BMW i3 – Freude am Fahren?

Re: BMW i3 – Freude am Fahren?

Beitragvon Carsten » Fr 27. Sep 2013, 17:13

Super-E hat geschrieben:
btw. Weiß jemand, ob in den i3s ohne Schnelladeoption auch die CCS Dose verbaut wird, oder nur ein Typ2?


Auf der IAA sagte man mir, daß standardmäßig im i3 Typ2 verbaut wird und nur mit der Schnellladeoption auch die CCS Dose.
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Re: BMW i3 – Freude am Fahren?

Beitragvon eDEVIL » Fr 27. Sep 2013, 18:03

Super-E hat geschrieben:
das tolle an der CCS Schnittstelle ist doch, dass da ein vollwertiger Typ2 Stecker drin steckt. Weiterhin eine Gleichstromlademöglichkeit bis zu 170kW (850V*200A).

Mag ja in der Theorie ja sehr schöm, aber wenn dann Typ2 max 2 phasen AC (optional) hat und CCS nur gegenaufpreis, dann bringt das auch nicht die Verbreitung.

Wenn man sich anschaut, was diese ganz stecker und buchsen kosten, wird klar, das die dann natürlich nicht verbaut sein wird...
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Re: BMW i3 – Freude am Fahren?

Beitragvon Karlsson » So 29. Sep 2013, 07:15

dkt hat geschrieben:
Ich meine, wenn das so zutrifft, fände ich, hätte diese Verkaufspolitik hat nichts mit dem Werbeauspruch von BMW zu tun: „Freude am Fahren“!

Da hast Du den Werbespruch aber falsch verstanden. Der hat nichts mit günstigen Autos zu tun, es geht hier um sehr fahraktive Autos, die ihr Geld kosten. Und dem wird wohl auch der i3 gerecht werden.
Die Menschen und Umgebung in den Werbevideos zeigt ja, an wen die da so denken... stylisches Leben in San Francisco - da kostet das 1-Zimmer Apartment an die 3.000$ im Monat.
Die Aufpreisliste im 7er wird eher noch viel länger sein.
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Re: BMW i3 – Freude am Fahren?

Beitragvon xado1 » So 29. Sep 2013, 07:25

ich bin froh ,daß ich mir einen leaf tekna zugelegt habe.der hat alles und noch viel mehr,dinge die ich nicht brauche.absolutes highlight für mich sind led scheinwerfer,round view rückfahrsystem,lederasstattung mit winterpaket und natürlich der neue b-modus.
der bmw wird ein teurer flop,und wenn die nicht umdenken auch ein millionengrab.wird enden wie der c1 roller,gutes system,aber falsch durchdacht,teuer und an der richtigen zielgruppe vorbei.
als ich bei bmw nach den i3 gefragt habe,haben die verkäufer die nase gerümpft und gemeint,das auto ist nur etwas für reiche verwöhnte muttis und hausfrauen im wiener speckgürtel.
Lebenskunst ist die Fähigkeit, auf etwas Notwendiges zu verzichten, um sich etwas Überflüssiges zu leisten.
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Re: BMW i3 – Freude am Fahren?

Beitragvon dkt » So 29. Sep 2013, 08:04

xado1 hat geschrieben:
der bmw wird ein teurer flop,und wenn die nicht umdenken auch ein millionengrab.wird enden wie der c1 roller,gutes system,aber falsch durchdacht,teuer und an der richtigen zielgruppe vorbei.
als ich bei bmw nach den i3 gefragt habe,haben die verkäufer die nase gerümpft und gemeint,das auto ist nur etwas für reiche verwöhnte muttis und hausfrauen im wiener speckgürtel.


Abgesehen vom Preis, muss BMW schnell in zwei Fällen nachbessern.

Zum einen in den Lademöglichkeiten. Zum anderen in der Batteriekapazität und damit der Reichweite.

Problem für BMW ist, dass der Preis jetzt schon hoch ist, auch wegen der Karbontechnik, bzw. dann noch die Batteriekosten und die Kosten der Ladetechnik, hinzukommen.

Aber anders als in früheren Fällen, muss BMW die Probleme schnell lösen, denn jetzt geht es um die Zukunft der Firma und nicht nur um ein Randprogramm.

