Laden als Selbständiger

Re: Laden als Selbständiger

Beitragvon BrabusBB » Mo 1. Jan 2018, 12:29

Ja, das sollte man wirklich vorher rechnen. Meine Frau fährt zwar noch nicht elektrisch, aber bei Ihr ist die Kilometer-Pauschale besser als die Abrechnung aller einzelnen Kosten.
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Re: Laden als Selbständiger

Beitragvon Dscheidschei » Mo 1. Jan 2018, 17:41

Um ehrlich zu sein habe ich erstmal nur die "Anfrage" meiner Frau genommen, ohne zu reflektieren, ob sich das lohnt.

Aber vielen Dank für die Tipps.
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Re: Laden als Selbständiger

Beitragvon SL4E » Mo 1. Jan 2018, 17:52

Spüli hat geschrieben:
Als Eigentümer hat man auch die Chance ein paar Cent mehr zu verlangen. Ich meine das war auf 30ct (oder 35ct?) begrenzt beim einfachen Account.


Mit der Home Advanced kannst du mittlerweile 60ct verlangen. Bei der Business sind auch Zeittarife möglich.
Lieber jetzt elektrisch fahren, als noch länger warten!
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Re: Laden als Selbständiger

Beitragvon kriton » Mo 1. Jan 2018, 17:58

Bernd_1967 hat geschrieben:
Was spart man denn eigentlich?

Mal angenommen, man kann mit seinem Firmenwagen (als Beispiel) 2000kWh im Jahr zu Hause laden.
Da geht es um einen Umsatz von 2000kWh x 25ct/kWh = 500 Euro.
Angenommen Grenzsteuersatz 42%, also sehr hoch.
Korrigiert mich, wenn ich was falsch rechne. Bin ja kein Steuerberater.
Dann spare ich doch max. 42% von 500 Euro = 210 Euro/Jahr.
Das sind 200€ jedes Jahr und die UST, die du schon abgezogen hattest, über 95€ kommen auch noch drauf. Bei höherer Fahrleistung ist es entsprechend mehr. Ich werde nicht darauf verzichten. Der Aufwand in der Steuererklärung ist gering.
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Re: Laden als Selbständiger

Beitragvon Bernd_1967 » Mo 1. Jan 2018, 18:47

Die USt bekommst Du doch bestimmt nur zurück, wenn da ein extra Zähler vom Versorger ist, dem Du USt zahlst.
Wenn Du von Dir selbst den Strom beziehst (also nur einen zus. Zähler hast ohne extra Vertrag), kannst Du doch meines Wissens nach die USt gar nicht geltend machen, oder?
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Re: Laden als Selbständiger

Beitragvon kriton » Mo 1. Jan 2018, 20:00

Dazu reicht ein zusätzlicher Zähler. Um die UST zu ziehen, brauche ich keine separate Rechnung für das Auto. Beim Benzin mache ich es genauso. Erst lasse ich mir die gesamte UST erstatten. Später in der Steuererklärung rechne ich nochmals die UST für den privaten Anteil zurück und zahle sie an das FA.
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Re: Laden als Selbständiger

Beitragvon Barthwo » Mo 1. Jan 2018, 22:07

Kann man nicht das Auto privat betreiben und Rechnungen über gefahrene Kilometer schreiben für die "Geschäftskilometer"?
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Re: Laden als Selbständiger

Beitragvon BrabusBB » Mo 1. Jan 2018, 23:53

So ähnlich macht es ja meine Frau: Kilometer-Pauschale.

kriton hat geschrieben:
Der Aufwand in der Steuererklärung ist gering.

Das ist schon richtig. Aber wenn man zunächst in eigene Infrastruktur (Zähler, spezielle Wallbox) investieren muss, ist schon die Frage, ab wann sich das rechnet. Wenn die Eichfristen abgelaufen sind, braucht man auch wieder neue Zähler. Und wenn man nicht Hobby-Elektriker ist, will der Fachmann auch noch bezahlt sein.

Ich würde da Excel anschmeißen ...
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Re: Laden als Selbständiger

Beitragvon kriton » Di 2. Jan 2018, 02:44

Barthwo hat geschrieben:
Kann man nicht das Auto privat betreiben und Rechnungen über gefahrene Kilometer schreiben für die "Geschäftskilometer"?
Ja, wenn der Wagen mehr als 50% privat genutzt wird, ist das möglich. Andernfalls steht er zwingend im Betriebsvermögen.
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Re: Laden als Selbständiger

Beitragvon kriton » Di 2. Jan 2018, 02:51

BrabusBB hat geschrieben:
So ähnlich macht es ja meine Frau: Kilometer-Pauschale.

kriton hat geschrieben:
Der Aufwand in der Steuererklärung ist gering.

Das ist schon richtig. Aber wenn man zunächst in eigene Infrastruktur (Zähler, spezielle Wallbox) investieren muss, ist schon die Frage, ab wann sich das rechnet. Wenn die Eichfristen abgelaufen sind, braucht man auch wieder neue Zähler. Und wenn man nicht Hobby-Elektriker ist, will der Fachmann auch noch bezahlt sein.

Ich würde da Excel anschmeißen ...
Wenn deine Frau ohnehin die Kilometerpauschale anwendet, (anwenden kann) hat sich der Zähler erledigt. Im Gesundheitswesen kann sie auch keine Umsatzsteuer geltend machen. (Der Zähler kostet aber nicht viel.)
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