BMW i3 – Freude am Fahren?

Re: BMW i3 – Freude am Fahren?

Beitragvon Efan » Sa 7. Sep 2013, 12:51

dkt hat geschrieben:
Solange der Gesetzgeber nicht durch zwingende Zulassungsverfahren, zum Beispiel ,CCS als europäische Norm vorschreibt, wird es die Vielfalt weiter geben, zum Schaden der Elektroautoverkäufe.

D.h. ein Gesetz muss her, dass die Typenzulassung von E-Autos und Ladestationen so regelt, das nur ein System, nämlich - z. Bsp. - das europäische, zugelassen wird. Selbst Tesla wird dann nicht umhinkommen seine Supercharger damit auch noch auszurüsten.

Man kann von der Masse der zukünftigen Nichtfachleute , als Autobesitzer, kaum verlangen, eine Kabelsammlung mitzuführen und dann ggf. auch noch das richtige Kabel einzusetzen. Machen ja schon manche Autofahrer den Fehler statt Benzin Diesel zu tanken (oder umgekehrt - wie auch immer).


LOL, schon einmal etwas von Freiheit gehört?

Wenn etwas besser ist als das andere, wird es sich schon durchsetzen.

Und ganz offenbar sind 2500 Säulen in Europa besser als 2, was aber die Konsequenz deiner Pläne wäre: 2 ganze Ladesäulen in ganz Europa. Du bist ein Held.
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Re: AW: BMW i3 – Freude am Fahren?

Beitragvon molab » Sa 7. Sep 2013, 12:59

Efan hat geschrieben:
LOL, schon einmal etwas von Freiheit gehört?

Wenn etwas besser ist als das andere, wird es sich schon durchsetzen.


Klingt zwar nach FDP in Reinkultur, aber ich sehe das genauso :-)
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Re: BMW i3 – Freude am Fahren?

Beitragvon agentsmith1612 » Sa 7. Sep 2013, 14:00

Efan hat geschrieben:
dkt hat geschrieben:
Solange der Gesetzgeber nicht durch zwingende Zulassungsverfahren, zum Beispiel ,CCS als europäische Norm vorschreibt, wird es die Vielfalt weiter geben, zum Schaden der Elektroautoverkäufe.

D.h. ein Gesetz muss her, dass die Typenzulassung von E-Autos und Ladestationen so regelt, das nur ein System, nämlich - z. Bsp. - das europäische, zugelassen wird. Selbst Tesla wird dann nicht umhinkommen seine Supercharger damit auch noch auszurüsten.

Man kann von der Masse der zukünftigen Nichtfachleute , als Autobesitzer, kaum verlangen, eine Kabelsammlung mitzuführen und dann ggf. auch noch das richtige Kabel einzusetzen. Machen ja schon manche Autofahrer den Fehler statt Benzin Diesel zu tanken (oder umgekehrt - wie auch immer).


LOL, schon einmal etwas von Freiheit gehört?

Wenn etwas besser ist als das andere, wird es sich schon durchsetzen.

Und ganz offenbar sind 2500 Säulen in Europa besser als 2, was aber die Konsequenz deiner Pläne wäre: 2 ganze Ladesäulen in ganz Europa. Du bist ein Held.



So sehe ich das auch. Jedoch habe ich noch nie verstanden wieso neben Typ 2 nochmal ein neuer Standard nämlich CCS definiert wurde. Damit man DC laden kann ? Das konnte Typ 2 auch schon. Und genau das hat Tesla erkannt und einfach nur den Typ2 Stecker modifiziert für ihre Supercharging Zwecke. Wofür also CCS ?
BMW hätte ich auch einfach mit Tesla zusammentun können und fragen können wie die denn den Typ 2 Stecker gebaut haben und ob man nicht zusammen Supercharger bauen wollen.
Das wäre für alle besser gewesen sowohl für Tesla als auch für BMW. Jetzt macht jeder seine eigene Suppe und BMW steht eigentlich nur schlechter dar, da sie die einzigen sind die jetzt für eine dichte CCS Abdeckung sorgen müssten.
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Re: BMW i3 – Freude am Fahren?

Beitragvon Gerry » Sa 7. Sep 2013, 21:47

dkt hat geschrieben:
Gerald hat geschrieben:
Das mit den 2 Phasen laden ist Kacke, da brauchen wir wohl nicht darüber zu diskutieren. Vielleicht legen sie ja nach.