Und was die Verkäufer angeht: Diejenigen die die Nase rümpfen, werden zukünftig arbeitslos sein, denn die Zukunft fährt – das ist zumindest für mich so gut wie sicher – elektrisch!
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Re: BMW i3 – Freude am Fahren?

Beitragvon BuzzingDanZei » So 29. Sep 2013, 08:34

xado1 hat geschrieben:
als ich bei bmw nach den i3 gefragt habe,haben die verkäufer die nase gerümpft und gemeint,das auto ist nur etwas für reiche verwöhnte muttis und hausfrauen im wiener speckgürtel.


Aber der Rest der BMW Flotte ist für den Durchschnittsverdiener, ja? ;-)
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Re: BMW i3 – Freude am Fahren?

Beitragvon Karlsson » So 29. Sep 2013, 08:57

Ach, was seid ihr denn so negativ....ich finde den top! Ist halt kein billiges Auto. Ist ein Z4 auch nicht und der verkauft sich auch und da träumen die Menschen von.
BMW ist doch kein Hersteller, der billig den Pöbel mobilisiert.
Ich persönlich bin zu geizig für die Kiste, aber toll isser schon und ich sehe da einfach einen Impuls, der andere weiter dazu anregen wird, auch etwas zu tun.
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Re: BMW i3 – Freude am Fahren?

Beitragvon Nichtraucher » So 29. Sep 2013, 09:15

BMW ist sicher gleichermassen was für Pöbel und Gernegross. ;)
Es geht ja immer noch um Autos.

Ich finde es aber sehr gut, dass BMW den i3 rausgebracht hat. Ich finde das Auto selbst auch ganz ok. Aber:

    hätten Sie einen Akku wie z.B. im Leaf verbaut, dann gäbe es auch eine einigermassen vernünftige Reichweite und der RE könnte dann auch einen etwas größeren Tank haben.
    hätten Sie eine Ladetechnik ähnlich Zoe mit 11 und 22 kW gebracht

dann würde das Ding weggehen wie geschnitten Brot.

Jetzt erzähle mir bitte keiner, dass das Auto dann zu schwer geworden wäre. Auf die 50 kg, wenn überhaupt, kommt es nun wirklich nicht an.

So allerdings prophezeie ich ein Strohfeuer am Anfang und dann wird sich das ganz schnell legen, wenn die Jungs merken, dass nach weniger als 2 Stunden flotter Fahrt die Kiste erst mal wieder für mehrere Stunden ans Kabel muss. Auch wenns geschrieben steht, ist das bestimmt vielen noch nicht klar.

Sinngemäß ähnlich sehe ich es auch beim Up. Auch hier wurden Chancen vertan.

Wenn denn beim Zoe die Schnellladung extra Geld zur Akkumiete kostet, weil sie auf Dauer dem Akku schadet, kann sie ja bei CCS (oder auch Chademo) nicht plötzlich gut sein, oder?

Dafür das die Mutti die Brut in die Kita fahren und auch wieder abholen kann reicht es aber.
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Re: BMW i3 – Freude am Fahren?

Beitragvon meta96 » So 29. Sep 2013, 11:39

Kann euch da echt nicht verstehen. Ich finde es auch blöd, dass BMW sich entschieden hat, einen 1/2phasen-Lader zu verbauen. Aber wie schon einmal geschrieben, der ist zwar nicht das Gelbe vom Ei, aber zumindest ein, zwei Jahre getestet und für BMW (und andere deutsche Autobauer) ist es einmal ein wichtiges Kriterium, dass ihre Fahrzeuge gut bis sehr gut funktionieren, daraus leiten sie auch ihren Mehrpreis ab ...

... und jeder von uns der ein Herz für die Elektromobilität hat, freut sich über jedes zusätzliche Elektroauto und der i3 bedient eine Schicht, die derzeit noch nicht bedient wird ... der Smart ist zu klein, der Leaf zu eigenwillig, der Tesla doch recht teuer, die Zoe fast zu normal ... und wenn alle, ähnlich wie Nissan, jährlich ihre Fahrzeuge geringfügig weiter entwickeln, dann passt das schon. Nissan muss auch einmal die Existenz von Typ2 akzeptieren, da ist BMW schon einmal um einen Schritt voraus ...
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Re: BMW i3 – Freude am Fahren?

