Plugsurfing und Co werden nieder gemacht ?

Re: Plugsurfing und Co werden nieder gemacht ?

Beitragvon SL4E » Fr 6. Okt 2017, 12:10

Den Aufkleber habe ich auch. Der hat nur nichts mit Adhoc laden zu tun, der ruft nur eine URL auf auf der man auf eine Ladekarte verwiesen wird oder Hotline Anrufen. Mit Adhoc hat das mMn nichts zu tun
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Re: Plugsurfing und Co werden nieder gemacht ?

Beitragvon emobicon » Fr 6. Okt 2017, 12:14

Die Antwort ist das

Vergütung für die Einrichtung
Für die Einrichtung eines Nutzer-Accounts auf der Plattform, Zugang zum Hubject-Testsystem und die IT-seitige
Umsetzung der Anbindung (die „Einrichtung“) berechnet Hubject dem Partner eine Vergütung in Form einer
Einmalzahlung in Höhe von EUR 5.000,00 zzgl. Umsatzsteuer, falls eine solche anfällt.
Die Vergütung ist innerhalb von 14 Kalendertagen nach Unterzeichnung des Vertrages zur Zahlung fällig; die Leistungen
der Einrichtung erbringt Hubject nach Eingang der Zahlung.
B. Jährliche Vergütung
Für die Nutzung der Plattform und deren Leistungen hat der Partner ein jährliches Entgelt von EUR 1.188,00 zzgl.
Umsatzsteuer, falls eine solche anfällt, zu zahlen. Die jährliche Vergütung ist zu Beginn des jeweiligen
Abrechnungszeitraums zur Zahlung fällig.
C. Monatliche Vergütung
Der Partner kann die jährliche Vergütung nach vorhergehendem Abschnitt B. auch monatlich zahlen. Die monatliche
Vergütung beträgt EUR 114,00
zzgl. Umsatzsteuer, falls eine solche anfällt. Die monatliche Vergütung ist jeweils zum
15. eines Kalendermonats zur Zahlung fällig.
D. Punktuelles Laden
Hubject erhält für die nach § 6 der Vertragsbedingungen Nutzungsvertrag CPO zu erbringenden Leistungen ein Entgelt
pro Ladepunkt einer Ladestation, die für punktuelles Laden freigeschaltet ist, in Höhe von EUR 5,00 pro Monat zuzüglich
Umsatzsteuer, falls eine solche anfällt. Bei Freischaltung einer Ladestation während eines Kalendermonats ist die
Vergütung für den gesamten Monat zu leisten. Die Zahlung ist fällig zu dem Zeitpunkt, zu dem der Partner die jeweilige
Ladestation nach § 6.3 der Vertragsbedingungen Nutzungsvertrag CPO für das punktuelle Laden freischalten lässt.

Noch einiges mehr wollen die auch - das ist das "grobe"

https://www.hubject.com/wp-content/uplo ... ng-CPO.pdf
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Re: Plugsurfing und Co werden nieder gemacht ?

Beitragvon Tho » Fr 6. Okt 2017, 12:15

NM Aufkleber:
Er wurde genau zu dem Zweck ausgegeben die AdHoc Ladung nach der "neuen" Ladesäulenverordnung zu erfüllen.
Ist nur scheinbar noch nicht ganz fertig. Ich habe selber aber auch noch nicht ausprobiert, wie es nach Anruf der Hotline weitergeht.
Ob dann einach auf Kulanz gestartet wird, ein Zahlungsmedium abgefragt oder einfach nur eine Ladekarte angeboten wird.

Bezüglich Hubject:
Wenn du deine OCCP fähige Ladestation mit dem PlugSurfing Endpoint (Backend) verbunden hast, dann hilft es dir erstmal wenig wenn du einen Hubject Account hast. Es muss ja erstmal die Schnittstelle PlugSurfing Backend<->Hubject geschaffen werden.
Und das kannst man als PlugSurfing Kunde (im Sinne von Betreiber) in keinster Weise selbst.
Die Antwort vom NOW ist deswegen schon ein wenig irreführend.
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Re: Plugsurfing und Co werden nieder gemacht ?

Beitragvon emobicon » Fr 6. Okt 2017, 12:21

Tho hat geschrieben:
Er wurde genau zu dem Zweck ausgegeben die AdHoc Ladung nach der "neuen" Ladesäulenverordnung zu erfüllen.
Ist nur scheinbar noch nicht ganz fertig. Ich habe selber aber auch noch nicht ausprobiert, wie es nach Anruf der Hotline weitergeht.
Ob dann einach auf Kulanz gestartet wird, ein Zahlungsmedium abgefragt oder einfach nur eine Ladekarte angeboten wird.

Bezüglich Hubject:
Wenn du deine OCCP fähige Ladestation mit dem PlugSurfing Endpoint (Backend) verbunden hast, dann hilft es dir erstmal wenig wenn du
einen Hubject Account hast. Es muss ja erstmal die Schnittstelle PlugSurfing Backend<->Hubject geschaffen werden.
Und das kannst man als PlugSurfing Kunde (im Sinne von Betreiber) in keinster Weise selbst.
Die Antwort vom NOW ist deswegen schon ein wenig irreführend.


