PlugSurfing: Meinungen, Anregungen?

Re: PlugSurfing: Meinungen, Anregungen?

Beitragvon jo911 » Mo 2. Jan 2017, 14:00

"Zeitlos": Richtig.
:ironie: Deshalb ist eine korrekte Abrechnung nach Zeit nicht möglich.
Da kann man noch so oft theoretische Gleichungen aufstellen, die übrigens alle falsch sind, da die Leistung in der Praxis variabel ist. :roll:
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Re: PlugSurfing: Meinungen, Anregungen?

Beitragvon Tho » Mo 2. Jan 2017, 14:01

Die Abrechnung muss aber auch nicht immer korrekt sein, es sich sich nur irgendwo ein Mittelwert herausbilden, der für beide Vertragsparteien akzeptabel ist. ;)
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Re: PlugSurfing: Meinungen, Anregungen?

Beitragvon jo911 » Mo 2. Jan 2017, 14:13

Dann kann man aber nie vorher wissen, wieviel das Laden kosten wird.
Und das ist nur einer der unhaltbaren Zustände bei der Abrechnerei über Zeit.
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Re: PlugSurfing: Meinungen, Anregungen?

Beitragvon Tho » Mo 2. Jan 2017, 14:34

Das Ist auch ein Problem des Nutzers, da zahlt er lieber mehr fürs laden weil er den technischen Aufwand fürs kWh genaue messen mitzahlt, anstatt mit einem halbwegs passenden Mittelwert zu leben. (geeichter Zähler, Säule die den geeichten Zähler zeigt, verbaute Displays usw..)

Wenn ich im Sommer etwas mehr Strom fürs Geld bekomme und im Winter etwas weniger und in der Gesamtsumme irgendwo unter 50cent lande, dann kann ich gut damit leben.
Jedenfalls wesentlich besser, als mit einer geeicht Milliwattsekunden genauen Abrechnung, die dann aber 1,00€ die kWh kostet.
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Re: PlugSurfing: Meinungen, Anregungen?

Beitragvon Priusfahrer » Mo 2. Jan 2017, 16:15

Tho hat geschrieben:
Jedenfalls wesentlich besser, als mit einer geeicht Milliwattsekunden genauen Abrechnung, die dann aber 1,00€ die kWh kostet.


So sehe ich das auch. Aber wir sind hier in Deutschland. Da muss alles gaaaaanz genau sein, egal was es kostet :geek:
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Re: PlugSurfing: Meinungen, Anregungen?

Beitragvon Helfried » Mo 2. Jan 2017, 16:24

Eben. Erbsenzählen ist gestrig.

Stellt euch vor, ihr müsstet von euren Kindern jede SMS noch extra bezahlen oder jede Whatsapp-Message oder jedes Gigabyte beim Zeitung Lesen. Nicht alles am Fortschritt ist schlecht, vieles ist billiger geworden.

Beim E-Autofahren muss man zugegeben noch ungebührlich mitdenken (und sogar aufs Wetter achten) im Vergleich zu anderen Vergnügungen. Da könnte sich aber durchaus noch einiges verbessern.
Wir stehen erst am Anfang. Aber genau der kann oft am meisten Spaß machen, grad weil alles noch sehr spannend ist.
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Re: PlugSurfing: Meinungen, Anregungen?

Beitragvon Tho » Mo 2. Jan 2017, 16:27

Ich fände Flatrates sowieso sinnvoller, als diese ganze Erfasser und Zahlerei.
Im Endeffekt zahlen wir doch als Kunden die ganzen Messaufwände, die keinem wirklich nutzen.
Aber es stimmt schon, wir sind hier in Deutschland, wir eichen messen und prüfen wie die Weltmeister, da könnte ein anderer ja 1-2kWh mehr bekommen für sein Geld. :lol:
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Re: PlugSurfing: Meinungen, Anregungen?

Beitragvon jo911 » Mo 2. Jan 2017, 19:05

Es geht mir aber nicht um den Neid, sondern um die Vergleichbarkeit. Das erinnert mich irgendwie wie an die Metzger, wo der eine die Wurst nach Stückzahl, der andere nach Gewicht verkauft hat. Bei ersterem würden die Würste immer kleiner, bei dem zweiten immer größer :D

Bei Tankstellen gibt es dann in Zukunft auch Preise pro Minute und nicht mehr nach Liter?
Die haben ja auch Messaufwand, den ich bestimmt mit 1€ pro Liter bezahlen muss ( :ironie: )
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Re: PlugSurfing: Meinungen, Anregungen?

Beitragvon PowerTower » Di 3. Jan 2017, 06:29

Otto_Moeller hat geschrieben:
Hallo,
Rechenhilfe: 0,36 /min bei 22 kw/h -> 60/22 = 2,727 min für 1 Kwh -> 0,98 € für 1 Kwh.

Das haben wir schon verstanden. Deshalb die Frage, warum du mit einem nicht schnellladefähigen Auto die teuren Schnellladesäulen nutzt (ok es gibt zwei 22 kW Anschlüsse, aber eben zum gleichen Preis), obwohl auf dem gleichen Grundstück für dich eine viel passendere weil günstigere Lademöglichkeit vorhanden war.

Die innogy Ladesäule hättest du für 31 Cent/kWh zzgl. 3 Cent/Minute freischalten können. Das wäre erheblich günstiger gewesen, ohne dass es mehr Zeit in Anspruch genommen hätte.
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Re: PlugSurfing: Meinungen, Anregungen?

Beitragvon Tho » Di 3. Jan 2017, 08:07

jo911 hat geschrieben:
Es geht mir aber nicht um den Neid, sondern um die Vergleichbarkeit. Das erinnert mich irgendwie wie an die Metzger, wo der eine die Wurst nach Stückzahl, der andere nach Gewicht verkauft hat. Bei ersterem würden die Würste immer kleiner, bei dem zweiten immer größer :D
Bei Tankstellen gibt es dann in Zukunft auch Preise pro Minute und nicht mehr nach Liter?
Die haben ja auch Messaufwand, den ich bestimmt mit 1€ pro Liter bezahlen muss ( :ironie: )

Mir ist das eigentlich vollkommen egal was der einzelne Vorgang kostet und ob da Minuten, kWh oder Apfelsinen gezählt werden.
Mich interessiert was mich meine Mobilität im Jahr kostet, weil das darüber entscheidet ob ich entscheidet ob ich es mir leisten kann oder nicht. Ich hab garkeine Interesse daran Ladesäulen zu vergleichen oder gar noch meine Strecke umzuplanen um einsfuffzig am Vorgang zu sparen. :?
Mich errinert das so ein bisschen an ein Stadthaus mit 20 Wohnungen, in dem ich mal gewohnt habe. Da habe ich mal die Gesamtheizkosten zu sehen bekomen, bei denen alleine der Abrechnungsaufwand bei 20% lag. Man hätte also alleine von den Abrechnungskosten 4 der 20 Wohnungen heizen können.. :roll:
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