RWE-E-roaming Strom für 27,77ct/kWh von ZEV-Energie!

Re: RWE-E-roaming Strom für 27,77ct/kWh von ZEV-Energie!

Beitragvon Tho » Do 4. Aug 2016, 20:15

Dann müssen aber die Kosten der Kartenzahlung auf die Nutzer umgelegt werden.
Wozu das führt sieht man bei der AAE. ;)

Wir können es drehen und wenden wie wir wollen, zur Zeit kommen zu wenig Nutzer auf die teure Hardware.
Renault Zoe Zen Q210 + Intens R90, S-Pedelec Grace MX,Tesla Model ≡ reserviert
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Re: RWE-E-roaming Strom für 27,77ct/kWh von ZEV-Energie!

Beitragvon Karlsson » Do 4. Aug 2016, 22:12

Tho hat geschrieben:
Wir können es drehen und wenden wie wir wollen, zur Zeit kommen zu wenig Nutzer auf die teure Hardware.

Und manche hier würden es den PHEV noch gern verbieten, überhaupt auswärts zu laden...
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Re: RWE-E-roaming Strom für 27,77ct/kWh von ZEV-Energie!

Beitragvon drilling » Fr 5. Aug 2016, 03:07

Tho hat geschrieben:
Dann müssen aber die Kosten der Kartenzahlung auf die Nutzer umgelegt werden.


Geldkarten haben so gut wie keine Transaktionskosten (unter 5 Euro keine Kosten, darüber 0,2%):
https://www.geldkarte.de/geschaeftskunden/vorteile/

Je mehr ich über die Geldkarte lese desto mehr bin ich davon überzeugt das sie das ideale Zahlungsmittel für Ladesäulen ist.
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Re: RWE-E-roaming Strom für 27,77ct/kWh von ZEV-Energie!

Beitragvon Tho » Fr 5. Aug 2016, 08:40

Jetzt ist nur noch die Frage was die Hardware kostet.
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Re: RWE-E-roaming Strom für 27,77ct/kWh von ZEV-Energie!

Beitragvon Berndte » Fr 5. Aug 2016, 09:03

drilling hat geschrieben:
...Je mehr ich über die Geldkarte lese desto mehr bin ich davon überzeugt das sie das ideale Zahlungsmittel für Ladesäulen ist.

Die Zahlung über Geldkarte ist aber anonym möglich.... und das ist nicht gewollt, also wurde die Geldkarte ermordet!
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Re: RWE-E-roaming Strom für 27,77ct/kWh von ZEV-Energie!

Beitragvon graefe » Fr 5. Aug 2016, 09:05

drilling hat geschrieben:
Das sind keine laufenden Kosten.

Spielt doch gar keine Rolle, was laufende und fixe Kosten sind. Die Kosten sind da und müssen irgendwie eingespielt werden.

Ja und das ist eben ungerechtfertigt. Kosten sollen von denen gezahlt werden die das System benutzen, nicht von Datenbankleichen.

Dann wird eben die geladene kWh teurer. Den einen freud's, den anderen ärgert's. BEW gibt die Fix-Kosten nicht weiter. Andere Anbieter schon. Manche Anbieter haben sogar verschiedene Modelle: Fixkostenfrei oder mit Fixkosten.

RWE hat sich für seine Reseller für Fixkosten entschieden. Fertig.

Was ist das eigentlich für eine überflüssige Diskussion?? :roll:


Geldkarten haben so gut wie keine Transaktionskosten (unter 5 Euro keine Kosten, darüber 0,2%):

Je mehr ich über die Geldkarte lese desto mehr bin ich davon überzeugt das sie das ideale Zahlungsmittel für Ladesäulen ist.

Genau, mein Reden! Und dann ist das auch noch vom datenschutzrechtlichen Aspekt ideal!
Der einzige Nachteil: rein nationale Lösung. Leider wird die Geldkarte gerade abgeschafft. Und der Nachfolger ist leider auch eine Totgeburt.
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Re: RWE-E-roaming Strom für 27,77ct/kWh von ZEV-Energie!

Beitragvon drilling » Fr 5. Aug 2016, 13:05

Tho hat geschrieben:
Jetzt ist nur noch die Frage was die Hardware kostet.


Geldkarten sind in aktuellen Karten RFID basiert (früher waren sie Chip-basiert), insofern sind die Kosten sicher vergleichbar mit den proprietären RFID basierten Systemen die eh schon in vielen Ladesäulen verwendet werden.
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Re: RWE-E-roaming Strom für 27,77ct/kWh von ZEV-Energie!

Beitragvon enabler » Fr 5. Aug 2016, 21:12

Ich verstehe diese ganze Karten-Diskussion einfach nicht. Was spricht gegen eine RFID-Karte oder einen RFID-Schlüsselanhänger?
Die bereits erwerbbaren Ladestationen unterstützten allesamt Mifare Classic und Mifare Desfire und diese sind an Backends angebunden, welche mit diesen Karten authentifizieren können. Dass es bei manchen Anbietern nicht (kundenfreundlich) funktioniert, liegt nicht an der Bezahlmethode, sondern an der Umsetzung oder der Strategie des jeweiligen Anbieters.

Also warum muss ich mit aller Kraft ein Bezahlsystem einfordern, welches (derzeit) einfach nicht umsetzbar ist, nicht international möglich oder nicht finanzierbar ist? Ausser (auf den Kunden abzuwälzende) Mehrkosten und Verzögerungen im weiteren Ausbau ist niemandem genutzt. Heute kann man einen verrechenbaren 22kW Ladepunkt mit Modem und RFID-Leser um <2000 Euro aufbauen und die Sache ist geritzt. Alle anderen Bezahlsysteme machen die Station teurer und verdünnen den ohnehin schon niedrigen Ausbaugrad.

