Petition 75216 Wettbewerb/Regulierung Ladestationen für E-Au

Re: Petition 75216 Wettbewerb/Regulierung Ladestationen für

Beitragvon Helfried » Di 12. Dez 2017, 18:44

EVduck hat geschrieben:
==> Ich unterschreibe nicht.


Ehrlich gesagt ist es mir auch lieber, billig und chaotisch wie jetzt, als super geregelt und super geeicht und dafür schweineteuer.
Ich zahle lieber windige 2 ct/min beim Merkur Supermarkt als superpauschale 29,90€ pro Ladevorgang mit Kassenbeleg.
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Re: Petition 75216 Wettbewerb/Regulierung Ladestationen für

Beitragvon BrabusBB » Di 12. Dez 2017, 19:37

Sehe ich auch so.

Wollen wir möglichst viele Ladepunkte oder möglichst gerechte?

Merke: Gerecht ist selten einfach und häufig teuer. Zudem, was gerecht ist, liegt häufig im Auge des Betrachters: Einerseits günstig für die ganzen Schnarchlader und PHEVs, andererseits möglichst schnell, damit man bald weiterfahren kann :roll:

Wollen wir Schnelllader oder billige Schnarchlader? Der Preisvorteil einer Schnarchladung verpufft ganz schnell, wenn man nicht selbst auflädt, sondern hinter dem Schnarchlader ansteht.Ich freue mich jedesmal riesig, wenn ich unterwegs nachladen will und die Ladesäule durch zwei Anlieger mit Schnarchlader blockiert ist.

So wie das jetzt vorgeschlagen ist, ist das nicht zu Ende gedacht bzw. berücksichtigt nur spezielle Interessen. Der Vorschlag Tiggers war m. E. bisher der beste.
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Re: Petition 75216 Wettbewerb/Regulierung Ladestationen für

Beitragvon Tobi42 » Di 12. Dez 2017, 20:05

Also ich fände es nicht verkehrt, wenn ich auf dem Display der Ladesäule den aktuellen Preis sehen kann, egal ob Minutentarif oder pro kWh.
„Sie laden momentan für 39 ct/kWh“ oder „... 4 ct pro Minute“.

Als nette Zugabe dann könnte noch der Gesamtpreis der Ladung bis zu diesem Zeitpunkt dort stehen.
Gruß Tobi

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Re: Petition 75216 Wettbewerb/Regulierung Ladestationen für

Beitragvon tomas-b » Di 12. Dez 2017, 20:13

Vor allem, weil die Säulen ja online sind...
- Freischalten mit RFID
- Preis (für meine Karte) wird auf dem Display angezeigt
- Ich habe die Wahl: Auto anstecken und laden oder Vorgang abbrechen

Das Leben könnte so einfach sein...

Da wäre es mir auch erst einmal egal, welcher Anbieter was haben will, dann habe ich ja die Information und damit die Wahl...
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Re: Petition 75216 Wettbewerb/Regulierung Ladestationen für

Beitragvon olsvse » Mi 13. Dez 2017, 00:02

tomas-b hat geschrieben:
Vor allem, weil die Säulen ja online sind...
- Freischalten mit RFID
- Preis (für meine Karte) wird auf dem Display angezeigt
- Ich habe die Wahl: Auto anstecken und laden oder Vorgang abbrechen

Das Leben könnte so einfach sein...

Da wäre es mir auch erst einmal egal, welcher Anbieter was haben will, dann habe ich ja die Information und damit die Wahl...
+1
Genau das wollte ich gerade auch vorschlagen.
Das ist dann genau so wie beim Sprit-Tanken.
Da gilt nicht der Preis, der am großen Schild an der Straße steht, sondern der Preis der an der Säule angezeigt wird, wenn man die Zapfpistole abhebt. Und der angezeigte Preis ist unterschiedlich, je nach dem welche Zapfpistole man herausnimmt.

Genau so kann man es beim Strom machen, nur würde ich nicht durch anstecken akzeptieren, sondern einen aktivieren Knopf drücken lassen.