Jedenfalls stellt es sich so dar, das man als privater "Kleiner" der an seinem Geschäft, an einem Restaurant und Co eine oder wenige Ladesäulen anbieten will KEINEN Nutzen der Förderung hat, das mal wieder den Grossen überlassen werden soll.
Das Kosten Nutzen Verhältnis stimmt nicht. Also selber machen, dann spart man sich viel Geld und Aufwand, bindet bei Plugsurfing, New Motion und Co ein, fertig
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Re: Plugsurfing und Co werden nieder gemacht ?

Beitragvon Tho » Fr 6. Okt 2017, 12:23

Sobald die Ladesäulenverodnung mal Roaming fordert haben sie uns "kleine" auch.
Das nächste Damoklesschwert was noch über uns schwebt ist die Eichrechtliche Eignung der Ladesäulen.
Wenn das straff durchgezogen wird, dürfte die Hälfte der Ladeinfrastruktur wegbrechen...
Es fängt schon damit an, dass man nach der aktuellen Auslegung mit dem Betrieb einer kostenpflichtigen Ladestation zum Messtellenbetreiber wird.
Im Endeffekt kann man festhalten, dass der Betrieb von Ladeinfrastruktur durch kleinere Betreiber nicht unterstützt/bzw. massiv behindert wird. Klar, man kann ja immernoch den Strom verschenken. :lol:
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Re: Plugsurfing und Co werden nieder gemacht ?

Beitragvon emobicon » Fr 6. Okt 2017, 12:35

In der Tat und ich weiss von einigen, das die sagen. Es ist bei den überschaubaren Ladevorgängen aktuell besser und wirtschaftlicher den Strom zu verschenken.
Es ist ja auch so, das die Betreiber dadurch kaum eine flächendeckende Struktur hin bekommen werden, wenn man praktisch gezwungen wird was anderes zu machen.
Man findet vielleicht dadurch Lademöglichkeiten, die man nicht kennt oder erwartet hat.

JA, es ist behinderung und pure Lobbyarbeit, kann aber sicher nicht im Sinne eines "Erfinders" sein
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Re: Plugsurfing und Co werden nieder gemacht ?

Beitragvon SL4E » Fr 6. Okt 2017, 12:40

Das hat mit Lobbyarbeit wenig zu tun. Das ist der hilflose Versuch, zumindest mit öffentlichen Geldern geförderte Ladeinfrastruktur, öffentlich nutzbar zu machen und die ganzen "Energiefürstentümer" mit eigenen Abrechnungssystemen zu bremsen. Bisher hatte doch fast jeder Landkreis und Stadtwerk ein eigenes Abrechnungssystem und man brauchte 100te Ladekarten.
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Re: Plugsurfing und Co werden nieder gemacht ?

Beitragvon emobicon » Fr 6. Okt 2017, 12:47

SL4E hat geschrieben:
Das hat mit Lobbyarbeit wenig zu tun. Das ist der hilflose Versuch, zumindest mit öffentlichen Geldern geförderte Ladeinfrastruktur, öffentlich nutzbar zu machen und die ganzen "Energiefürstentümer" mit eigenen Abrechnungssystemen zu bremsen. Bisher hatte doch fast jeder Landkreis und Stadtwerk ein eigenes Abrechnungssystem und man brauchte 100te Ladekarten.


Es gibt ja Möglichkeiten.
Ein Betreiber X macht sein System, bietet aber anderen ebenfalls Zugang

Was hier ist, ist Behinderung, denn man lobt Förderung aus, die dann aber komplett aufgefressen werden, + horrende Gebüren.

Ich hab aktuell 12 Unternehmen die 1 - 3 Ladesäulen wollen, schön gefördert.
(Möbelhaus, Tankstelle, Restaurant, Blumenladen, Kiosk u.a.)
Alles ist vorbereitet, geplant, die Anträge unterschriftsreif. 1 Unternehmen (mit 3 Säulen) wird das machen, alle anderen lehnen unter den Bedingungen ab.

Andere Anbieter, wie innogy haben für 1245 Ladesäulen Zuschlag bekommen, brauchten nur den ORT mitteilen.
NAchdem Sie die Fördergelder haben, suchen sie jetzt bei uns im Raum Arnsberg Partner, die unter (Kosten) Beteiligung private Flächen für Ladesäulen zur Verfügung stellen.

Die haben "das Problem" ja nicht
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Re: Plugsurfing und Co werden nieder gemacht ?

Beitragvon Tho » Fr 6. Okt 2017, 12:50

Andere Anbieter, wie innogy haben für 1245 Ladesäulen Zuschlag bekommen, brauchten nur den ORT mitteilen.
NAchdem Sie die Fördergelder haben, suchen sie jetzt bei uns im Raum Arnsberg Partner, die unter (Kosten) Beteiligung private Flächen für Ladesäulen zur Verfügung stellen.
Die haben "das Problem" ja nicht

Das kann eigentlich nicht sein. Denn:
Wie konnten die eigentlich ohne eine Zusage einer Gestattung bzw. Absichtserklärung eines Gestattungsgebers einreichen?
Das war doch eins der geforderten Dokumente.
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Re: Plugsurfing und Co werden nieder gemacht ?

Beitragvon Major Tom » Fr 6. Okt 2017, 13:07

Das ging auch mit einer Absichtserklärung (letter of intent).
Aber: Die Positionen der Ladesäulen mussten genau benannt werden (GPS Koordinaten).
ciao
Tom
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