kWh-Preis vs Benzinpreis

kWh-Preis vs Benzinpreis

Beitragvon Solarmobil Verein » Sa 4. Mär 2017, 10:59

Wie der eine und andere vielleicht weiß, habe ich ja einen PHEV mit halbwegs vernünftiger E-Reichweite.
Allerdings kann der nicht Schnellladen.

Daher stellt sich die Frage, auch wenn ich am Ausflugsort und ähniches eine Ladesäule vorfinde, wieviel die kWh kosten darf.

Im langjährigen Mittel (>4 Jahre) bin ich jetzt bei 5.84l Sprit auf 100km im reinen Rex-Betrieb.
Im E-Betrieb sind es im langjährigen Mittel 19.35kWh ab Steckdose für 100km Strecke.

Nun kostet der Liter Sprit derzeit zwischen 1.30 und 1.35 Euro.
Rechnen wir mal konservativ mit 6l auf 100km und 1.35 Euro, macht das also 8.10 Euro Spritkosten auf 100km.
8.10 Euro durch die 19.35kWh macht dann 41.86ct pro kWh, damit Preisparität erreicht ist.

Was haben wir auf der Plusseite fürs elektrische Fahren?
- ist besser für die Umwelt
- elektrisch fahren ist angenehmer

Nachteile?
- in meinem Fall bis zu 4 Stunden Ladezeit für bestenfalls 80km (Sommer), vielleicht 90 bei sehr moderatem rechten Fuß
- meistens (noch jedenfalls) sind die Ladesäulen nicht da, wo man sie braucht

45ct pro kWh wäre für mich derzeit die Schmerzgrenze.
Das ist das Dreifache dessen, was ich im Sommer zu Hause für Laden bezahlen muß (PV).

Fazit:
Ergibt sich am Zielort die Möglichkeit, für maximal ~40-45ct pro kWh zu laden, nehme ich das wahr.
Wenn nicht, dann eben nicht.
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Re: kWh-Preis vs Benzinpreis

Beitragvon umrath » Sa 4. Mär 2017, 11:04

Danke für die Rechnung. Das deckt sich weitesgehend mit meiner Argumentation.
Ich verteidige ja vehement die Position, dass Strom, egal ob AC oder DC, nur rund 30 Cent/kWh kosten darf, damit der Umstieg auf die Elektromobilität bei der Masse der Leute gelingt.

Die Leute entscheiden meist nicht mittels Verstand sondern nach Gefühl und Geldbeutel. Und wenn ihnen eine Alternative aufgezeigt wird, dann darf diese Alternative keinesfalls teurer sein - ansonsten wird sie sofort verworfen.

Ökologie interessiert leider die meisten Menschen kein Stück und ich sehe auch nicht, wie man das (in der Masse) besser vermitteln kann.
Was immer funktioniert, ist der Geldbeutel.
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Re: kWh-Preis vs Benzinpreis

Beitragvon Lindum Thalia » Sa 4. Mär 2017, 12:37

Da kann ich nur sagen der Preis für Diesel u Benzin sollte doch dann deutlich auf 2,0 Euro/Liter ansteigen , dann werden wir sehen dass ,70 ct./kWh gar nicht so schlecht ist.Billig war gestern und ich habe mehr als 40 000 km für lau elektrisch gefahren .
Was nichts kostet ist nichts wert..
BMW i 3 BEV ,Sion bestellt , kein Model 3 reserviert..Worte sagen viel, Taten die Wahrheit..
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Re: kWh-Preis vs Benzinpreis

Beitragvon redvienna » Sa 4. Mär 2017, 12:49

Meine Rechnung für
1.000 km
Tesla S vs. BMW 5er
Teures Smatrics mit Abo 70 Euro 50 kW Chademo
ICE + 100 Euro
mind. 8l / 100 km mind. 1,25 Euro / Liter

Nachsatz mit 22 kW Ladung sind es rund 40 Euro.
Zu Hause ca. 18 Cent / kWh = 36 Euro.

Also eine Einsparung von 30 - 64%.

Beim Supercharger derzeit 100% !

Supercharger mit Preis ca. 22 Cent pro kWh also 40 Euro.
Tesla S70D 3/16 + 50.000km + Tesla M3 + Tesla Roadster 2020 reserviert
https://www.goingelectric.de/garage/red ... eslaS/706/
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https://www.facebook.com/ELECTRIC-CARS- ... 768868062/
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Re: kWh-Preis vs Benzinpreis

Beitragvon Schneemann » So 5. Mär 2017, 12:06

Mit ein klein wenig Recherche kommt man heutzutage doch noch komplett ohne Stromkosten aus. Das ist natürlich Standortabhängig. Aber hier in meiner Gegend gibt es gleich mehrere kostenlose Lademöglichkeiten verschiedenster Geschwindigkeiten. Ich habe für 10000 km noch keine 100 Euro für Strom bezahlt. Und darin enthalten sind 35 Euro bei zwei Allego-Ladevorgängen.

Mit dem Verbrenner habe ich ca. 120 Euro pro Monat in Benzin investiert. Heute zahle ich also nur noch die 86 Euro Akkumiete.
Meine Erfahrungen mit der E-Mobilität auf Kennzeichen E

In the year 5555
Your arms hanging limp at your sides
Your legs got nothing to do
Some machine’s doing that for you
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Re: kWh-Preis vs Benzinpreis

Beitragvon rip-deal » So 5. Mär 2017, 16:28

Das ist allerdings stark standortabhängig! Wir wohnen etwas außerhalb des Ruhrgebietes und da sieht es ziemlich düster aus. Kostenlose Ladepunkte gibt es im Umkreis genau 2 und die haben nur zu Öffnungszeiten der beiden Autohäuser geöffnet. Und wenn sie geöffnet haben, dann werden in der Regel die firmeneigenen Fahrzeuge geladen und die Station ist besetzt. Aber offiziell werden die Stationen als kostenlos und frei verfügbar beworben :-(
Die einzige Alternative sind Ladestationen von Innogy. Aber die werden zeitgesteuert abgerechnet, was bei meinem 3,7 Kw-Lader völlig indiskutabel ist. Da komme ich auf mehr als 20 Euro / 100 km!
Zum Glück lade ich fast ausschließlich zu Hause den eigenen Solarstrom.
Citroen C-Zero arktisweiss Bj. 2017
PV-Anlage 9.1KwP, Ladestation Typ2 (Eigenbau)
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