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Beitragvon Europeanos » Mo 15. Aug 2016, 16:48

Hallo Crowdfunders auf Goingelectric,

ich bin noch recht neue hier und hoffe ich habe einen Beitrag der Euch interessiert.
Mein Name ist Nicole Reinhold und ich arbeite aktuell im coin2go Team, bestehend aus Mitglieder des start-up's slock.it und des RWE Innovation Hubs, daran interessiert private Ladeinfrastruktur für Elektroautos durch eine Software / App für jedermann zugänglich und abrechenbar zu machen. Unser Ansatz beruht auf dem Gedanken der sharing economy, da wir durch das gemeinsame Nutzen der privaten Ladestationen die Ladeinfrastruktur exponentiell wachsen lassen wollen.
Da unsere Idee noch recht neu ist und wir sie gerne durch kompetente und kritische Experten testen möchten, kommen wir nun auf euch zu. Gerne möchte ich deshalb folgenden Link unser Projektwebsite mit euch teilen: http://coin2go.io/

Uns würde es enorm helfen, wenn ihr Zeit hättet euch unser allgemeines Konzept und unsere Website anzuschauen und überlegen könntet ob unsere Idee eurer Meinung nach funktionieren könnte.

Speziell interessieren uns folgende Fragen:
- Eignet sich unser Konzept für Crowdsourcing?
- Hilft die Website unsere Idee adäquat zu kommunizieren?
- Könnt ihr euch vorstellen das Konzept zu nutzen- als Lader oder als Ladestationsanbieter?
- Wem würdet ihr das Konzept insbesondere empfehlen?
- Aus eurer Sicht, was müssten wir unbedingt bedenken bei der Realisierung des Projekts?

Uns ist jegliches Feedback der e-Mobility community willkommen.
Über Feedback auf der coin2go webseite oder auch ihr im Forum würde ich mich sehr freuen. Ihr könnt auch gerne den Link weiterleiten.

Liebe Grüße
Nicole
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Re: Private Ladesäulen teilen und abrechnen

Beitragvon Tho » Mo 15. Aug 2016, 18:46

Wenn ich das richtig verstehe, dann ist hier nur die Stromspende (Kasse des Vertrauens) digitalisiert und mit dem Modewort Blockchain verbunden.
Das Grundsätzliche Problem, dass man, sobald man die Ladestelle kennt, auch die Zeche prellen kann ist damit nicht gelöst.
An sich keine Schlechte Idee, für Nutzer und Ladestationsbesitzer auch etwas sicherer und komfortabler als Geld in den Briefkasten, aber im Endeffekt auch nur basierend auf Vertrauen.
Solang der Nutzerkreis klein ist, mag das funktionieren.
Wird die EMobilität Mainstream, wird das Missbrauchspotenzial sicherlich steigen.

Schön wäre ein kleiner kostengünstiger Ladecontroller mit Lan und WLAN (vergleichbar SmartEVSE), der direkt mit der App freigeschalten werden kann. Damit wäre Missbrauch auch Einhalt geboten.
Renault Zoe Zen Q210 + Intens R90, S-Pedelec Grace MX,Tesla Model ≡ reserviert
PV, Speicher zu Hause + Bürger Energie Drebach eG http://www.buerger-energie-drebach.de
Wir müssen uns für unseren Wunsch nach Glück nicht rechtfertigen.(Dalai Lama)
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Re: Private Ladesäulen teilen und abrechnen

