NewMotion - Vorsicht bei Zeitabrechung!

Re: NewMotion - Vorsicht bei Zeitabrechung!

Beitragvon HubertB » Di 12. Dez 2017, 10:46

35ct pro Ladevorgang.
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Re: NewMotion - Vorsicht bei Zeitabrechung!

Beitragvon ChristianF » Mi 13. Dez 2017, 03:01

Robert28 hat geschrieben:

Meine persönliche Konsequenz: Kündigung.


Cool. Hast Du die GEZ gleich mit gekündigt?
Viele Grüße,
Christian

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Re: NewMotion - Vorsicht bei Zeitabrechung!

Beitragvon BrabusBB » Mi 13. Dez 2017, 08:46

ChristianF hat geschrieben:
Robert28 hat geschrieben:

Meine persönliche Konsequenz: Kündigung.


Cool. Hast Du die GEZ gleich mit gekündigt?

Da hätte ich auch gekündigt. Es gibt auch Tarife, bei denen man nicht in solche Situationen kommt.

Wieso Du die GEZ hier im Vergleich anführst, verstehe ich nicht. GEZ ist Staatsvorgabe. Newmotion nicht.
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Re: NewMotion - Vorsicht bei Zeitabrechung!

Beitragvon SL4E » Mi 13. Dez 2017, 08:55

Lass uns nicht im dunkeln stehen, welche Tarife sind denn das?
Ich habe das Forum verlassen
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Re: NewMotion - Vorsicht bei Zeitabrechung!

Beitragvon energieingenieur » Mi 13. Dez 2017, 08:58

Pivo hat geschrieben:
NewMotion *muss* etwas drauf schlagen, sonst verdienen sie ja nichts.
Umsonst machen sie das nicht und zu verschenken haben sie auch nichts.


Ja, aber dieser Betrag ist klar und transparent definiert. Es sind - wie eben schon gepostet wurde - exakt und pauschal 35ct pro Ladevorgang, den NewMotion als Dienstleistungsgebühr aufschlägt. Mehr nicht!

Die Betreiber der Ladestationen zahlen dann noch einen Beitrag pro Monat pro Ladepunkt und es gibt auch weitere Services, die den Ladestationsbetreiber bei NewMotion Geld kosten. Aber all diese Kosten muss er selbst aufbringen bzw. in seinen Strompreis integrieren. Diesen Preis legt der Betreiber fest (explizit nicht NewMotion!) und NewMotion leitet ihn 1:1 an den Endkunden durch.

Wenn ihr also die Preise zu teuer findet, dann ist NewMotion der falsche Ansprechpartner. Der richtige wäre der Betreiber der Ladesäule.
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Re: NewMotion - Vorsicht bei Zeitabrechung!

Beitragvon Tigger » Mi 13. Dez 2017, 09:16

Jein...

Für mich persönlich ist eines der Hauptprobleme, dass der Ladesäulenbetreiber mit jedem Abrechnungsdienstleister wieder andere Süppchen kocht.

Beispiel allego
DC über swisscharge: 0,34 € / kWh
DC über newmotion: 0,69 € / kWh zzgl. 0,35 € Gebühr
DC über EnBW Mobility+: 0,35 € / Minute zzgl. 1,- € Roaming

So, wer macht denn jetzt hier die Preise? Bzw. soll es wirklich mein Job als Kunde sein mit allego (mit denen ich keinen Vertrag geschlossen habe) zu diskutieren oder ist vielleicht doch eher mein Geschäftspartner (der Ladekartenanbieter) mein Ansprechpartner?
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Re: NewMotion - Vorsicht bei Zeitabrechung!

Beitragvon Schwani » Mi 13. Dez 2017, 09:45

Im Moment wird ja hier im Forum die neue Möglichkeit der Zahlung per girocard von der GLS-Bank diskutiert.

Auch bei diesem System hättest du den Betrag bezahlt. Laut Auskunft von GLS soll nämlich die Grenze von max. 25€ pro Vorgang nicht zwingend bindend sein...
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Re: NewMotion - Vorsicht bei Zeitabrechung!

Beitragvon energieingenieur » Mi 13. Dez 2017, 16:19

Es ist doch aber nicht unüblich, dass es für die gleiche Dienstleistung bei unterschiedlichen Anbietern unterschiedliche Tarife gibt. Für 30min telefonieren zahlst du je nach Anbieter ja auch völlig unterschiedliche Preise. Der eine deckt es über eine Flat ab, der andere hat einen Grundtarif + Minutenpreis, der nächste einen höheren Grundtarif und einen niedrigeren Minutenpreis... Da gibts zig Möglichkeiten. Hier suchst du dir ja als Kunde auch die für dich günstigste Option heraus.

Und für 30min laden bzw. 20 kWh laden gibt es eben auch unterschiedliche Anbieter. Ich sehe es durchaus als Aufgabe, aber auch als Freiheit des Kunden an, sich hier den für sich besten Tarif selbst herauszusuchen.

Wenn ich früher an der Ladeinfrastruktur von RWE (heute innogy) laden wollte, konnte ich das auch aussuchen: RWE-Vertrag mit Grundgebühr und niedrigem kWh-Preis. ODER BEW-Vertrag ohne Grundgebühr und höherem kWh-Preis. Oder jetzt mit NewMotion: Keine Grundgebühr und auch höherer kWh-Preis. Wenn ich irgendwann mal in ein Gebiet mit hoher RWE-Abdeckung umziehen sollte, dann macht der RWE-Vertrag vll. durchaus für mich sinn. Aktuell aber nicht.

Ich glaube, wir können eigentlich froh sein, dass es für die gleiche Ladesäule verschiedene Anbieter/Tarife gibt, denn so kann man sich den raussuchen, der zu einem selbst am besten passt.
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Re: NewMotion - Vorsicht bei Zeitabrechung!

Beitragvon Tigger » Mi 13. Dez 2017, 17:04

Und wer ist nun der Ansprechpartner für den Preis an der Säule?
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Re: NewMotion - Vorsicht bei Zeitabrechung!

Beitragvon Solarmobil Verein » Mi 13. Dez 2017, 17:18

energieingenieur hat geschrieben:
Es ist doch aber nicht unüblich, dass ...
Stimmt im Grunde alles.

Nur eine Kleinigekeit ist im Vergleich zu den Telefontarifen anders:
Soweit ich mich erinnere, wird bei einem Telefonat über einen Drittanbieter vor dem Telefonat klipp und klar gesagt, was die Zeiteinheit kostet. Also da habe ich noch nicht einmal eine Holschuld.
Genauso sollte das bei Ladesäulen auch sein, zumal ja die Preisinfos auf den Anbieterportalen nicht immer stimmen.
D.h. wenn ich die NewMotion-Karte bei der LVF-Säule hinhalte, dann muß die Preisinfo kommen. Wie und auf welchem Weg auch immer.

Nachforschen auf der Webseite mit dem Mobilgerät ist zwar eine Möglichkeit, aber ich kann dir ein paar Säulen zeigen, da wirst du Pech haben, weil das Netz einfach nur katastrophürchterhaft schlecht ist.
Sollten in Egloffstein nicht LVF-Säulen aufgestellt werden? Handy-Netz unten im Tal? Mit Glück geht telefonieren ... wenn du richtig stehst - Kopf drehen ist dann verboten. Daten kanns't praktisch vergessen.
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