Gruß,
OlSvSe
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Re: Petition 75216 Wettbewerb/Regulierung Ladestationen für

Beitragvon Ioniq574 » Mi 13. Dez 2017, 22:46

Mich wundert bei der ganzen Diskusion das es auch hier wie leider fast immer nur darum geht alles der anderen Schlecht zu reden. Die böse Eu tut nichts, aber wenn Sie was tut ist es auch falsch. Die bösen Schnarchlader, die bösen ZOE Fahrer , Unerlaubter Eingriff in die Marktwirtschaft usw.

@georgij "Das wäre ein unzulässiger Eingriff in die freie Marktwirtschaft. Würde niemals durchkommen.
....kein Anspruch darauf zu erfahren wo es das günstigste Angebot gibt, such einfach selbst.“
Ich hoffe Du nutzt nie CHECK24, Amazon Ebay oder so. Und falls doch bestelle dann bitte beim teuersten Anbieter!! das fördert die Marktwirtschaft

Aber jetzt wieder zurück zum Thema

Mir wäre auch am liebsten ich könnte alles auf einem 30 Zoll Bildschirm an der Ladesäule ablesen und noch einen Ausdruck in 3facher Ausfertigung auf Hochglanzpapier bekommen, wobei die Säule vorher bis auf die 10te Stelle hinterm Komma berechnet was ich bekomme und wieviel ich Zahlen muss, aber das ist für mich Utopie.

Ich finde es aber auch sinnvoll wenn endlich einmal Transparenz in diesen Abrechnungswahnsinn kommt.

Da ich zu 98 % zu Hause lade kommt für mich keine Flatrate auch nur annähernd in Frage.

Daher habe ich einmal versucht möglichst viele Vorschläge in ein Konzept umzusetzen.
Ich beanspruche nicht für mich das ich „die Weißheit mit Löffeln gefressen“ habe. Aber so sollte es möglich sein zumindest den günstigsten Preis auswählen zu können.

Meiner Meinung nach könnte das auch ohne grossen Aufwand und Kosten realisiert werden.

Der „Fehler“ ist aber das den Betreibern „ans Bein zu binden“.
Das Einstellen der Daten müsste getrennt werden.

DER BETREIBER muss bei der „Eröffnung“ der Ladesäule die Daten einstellen die auch hier bei den Ladesäulen stehen

Wo steht die Säule (Adresse / Koordinaten)
Welche Anschlüsse ( TYP , Anzahl , max. KW)
Kostenlos JA / NEIN (Bei ja wie kann ich den Ladevorgang aktivieren)
Ladesäule Funktionsfähig JA oder NEIN

Schon wäre der Betreiber fertig und müsste nur noch etwas tuen wenn sich bei diesen 4 Punkten etwas ändert. Das wird ja wohl nicht jeden Tag vorkommen, und falls doch dauert das nicht so lange wie hier einen Kommentar zu schreiben.

DIE ABRECHNER (Ladekartenanbieter) haben für jede Säule für die Sie eine Abrechnung erstellen können zu melden

PREIS PRO KWH
PREIS PRO MINUTE 1 Phasig
PREIS PRO MINUTE 3 Phasig
PREIS PRO MINUTE CCS/CHADEMO
EINMALKOSTEN PRO LADEVORGANG
FLATRATE MONAT
FLATRATE JAHR
WIE KANN MAN DEN LADEVORGANG STARTEN (APP, SMS, TEL, LADEKARTE usw.)

Da vermutlich jeder Abrechner diese Daten in einer Datenbank hat und kein Mitarbeiter die Daten per Hand eingeben muss, braucht man ja nur ein Query/SQL zu erstellen, das die entsprechenden Werte ausliest und der Transparenzstelle zur Verfügung stellt. Das kann dann automatisch laufen und keiner muss Zeit investieren.
Das Programmieren dauert ja inkl. Kaffepause auch nicht viel mehr als 30 Minuten, und das auch nur einmal.

Daher sehe ich hier keine einzige Stelle die zu der befürchteten Preisexplosion führen könnte.

Das Anzeigen der Preise werden weder Betreiber noch Abrechner zahlen müssen, Das machen dann andere Kostenlos (so wie beim Benzin mehr-tanken oder clevertanken usw.)

