Tank & Rast: Anbieterchaos

Re: Tank & Rast: Anbieterchaos

Beitragvon Lindum Thalia » Fr 23. Mär 2018, 09:15

Na ja , die alten 210 er Zoe machen so ziemlich jede Ladestation bei 43 kW Ladungen nieder , die sollten schon von Renault beschnitten werden.
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Re: Tank & Rast: Anbieterchaos

Beitragvon prophyta » Fr 23. Mär 2018, 09:26

fidelio1985 hat geschrieben:
Ich wollte Grad sagen: EnBW hat mit seinen Säulen so ziemlich den größten Müll verzapft, den man anstellen kann!

Es wirklich hinzukriegen als EINZIGER (!) Anbieter die Säulen für das meist verkaufte E-Auto in Europa unbrauchbar zu machen ist schon eine Leistung!

:?: als EINZIGER (!) :?:
Die Schnelllader in Hamburg haben sogar nur AC 11 kW ! Da hat EnBW nichts mit zu tun ! Und nun ?

Für die Zoe gibt es doch genügend Crowdfunding Lader. Die können alle 43 kW. ;)
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Re: Tank & Rast: Anbieterchaos

Beitragvon EVduck » Fr 23. Mär 2018, 10:28

Komisch, die für ca. €1.000,- gebauten 43kW Crowdfunding-Boxen funktionieren seit Jahren problemlos mit der Zoe Q210 & Q90. Aber wahrscheinlich nur, weil wir alle nicht wissen, dass sie jede Ladestation niedermachen.
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Re: Tank & Rast: Anbieterchaos

Beitragvon phonehoppy » Fr 23. Mär 2018, 14:24

quote="fidelio1985"]Ich wollte Grad sagen: EnBW hat mit seinen Säulen so ziemlich den größten Müll verzapft, den man anstellen kann!

Es wirklich hinzukriegen als EINZIGER (!) Anbieter die Säulen für das meist verkaufte E-Auto in Europa unbrauchbar zu machen ist schon eine Leistung![/quote]

Die Zoe Q 210 ist schon länger nicht mehr das meistverkaufte E-Auto in Europa. Und so genial das AC-Ladekonzept des ZOE auch erscheinen mag, so viele Probleme verursacht es doch in der Praxis. Das kann man nun wirklich nicht allein dem Ladesäulenbetreiber anlasten, zumal ja alle anderen Parameter der Tank & Rast-Säulen von EnBW im Gegensatz zu e.on und Innogy sehr gut sind und EnBW aktiv an einer Lösung des Problems arbeitet.

Zu dem Thema "ZOE lädt nicht mit 43 kW an bestimmten Ladesäulen" gibt es aber schon eine ganze Menge Threads hier im Forum, das ist kein Problem der Tank & Rast Infrastruktur.
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Re: Tank & Rast: Anbieterchaos

Beitragvon Tho » Fr 23. Mär 2018, 14:41

Die Zoe machen nichts nieder, sondern die Netzqualität stimmt an der Ladesäule nicht. :lol:
Die anderen Fahrzeuge ignorieren selbiges einfach, die Zoe deckt es gnadenlos auf.
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Re: Tank & Rast: Anbieterchaos

Beitragvon Nasenmann » Fr 23. Mär 2018, 15:28

Böse Zungen würden sagen, die Netzqualität stimmt nicht mehr, sobald ne ZOE dran steckt, bei dem Müll, den Zoe so ins Netz zurückschickt. ;)
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Re: Tank & Rast: Anbieterchaos

Beitragvon phonehoppy » Di 27. Mär 2018, 10:12

Ich habe diese Anmerkungen zu den App der Anbieter aus einem anderen Thread hierher verschoben, weil es dort OT war:

Man kann es diesen Apps förmlich ansehen, denn sie tragen nicht die Handschrift eines Entwicklers oder eines Fachbeauftragten, sondern die des Marketing. Das "branding" ist wichtiger als alles andere. Man muss sich nur mal die e.on Drive App anschauen: Ein völlig überflüssiges Werbefoto nimmt zum Einstieg Platz weg der besser genutzt wäre, wenn man ihn direkt mit den meistegenutzten Bedienelementen belegen würde.
Die Innogy-App hält sich an keine UI-Standards und versucht, auf Teufel komm raus ein eigenes Benutzungs- und Bedienparadigma durchzudrücken, die Oberfläche ist sogar meist "explorativ", d.h. in diesem Fall: Es werden für die Bedienelemente Symbole verwendet, deren Bedeutung nicht etabliert ist, und das ohne textuelle Untertitelung. Dabei bricht die Innogy-App sogar farblich und typographisch noch mit dem eigenen CD, welches auf der Innogy Website und auch im Display der Ladesäulen verwendet wird.

