wieviel darf eine Schnelladung kosten

Re: wieviel darf eine Schnelladung kosten

Beitragvon PowerTower » Mi 29. Apr 2015, 09:02

Bei 20 Ladevorgängen pro Tag und den bis dahin größeren Akkukapazitäten reicht aber ein heute errichteter 50 kW Schnelllader nicht mehr aus, um alle Ladewilligen ohne Wartezeiten zu versorgen. Es werden weitere Ladesäulen am gleichen Standort benötigt, die weitere Kosten verursachen. Habt ihr das in eurer Analyse mit berücksichtigt?

Andererseits dürften die Preise für Schnelllader in den nächsten fünf Jahren noch deutlich nachgeben, so dass man sie vielleicht irgendwann für 10.000 Euro / Stück bekommt. Das steht aber noch in den Sternen. Der andere Punkt ist Fakt.
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Re: wieviel darf eine Schnelladung kosten

Beitragvon gthoele » Mi 29. Apr 2015, 11:01

Das mit den 20 Ladungen haben wir soweit berücksichtigt, das ein entsprechend leistungsfähigeres Kabel und mehr Parkplätze für eine einfache spätere Erweiterung vorzusehen sind.
Es ist auch nur ein solcher Standort, Platz 2 liegt leider schon bei nur noch 12 Ladungen/Tag, die man wahrscheinlich realistisch mit einer Station abarbeiten könnte.
Gleich heute schon 2 Stationen aufstellen will ich nicht bezahlen, und wenn doch: Die 2. Station hätte ich dann lieber irgendwo an einem Ort wo sie heute schon zusätzlich das Netz verdichten kann, obwohl sie sich nich lohnt. Die 20 Ladungen am Tag sind ja erst für 2020 prognostiziert...
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Re: wieviel darf eine Schnelladung kosten

Beitragvon fabbec » Mi 29. Apr 2015, 11:51

Also mindestens 50kw Ladeleistung für 15kw = maximal 5€

Oh man sind wir verwöhnt von den SuperCharger ;-)
mit eAuto rund um die Welt https://www.nomiev.com/80edays/blog/ oder fb /NoMiEVmobility/
Tesla 1000EUR Rabat Referral link: http://ts.la/detlef8569
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Re: wieviel darf eine Schnelladung kosten

Beitragvon barneby » Mi 29. Apr 2015, 12:18

Wie wahr !
Ihr Tesla Piloten lebt nunmal im monetären Schlaraffenland der Elektromobilität :roll:

Für Ottonormalnutzer wie mich - 10kWh für 4,0€ ist das äußerste, mehr ist in meinen Augen Wucher !
Ansonsten verzichte ich freiwillig auf die Schnellladung.
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Re: wieviel darf eine Schnelladung kosten

Beitragvon Karlsson » Mi 29. Apr 2015, 12:37

barneby hat geschrieben:
Für Ottonormalnutzer wie mich - 10kWh für 4,0€ ist das äußerste, mehr ist in meinen Augen Wucher !
Ansonsten verzichte ich freiwillig auf die Schnellladung.

Wenn es auch ohne geht - warum laden?
Macht doch nur Sinn wenn es billiger als Zuhause ist.

Darauf wird es zukünftig hinaus laufen. Es werden nur durchreisende laden. Aber die sind dann auch bereit, deutlich Zuschlag zu bezahlen.
Zoe Q210 seit 06/15
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Re: wieviel darf eine Schnelladung kosten

Beitragvon TeeKay » Mi 29. Apr 2015, 13:28

Berndte hat geschrieben:
Der Stromeinkauf sollte bei diesen Größenordnungen aber auch eine ganze Ecke günstiger sein.

Du meinst, die 300kWh, die am Chademo in Greifswald in den ersten 18 Monaten geladen wurden, fallen unter den Großkundentarif? Selbst wenn wir noch die 1.450kWh Leerlaufverlust der 18 Monate hinzunehmen, hat so ein Anschluss eher das Risiko, gekündigt zu werden, als dass da rabattierte Energiepreise angeboten werden.