Wenn man dann dort für die Berechnung noch angeben kann das mein Auto
Ladeleistung = x KW , Ladung 1phasig oder 3phasig , gewünschte Ladezeit oder gewünschte KWH
angeben kann, ist es möglich einen Preisvergleich durchzuführen, genau so wie es Misterdublex am Anfang gemacht hat. Dabei kommt es dann nicht genau darauf an ob es am Ende 6,2 oder 6,4 KWH werden. Aber ich kann ganz klar erkennen wer mir die gelieferte Menge zum günstigsten Preis liefert.
Die Strommenge die abgegeben wird ist bei allen Abrechnungsvarianten gleich
Und dann funktioniert auch der Wettbewerb
IONIQ Electric seit dem 01.06.2017 in meiner Garage :D

Vorher hier Viel gelesen und Viel gelernt,nur Schade das nicht ALLE Mitglieder das Land und die ersten 3 Stellen PLZ angeben.
Dann könnte man evtl. auch einmal eine Persönliche Hilfe anbieten
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Re: Petition 75216 Wettbewerb/Regulierung Ladestationen für

Beitragvon EVduck » Do 14. Dez 2017, 15:00

Entschuldigung, Ioniq574, kurze Frage, du arbeitest in der IT und kannst die von dir geforderte Abfrage aus einem Abrechnungssystem inklusive der Automatisierung inklusive einer Kaffeepause in 30 Minuten erstellen? Mit rechtssicherer Übertragung?[1] Willst du bei uns anfangen? Wir suchen immer gute Leute!

Zu den Kosten, die ja angeblich nicht da sind, bzw. so gering sind:

1. wer betreibt die zentrale Datenbank und zu welchen Kosten?
2. wer definiert die Schnittstellen und zu welchen Kosten?
2.a) wie stellt man eine manipulationssichere Übertragung sicher
2.b) wer stellt die Datenqualität sicher, damit man sich auf dieses Instrument verlassen kann
3. wer mach die Datenschutzgutachten u.A. für die Übertragungen (ist schließlich öffentlich!) und zu welchen Kosten?

Und vor allem: Wer soll diese Kosten letztendlich tragen? Richtig, das muss man dann durch Gebühren bei den Betreibern und Abrechnern eintreiben, die das dann an wen weitergeben? Richtig, den Abnehmer. Und schwups kostet die kWh 99ct.


[1] Ich hätte mit allem was so üblicherweise dazu gehört wie Test, Dokumentation, Training und Inbetriebnahme 40 Std. geschätzt.
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eFahrzeug: Zoe Intens perlweiß
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Re: Petition 75216 Wettbewerb/Regulierung Ladestationen für

Beitragvon Misterdublex » Do 14. Dez 2017, 15:23

EVduck hat geschrieben:
Entschuldigung, Ioniq574, kurze Frage, du arbeitest in der IT und kannst die von dir geforderte Abfrage aus einem Abrechnungssystem inklusive der Automatisierung inklusive einer Kaffeepause in 30 Minuten erstellen? Mit rechtssicherer Übertragung?[1] Willst du bei uns anfangen? Wir suchen immer gute Leute!

Zu den Kosten, die ja angeblich nicht da sind, bzw. so gering sind:

1. wer betreibt die zentrale Datenbank und zu welchen Kosten?
2. wer definiert die Schnittstellen und zu welchen Kosten?
2.a) wie stellt man eine manipulationssichere Übertragung sicher
2.b) wer stellt die Datenqualität sicher, damit man sich auf dieses Instrument verlassen kann
3. wer mach die Datenschutzgutachten u.A. für die Übertragungen (ist schließlich öffentlich!) und zu welchen Kosten?

Und vor allem: Wer soll diese Kosten letztendlich tragen? Richtig, das muss man dann durch Gebühren bei den Betreibern und Abrechnern eintreiben, die das dann an wen weitergeben? Richtig, den Abnehmer. Und schwups kostet die kWh 99ct.


[1] Ich hätte mit allem was so üblicherweise dazu gehört wie Test, Dokumentation, Training und Inbetriebnahme 40 Std. geschätzt.


