BMW i3: legale Wege um bisschen Gewicht zu reduzieren

Re: BMW i3: legale Wege um bisschen Gewicht zu reduzieren

Beitragvon DeJay58 » Di 16. Jan 2018, 09:28

Norbert: Du bemerkst aber schon, dass hier quasi im Grammbereich versucht wird Gewicht einzusparen. Kopfstützen.... Da merkt nicht mal der Profi auf der Rennstrecke einen Unterschied. Auf der Straße bekommst Du vielleicht ab 100kg Reduktion beim i3 merklich was mit (Verbrauch, Dynamik).
Also die Kirche im Dorf lassen. Der i3 hat kein nennenswertes Einsparungspotential beim Gewicht. Am ehesten der Fahrer. 10kg abnehmen würde einigen sicher gut tun und dann kann man sich noch einbilden das Auto wäre sparsamer.
Video: i3 geht auch quer (neu 2018): https://youtu.be/yZzz71pzOQA


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Re: BMW i3: legale Wege um bisschen Gewicht zu reduzieren

Beitragvon Norbert W » Di 16. Jan 2018, 10:02

Sicher,
ich habe ja auch geschrieben, dass ich beim i3 kein wirkliches Potential für Gewichtseinsparungen sehe.

Bei meiner Elise was das aber ganz anders. Da gab es nicht eine Sache, die die große Gewichtseinsparung brachte, sondern sehr viele (auch kleinere) Sachen zusammen, haben ein merkliches Ergebnis gebracht.

Auch deshalb sehe ich es grundsätzlich so, dass jedes Gramm Gewichtseinsparung seinen Sinn hat (nicht nur der Toilettengang). Aber auch das hatte z.B. M-Schumacher auf dem Zettel, vor jedem Rennen gings nochmal aufs Tö.

Gerade beim i3 hatten sich die Ingenieure bei diesem Thema richtig ausgelassen, da kamen sicher auch kleine Teile auf die Waagschale. Man sieht es z.B. an den Sitzen, die sind gewichtsoptimiert. Oft ist es so, dass erst viele Mosaiksteine zusammen zum guten Ergebnis führen.
Es wurde sogar von den LED-Scheinwerfern abgeraten, weil die zu schwer waren. Sind die aktuellen neueren LED-Scheinwerfer leichter?
Ich liebe diese Detailversessenheit.
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Re: BMW i3: legale Wege um bisschen Gewicht zu reduzieren

Beitragvon DeJay58 » Di 16. Jan 2018, 10:28

Es ist hier aber keiner Michael Schumacher. Und das meine ich mit der Kirche im Dorf lassen. Zehn Kilo mehr oder weniger wird keinen messbaren unterschied bei irgendetwas bringen
Video: i3 geht auch quer (neu 2018): https://youtu.be/yZzz71pzOQA


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Re: BMW i3: legale Wege um bisschen Gewicht zu reduzieren

Beitragvon kabe » Di 16. Jan 2018, 10:48

Norbert W hat geschrieben:
...
Das Wichtigste ist für mich beim geringen Fahrzeuggewicht aber: Der Fahrspass :D
Fahrleistungen, Beschleunigung und Kurvengeschwindigkeit werden besser, je geringer das Fahrzeuggewicht ist.
...


Daher bin ich nach M3 CSL und M3 CRT etwas traurig, daß BMW beim i3s nicht mutiger war. Sowohl bei den Komponenten und danach auch beim Preis. Beim derzeitigen Aufpreis hätte man nicht viel mehr erwarten können, außer einem schwarzen Innenhimmel. :twisted:

Doch ohne das derzeitige Konzept würde ich wahrscheinlich immer noch nicht in einem Elektroauto sitzen, daher genieße ich was es gibt und träume, daß sich BMW vielleicht besinnt und noch einen i3 M, CSL, CRT, CS oder etwas Ähnliches vor Ende des Modellzyklus auf den Markt schmeißt. 8-)
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Re: BMW i3: legale Wege um bisschen Gewicht zu reduzieren

Beitragvon Paul468DX » Di 16. Jan 2018, 11:30

Das mit dem Gewichtstuning im Hinblick auf Fahrspaß interessiert mich auch. Was wiegt eigentlich der 12V Bleiakku?

Beim Motorrad habe ich die 12V Bleibatterie 1:1 gegen einen LiFeYPo4 Akku ersetzt, spart 5kg und auch noch sehr weit oben.
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Re: BMW i3: legale Wege um bisschen Gewicht zu reduzieren

Beitragvon Norbert W » Di 16. Jan 2018, 12:08

Wie, der i3 hat eine 12-Bleibatterie?
Und, wo ist die eigentlich?
Da könnte man doch merklich was reduzieren.
Es gibt mittlerweile viele Firmen, die Starterbatterieen in Lithium anbieten. Spannungs- und Leistungswerte müssen sicher identisch sein, sonst kann es evtl. zu Problemen mit Steuergeräten kommen.

Die verwendete Starterbatterie in meinem Lotus ist ca. 11 Kilo leichter als die originale Batterie war.

Aber sowas werden wohl die allerwenigsten mit einem i3 machen. Wenn ca. 40 Kilo Mehrgewicht für einen größeren Akku schnuppe sind, dann kannst du nicht mit einer leichteren Starterbatterie kommen :D
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Re: BMW i3: legale Wege um bisschen Gewicht zu reduzieren

Beitragvon ohne22 » Di 16. Jan 2018, 12:19

So ziemlich jedes Elektro-Auto hat noch eine 12V-Batterie, da die ganzen "Technik-Spielereien" mit 12 V arbeiten.

Theoretisch könnte man wohl auch einen Wandler einbauen, um vom großen Akku den Strom zu nehmen. Aber ich schätze mal, das irgendwas dagegen spricht. Daher bleibt uns die "normale" Autobatterie als Haupt-Defekt-Quelle erhalten (wenn man dem ADAC glauben darf).
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Re: BMW i3: legale Wege um bisschen Gewicht zu reduzieren

Beitragvon Paul468DX » Di 16. Jan 2018, 12:22

Norbert W hat geschrieben:
Wie, der i3 hat eine 12-Bleibatterie?
Und, wo ist die eigentlich?


Im Frunk. Mach die Wanne raus, dann ist sie gut zu sehen.

ja, die LiFeYPo4 Akkus (4S) haben die gleiche Ladeschlussspannung wie Blei. Ich verstehe BMW in diesem Punkt nicht. Mit Carbon und Hightec um jedes Gramm gespart, aber Blei als Notbatterie. Das geht mit Sicherheit auch mit den genannten Zellen, kostet natürlich etwas mehr. Dafür kein Schwermetall im Auto.
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Re: BMW i3: legale Wege um bisschen Gewicht zu reduzieren

Beitragvon Paul468DX » Di 16. Jan 2018, 12:25

ohne22 hat geschrieben:
So ziemlich jedes Elektro-Auto hat noch eine 12V-Batterie,


Ist imho Vorschrift und macht auch Sinn, Stichwort Warnblinken etc. wenn die Fahrbatterie nach einem Crash abgetrennt wurde.
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Re: BMW i3: legale Wege um bisschen Gewicht zu reduzieren

Beitragvon LocutusB » Di 16. Jan 2018, 12:55

Ist eh schon ein abgespeckter Akku mit nur 20Ah.
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