The New Motion zeigt doch vor: Eine Karte (oder Alternativ eine App) technisch sauber umgesetzt reicht, um heute schon x-tausende Ladestationen zu nutzen.

Forderungen nach Kartenterminals, Münzeinwürfen und Geldkarten sind müssig, da es bereits jetzt schon praktikable Lösungen gibt.
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Re: RWE-E-roaming Strom für 27,77ct/kWh von ZEV-Energie!

Beitragvon drilling » Sa 6. Aug 2016, 03:47

enabler hat geschrieben:
Ich verstehe diese ganze Karten-Diskussion einfach nicht. Was spricht gegen eine RFID-Karte oder einen RFID-Schlüsselanhänger?


Ich habe schon eine RFID Karte, und zwar meine Bankkarte in der eine RFID Geldkarte integriert ist.
(und davon sind angeblich über 100 Milionen im Umlauf in ganz Deutschland)

Warum sollte ich mir weitere RFID Karten zulegen nur weil jeder Stromanbieter sein eigenes Süppchen kocht?
Dann fahre ich erst mal weiterhin Langstrecken mit meinem Benziner, das ist deutlich unkomplizierter.

Das Geldkarten nur in Deutschland verbreitet sind ist kein Argument, die jetzigen RFID Ladekarten sind ja noch viel lokaler, und Deutschland hat schon oft eigene Standards international durchgesetzt (bei EAutos zB. CCS, die Schuko Dose ist auch ein deutscher Standard der sich in vielen Ländern Europas verbreitet hat).

enabler hat geschrieben:
Heute kann man einen verrechenbaren 22kW Ladepunkt mit Modem und RFID-Leser um <2000 Euro aufbauen und die Sache ist geritzt. Alle anderen Bezahlsysteme machen die Station teurer und verdünnen den ohnehin schon niedrigen Ausbaugrad.

Ich glaube nicht das Geldkartenunterstützung teurer wäre, Geldkarten benötigen nicht einmal ein Modem, die können vollkommen offline funktionieren. Jeder Zigarettenautomat funktioniert heutzutage mit Geldkarten, deshalb würde das genau so in Ladesäulen gehen.

The New Motion zeigt doch vor: Eine Karte (oder Alternativ eine App) technisch sauber umgesetzt reicht, um heute schon x-tausende Ladestationen zu nutzen.

Ja aber nur mit Registrierung, nicht mal eben so spontan und erst recht nicht anonym. Nein danke.

Also warum muss ich mit aller Kraft ein Bezahlsystem einfordern

Ich fordere gar nichts ein, ich bringe nur meine Meinung zum Ausdruck.
Die zur Zeit verwendeten Lade-Bezahlsysteme sind für die Massen-emobilität völlig ungeeignet, so weiter zu machen wie bisher wie du vorschlägst ist da nur kontraproduktiv, je mehr Säulen mit den jetzigen System aufgestellt werden, desto teurer wird in Zukunft die unvermeidbare Umstellung auf Massen-kompatible Zahlungssysteme.
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Re: RWE-E-roaming Strom für 27,77ct/kWh von ZEV-Energie!

Beitragvon enabler » Sa 6. Aug 2016, 21:49

drilling hat geschrieben:
enabler hat geschrieben:
Ich verstehe diese ganze Karten-Diskussion einfach nicht. Was spricht gegen eine RFID-Karte ...?

Ich habe schon eine RFID Karte, und zwar meine Bankkarte in der eine RFID Geldkarte integriert ist.

Und dann hättest eine zweite Karte. Eine, die Du dann sogar im Auto liegen, oder am Schlüsselanhänger hängen lassen kannst.
Dann fahre ich erst mal weiterhin Langstrecken mit meinem Benziner, das ist deutlich unkomplizierter.

Wegen einer zweiten RFID-Karte???
enabler hat geschrieben:
Heute kann man einen verrechenbaren 22kW Ladepunkt mit Modem und RFID-Leser um <2000 Euro ...

Ich glaube nicht das Geldkartenunterstützung teurer wäre

Das mit dem "glauben" ist immer so eine Sache. Die Komplexität ist um ein Vielfaches höher (https://en.wikipedia.org/wiki/EMV). die
enabler hat geschrieben:
The New Motion zeigt doch vor: Eine Karte ... reicht, um heute schon x-tausende Ladestationen zu nutzen.

Ja aber nur mit Registrierung, nicht mal eben so spontan und erst recht nicht anonym. Nein danke.

Wennst spontan und vertragsfrei laden willst, gibt es mittlerweile gute Mobile Payment-Systeme.
Die zur Zeit verwendeten Lade-Bezahlsysteme sind für die Massen-emobilität völlig ungeeignet, ... je mehr Säulen mit den jetzigen System aufgestellt werden, desto teurer wird in Zukunft die unvermeidbare Umstellung auf Massen-kompatible Zahlungssysteme.

Mittlerweile gibt es
* Funktionierende Ladestationen <2000 Euro mit RFID-Freischaltung
* 30.000 Ladepunkte im GE-Stromtankstellen-Verzeichnis mit RFID-Leser
* Funktionierende Mobile Apps und mobile Webseiten zur vertragsfreien Freischaltung und
* TNM, Plugsurfing und andere zeigen, dass es mit einer Karte funktioniert.
Die Aussage "für die Massen-emobilität völlig ungeeignet" kann also nur der Uhrzeit Deines Posts geschuldet sein.

Jetzt noch was anderes zu fordern ist wie 2005 den Durchbruch von "Video 2000" zu erwarten. In zehn Jahren sieht es vielleicht wieder anders aus - aber die Marschrichtung der kommenden Jahre steht fest.

(edit: Polemik entfernt)
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