EWE-Stromtankkarte ab den 1.04.16 kostenpflichtig !

Re: EWE-Stromtankkarte ab den 1.04.16 kostenpflichtig !

Beitragvon Nordlicht » Do 17. Mär 2016, 09:08

...vielleicht auch etwas, was wir am Samstag in die Kamera sagen könnten - ist ja auch noch NDR-Land...
"Wir" bedeutet in diesem Fall, die aus der Ecke stammenden...
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Re: EWE-Stromtankkarte ab den 1.04.16 kostenpflichtig !

Beitragvon Berndte » Do 17. Mär 2016, 09:55

Vielleicht kann man die ganze EWE Beiträge hier mal zusammenfassen oder zumindest die doppelten Themen schließen!
Jeder, der gerade die Mail bekommt macht erst einmal ein neues Thema auf... dabei wird das schon seit Monaten bis in kleinste besprochen.
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Re: EWE-Stromtankkarte ab den 1.04.16 kostenpflichtig !

Beitragvon rotmann » Do 17. Mär 2016, 12:52

Am gestrigen Tag erhielt ich auch eine Email von der EWE. In der freundlichen Mail wurde mir eröffnet, dass ich ab dem 01.04.2016 nicht mehr die Ladesäulen im EWE-Verbund ohne eine kleine Gebühr nutzen kann. Ich dachte erst, dass es ein Aprilscherz ist So weit so gut. Irgendwann endet halt auch jeder kostenloser Feldversuch.
Nun kommen wir zu den Kosten. Etwas weiter unten stand dann, dass die Karte für 30 Tage 60 Euro kosten soll und für 365 Tage 240 Euro (EWE-Kinden zahlen die Hälfte). Falls ich ohne Karte an den Ladesäulen laden möchte, könne ich dieses für eine Stunde zu 3.90 Euro per SMS.

Jetzt frage ich mich, da die EWE auf einmal richtig Geld für die Möglichkeit der Benutzung ihrer Säulen haben möchte, ob der Service rund um die Säulen so gestaltet wird, dass sich die Gebühr rechtfertigt. Leider habe ich es schon oft erlebt, dass die Säulen nicht funktionierten, zugeparkt waren (teils von EWE-Fahrzeugen) oder mit geringen 11 KW luden. In der Erprobungsphase kann ich das verschmerzen und zur nächsten Säule fahren, wenn ich Geld dafür bezahlen soll eher nicht. Ich glaube nicht, dass ein Mitarbeiter bereit steht und nachts rauskommt wenn etwas nicht funktioniert. Den Mitarbeiter zum Telefonieren zu motivieren ist ja schon schwer genug.

Was die Preisgestaltung betrifft, bin ich erschrocken. Warum kann es nicht eine Abrechnungsmethode geben die fair ist. Wenn ich nicht ständig an einer EWE-Säule hänge sind 240 Euro im Jahr schon heftig. Was für mich erschwerend hinzukommt ist, dass es in meiner unmittelbaren Umgebung (obwohl EWE-Gebiet) gar keine Ladesäule der EWE gibt. Ferner finde ich es schwierig einen Stundentarif anzubieten. Sehr ungerecht wie ich finde, da ein Zoe dort ca. 22 KW/h herausbekommt und recht günstig läd (wenn er komplett leer ist). Ein E-Golf aber nur 3,7 KW/h. Also 17 Cent zu 1.05 Euro. Wie kommt man auf so eine Abrechnungsmethode. Ich möchte gerne für den Strom bezahlen, aber auch nur den, den ich in den Akku stopfe zu einem markttypischen Preis. Das kann heute eigentlich nicht mehr so schwer sein.

Was für ein Blödsinn von der EWE. Vielleicht wollen die aber auch keine Autostromkunden mehr. :twisted:
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Re: EWE-Stromtankkarte ab den 1.04.16 kostenpflichtig !

Beitragvon JN1K » So 20. Mär 2016, 10:46

Mir geht das rumgejammere mächtig gegen den Strich. Da ist ein Unternehmen, das 4-5 Jahre lang an alle den Strom kostenfrei abgegeben hat, auf die Idee gekommen, die Verluste, die sie damit machen, wenigsten ein Stückweit! zu reduzieren.
Eine Stromtankflatrate für 120 €, an ca. 15 Ladepunten in unserer Region. Ein Abrechnungssytem per SMS für Urlaubsreisende. Die Möglichkeit, über dqas Verbundsystem auch in anderen Regionen (war gerade in Stuttgart, Messegelände, EnBW Ladesäule, hat mit der EWE Karte funktioniert - gratis) zu laden ... was wollt Ihr denn noch mehr?!

cu JN1K

ps. wann hat Dein Brötchengeber das letzte mal was verschenkt?
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Re: EWE-Stromtankkarte ab den 1.04.16 kostenpflichtig !