Eine letzte Frage noch an Euch alle.

Was ist für das Schnellladen günstiger? Sind es die drei Phasen des Drehstrom gegen den Nullleiter, oder aber die drei Phasen gegeneinander?

Wenn ich es richtig verstaqnden habe, dann wäre im Falle der drei Phasen gegen null, in jedem 240 Volt führenden Draht die vollen 16 Ampere möglich, nach meiner Rechnung also maximal, 3x16x240 = 11,5 kW

Wenn hingegen die Phasenverschiebung von allen dreien genutzt wird, dann – und da kann ich falsch liegen – gibt das nur 1x400x20 = 8 kW. So wie ich alle Beiträge bis jetzt verstanden habe kann man bei Drehstrom – das kann nun falsch sein – eben nicht alle 3 Stromflüsse einfach addieren, oder doch?

Und zum Schluss, mir erschließt sich auch nicht die Logik von BMW, nur zwei Phasen zu nutzen.


Der Verzicht vom BMW auf eine dreiphasig Ladung mit 22 kW Anschlussleistung ist in der Tat sehr bedauerlich. CCS ist für das Laden in der eigenen Garage aufgrund der Kosten des Ladegerätes und der erforderlichen elektrischen Anschlussleistung in den meisten Fällen keine Alternative. Es gibt aber noch einen weiteren gravierenden Nachteil bei der Verwendung 230 V Wechselstrom gegenüber 400 V Drehstrom (mit gleicher Belastung der drei Phasen). Die maximale Leitungslänge bei Wechselstrom beträgt bei einem Leitungsquerschnitt von 2,5 mm², einer Stromaufnahme von 20 A und 3% Spannungsabfall (Vorgabe der DIN 18015-1) nur 22 Meter, bei Drehstrom hingegen 44 Meter. Da als Leitungslänge die ganze Strecke vom Zähler bis zum Verbraucher (in diesem Fall also die Wallbox) gilt, ist dies eine erhebliche Einschränkung.
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Re: BMW i3 – Freude am Fahren?

Beitragvon dkt » So 8. Sep 2013, 05:06

Efan hat geschrieben:
LOL, schon einmal etwas von Freiheit gehört?

Wenn etwas besser ist als das andere, wird es sich schon durchsetzen.

Und ganz offenbar sind 2500 Säulen in Europa besser als 2, was aber die Konsequenz deiner Pläne wäre: 2 ganze Ladesäulen in ganz Europa. Du bist ein Held.


Hallo agentsmith1612 und Efan,

wenn Ihr meinen Text genau lest, habe ich nur als Beispiel CCS genannt. Der Vorschlag von mir ging in Richtung Gesetzgebung und Normen für ein Zulassungsverfahren in beiden Fällen, Ladestation und Autokonfiguration.

Das hat, m. E. auch nichts mit Freiheit im Markt zu tun, weil hier eine einheitliche, öffentliche Infrastruktur geschaffen werden muss – und das im Vorlauf zur Entwicklung. Vergleichbar mit der Normierung von Bremslichterpositionen und Lichtstärke zusammen mit der Farbe.

Dabei ist mir eigentlich jede Norm recht, nicht nur CCS.

Grüße

Dieter
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Re: BMW i3 – Freude am Fahren?

Beitragvon Efan » So 8. Sep 2013, 09:27

Ich habe deinen Text genau gelesen, und ich habe ihn wie folgt verstanden:

Man sollte gesetzlich vorschreiben, daß es nur noch eine Automarke gibt, alle Teile sind in der selben Farbe. Dadurch werden die Produktionskosten gesenkt und auch die Ersatzteilbeschaffung ist viel leichter. Es darf dann jeder Autohersteller zwar sein Logo noch vorne anbringen, aber ansonsten wären alle Autos gleich.

Wäre doch super für die Kunden und die Hersteller, und am besten bestimmt der Staat auch noch, wie viele Autos pro Jahr gebaut werden, sicher wäre es auch viel gerechter für die Kunden, wenn der Staat diese Autos verteilt.

