1. TÜV mit dem i3

Re: 1. TÜV mit dem i3

Beitragvon preda7 » Mo 21. Aug 2017, 14:53

ruhogg hat geschrieben:
Alle Bremsscheiben und Bremsbeläge mußten raus. Statt 68 € kostet mich das jetzt 1400 €.


Ich würde sagen, da hat man Dich verar....

Letztes Jahr habe ich meinen 20 Jahre alten 996 nach 2 Jahren Standzeit getüvt. Da gab es vorher ca 5-10 scharfe Bremsmanöver aus Tempo 100. MIt jedem Mal wurde die Verzögerung besser und Rost war dann auch nicht mehr auf der Scheibe.

Am Verschleiß kann es bei einem i3 mit dieser Laufleistung nicht liegen.

Cheers
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Re: 1. TÜV mit dem i3

Beitragvon bm3 » Mo 21. Aug 2017, 15:15

Paul468DX hat geschrieben:
Das Problem wird an der zu geringen Nutzung der Bremsen liegen. Der i3 läßt sich ja theoretisch ohne Bremsbetätigung fahren.

Lustig stell ich mir den Missbrauch des Rollenprüfstands vor, bei der HU mal eben die Batterie laden. Geht ja mit 50kW, da kriegt das kabellose Laden gleich eine andere Bedeutung. ;)


Das wird immer wieder einfach mal so behauptet dass beim E-Auto die normalen Bremsen zu wenig benutzt würden, das ist aber nicht der Fall. Beispielsweise wenn der Akku voll geladen ist und man losfährt läuft nicht viel mit der Reku und auch bei nur mal einer starken Bremsung je Fahrt reicht das schon, da kommen auch die normalen Bremsen dann zum Einsatz. Auch schleifen die Bremsbeläge normalerweise immer etwas an den Scheiben. Das zusammen reicht eigentlich bei jeder Fahrt schon aus damit die Scheiben blank gehalten werden können. Schau dir mal beispielsweise bei einem Leaf die Bremsscheiben an, da hört und sieht man nichts von Problemen mit zuviel Rost an den Scheiben und beim i3 wird es auch nicht anders sein, sonst hätte BMW auch die "Hausaufgaben" nicht richtig gemacht.

Ich denke auch, da wurden eher ein "Geschäft" mit ihm gemacht.
Deshalb fahr ich auch meine Fahrzeuge selber alle zur HU. Wer der Werkstatt vorab einen Persilschein dafür ausstellt und sich nicht selber drum kümmern will / kann... der muss halt mit solchen Konsequenzen dann auch klarkommen.
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Re: 1. TÜV mit dem i3

Beitragvon zoppotrump » Mo 21. Aug 2017, 15:37

ruhogg hat geschrieben:
Der 1. TÜV wurde vom BMW i Service beim DEKRA durchgeführt. Ergebnis erhebliche Mängel, Betriebsbremse 2. Achse nicht ausreichend (E) Betriebsbremse 2. Achse Mindestachsanteil Bremswirkung nicht ausreichend (E) Bremsscheibe 1. und 2. Achse Tragbild mangelhaft (v.A. Innenseiten (E)


Hast Du das Prüfergebnis schriftlich? Irgendwas müssen sie ja gemessen haben.

@all: Kann ein wenig Rost auf der Scheibe dazu führen, dass die Sollwerte beim Bremsentest nicht erreicht werden?
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Re: 1. TÜV mit dem i3

Beitragvon Sigi » Mo 21. Aug 2017, 16:18

Ich habe Anfang Jahr 2017 einen 3 jährigen i3 mit 68000km gekauft. Der erste Übergabetermin war allerdings geplatzt, weil beim Vorführen die vorderen Bremsen wegen Rost beanstandet wurden. Weil ich es nicht glauben konnte, hatte er mir das Prüfprotokoll ausgehändigt. Zum Glück hatte ich beim Kauf, die Vorführung des Wagens verlangt gehabt.
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Re: 1. TÜV mit dem i3

Beitragvon 1234567890 » Mo 21. Aug 2017, 16:33

bm3 hat geschrieben:
Ich denke auch, da wurden eher ein "Geschäft" mit ihm gemacht.
Wie soll das gehen? Es muss ja einen Prüfbericht geben auf dem steht, dass das Fahrzeug bei der ersten Vorführung durchgefallen ist.

Mal ne Frage an den TE:
Putzt du öfter mit einem Felgenreiniger deine Felgen oder fährst du öfter durch eine Waschanlage, bei der die Felgen vorher eingesprüht werden? Viele Reiniger enthalten Salzsäure und die ist gar nicht gut für die Bremsscheiben, da diese Eisen enthalten. Die rosten dann weg wie nichts.
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Re: 1. TÜV mit dem i3

Beitragvon midimal » Di 22. Aug 2017, 10:46

ruhogg hat geschrieben:
Bin beim 1 TÜV mit meinem dem i3 wegen erheblicher Mängel sang und klanglos durchgefallen. Alle Bremsscheiben und Bremsbeläge mußten raus. Statt 68 € kostet mich das jetzt 1400 €. Nach Auskunft von BMW liegt das wegen der Rückgewinnung von Strom bei Bremsvorgängen und Geschwindigkeitsreduzierungen am leichten Rostansatz bei den Bremsscheiben. Das nach 3 Jahren Betrieb und 46000 km. Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?


Das ist doch ein Witz, oder?
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Re: 1. TÜV mit dem i3

Beitragvon Baxter I » Di 22. Aug 2017, 16:18

Ich war heute auch dran. Durchgeführt in einer freien Werkstatt für 78 €. Insoweit war alles i. O., außer die hinteren Bremsen.
Lt. Prüfer sind die Werte mehr als grenzwertig. Habe den Stempel trotzdem bekommen. Ergänzend muss ich hierzu erwähnen, dass das Fahrzeug in diesen 3 Jahren gerade mal 15.000km gefahren wurde und das fast ausschließlich von meiner Frau.
Was mich gewundert hat, die beiden Prüfer hatten von dem Fahrzeug absolut keine Ahnung. So hatten sie verzweifelt den Rex gesucht, weil sie der Meinung waren, der I3 gibt es nur in dieser Version.
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Re: 1. TÜV mit dem i3

Beitragvon zoppotrump » Di 22. Aug 2017, 17:03

Baxter I hat geschrieben:
Ich war heute auch dran. Durchgeführt in einer freien Werkstatt für 78 €. Insoweit war alles i. O., außer die hinteren Bremsen.
Lt. Prüfer sind die Werte mehr als grenzwertig...

Hat er gesagt warum?
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Re: 1. TÜV mit dem i3

Beitragvon Baxter I » Di 22. Aug 2017, 17:31

Klar, Grund ist, dass die Bremse bei dem Fahrprofil meiner Frau, praktisch nie eingesetzt wird. Was mich jedoch wundert, dass auf den hinteren Scheiben doch deutliche Riefen zu sehen und zu fühlen sind. Der Prüfer hat hiervon nichts erwähnt.
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Re: AW: 1. TÜV mit dem i3

Beitragvon Helfried » Di 22. Aug 2017, 17:35

ruhogg hat geschrieben:
Alle Bremsscheiben und Bremsbeläge mußten raus.
...leichten Rostansatz bei den Bremsscheiben.


Da haben sie dich wohl gelinkt.
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