Beitragvon Berndte » Mo 15. Aug 2016, 19:00

Hallo,

klingt vorerst interessant, aber es fehlen noch viele Details.
Auch eine Abrechnung nach Zeit ist eher verpönt. Abrechnen nach kWh ist das einzig Wahre und auch gerecht jedem Fahrzeug (Bordlader) gegenüber.
Also sollte der Controller auch einen oder besser gleich mehrere S0 Eingänge zum Anschluss des Zählers haben.
Freischaltung und Abrechnung sollte im Roaming mit TheNewMotion klappen, das ist auch in Deutschland der grösste und unkomplizierteste Anbieter. Also RFID Kartenleser integrieren.
Dazu dann potentialfreie Kontakte zum Aktivieren des Ladepunktes. Gleich bedenken, dass es auch Ladepunkte mit mehr als einer Dose gibt!
Auch benötigt ihr diverse Eingänge um den aktuellen Zustand der Ladebox zu erfassen (Alive, Störung Sicherungen etc., Vehicle detect, Ladeschütz an., etc...)

Gern auch per telefonischen und persönlichem Gespräch.
Bei Interesse schreibt mit eine PN.

Gruß Bernd
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Okt 2015: 2x 43kW und 1x 14kW am Arbeitsplatz
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Re: Private Ladesäulen teilen und abrechnen

Beitragvon mlie » Mo 15. Aug 2016, 19:12

Manche hier sind ja schon mit der Bestellung und Benutzung einer The new Motion Karte für öffentliche Ladesäulen überfordert und wollen lieber wie im letzten Jahrtausend mit Bargeld rumspielen.
Da ist so ein komplexes Ding wie euer Vorhaben, dass fast nur aus Buzzwörterm laut Homepage besteht, nicht wirklich zielführend.

Im wesentlichen erfindet ihr gerade TNM neu, nur nicht in Benutzerfreundlich via RFID, sondern mit einer App. Wir brauchen eigentlich nicht noch einen weiteren Anbieter.
110Mm elektrisch ab 11/2012.

Bevor man den 200. Tröt zu einem längst ausdiskutierten Sachverhalt aufmacht, IMMER erstmal die Suche benutzen. Es gibt in diesem Forum KEIN Elektroautothema, welches nicht schon längst abschliessend diskutiert wurde!
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Re: Private Ladesäulen teilen und abrechnen

Beitragvon akoeni84 » Mo 15. Aug 2016, 19:13

Viele Services mit einer Pseudo-Währung sind nicht so erfolgreich wie Services mit "richtiger" Währung. Belasst es doch bei EUR und findet eine simple Hardware (?) Lösung mit dem Freischalten gegen Bezahlung. Wenn die zusätzliche Hardware <50EUR kostet, dürfte es funktonieren. Das Einfachste wäre wohl ein PIN-Pad mit vom Anbieter hinterlegter PIN, oder einer sich selbst berechnenden PIN (?)
Ich möchte friedlich im Schlaf sterben wie mein Opa. Nicht heulend und schreiend wie sein Beifahrer.
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Re: Private Ladesäulen teilen und abrechnen

Beitragvon Fluencemobil » Mo 15. Aug 2016, 20:13

Mit digitalem schloss ist sicher eine app gemeint.

Wenn der wallboxbesitzer eine Nachricht bekommt, wer wann (wieviel/wielange) geladen hat und dann die freiwillige Zahlung bewerten kann, so das ein nichtzahler auch gesperrt werden kann, macht es Sinn.
Wenn keine change besteht die schwarzen Schafe auszuschließen, ist es nur eine app um private stromtankstellen zu finden.
Ich würde bis zu 100,- Euro ausgeben, wenn das Geld auch ankommt bzw. Man die schwarzen Schafe ausschließen kann.
Frage nicht was Berlin für dich tun kann, sondern was du für dein Land tun kannst. ;)
goingelectric-crowdfunding/
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Re: Spendenaufruf, Crowdfunding zum Aufbau der Infrastruktur

Beitragvon Europeanos » Mi 17. Aug 2016, 09:27

Hallo liebe Crowdfunding Community,

Ich würde euch gerne ein neues Konzept für das gemeinsame Nutzen von privaten Ladesäulen vorstellen.