Beitragvon JuergenII » So 29. Sep 2013, 12:37

xado1 hat geschrieben:
als ich bei bmw nach den i3 gefragt habe,haben die verkäufer die nase gerümpft und gemeint,das auto ist nur etwas für reiche verwöhnte muttis und hausfrauen im wiener speckgürtel.

Und ist das beim Leaf anders? Rund 35.000 Euro und kaum mehr Reichweite und noch üblere Lademöglichkeiten. Dazu keinerlei Prestigewert, der ab 30.000 Euro schon von Vorteile wäre, aber zugegebenermaßen Blödsinn ist.

Nichtraucher hat geschrieben:
    hätten Sie einen Akku wie z.B. im Leaf verbaut, dann gäbe es auch eine einigermassen vernünftige Reichweite und der RE könnte dann auch einen etwas größeren Tank haben.
    hätten Sie eine Ladetechnik ähnlich Zoe mit 11 und 22 kW gebracht

dann würde das Ding weggehen wie geschnitten Brot.

Jetzt erzähle mir bitte keiner, dass das Auto dann zu schwer geworden wäre. Auf die 50 kg, wenn überhaupt, kommt es nun wirklich nicht an.

Generell: Ich habe bei den großen Automobilherstellern so den Eindruck, das ja kein Auto mehr als 200 km elektrischen fahren darf um nicht ihrer normalen Flotte Absatzeinbußen zu bescheren. Eher weniger. Dazu Preise, die heute dank fallender Akkupreise überhaupt nicht mehr notwendig sind. Auch das schützt Hersteller wie Nissan, VW oder Renault vor allzu großen Abwanderungen Richtung E-Fahrzeuge.

BMW gibt Normalreichweiten von 130 bis 160 km an. Damit käme der i3 weiter als der Zoe. Bei meinem getesteten Leaf im Sommer war im Regelfall nach gut 120 bis 130 km Schluss und er musste an die Ladesäule. Dank noch schlechterem Lader hat sich das noch weiter hinausgezögert. So gesehen wäre der i3 von der elektrischen Reichweite gar nicht mal so schlecht und auch die 2-phasen Aufladung - leider gegen 1.100 Euro Aufpreis - dürfte im urbanen Umfeld locker reichen. Und bevor BMW für 5.000 Euro größere Akkus einbaut, die zur Zeit noch sündhaft teuer sind und prinzipbedingt auch noch mehr Ladezeit benötigen, finde ich die Idee mit dem REX deutlich charmanter. Der wird bei vielen Interessenten die Reichweitenangst vermeiden, die anschließend feststellen werden, das der REX beim nächsten Neukauf gar nicht mehr notwendig ist.

Aber kommen wir nochmal zur angeblich so wichtigen Schnellladung. Mal davon abgesehen, dass sie nicht unbedingt förderlich für die Batterielebensdauer ist, stellt sich doch folgende Frage: Gibt das heute eigentlich bei irgendeinem E-Mobil - außer Tesla - wirklich Sinn?

Beispiel Zoe. Bei überwiegender Landstraße oder geringen Autobahngeschwindigkeiten braucht er mit voll aufgeladener Batterie nach rund 120 bis 140 km eine Aufladung. Die dauert im Sommer rund 30 Minuten und die Batterie ist dann zu 80% wieder gefüllt. D.h. der Zoe Fahrer steigt dann in sein Fahrzeug und darf nach rund 90 bis 110 km wieder eine Schnellladestation aufsuchen. Und wie sieht so was in der Praxis beim Beispiel München - Lazise aus? Immerhin ist der Gardasee ja die berühmte Badewanne der Münchner. Von der Innenstadt bis dort sind es 420 km. Unter günstigsten Voraussetzungen verbringt der Zoefahrer auf der Strecke schon mal 90 Minuten nur an Ladesäulen, sofern diese auch frei sind und die gewünschte Ladekapazität von 43 kW auch bieten. Stehen nur 22kW zur Verfügung, was wahrscheinlicher ist, erhöht sich die Wartezeit schon auf 3 Stunden. Das ist gelinde gesagt nicht sehr prickelnd.

