Zeitbasiert vs. kWh-basiert (Umfrage)

Was ist das optimale Abrechnungsmodell für eine Ladesäule (bis 22kW)

Zeitbasierter Tarif während der Ladung (x Euro/h Ladevorgang)
4
3%
Zeitbasierter Tarif solange das Fahrzeug angeschlossen ist (x Euro/h Standzeit)
10
7%
kWh-basierter Tarif (x Euro/kWh)
59
43%
kWh-basierter Tarif mit maximaler Standdauer (Parkscheibe)
30
22%
Zeitbasierter Tarif gestaffelt nach Ladeleistung (x Euro/h bei 3,7 kW und y Euro/h bei 22 kW)
5
4%
Kombitarif 1: kWh und zeitbasiert (x Euro/h und zusätzlich y Euro/h nach Ladeende)
14
10%
Kombitarif 2: kWh und zeitbasiert (x Euro/h und zusätzlich y Euro/h nach z Stunden Standzeit unabhängig vom Ladeende)
6
4%
Kombitarif 3: kWh und zeitbasiert (x Euro/h und zusätzlich y Euro/h nach z Stunden Standzeit nach Ladeende)
10
7%
 
Abstimmungen insgesamt : 138

Re: Zeitbasiert vs. kWh-basiert (Umfrage)

Beitragvon michaell » Fr 20. Feb 2015, 15:44

Snuups hat geschrieben:
Kokolores. Echt jetzt. ich kann deiner Argumentation nicht folgen.

Strom ist in größeren Mengen deutlich günstiger. Wenn ich also extern tanken sollte ich doch als Kunde davon profitieren können. Ein Haushalt verbraucht ja deutlich weniger Strom als ein Auto. Wenn solch eine Ladestation also fünf bis zehnmal am Tag benutzt wird, für jeweils 10-20 Minuten, müsste man damit auch ordentlich Profit machen. Ich meine nicht die Ladestationen die irgendwo in der Pampa ungenutzt rumstehen.

Die Geiz ist geil Mentalität ist eine typisch deutsche Geschichte. Das betrifft ja fast alles. Aber etwas Preis bewusst zu sein ist ja wohl noch verständlich oder?

Das Tesla den Strom in ihren Schnellladestationen verschenkt, das machen sie aus Marketingsgründen. Und es kommt auch sehr gut an. Bei denen ist der Treibstoff half im Kaufpreis des Autos schon inbegriffen.


Stimmt aber das fängt ab 100 000 kw/h an

Klar der Kunde sieht er hat xxx kw/h geladen und vergleicht dieses mit seinen Haushaltsstrom
was im ersten Blick auch okay ist, aber die Ladeinfrastruktur kostet auch Geld und zwar nicht Deines
aber dem der diese zur Verfügung stellt.

Ist auch wie beim Benziner, Diesel usw. in diesen Preisen ist auch die Infrastruktur der Tankstelle
mit abgebildet, warum sollt das beim E-Auto nicht anders sein.
Es bleibt ja jeden frei sich eine Ladesäule selbst zu bauen oder installieren zu lassen, wenn er die Möglichkeiten hat.


Nein, Tesla verschenkt den Strom nicht, dieses "kostenlose" Tanken ist mit ca. 2000 Euro eingepreist.
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Re: Zeitbasiert vs. kWh-basiert (Umfrage)

Beitragvon Elektrolurch » Fr 20. Feb 2015, 15:59

e-lectrified hat geschrieben:
Ich finde langfristig können sich beim Laden nur zwei Modelle durchsetzen:
1. Abrechnung genau so wie an einer Tankstelle (inkl. aller Zahlungsmethoden, die dort möglich sind!)
2. kostenlose Ladung, die in irgendeiner Form subventioniert wird (z.B. pauschale Abgabe aller E-Autofahrer, Sponsoring, etc.)
Alles andere ist so komplex, dass kein Mensch Lust hat sich damit zu beschäftigen!

Volle Zustimmung. Wenn Abrechnung, dann nach kWh. In der Kneipe zahle ich ja auch nach Verzehrmenge und nicht nach Zeit, die ich darin verbringe... Das Problem der Ladeparkplatzblockade löst sich von selbst, wenn die Infrastruktur dicht genug geworden ist. Dann braucht man keine Zeittarife (mehr).
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Re: Zeitbasiert vs. kWh-basiert (Umfrage)

Beitragvon michaell » Fr 20. Feb 2015, 16:14

Elektrolurch hat geschrieben:
e-lectrified hat geschrieben:
Ich finde langfristig können sich beim Laden nur zwei Modelle durchsetzen:
1. Abrechnung genau so wie an einer Tankstelle (inkl. aller Zahlungsmethoden, die dort möglich sind!)
2. kostenlose Ladung, die in irgendeiner Form subventioniert wird (z.B. pauschale Abgabe aller E-Autofahrer, Sponsoring, etc.)
Alles andere ist so komplex, dass kein Mensch Lust hat sich damit zu beschäftigen!

