieben:

Es wird also die Vernunft siegen, i3 waere die Loesung der Emotion ;)

Ich danke euch allen vielmals

LG
Olli
vermutlich ist das so, meine Frau würde (wenn der Preis passt) auch eher den e-Up nehmen (fährt aktuell Polo) - ich bin auch beide gefahren und der e-Up ist für mich nix. Ich will kein 08/15 Auto und habe mich bewusst für den auffälligen und neu konstruierten i3 entschieden. BTW: meine zweite Hälfte fuhr nur elektrisch wenn es nicht anders ging- höllische Reichweitenangst - mittlerweile fährt sie immerhin 20km Strecken (nur wenn der Akku voll ist) - ein i3 Rex hätte das evtl. kompensiert.
PV 18,2kWp - BHKW EcoPower 1.0, 30kWh LiON Sunny Island System
BMW i3 60Ah (Verbrauch ca. 13,8kWh/100km; SW: I001-16-07-506) - Technikblog: https://okedv.dyndns.org/wbb/wcf/
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Re: BMW i3 oder VW E-Up

Beitragvon Maverick78 » Di 20. Okt 2015, 11:04

lautlos-unterwegs hat geschrieben:
Also ich fahre meine beiden Kinder fast nur im Zoe herum. Bislang ohne Beschwerden. Sind allerdings erst vier und sechs.
Einen handelsüblichen Kinderwagen bekommt man in den Kofferraum allerdings nicht hinein, würde ich mal vermuten.


Und genau da liegt das Problem. Man bekommt Kinder nicht erst mit 4 oder 6. Der TE Ersteller schrieb ja das die Kinder erst in Planung sind. Ein Rückwärts gerichtete Babyschale, am besten noch mit Basis und Standfuß bekommst du hinten im Zoe hinter mir nicht rein. In der nächst größeren Klasse von 9-18 kg sind die Sitze recht groß und die Beine der Kinder zu kurz zum hängen. Mein damals 2,5 jähriger konnte dann hinter dem Fahrersitz im MaxiCosi die Füße oben ablegen und ich bin eher Normalgroß.
Und jetzt bitte keine Kommentare von wegen Kinder auf den Beifahrersitz. Kinder gehören nach hinten, das sind die sichersten Plätze!
Wenn du dann noch einen vollwertigen Kinderwagen für Babys mitnehmen willst, stößt du selbst beim e-Golf an die Grenzen.
Einen echten Familientauglichen Stromer gibt es bis dato nur bei Tesla, wenn wir mal den Kangoo und e-NV außen vor alles, die erst ab dem 3. Kind sinnvoll werden. Alles andere sind Notlösungen.
Maverick78
 

Re: BMW i3 oder VW E-Up

Beitragvon Hasi16 » Di 20. Okt 2015, 12:10

Also beim i3 bekommen wir unseren Kinderwagen problemlos rein - man muss bloß den richtigen kaufen. Ich hatte hier auch mal Bilder gepostet.
Iso-Fix ist kein Problem, auch nicht mit den Sitzen. Rückwärtsgerichtete Babyschalen sind etwas lästig wegen der Türen. Jetzt (bzw. ab dem achten Monat) haben wir ein nach vorne gerichteten Sitz. Jetzt ist es richtig praktisch, da die Säule zwischen den Türen nicht stört.

Viele Grüße
Hasi16
Hasi16
 

Re: BMW i3 oder VW E-Up

Beitragvon Andif » Mi 21. Okt 2015, 14:36

Hallo zusammen,

Erstmal bin ich froh ein solch informatives Forum gefunden zu haben :thumb: , ich lese seit geraumer Zeit mit und kann mich dem Thread Ersteller in seiner Frage nur anschließen.
Mir geht es da genauso, die Vernunft :geek: sag "Kauf dir den e-up!" Geringere Unterhaltskosten usw. Doch mein technisches Verständnis sagt mir, daß der i3 das durchdachtere E-Auto ist (vielleicht nicht gerade bei den hinteren Türen, mit unserer 6 Jährigen Tochter war das schon umständlich).
Ich habe alle drei Probe gefahren, erst den e-up! dann übers Wochenende den i3 und einpaar Tage später nochmal einen anderen e-up! und am Ende der Woche die Zoe. Somit hatte ich in kurzer Zeit einen sehr schönen Vergleich. Ich könnte Euch jetzt alles lang und breit aufschreiben, würde aber zu nix führen :o . Denn ich habe mich immer noch nicht entscheiden können :lol: . Jedes einzelne dieser Autos hat Vor und Nachteile, wahrscheinlich wird die Unvernunft Siegen, aber der Kampf ist noch nicht entschieden. :wand:

LG Andi
Niemand hat einen Zweifel an 1 Mio. Elektrofahrzeuge bis 2020! :geek:
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