Mein Name ist Nicole Reinhold und ich arbeite aktuell im coin2go Team, bestehend aus Mitglieder des start-up's slock.it und des RWE Innovation Hubs, daran interessiert private Ladeinfrastruktur für Elektroautos durch eine Software / App für jedermann zugänglich und abrechenbar zu machen. Unser Ansatz beruht auf dem Gedanken der sharing economy, da wir durch das gemeinsame Nutzen der privaten Ladestationen die Ladeinfrastruktur exponentiell wachsen lassen wollen.
Da unsere Idee noch recht neu ist und wir sie gerne durch kompetente und kritische Experten testen möchten, kommen wir nun auf euch zu.
Gerne möchte ich deshalb folgenden Link unser Projektwebsite mit euch teilen: http://coin2go.io/

Uns würde es enorm helfen, wenn ihr Zeit hättet euch unser allgemeines Konzept und unsere Website anzuschauen und überlegen könntet ob unsere Idee eurer Meinung nach funktionieren könnte.

Speziell interessieren uns folgende Fragen:
- Ist unser Konzept verständlich und macht es für Sie aus Sicht eine eMobilisten Sinn?
- Hilft die Website unsere Idee adäquat zu kommunizieren?
- Können Sie sich vorstellen das Konzept zu nutzen- als Lader oder als Ladestationsanbieter?
- Wem würden Sie das Konzept insbesondere empfehlen?
- Aus Ihrer Sicht, was müssen wir unbedingt bedenken bei der Realisierung des Projekts?

Uns ist jegliches Feedback der e-Mobility community willkommen.
Wenn ihr Beta Tester werden möchtet - könnt ihr eure Email auf unserer Webseite hinterlassen. Gerne können Sie den Link weiterleiten. Oder wenn ihr noch eine Idee habt wo das Thema hingehört - ich bin dankbar für jede Idee / Hilfe


Liebe Grüße
Nicole
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Re: Spendenaufruf, Crowdfunding zum Aufbau der Infrastruktur

Beitragvon SL4E » Mi 17. Aug 2016, 09:52

Gezahlt wird in der elektronischen coin2go Währung, die innerhalb der App deinem Benutzerkonto gut geschrieben wird. Die von dir gesammelten coins2go kannst du entweder in Euro umtauschen oder für das Laden an anderen Ladestationen verwenden.

Ui wir bauen eine Parallelwährung auf. Vermutlich ist der Umtausch zurück in Euro mit Gebühren verbunden. :lol: Sorry aber da werfe ich lieber das Geld in den Briefkasten.
Lieber jetzt elektrisch fahren, als noch länger warten!
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Re: Spendenaufruf, Crowdfunding zum Aufbau der Infrastruktur

Beitragvon Berndte » Mi 17. Aug 2016, 09:53

Hat auch nichts mit dem Thema zu tun und wurde auch schon gemeldet.
Sep 2014: Renault Zoe
Nov 2014: Eigene 43kW Ladesäule
Okt 2015: 2x 43kW und 1x 14kW am Arbeitsplatz
Dez 2015: Kangoo Maxi und Verkauf des letzten Verbrenners -> jetzt 100% elektrisch!
Mär 2016: Reservierung Tesla Modell = mit Nummer 11 in Hamburg
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Re: Private Ladesäulen teilen und abrechnen

Beitragvon Elektrofix » Mi 17. Aug 2016, 12:29

Berndte hat geschrieben:
... Freischaltung und Abrechnung sollte im Roaming mit TheNewMotion klappen, ... Dazu dann potentialfreie Kontakte zum Aktivieren des Ladepunktes. Gleich bedenken, dass es auch Ladepunkte mit mehr als einer Dose gibt!
Im Grunde wird nur noch ein OCPP-Modul für die SmartEVSE gebraucht, alles andere ist ja schon da.

PS: Wäre schön, wenn nicht in allen Beträgen des Forum Eure Idee poste würde. Dieser Beitrag reicht vollig aus für Eure Idee.
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