Überhaupt: Auch die Ladesäulen selbst wurden durch das "branding" praktisch unbrauchbar gemacht. Wo vorher noch eine Displayoberfläche des Ladesäulenherstellers war, die zumindest einigermaßen sinnvolle Informationen lieferte und eine Bedienung direkt an der Säule ermöglichte, blinkt uns jetzt ein Startbildschirm ohne wirklichen Nutzwert in den jeweiligen Unternehmensfarben entgegen. Ohne Informationen in einem Forum wie diesem wäre garantiert kein Benutzert auf Anhieb in der Lage, eine der jetzt auf Innogy umgelabelten Säulen zu bedienen. Vorher war das jedoch ohne weiteres möglich.

Das alles muss zu dem Schluss führen, dass die Energieunternehmen wie Innogy und e.on nicht wirklich an der Bereitstellung einer wichtigen Dienstleistung interessiert sind, sondern dass sie das "Geschäft" mit den Autobahnladestationen in erster Linie als Imagepflege betrachten, nach dem Motto: seht her, wir sind schon dabei mit "unseren" Ladesäulen. Die Säulen stehen also nicht wirklich für uns E-AUto-Fahrer an den Raststätten, sondern als teure Werbeaktion für alle anderen, um diesen Unternehmen ein modernes Image zu sichern.
Auf dieser Grundlage bekommen sie dann auch das Verlustgeschäft mit den Ladesäulen querfinanziert, das kommt dann aus dem Topf "Werbeausgaben".

Hätten wir hier in Deutschland Unternehmen wie Allego oder Fastned, deren Kerngeschäft der Betrieb von Schnellladestationen ist, sähe die Sache ganz anders aus. Um das Kerngeschäft kümmert man sich in der Regel, vor allem wenn man viel Risikokapital locker gemacht hat, um das über Jahre hinaus erstmal verlustreiche Geschäft überhaupt anzufangen...
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Re: Tank & Rast: Anbieterchaos

Beitragvon Tho » Di 27. Mär 2018, 10:57

phonehoppy hat geschrieben:
Hätten wir hier in Deutschland Unternehmen wie Allego oder Fastned, deren Kerngeschäft der Betrieb von Schnellladestationen ist, sähe die Sache ganz anders aus. Um das Kerngeschäft kümmert man sich in der Regel, vor allem wenn man viel Risikokapital locker gemacht hat, um das über Jahre hinaus erstmal verlustreiche Geschäft überhaupt anzufangen...

Allego haben wir doch. Nur ist dort der Umgang mit den Ladesäulen zumindest in DE auch nicht besser.
Beispiel: Nossen. :lol:

Meine Interpretation, nahezu keiner der Betreiber hat ein Geschäftskonzept und hangelt sich von Fördergeld zu Fördergeld um zu überleben, dabei entstehen halt auch Ladesäulen...
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Re: Tank & Rast: Anbieterchaos

Beitragvon fidelio1985 » Di 27. Mär 2018, 11:22

Lindum Thalia hat geschrieben:
Na ja , die alten 210 er Zoe machen so ziemlich jede Ladestation bei 43 kW Ladungen nieder , die sollten schon von Renault beschnitten werden.


:D

Der war gut! :D
Wie häufig ist dir das mit deiner ZOE schon passiert?
Ach stimmt, hast ja gar keine.

Insofern kann die Aussage getrost als wertlos bezeichnet werden.
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Re: Tank & Rast: Anbieterchaos

Beitragvon fidelio1985 » Di 27. Mär 2018, 11:32

prophyta hat geschrieben:
fidelio1985 hat geschrieben:
Ich wollte Grad sagen: EnBW hat mit seinen Säulen so ziemlich den größten Müll verzapft, den man anstellen kann!

Es wirklich hinzukriegen als EINZIGER (!) Anbieter die Säulen für das meist verkaufte E-Auto in Europa unbrauchbar zu machen ist schon eine Leistung!

:?: als EINZIGER (!) :?:
Die Schnelllader in Hamburg haben sogar nur AC 11 kW ! Da hat EnBW nichts mit zu tun ! Und nun ?

Für die Zoe gibt es doch genügend Crowdfunding Lader. Die können alle 43 kW. ;)


Okay, ich kenne nicht JEDE einzelne Ladesäule in Deutschland, v.a. auch nicht, da ich nicht wusste, dass es Autobahnen gibt, die durch Hamburg führen und auch noch mit Schnellladestationen ausgestattet sind. Mich führt mein Navi zumindest nicht durch Hamburg, wenn ich zur Nord-, Ostsee oder nach Flensburg will.

Auch war ich mir nicht bewusst, dass es in Richtung München oder Stuttgart an so vielen Raststätten Crowdfunding Schnellladestationen gibt.

Aber bitte, behalte dein Geheimwissen nicht für dich sondern teile es mit der Welt!

In 20.000km Autobahn Langstrecken Fahrten quer durch Deutschland, Österreich, Belgien und Holland ist mir bisher nur EnBW negativ aufgefallen. Das heißt natürlich nicht, dass es deswegen in Hamburg nicht auch eine Säule geben kann, die nur 11kW bereitstellen kann.

Das glaube ich dir sogar sehr gerne.
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