Volle Zustimmung. Wenn Abrechnung, dann nach kWh. In der Kneipe zahle ich ja auch nach Verzehrmenge und nicht nach Zeit, die ich darin verbringe... Das Problem der Ladeparkplatzblockade löst sich von selbst, wenn die Infrastruktur dicht genug geworden ist. Dann braucht man keine Zeittarife (mehr).


Da Stimme ich auch zu, nur sollte man sich dann von den Preisen des normalen Haushaltsstromes verabschieden,
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Re: Zeitbasiert vs. kWh-basiert (Umfrage)

Beitragvon MarkusD » Fr 20. Feb 2015, 16:23

michaell hat geschrieben:
Geht mal zu euren Stromversorger und fragt warum man für den Strom bezahlen muss
Ja, echt jetzt.
Wo er doch genauso viele Elektronen zurückbekommt wie er mir geschickt hat. Ich habe sogar mal genau nachgezählt.
MarkusD
 

Re: Zeitbasiert vs. kWh-basiert (Umfrage)

Beitragvon MarkusD » Fr 20. Feb 2015, 16:25

LocutusB hat geschrieben:
Aus meiner Sicht muss man deutlich unterscheiden welchen Zweck die Ladesäule tatsächlich erfüllen soll.
Schnell laden und weiter, dann sollte die Ladesäule an Hauptverkehrsstraßen und Autobahnen stehen. Dann kann von mir aus nach Zeit abgerechnet werden.
Die nicht zu unterschätzende Alternative ist aber länger stehen bleiben und voll laden. Hier sind Standorte gefragt, wo etwas unternommen wird. Einkaufszentren, Tier- oder Freizeitparks, Schwimmbäder oder auch beliebte Parkplätze in Naherholungsgebieten würden sich hier anbieten. ...
Meine Rede seit ca. 2 Jahren.
Leider hört (fast) keiner auf mich ...
MarkusD
 

Re: Zeitbasiert vs. kWh-basiert (Umfrage)

Beitragvon MarkusD » Fr 20. Feb 2015, 16:28

Elektrolurch hat geschrieben:
In der Kneipe zahle ich ja auch nach Verzehrmenge und nicht nach Zeit, die ich darin verbringe...
Pst, nicht weitersagen. Ich war schon in, nennen wir es mal Restaurants, da zahlst du für die eine Stunde, die du darin verbringst und es gilt in dieser Stunde: All you can eat&drink.
MarkusD
 

Re: Zeitbasiert vs. kWh-basiert (Umfrage)

Beitragvon Elektrolurch » Fr 20. Feb 2015, 16:31

Sowas gibt's? :shock: ;)
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Re: Zeitbasiert vs. kWh-basiert (Umfrage)

Beitragvon Soul EV » Fr 20. Feb 2015, 16:49

Elektrolurch hat geschrieben:
Sowas gibt's? :shock: ;)


Für 100 Euro die Stunde ist alles möglich. :lol: :lol:
Gruss Joe

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Re: Zeitbasiert vs. kWh-basiert (Umfrage)

Beitragvon Alex1 » Fr 20. Feb 2015, 18:15

@E-Lurch:
Das Problem der Ladeparkplatzblockade löst sich von selbst, wenn die Infrastruktur dicht genug geworden ist.
Definiere "dicht genug". Wir haben momentan so um die 15.000 Tankstellen, also mehr als dreimal so viele wie E-Zapfen. Stell Dir dann vor, jeder Tankvorgang bräuchte auch nur eine halbe Stunde.

Analog bräuchten wir also wohl 100.000 E-Zapfen. Zielhorizont 20 Jahre?
Herzliche Grüße
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Re: Zeitbasiert vs. kWh-basiert (Umfrage)

Beitragvon eDEVIL » Fr 20. Feb 2015, 18:40

Zudem sind an einer üblichen Tankstelle ja meist 15-50 Zapfstellen
Verwendung korrekter physikalischer Einheiten
"Online" heißt nicht, das ich gerade hier im Forum aktiv bin.

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