Kommt dir das irgendwie bekannt vor? Mir schon, und das möchte ich eben nicht, und dann muß man halt in Kauf nehmen, daß es verschiedene Standards gibt, von denen sich schon ein paar durchsetzen werden. Zur Zeit gehört CCS nicht dazu.
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Re: BMW i3 – Freude am Fahren?

Beitragvon dkt » So 8. Sep 2013, 09:58

Hallo Efan,

ich wollte Dir nicht nahetreten, falls so verstanden entschuldige, sondern auf die Problematik und ihre Lösung hinweisen.

Dein – scherzhaftes - Beispiel der staatlichen Produktionskontrolle hat damit nichts zu tun. Wenn ich nun den Ball zurückspiele, dann mit der – scherzhaften – Frage: Warum überlässt man es nicht den Herstellern, Farbe, Position und Stärke des Bremslichtes selbst zu bestimmen? Das bessere wird sich dann schon durchsetzen.

Nichts für ungut

Viele Grüße

Dieter
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Re: BMW i3 – Freude am Fahren?

Beitragvon Efan » So 8. Sep 2013, 10:29

Weil die Bremslichter sicherheitsrelevant sind, die Lademöglichkeiten hingegen nicht.

Die Automobilhersteller versuchen mit den verschiedenen Ladesystemen den Konkurrenten möglichst viele Steine in den Weg zu legen, da sind rein wirtschaftliche Interessen berührt. Daher wäre jeder staatliche Eingriff bei der Normung Subventionierung eigener Interessen, im Falle von BMW will man natürlich ein EU-Unternehmen schützen gegen die böse Konkurrenz aus Japan, die die eMobility eben nicht verpennt hat.
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Re: BMW i3 – Freude am Fahren?

Beitragvon mlie » So 8. Sep 2013, 11:52

Na ja, dennoch muss man sich an den Markt anpassen. Es käme ja auch keiner ernsthaft auf die Idee, ein 2x115V Stromnetz in Europa zu fordern und auszubauen, weil amerikanische PCs und Server eben mit 115V laufen...

Wenn z.B. der Leaf nicht in absehbarer Zeit 22kW Typ2 kann, wird er es zumindest nicht leicht haben auf dem Markt. Der unhandliche ChadeMo Stecker ist nun mal nicht Hausfrauentauglich, und auf die kommt es an. Typ2 - auch in seiner Evolution CCS- ist wahrhaft idiotensicher!

Auch wenn ich nicht viel davon halte, aber eine Staatliche Vorgabe, dass jede Auto 3,0 kW (13A) einphasig und 11+22kW 3phasig jeweils über Typ2 können MUSS (als Zulassungsvoraussetzung) hätte für uns alle Vorteile, weil dann jeder Tankstellenbetreiber, Restaurantbesitzer, Hausbesitzer usw ohne Risiko sich eine 22kW Typ2 Säule/Wallbox hinhängen kann und jeder kann daran laden.
Und jeder von uns kann dann einigermassen schnelladen, auch und vor allem die Hausfrauen. Und: da dann eh jeder Hersteller dann ein 22kW-Ladegerät einbauen muss, fallen die Preise dafür deutlich...
Wir Deutschen als ehemalige Nation der Forscher, Entwickler und Autobauer habens da echt verpennt.

Wenn dann in Zukunft sich CCS durchsetzt, kann man die Säulen mit hoher Frequentierung ja mit DC ausrüsten. Das wäre aber der nächste Schritt, wir brauchen JETZT erstmal eine flächendeckende Typ2 Infrastruktur...
110Mm elektrisch ab 11/2012.

Bevor man den 200. Tröt zu einem längst ausdiskutierten Sachverhalt aufmacht, IMMER erstmal die Suche benutzen. Es gibt in diesem Forum KEIN Elektroautothema, welches nicht schon längst abschliessend diskutiert wurde!
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Re: BMW i3 – Freude am Fahren?

Beitragvon midimal » So 8. Sep 2013, 12:52

green_Phil hat geschrieben:
Ach Efan, das kommt doch erst noch. BMW macht wohl schon ordentlich Druck für die CCS Infrastruktur. Wenn da VW endlich mit einsteigt, wird das schon, sicher überholt CCS dann auch Chademo recht fix.


Es sei es werden Combo-Ladestationen (CCS UND CHademo UND Typ2) aufgestellt!
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