Beitragvon Berndte » So 20. Mär 2016, 11:01

1. Die Grundgebühr (Flatrate ist es ja eher nur, wenn man das auch exzessiv nutzt) kostet 240€ für nicht EWE-Stromkunden.
Ein Elektroautofahrer nutzt eigentlich eher einen echten Ökostromanbieter und keinen Graustromanbieter.

2. Die Säulen wurden auch nicht von EWE bezahlt, sondern durch diverse Förderprogramme des Landes und Bundes.

3. Das Abrechnungsmodell ist für Gelegenheitslader mit einphasiger Ladetechnik in allen Fällen unbrauchbar bzw. viel zu teuer mit dann über 1€ pro Kilowattstunde!

4. Es geht nicht um verschenken, das steht auch in keinen einzigen Beitrag hier drin, sondern um ein faires Abrechnungssystem.

Die Hauptfrage ist doch, was die EWE in Zukunft für eine Zielgruppe haben möchte?

PS: Mein Brötchengeber schüttet auch Sonderzahlungen und Bonus aus... ist auch nicht so unüblich. Ich nenne das sehr wohl ein Geschenk. Genauso wie der kostenlose Ladestrom meines Brötchengebers.
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Re: EWE-Stromtankkarte ab den 1.04.16 kostenpflichtig !

Beitragvon nodojo » So 20. Mär 2016, 13:38

Wenn ich für etwas bezahlen soll, erwarte ich ein korrekte Abrechnung. Ausserdem erwarte ich, dass die Ladesäulen einwandfrei funktionieren bzw. auch im Betrieb sind. Allein in meinem 15 KM Umkreis gibt es 2 EWE Ladesäulen, die nicht im Betrieb sind. Das ist nicht hinnehmbar. So funktioniert das nicht mit der Elektromobilität. Es bringt auch nichts bei der Hotline anzurufen. Es kümmert sich leider keiner darum, die Säulen in Betrieb zu nehmen. Ich fahre in unregelmässigen Abständen die Säulen an um zu sehen, ob sie wieder funktionieren. Fehlanzeige. Ein weiteres Problem ist, dass mancherorts die Säulen oft zugeparkt sind wie zum Beispiel in Rastede. Dort ist die EWE Ladesäule zwar noch nicht in Betrieb, obwohl sie dort schon seit Monaten steht, aber durch die äusserst ungünstige Lage direkt an der Hauptstrasse, sind die Parkbuchten immer zugeparkt. Keine Chance dort zu laden. Die Parkplätze müssen viel besser gekennzeichnet werden, dass dort nur E-Autos während des Ladens stehen dürfen, sonst kommt schnell Frust auf.
Über die Ladekarte will ich mich gar nicht weiter äußern. Das Preismodell sollte nochmal überlegt werden. Die SMS Abrechnung im Stundentakt ist, das hat Berndte ja auch schon geschrieben, für Langsamlader unwirtschaftlich. Besondern in den Wintermonaten wenn die Temperaturen in den Keller gehen, werden aber auch die ZOE Freunde Frust schieben, da sich die Ladezeiten gut und gerne mehr als verdoppeln.
Die Preismodelle, die die EWE vorgestellt hat, sind schlicht und einfach am Bedarf der Kunden vorbeientwickelt worden. Und das wird sich gravierend ab dem 1.4.2016 auch zeigen !
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Re: EWE-Stromtankkarte ab den 1.04.16 kostenpflichtig !

Beitragvon JN1K » So 20. Mär 2016, 14:40

1. Es ist eine Flatrate. Wenn Du Wenn Du Deine Handyflatrate nur 100 Minuten im Monat nutzt, kann ja die Telekom nichts dafür. Überall, wo die Ladestationen sind , gibt es auch EWE Strom. Das die EWE Ihre Kunden belohnt, ist logisch.
2. Wo steht das? Alle? Sicher nicht ...der Strom auch? Wartung?
3. Wenn Dein Handy kein LTE kann, ist dann Vodafone schuld? Aber egal, ich finde, für Gelegenheitsnutzer wäre eine Mengenabrechnung fairer. Vllt. wollen Sie die Ladestationen nicht so lange blockiert wissen.
4. s.o.

ps. Ich meinte keine Leistungen für Mitarbeiter, sondern Gratislieferungen des Hauptproduktes - an alle!
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Re: EWE-Stromtankkarte ab den 1.04.16 kostenpflichtig !

Beitragvon MarkusD » So 20. Mär 2016, 14:49

JN1K hat geschrieben:
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Signatur: Tesla 85
Alles klar.

JN1K hat geschrieben:
1. Es ist eine Flatrate. Wenn Du Wenn Du Deine Handyflatrate nur 100 Minuten im Monat nutzt, kann ja die Telekom nichts dafür.
Nur mit dem Unterschied, daß es dann an mir liegt - und nicht daran, daß irgendjemand anderes mein Handy dauernd benutzt (sprich: "Falschparker" auf den Ladeplätzen stehen).