Durchschnittlich werden an einem 50kW-Chademo pro Ladevorgang 8-9kWh geladen - das sind die sehr stabilen Durchschnitte zehntausender Ladevorgänge in Estland. Bei 4 Ladungen pro Tag und 365 Tagen landen wir bei 13.100kWh im Jahr. Das mal 8, also 32 Ladevorgänge am Tag, und die ersten Versorger schauen nach, ob sie mich in den Gewerbe-Tarif umgruppieren wollen.
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Projekt Stromspeicher im Selbstbau mit BMW i3 & Passat GTE Batterien: http://www.stromspeicher.blog/
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Re: wieviel darf eine Schnelladung kosten

Beitragvon barneby » Mi 29. Apr 2015, 14:12

Karlsson hat geschrieben:
Darauf wird es zukünftig hinaus laufen. Es werden nur durchreisende laden. Aber die sind dann auch bereit, deutlich Zuschlag zu bezahlen.

Fastned Website : 82cent/kWh incl. :shock:
Quer durchs Land mit neun Zwischenstops a' 45min und für Strom noch 150€ blechen ?
So entspannt kann man gar nicht sein, Entschuldigung ...
Da ist die Flat für 120 ja noch besser !
barneby
 

Re: wieviel darf eine Schnelladung kosten

Beitragvon AbRiNgOi » Mi 29. Apr 2015, 14:27

oh Gott, Du hast recht, ich bin schon wieder einmal auf die Mehrwertsteuerfalle reingefallen...
2015-04-29_15h25_18.png

ich glaub ich kann mir den Amsterdam Urlaub nicht leisten, 17€ pro Vollladung.... TNM darf ich als Österreicher auch nicht nehmen, und die von SMATRICS freigeschalteten Ladesäulen sind ein Witz... (nur 3,7kW....)
ZOE Live seit 7/2013, neues Ladegerät bei 60.500km
AHK legal Typisiert seit 18.07.2017
Zwischenstand: 70.000 km nach über 4 Jahren Bild
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Re: wieviel darf eine Schnelladung kosten

Beitragvon midimal » Mi 29. Apr 2015, 14:32

Sven1974 hat geschrieben:
Ich würde für eine Vollladung um die 15 - 20 euro bezahlen.


20Euro? Doch nicht um ein Leaf/ZOE Akku voll zu kriegen? Dann kann ich gleich eine Hybrid fahren (5,5L/100 KM) da deutlich günstiger
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Re: wieviel darf eine Schnelladung kosten

Beitragvon EVduck » Mi 29. Apr 2015, 14:45

midimal hat geschrieben:
Sven1974 hat geschrieben:
Ich würde für eine Vollladung um die 15 - 20 euro bezahlen.

20Euro? Doch nicht um ein Leaf/ZOE Akku voll zu kriegen? Dann kann ich gleich eine Hybrid fahren (5,5L/100 KM) da deutlich günstiger

Ich frage mich manchmal, warum hier einige BEVs fahren. ICH fahre sie (die ZOE) nicht, weil sie preiswerter ist[1], sondern weil es einfach geil ist ein BEV zu fahren!

In den letzten ca. 42.000km haben meine Liebste und ich 6 mal an 43kW laden können (Hilden,Brinkum,Oyten,Tostedt und Bad Fallingbostel). Das war mir bisher mehr als €100,- wert. Und ich werde auch weiterhin gerne gutes Geld für gute Infrastruktur bezahlen.
Siehe: private-ladeinfrastruktur/spendenaufruf-crowdfunding-zum-aufbau-der-infrastruktur-t9778.html

[1] Bei mir rechnet sich die Zoe sogar gegen einen sparsammen Kleinwagen - aber das ist nicht meine Motivation...
eMobilität: Wer will findet Wege, wer nicht will, der findet Gründe
eFahrzeug: Zoe Intens perlweiß
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