Vattenfall und EnBW meiden

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Beitragvon Turbothomas » Mo 26. Okt 2015, 06:50

http://www.morgenpost.de/wirtschaft/article206329849/Neues-Preismodell-an-der-E-Tankstelle-sorgt-fuer-Kritik.html

Minutenbezogene Abrechnung ist Abzocke, da diese nicht mit der abgegebenen Leistung korrespondiert.

Wer kann sollte also die beiden Anbieter meiden, meine ich. :evil:
Ciao
Thomas
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Re: Vattenfall und EnBW meiden

Beitragvon graefe » Mo 26. Okt 2015, 07:10

Das Thema wurde doch bereits durchgekaut: Gerade bei DC-Schnellladern ist die Minutenabrechnung unumgänglich, damit sie möglichst nach 80% Ladung wieder freigemacht werden. Und 30 Cent pro Minute scheint marktüblich zu sein. Trotzdem werden die Betreiber auch damit noch keinen Gewinn machen.
Viel Lärm um nichts.

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Re: Vattenfall und EnBW meiden

Beitragvon Maverick78 » Mo 26. Okt 2015, 07:49

30ct/min ist ja traumhaft. Bisher waren 48ct der Standard an einigen DC Ladern
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Re: Vattenfall und EnBW meiden

Beitragvon Großstadtfahrer » Mo 26. Okt 2015, 08:01

Finde ich nicht!

Da wird von Forderung in Berlin gesprochen, aber raus kommen absurde Preismodelle dann die mit der "Kapitulation" vor der Technik gerechtfertigt werden.

Es geht hier nicht um 30 cent (Oder eher 36 cent beim Maximalstrom) sondern um faire Bepreisung.
Wenn für die Mehrzahl der Lader dann (gerade jetzt im Winter) ein kWh Preis von 60 - 80 Cent für die 80% rauskommt, ist das schon ein klares Zeichen sich dien Kauf eines eMobils in Berlin nochmal zu überlegen.
Gruß
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Re: Vattenfall und EnBW meiden

Beitragvon m.k » Mo 26. Okt 2015, 08:04

Find ich in Ordnung. Zwar auf Verbrennerniveau preislich aber für Schnellladen fair :)
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Re: Vattenfall und EnBW meiden

Beitragvon Großstadtfahrer » Mo 26. Okt 2015, 08:24

Genau, Verbrennerniveau.

Wie beschreibt man Förderung noch mal?

Die Säulen sind ausserdem schon Abbezahlt! Durch Steuergelder.
Kann doch nicht sein das die Betriebskosten solche Preise voraussetzt.

Wenn man davon ausgeht das die Kosten für die Infrastruktur sinken wenn die Anzahl der Nutzer steigt, sollte doch eine Förderung genau dies überbrücken?!?

Aber bei den geplanten Preisen für AC-Laden in Berlin (50cent die kWh bei 1-Phasigen Laden) relativieren sich die Kosten für's Schnellladen auch wieder.

Was hier gerade gefordert wird, ist die Verbreitung von Teslas ;-)
25cent die kWh an AC in Berlin und 36cent (bzw. 24 cent bei 50kWh) an Schnellladern.
Bei 85kWh im beheizten Akku läuft man auch nicht Gefahr an den Säulen ohne Ladevorgang (und so ineffizient) zu stehen.

Da kann eigentlich nur die fehlende Heizung in den Säulen dazu führen, dass sie im Winter nur noch 5-10kW abgeben, wenn es ihnen zu kalt wird.(natürlich zu vollen Preisen! Technisch halt nicht anders machbar ;-) )
Gruß
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Re: Vattenfall und EnBW meiden

Beitragvon Spürmeise » Mo 26. Okt 2015, 08:50

Großstadtfahrer hat geschrieben:
Aber bei den geplanten Preisen für AC-Laden in Berlin (50cent die kWh bei 1-Phasigen Laden) relativieren sich die Kosten für's Schnellladen auch wieder.

50 Cent/kWh für 90% der 43.679 E-Autos wäre schon schlecht genug, aber wie sollen die AC-Preise in Berlin denn genau sein (Quelle)?
Zuletzt geändert von Spürmeise am Mo 26. Okt 2015, 08:52, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Vattenfall und EnBW meiden

Beitragvon TeeKay » Mo 26. Okt 2015, 08:51

Die DC-Lader in Berlin wurden mit Millionen gefördert. Alles oberhalb von 0 Cent ist nicht fair - denn die Gemeinschaft in Form des Staates hat die Säulen nicht nur bezahlt, sondern auch noch ein extrem üppiges Premium oben drauf. Hilf mir Frank, wieviele Millionen waren es für die 6 großteils unzuverlässigen DC-Lader von Schnellladenberlin?

RWE wird an seinen Schnellladern in Berlin sicher den gleichen Preis verlangen - sind ja Teil des selben "Förderprojekts".
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Re: Vattenfall und EnBW meiden

Beitragvon TeeKay » Mo 26. Okt 2015, 08:55

Spürmeise hat geschrieben:
50 Cent/kWh für 90% der 43.679 E-Autos wäre schon schlecht genug, aber wie sollen die AC-Preise in Berlin denn genau sein (Quelle)?

5 Cent pro Minute + 77 Cent pro Ladestart bei 11kW Säulen. Quelle: TNM App.

Und wenns keinen geeichten DC-Zähler gibt, rechnet man eben eingangsseitig ab. Oder entwickelt im Rahmen der 1000 Förderprojekte einen geeichten DC-Zähler.

Großstadtfahrer hat Recht, die Minutenbepreisung ist ein Plädoyer pro Tesla. Von nahe 0 auf 90% braucht der ziemlich genau 90min und lädt dabei etwa 60-65kWh. Beim Laden an AC gäbe es 7-8% Ladeverlust. Für die Ladung müsste ich also an AC (62,5/0,93)*0,3€ = 20 Euro zahlen. An DC nur 90*0,3= 18 Euro - und ich spare mir die vierstündige thermische Belastung meiner zwei Ladegeräte im Auto. Breche ich bei 80% ab, wirds relativ gesehen noch günstiger.
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Re: Vattenfall und EnBW meiden

Beitragvon m.k » Mo 26. Okt 2015, 10:25

Ich habe keine Ahnung wie das mit den geförderten Säulen so ist in Berlin, und ob das unfair ist. Aber ich sehe die 30c/Min eher als Infrastrukturmiete, und bei nem Schnelllader halte ich das für sinnvoll und angebracht. Beim Laternenladen sollte eher eine kleine Grundgebühr für die Nutzung und die geladenen kWh nahe eines normalen Strompreises für Private verlangt werden.

So würden beide Lademöglichkeiten ideal genutzt (Schnelllader nicht für den wöchentlichen Strombedarf sondern für Durchreisende), es ist für Anbieter und Nutzer fair. 50c/kWh für normales AC halte ich _wirklich_ für eine bodenlose Frechheit, der Energieanbieter/Großeinkäufer zahlt einen Bruchteil für den Strom und bei den Preisen kommt auch keine Kundschaft wenn es den Strom um 60c/kWh beim Schnelllader gibt. Und Schnelllader sind einfach teuer und wartungsintensiv, da bin ich wirklich bereit 7-8€ für 100km zu zahlen (was derzeit sogar teurer wie Diesel ist mit 5-6€/100km) wenn ich dafür eine gute und zuverlässige Schnelllademöglichkeit geboten bekomm, die auch noch anwächst.

Beim AC Laden wären 25c/kWh + vielleicht 5€ im Monat angebracht (in Ö eher 20c).
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