Erfahrung damit hat doch die Markttransparenzstelle, die haben es schließlich auch bei den Tankstellen hinbekommen. Wer die Kosten trägt regelt dann eine Verordnung.
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Re: Petition 75216 Wettbewerb/Regulierung Ladestationen für

Beitragvon Ioniq574 » Do 14. Dez 2017, 22:49

Hallo EVduck

Vielen Dank für das Jobangebot. Ich arbeite seit 2 Monaten nicht mehr in der IT-Branche. Mein neuer „Arbeitgeber“ ist seitdem die Rentenversicherung. Aber vorher habe ich in der IT-Branche gearbeitet. Zwar nur 37 Jahre und 10 Monate aber ich hoffe das reicht. Obwohl, als ich damals als Programmierer angefangen habe hieß das noch EDV und eine 10MB-Festplatte (kein Tippfehler) war so groß wie eine Schwarzwälderkirschtorte und das Laufwerk dafür so groß wie eine Waschmaschine.

Jetzt aber wieder zu Deinen Fragen zum Abrechnungssystem.
Wie ich geschrieben habe ging es um das Auslesen der Daten und das Erstellen einer Ausgabedatei in die diese Daten geschrieben werden. Ich habe zwar nur 8 Felder aufgeführt, damit man Nachvollziehen kann was ich Persönlich gerne Angezeigt bekommen würde und eine Grundlage hat einen halbwegs realistischen Preis ausrechnen zu können.
Natürlich kommen noch evtl. weitere 10 Felder dazu um damit die Daten einer bestimmten Säule zuordnen zu können. Deshalb habe ich beim Betreiber die Angabe der Koordinaten "gefordert". Damit ist dann eine Eindeutige Identifikation/Zuordnung möglich. Wenn ich also den Namen meiner Datenbankdatei kenne muss ich mir nur noch die 18 Felder auswählen und angeben das die in eine Datei geschrieben werden sollen.
Dazu kommt noch ein Eintrag in eine Jobqeue wo man eingibt wie das SQL heißt und wann das laufen soll .
damit ist dieser Punkt fertig , ok wenn jemand 32 Minuten braucht ist das auch noch ok.

Zur rechtssicheren Übertragung .

Hier gebe ich Dir recht das man das auch noch erstellen muss. Hierzu kommt es natürlich darauf an wie das gemacht werden soll. Die einfachste Variante wäre natürlich eine Implementierung in das EDIFACT System. Hier gibt es auch schon etliche Rechtskonforme Datenformate z.B für die auch Steuerrechtlich anerkannte Übermittlung von Rechnungsdaten. (Und wenn das Finanzamt nichts zu meckern hat was soll da noch passieren).
Für diese Daten gibt es auch schon manipulationssichere Übertragungsmöglichkeiten.
Die Kosten hierfür Variieren natürlich. Hierbei kommt es darauf an ob ich das selber Programmieren kann oder mir das Extern kaufen will. Für den Rechnungsdatenaustausch gibt es fertige Produkte ab ca. 300 €. Damit macht man TNM usw. auch nicht Pleite.

Für die rechtssichere Übermittlung braucht man dann z.B noch eine Telebox400 , die aber auch nur einmal pro Abrechner.


Zu den Kosten: Das keine da sind habe ich nicht behauptet. Das sie gering sind ist auch schwer zu behaupten, für den einen sind 1000 € wenig bei dem anderen sind 50 Cent schon viel.

Zu den Folgenden Punkten hat ja Misterdublex auch schon eine Antwort geschrieben aber ich beantworte diese Punkte der Höfflichkeit halber auch noch einmal

Zu 1. wer betreibt die zentrale Datenbank und zu welchen Kosten?
Sollte da angesiedelt werden wo auch die Spritpreise abgelegt sind .
Kosten muß ich zugeben kenne ich nicht, aber mittlerweile kostet Serverplatz auch nicht mehr besonders viel.