JN1K hat geschrieben:
3. Wenn Dein Handy kein LTE kann, ist dann Vodafone schuld?
Dann hätte ich gar keinen solchen Vertrag.

Es ist auf jeden Fall merkwürdig, bei der SMS-Freischaltung dem einen Autofahrer über einen Euro pro kWh abzuknöpfen, anderen aber weniger als 20 Cent für die gleiche erbrachte Leistung.
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Re: EWE-Stromtankkarte ab den 1.04.16 kostenpflichtig !

Beitragvon mlie » So 20. Mär 2016, 15:46

JN1K hat geschrieben:
1. Es ist eine Flatrate. Wenn Du Wenn Du Deine Handyflatrate nur 100 Minuten im Monat nutzt, kann ja die Telekom nichts dafür.


Nicht alles, was hinkt, ist ein Vergleich.
Ich telefoniere aktuell pro Monat 6 Minuten, dafür zahle ich insgesamt 54ct. Ich käme nicht auf die Idee, dafür eine Flatrate zu kaufen für 20 € im Monat. EWE bietet aber nur noch sowas an.

Generell ist das Preismodell komisch. Jemand, der Neben einer Ladesäule wohnt, zahlt 10 € im Monat und kann soviel laden, wie er will, die einzige für mich sinnvolle Säule ist in Bispingen und für die im Jahresschnitt benötigten 44kWh soll ich also 20€ im Monat zahlen. Das passt hinten und vorne nicht. Würde EWE im Netzgebiet Chademo mit 50kW anbieten hätte ich jedoch sofort nach eMailerhalt die 240 € uberwiesen.
Sprich: Wer Geld haben möchte, muss Mehrwert anbieten. Einfache Sache.
110Mm elektrisch ab 11/2012.

Bevor man den 200. Tröt zu einem längst ausdiskutierten Sachverhalt aufmacht, IMMER erstmal die Suche benutzen. Es gibt in diesem Forum KEIN Elektroautothema, welches nicht schon längst abschliessend diskutiert wurde!
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Re: EWE-Stromtankkarte ab den 1.04.16 kostenpflichtig !

Beitragvon rolandk » So 20. Mär 2016, 17:18

Schon mal darüber nachgedacht, ob es sich für EWE rechnet so einen ungünstigen Tarif anzubieten. Was könnte ein Ergebnis sein:

a. Kaum einer steigt darauf ein.
Erste Schlußfolgerung: benötigt anscheinend niemand (die Leute laden sowieso alle zu Hause), also kann man die Ladestellen abbauen/deaktivieren. Schließlich sind E-Auto sowieso nur für den Nahbereich. Es gibt sogar Nutzer hier im Forum, die das genau so sehen. Ich sehe das nicht so, aber jeder soll seine Meinung dazu haben.

Zweiter Schritt: Denjenigen, die sich angemeldet haben, wird mitgeteilt, das der Dienst nicht weiter geführt wird, weil die Resonanz zu gering war. Evtl. nicht mal abgebucht, somit muß EWE nichts zurück zahlen.

Vorteil für EWE: Das ungeliebte Kind Ladesäule, mit dem sich sowieso nichts verdienen lässt, kann damit ganz einfach "abgewickelt" werden. Und man holt sich nicht zusätzlichen Ärger durch die Ladesäulenverordnung ins Haus, weil es eben nicht so einfach ist, die bestehenden Ladepunkte mit CCS aufzurüsten. Zumal es dort anscheinend keinen Anreiz seitens des Staates gibt, dort unterstützend einzugreifen. D.h. auch dort würde die EWE auf den Kosten erst einmal sitzen bleiben.

Die Arbeit für die Infrastruktur soll sich doch der Automobilhersteller (mit Hilfe des Staats) machen. Strom müssen die trotzdem kaufen. Und dann bietet man den eben von EWE an, ohne das man den Klotz Ladesäule am Bein hat.

b. Das Produkt wird wie blöd gekauft.
Ergebnis: bleiben wir doch realisitisch. Das wird keiner machen. Oder gibt es irgendjemanden hier in der Runde, der tatsächlich einen Vertrag mit den genannten Bedingungen machen will?
Wenn's aber tatsächlich so wäre, hätte man das Geld um auch die Forderungen der Ladesäulenverordnung durchzuführen.

Ich tippe auf Variante a. mit dem daraus folgendem Ergebnis. Man könnte zwar von heute auf morgen sagen, wir stellen das Produkt ein, aber wahrscheinlich sind da noch Fördergelder geflossen, und so einfcah kommt man dann nicht aus der Sache raus. Und selbst, wenn keine Fördergelder geflossen sind, ist es so viel einfacher weil man dann die Schuld auf die mangelnde Resonanz schieben kann.

Und noch ein Vorteil: die Bürgermeistersäulen und die paar die nicht in der direkten Verantwortung von EWE stehen, kann man einfach in der Verantwortung abschieben (evtl. sogar verkaufen).

Gruß
Roland
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