AMS Nachtest

Re: AMS Nachtest

Beitragvon egolf38 » Sa 13. Sep 2014, 08:24

66km mit dem i3 ?? Tja wer gern Autoradio hört der muß sich halt nen Verbrenner kaufen, gell..;)
Die AMS ist sich wirklich für keinen Blödsinn zu schade.
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Re: AMS Nachtest

Beitragvon LocutusB » Sa 13. Sep 2014, 17:45

Ich denke da jetzt glatt über die Anschaffung eines Kofferradios für den Beifahrersitz nach ...
BMW i3 - EZ 02/14 - 80tkm - 13,3kWh/100km (App), 15,5kWh/100km (Zähler) - Entwicklungsstand I001-17-07-500 - Stand 08/17
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Re: AMS Nachtest

Beitragvon MarkusD » Sa 13. Sep 2014, 17:53

Spürmeise hat geschrieben:
Im Gegensatz zum letzten Test waren die Witterungsbedingung mit Starkregen bei ungemütlichen 13°C (deutlich erhöhter Luft- und Rollwiderstand) schlechter als bei den 30°C, die, selbst bei Betrieb der Klimaanlage, aufgrund der Akku-Kennlinie für eine höhere Reichweite sorgen.
Richtig Wasser auf der Straße kostet 20% Reichweite.
Zieht man diese 20% von ca. 360km (Hilden) ab, kommt man bei 290km raus, was den Reichweiten bei dem Boxberg-Nachtest doch sehr nahe kommt.

Aber hier sieht man doch auch nur wieder, wie unterschiedlich das bei E-Fahrzeugen und Verbrennern "bewertet" wird.
Diese 20% hat man beim Verbrenner genauso, nur reitet da keiner darauf herum.

Gruß
Markus
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Re: AMS Nachtest

Beitragvon umberto » Sa 13. Sep 2014, 19:08

MarkusD hat geschrieben:
Diese 20% hat man beim Verbrenner genauso, nur reitet da keiner darauf herum.


Kann ich nicht nachvollziehen. Dann müßte unser Kombi bei Regen 8l/100 km brauchen...tut er aber nicht.

Warum?

Meine Vermutung: unser Kombi rekuperiert nicht. Das E-Auto schon. Die Rekuperation ist durch den Rollwiderstand deutlich redzuiert und da liegt das Problem.

Was meint ihr?

Gruss
Umbi
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Re: AMS Nachtest

Beitragvon MarkusD » Sa 13. Sep 2014, 19:37

umberto hat geschrieben:
MarkusD hat geschrieben:
Diese 20% hat man beim Verbrenner genauso, nur reitet da keiner darauf herum.
Kann ich nicht nachvollziehen. Dann müßte unser Kombi bei Regen 8l/100 km brauchen...tut er aber nicht.
Doch, tut er sicher.
Fahre einfach mal den Tank bei nasser Straße leer - und dann das ganz nochmal bei trockener Straße.
Wir reden hier auch von einer konstanten Fahrt. Mag sein, daß sich das in der Stadt schon wieder ganz anders verhält.

Du fährst normalerweise nicht lange genug in einem solchen Wetter, um das wirklich gut feststellen zu können. Die Verbrauchsanzeige kannst du bei sowas vergessen.
Durch die heute bei den meisten E-Fahrzeugen noch (vergleichsweise) geringen Reichweiten merkt man das hier aber sehr schnell, schon nach ein paar Kilometern.

Vor 25 Jahren hatte ich mal einen Opel Corsa, 1.3i mit 60PS.
Bei "Gib ihm, rechts ist Gas, und wer bremst, verliert" von Franken nach Schleswig Holstein und zurück habe ich bei guten Wetterbedingungen ca. 6.5l auf 100km gebraucht. Ich kann mich aber auch an eine Fahrt erinnern, da mußte ich mal den Reserve-Kanister nachkippen, sonst wäre ich nicht an meine Stammtankstelle in Hildesheim gekommen. Grund: Gegenwind. Verbrauch dabei: über 10l. Ich bin nichtmal über die 130km/h auf ebener Strecke gekommen. Beim Kirchheimer Dreieck gab es damals noch keine Geschwindigkeitsbegrenzung in Nordrichtung (runterwärts nach dem Dreieck, wo die A5 auf die A7 kommt, und am Rasthof vorbei). Normalerweise habe ich den Corsa da so auf 210km/h nach Tacho gebracht (geschätzt, bei 200 hörte die Skala auf), an dem windigen Tag war es deutlich drunter.
Bei Regen war der Verbrauch immer so um die 8l - und da fährt man noch nichtmal Bleifuß.
Später hatte ich einen Astra 1.6i mit 100PS (kurz übersetzt, den habe ich auch im 5. Gang in den Begrenzer gefahren), den habe ich unter widrigen Wetterbedingungen auch mit 14l gefahren. "Normal" bei meiner Fahrweise waren um die 10l (5:50 Stunden von Eckernförde nach Franken - 725km - und das am Freitag Nachmittag).
Ich habe das jedenfalls auch immer an der Tankstelle gemerkt, wie das Wetter war. Damals habe ich so 80-100000km im Jahr runtergerissen.

Gruß
Markus
MarkusD
 

Re: AMS Nachtest

Beitragvon umberto » Sa 13. Sep 2014, 20:00

MarkusD hat geschrieben:
Doch, tut er sicher.


Nein, tut er nicht.

Ich fahre regelmäßig 700 km am Stück.120-130 mit Tempomat, das kann man auch bei Regen noch fahren. Bei schönem Wetter 6.5 l/100 km.
Egal wie mies das Wetter ist, es geht nie über 7 l/100 km

Du fährst normalerweise nicht lange genug in einem solchen Wetter, um das wirklich gut feststellen zu können.


Doch, in dem Fall schon. Ich kan mich an Fahrten erinnern, wo es 80% der Strecke geregnet hat.

Gruss
Umbi
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Re: AMS Nachtest

Beitragvon egolf38 » Sa 13. Sep 2014, 20:14

ist es nicht einfach so, daß das Verdrängen von Wasser auf der Strasse einen bestimmten Energieaufwand darstellt, den man dann eben zum sonstigen Energiebedarf dazuaddieren muß ? Dann spielt das logischerweise beim grundsätzlich sparsameren E-Auto eine prozentual viel größere Rolle als beim Verbrenner. Die gleiche Geschichte wie mit der AMS und den skandalösen^^ Verbrauchserhöhungen durch die Klimaanlage..
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Re: AMS Nachtest

Beitragvon umberto » Sa 13. Sep 2014, 20:20

egolf38: guter Punkt.

6.5 l/100km sind etwa 65 kWh/100km
Wenn's beim E-Auto von 15 kWh/100km auf 20 kWh/100km geht, ist das "existenzbedrohend".

Von 65 kWh/100km auf 70 kWh/100 km beim Verbrenner ist das gleiche Delta, geht aber (fast) im Rauschen unter.

Gruss
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Re: AMS Nachtest

Beitragvon eDEVIL » Sa 13. Sep 2014, 23:00

Zudem könnte es sein, das der höhere Wikrungsgrad bei höherer Last der Verbrenner absolut geshen nich soviel mehr verbraucht, wie dier Leistungsbedarf and en Rädern steigt.
Verwendung korrekter physikalischer Einheiten
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Re: AMS Nachtest

Beitragvon Carsten » So 14. Sep 2014, 04:52

Kritische Kommentare zum AMS Artikel werden übrigens von AMS auf deren Seite nicht zugelassen :evil:
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