Dynamischer Strompreis sinnvoll?

Re: Dynamischer Strompreis sinnvoll?

Beitragvon basti84 » Mo 13. Feb 2017, 20:31

Mei hat geschrieben:
spark-ed hat geschrieben:
....Spritpreise hingegen schon, ......


Aber nicht im Urlaub.



naaaja
wenn ich jetzt nach Italien gut 500km fahre und an der Autobahn 1.50€ für den Liter zahle oder mal von der Autobahn abfahre und dann nur 1.15 zahle ... interessiert mich pers. schon ;)

(Zahlen jetzt nur aus der Luft gegriffen)
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Re: Dynamischer Strompreis sinnvoll?

Beitragvon Mei » Mo 13. Feb 2017, 20:59

basti84 hat geschrieben:
...(Zahlen jetzt nur aus der Luft gegriffen)


Ja,
so extrem sind die Preis nämlich nicht auseinander.
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Re: Dynamischer Strompreis sinnvoll?

Beitragvon Taxi-Stromer » Mo 13. Feb 2017, 22:36

Mei hat geschrieben:
so extrem sind die Preis nämlich nicht auseinander.


Ja wo lebst Du denn??

Erst vorige Woche meinte meine Aushilfsfahrerin, auf dem Weg zum Flughafen an einer Autobahntankstelle tanken zu müssen.
Glücklicherweise hat sie nur 18,x Liter Diesel getankt und dafür 30,- Euro gelöhnt, das sind rund 1,60 Euro pro Liter!
:o
Bei meiner Stammtankstelle hier bei uns am Land kostet der Liter 1,11 Euro!
Seit 11.11.2015 Leaf Tekna (EZ 3/2015), bisher 52.000 selbst gefahrene (und jeden Einzelnen davon genossenen!) Kilometer! 8-)
7.10.2017: Tachostand 50.000 überschritten.... :D
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Re: Dynamischer Strompreis sinnvoll?

Beitragvon Super-E » Mo 13. Feb 2017, 22:47

dynamische strompreise finde ich sinnvoll. Und das Stauwarnungen niemanden interessieren ist totaler Blödsinn. Ich richte mich total danach und ich kenne auch viele andere. Ich kenne bei meinen Autobahnstrecken die rushhour allerdings auch schon ohne stauwarnung... solche Mechanismen verhindern aber keine staus, oder ladestaus, sie lindern es nur. Das tut aber vermutlich der Stau schon selbst.
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Re: Dynamischer Strompreis sinnvoll?

Beitragvon Karlsson » Mo 13. Feb 2017, 22:52

Wenn es denn tatsächlich helfen sollte, die Netze zu entlasten, dann ist es sinnvoll.
Bloß wenn ich an der BAB auf Tour Strom brauche, bin ich halt null flexibel. Und zuhause....also das sollte bitte automatisiert ablaufen, ich hab da keine Lust, mich drum kümmern zu müssen.
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Re: Dynamischer Strompreis sinnvoll?

Beitragvon Super-E » Mo 13. Feb 2017, 23:25

Es kann den Strom ökologischer machen. Wer unbedingt Kohlestrom um 19 uhr tankt soll dafür auch bluten... und wer mittags, obwohl keine Sonne scheint lädt auch. Dafür sollte aber ein billiger Preis bei Sonnenschein zum tanken animieren. Deswegen allein sind schon mal große Akkus gut...
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Re: Dynamischer Strompreis sinnvoll?

Beitragvon Mei » Di 14. Feb 2017, 05:35

Super-E hat geschrieben:
.... Und das Stauwarnungen niemanden interessieren ist totaler Blödsinn. Ich richte mich total danach und ich kenne auch viele andere. ....


Ja,
totaler Blödsinn, weil es hier 3 Leute gibt die es interessiert.
Die Erde dreht sich um Goingelectric, nicht um die Sonne.
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Re: Dynamischer Strompreis sinnvoll?

Beitragvon mxmen » Di 14. Feb 2017, 07:53

Ein anderes Szenario wäre ja auch, dass man an der Ladesäule einen Tarif wählen kann. Entweder der Strom generiert aus fossilen Brennstoffen, der günstiger ist oder der Strom aus erneuerbaren Energien, der teurer ist. Würde ihr zum teuren Tarif greifen und der Umwelt was gutes zu tun. Oder wäre dieser Ansatz eher kontraproduktiv, weil man den damit in gewisser Hinsicht den Strom aus fossilen Brennstoffen "fördert"?
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Re: Dynamischer Strompreis sinnvoll?

Beitragvon AndiH » Di 14. Feb 2017, 09:17

Für öffentliche Ladesäulen ein klares Nein. Die Menge die dort "gesteuert" umgesetzt werden kann ist einfach zu wenig, um in irgend einer Weise sinnvoll für das Netz zu sein. Das wird sich auch in Zukunft nicht groß ändern, weil kaum jemand 10km zum nächsten Lader fährt um mit einer 1 stündigen Ladesitzung 20ct. zu sparen.
Was eher machbar wäre sind netzgesteuerte Trigger zum Ladungsbeginn für E-Autos am Destination Lader. Wenn irgend wann viele E-Autos auf dem Parkplatz oder der Tiefgarage stehen und ihre 2 Stunden Ladezeit auf 8 Stunden Standzeit verteilen können, einfach je Segment vom Netzbetreiber Prioritäts-Trigger verteilen, die den E-Autos mitteilen wann sie bitteschön zu laden anfangen sollten weil eher mehr Strom verfügbar ist. Wenn kein Trigger kommt laden die E-Autos einfach nach Zeitplan (Abfahrtszeit) wie bisher auch. Dafür eventuell etwas günstigere Tarife wie es sie auch schon für Nachtstrom oder "abschaltbare" Verbraucher gibt und es wäre schon viel gewonnen ohne ein kompliziertes Abrechnungssystem welches im Zweifelsfall sowieso keinen interessiert.

Gruß

Andi
Seit 02/2016 über 1.200 Liter Diesel NICHT verbrannt...
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Re: Dynamischer Strompreis sinnvoll?

Beitragvon umrath » Di 14. Feb 2017, 09:40

Ich denke schon, dass das in der Masse auch für Ladesäulen relevant ist oder sein könnte.

Die REWAG hat mir auf Anfrage schon geantwortet, dass sie lieber viele AC-Stationen über die Stadt verteilen, weil diese erstmal günstiger sind UND der Strombedarf kalkulierbarer. Sie haben also offenbar wirklich einigermaßen Angst, dass eine große Menge an DC-Ladestationen Spitzenbelastungswerte erzeugen könnten, die das aktuelle Netz nicht verträgt.

So gesehen, kann ich mir gut vorstellen, dass dynamische Preise in Abhängigkeit von der aktuellen Netzlast durchaus ein Mittel zur Steuerung sind - dann aber vor allem bei AC-Säulen, bei denen es weniger relevant ist, ob ich jetzt 4,5 oder 5h stehe. Auf diese Weise könnte man plötzlich auftretende Spitzen bei DC-Stationen, die eher konstante Leistungen liefern sollten, gut abfangen.

Ich würde also dynamische Preise mit dynamischem Ladeverhalten verknüpfen, also eine Art regelbasiertes System anbieten: "lade, wenn der Strompreis unter x fällt". Das funktioniert natürlich nur dann, wenn hinreichend viele Stationen zur Verfügung stehen.
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