Wechseln wir die Jahreszeit und nehmen die E-Fahrzeuge für die Wochenendausflüge zum Skifahren oder Bergwandern oder sonstige Tages-Freizeitbeschäftigung.

Die meisten Gebiete der Münchner liegen rund 100 bis 150 km einfach entfernt. Das bedeutet im Winter mindestens eine Aufladung um überhaupt dort hinzukommen. Auch ist bekannt, das die Schnellladung bei frostigen Temperaturen etwas länger dauert als im Sommer. Aber sind wir praxisnah, und laden nur soviel Strom nach wie bis zum Ziel benötigt wird. Dürfte aber immer noch rund 30 bis 40 Minuten dauern bis die Weiterfahrt möglich ist. Und im Zielgebiet hoffen wir auf viele Ladestationen, das zumindest 10 bis 20 E-Fahrzeuge dort ihre Batterie wieder aufladen können.

Nur dummerweise gibt es die in den genannten Gebieten noch gar nicht. Und selbst wenn 5 oder 6 Ladestationen vorhanden sind, wie sieht dann der Ladewechsel aus? Ist man so galant und unterbricht man das Skivergnügen, nur um nach 2 Stunden sein Fahrzeug umzuparken, oder wartet der Ski-/Wanderfreund erst mal bis zu 1 / 2 Stunde um die Ladestation wieder frei zu geben und der nächste E-Fahrer kann dann laden? Und wie weiß der wartende E-Wagen Skifan z.B., das sein Wagen jetzt geladen werden könnte? Da sehe ich schon ganz neue Dienstleistungen, wie z.B. Valet Charging auf uns zukommen.

Man könnte natürlich dort alle Parkplätze mit Stromsteckdosen ausrüsten, wie es in Norwegen oder Schweden auch üblich ist. Gerade bei Wintersportaktivitäten würde die Steckdose voll kommen ausreichen um das Fahrzeug innerhalb von 4 bis 6 Stunden wieder aufzuladen. Aber halt, geht ja auch nicht, da nicht alle Fahrzeuge mit entsprechenden Steckdosenladern ausgestattet sind.

Wie man es dreht oder wendet. Außer Teslas Modell S ist kein E-Fahrzeug auf dem Markt mit vernünftiger Reichweite. Und der Tesla hat neben dem Preis auch das kleine Problem, dass er für die meisten Garagenplätze etwas zu groß geraten ist.

Ich bleibe dabei, die einzig vernünftige Lösung um nur einigermaßen praktikabel diese Strecken zu meistern wäre der i3 mit Rex. Damit komme ich ohne Probleme in die Skigebiete, und der Gardasee ist nur einen kurzen Tankstopp entfernt. Für die normalen Fahrten unter der Woche reicht die E-Kapazität vollkommen aus. Gleiches gilt für die 2-phasen Ladung. Zu Hause spielt die Ladedauer eh keine so große Rolle und eine volle Batterie innerhalb von 3 Stunden dürfte wohl ausreichen. Wobei die ja selten leer gefahren ist und man nur sehr selten immer gleich die komplette Akkureichweite benötigt.

Und da die dt. Hersteller auf CCS Lader setzten, werden die auch bei entsprechenden Verkäufen relativ bald an den Raststätten der Autobahnen in DACH verfügbar sein. Andererseits werde ich wohl heute noch kein E-Fahrzeug kaufen, wenn ich relativ häufig an die optimistischen Reichweiten der Fahrzeuge stoße. Ich werde wohl auch kein E-Fahrzeug nehmen, wenn ich nur einen billigen Untersatz brauch um von A nach B zu kommen, genauso wenig wenn mein zweites zu Hause der Baumarkt ist. E-Fahrzeuge sind zur Zeit noch überwiegend reine Zweitwagen mit eingeschränktem Radius. Da braucht es viel Phantasie, um die 38.000 Euro und mehr für so ein Mobil locker zu machen. Egal ob E-Smart, Zoe, Leaf, Up oder i3.

Aber warten wir doch erst mal ab, bis der i3 wirklich auf der Straße ist und die ersten praxistauglichen Werte vorliegen. Da das ja alles erst im November der Fall sein dürfte, würden ja dann die ersten Worst-Case Szenarien vorliegen. Denn nach dem Winter dürften die Reichweiten ja deutlich zulegen.

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