Zu 2. wer definiert die Schnittstellen und zu welchen Kosten?
Diejenigen die auch die Felder für die Spritpreise definiert haben.
Ok, wenn da auch noch einige Lobbyisten dabei sind kann das natürlich ein paar Wochen dauern



2.a) wie stellt man eine manipulationssichere Übertragung sicher
Siehe weiter oben, Telebox400 usw


2.b) wer stellt die Datenqualität sicher, damit man sich auf dieses Instrument verlassen kann
Genauso wie bei den Spritpreisen. Da funktioniert das auch. Ich würde diese Verantwortung bei den Abrechnern ansiedeln, da diese ja auch die Daten haben. Diese müssen dazu Verpflichtet werden das zu jedem Zeitpunkt der Preis in der „Zentralstelle“ steht, den sie auch zu diesem Zeitpunkt dem Ladesäulennutzer in Rechnung stellen. Wenn nicht Ordnungsstrafe oder so


3. wer mach die Datenschutzgutachten u.A. für die Übertragungen (ist schließlich öffentlich!) und zu welchen Kosten?
Das kann ich leider nicht beantworten, in dieser Sparte habe ich nicht gearbeitet. Das kann einfach und Preiswert sein wenn es Zulässig ist auf bereits bestehende Systeme wie den Austausch der Spritpreise zurückzugreifen. Deshalb auch alles bei dieser Stelle ansiedeln.
Aber das ist ein Vorgang den ich nicht beantworten kann.

Und vor allem: Wer soll diese Kosten letztendlich tragen? Richtig, das muss man dann durch Gebühren bei den Betreibern und Abrechnern eintreiben, die das dann an wen weitergeben? Richtig, den Abnehmer. Und schwups kostet die kWh 99ct.

Hier hätte ich einige Varianten! Alle aufzulisten wäre ein bischen zu viel.
Es muss eine Variante gefunden werden die die Kosten auf möglicht viele verteilt, damit nicht die Kosten bei einer Säule um 0,50€ steigt und an einer anderen evtl. gar nicht.


1. Betreiber zahlen nach Anzahl Ihrer Säulen
evtl. 1 - 5 Säulen 0,00€ dann Staffelpreise je mehr Säulen desto teurer
Abrechner bezahlen auch Staffelpreise nach Anzahl der Säulen für die Sie auch Abrechnen
und / oder „Mitglieder“


Ich würde allerdings die folgende bevorzugen.
Am besten unterm Strich „ALLE“. Damit meine ich alle Stromnutzer, weil die Elektromobilität u.a. der Umwelt etwas bringt und die „gehört allen“. Da ich ja wie geschreiben fast nur zu Hause lade kann ich mich nur an den Kosten beteiligen wenn ich dafür auch etwas über meinen Strom mitbezahle. Da man sich eine EEG-Umlage , Umlage Abschaltbare Lasten ,Sonderkundenumlage usw. hat einfallen lassen könnte man diese Kosten ja auch evt. in diese Sonderkundenumlage einfliessen lassen.
Ich habe jetzt auf die Schnelle nur eine Zahl für 2011 in Wikipedia gefunden.
Danach wurden 2011 in Deutschland 544500 MIO KWH verbraucht und jeder Einwohner hat 6648,11 KWH verbraucht


Selbst wenn ich mal die Kosten auf für mich unrealistsche 80 Millionen im Jahr ansetze wären das auf die o.g. 544500 Mio KWH pro KWH 0,0001469 € das wären dann für den angegebenen Durchschnittsverbrauch für jeden im Jahr 0,9766 €

Dabei weis ich nicht ob das Zulässig ist, aber unser Gesetzgeber ist da ja sehr kreativ. Schließlich zahlen die Raucher auch für die Rente die Nichtraucher bekommen.
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Re: Petition 75216 Wettbewerb/Regulierung Ladestationen für

Beitragvon RasiK22 » Do 14. Dez 2017, 23:17

....und ich dachte, nur bei uns in Österreich gibt es solche abzocker Modelle. Ich finde so eine Pedition mehr als angebracht, muss mir das mal genauer ansehen, ob so etwas auch in Österreich machbar ist.
Energie gehört nach Menge und nicht nach Zeit abgerechnet. Es ist technisch ganz leicht Ladesäulen blockierer, zur Kasse zu bitten. das ist ja die größte Angst der Ladesäulenbetreiber.
:idea: ...wir benötigen viel mehr öffentliche Ladepunkte, aber ohne Zeittarif, sondern mit kWh genauer Abrechnung. Für mich ginge bei ca. 80% SOC ein zusätzlicher Zeittarif aber OK, dass wäre fair und kundenfreundlich und keine Abzocke.
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