Butter beim Fisch: Wie sieht ein optimales Bezahlsystem aus?

Re: Butter beim Fisch: Wie sieht ein optimales Bezahlsystem

Beitragvon Joe-Hotzi » Sa 27. Dez 2014, 17:48

Marcel_S hat geschrieben:
Ganz einfach: online-Lösung kostet ein paar Hundert Euro mehr. Ich muß nur zweimal den Techniker hinschicken, um zu schauen, ob die Kiste noch geht oder um diese neu zu starten, und habe diesen Betrag schon wieder herinnen.

Stimmt. Mit online-Anbindung versucht man die Techniker zu sparen - die erzielte Zuverlässigkeit kann man in Deutschland regelmäßig unterwegs "erfahren".

Marcel_S hat geschrieben:
Zudem sehe ich, wenn eine Säule ausser Betrieb ist und kann (zum Nutzen der Elektromobilisten) reagieren.

Selbst wenn dies zu 50% klappt, haben Sie dann "leider" keine Servicemitarbeiter mehr - weder für die erkannten Fehler, erst recht nicht für die unerkannten ...
Es ist natürlich völlig überzogen, bspw. städtische Beamte ("Vollzugsbedienstete") einzubinden, wenn sie die Knöllchen verteilen.
Oder dass der Tankstellenbetreiber auch seine Ladesäulen wartet /kontrolliert - er willl sicher keinen Umsatz sondern lieber eine fixe monatliche Online-Pauschale ...
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Re: Butter beim Fisch: Wie sieht ein optimales Bezahlsystem

Beitragvon lingley » Sa 27. Dez 2014, 17:52

Nun mal Butter bei die Fisch:
Wer von Euch hat bei dem RFID Kartenspiel die Schnauze voll und denkt über eine DSN- Mitgliedschaft nach oder ist in dem letzten Jahr Mitglied geworden ?
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Re: Butter beim Fisch: Wie sieht ein optimales Bezahlsystem

Beitragvon e-lectrified » Sa 27. Dez 2014, 18:33

Marcel_S hat geschrieben:
Na gut, wenn Du jenseits jeglicher technischer oder wirtschaftlicher Realität und ohne einen einzigen konstruktiven Beitrag zu diesem Thema geleistet zu haben, Deinen Frust an den großen Energieversorgern loswerden möchtest, dann machs alleine.


Also entweder muss ich eine andere Sprache für dich sprechen, oder aber wir sollten im Forum mal für einen Lesekurs sammeln und dir noch ein nachträgliches Weihnachtsgeschenk machen:

1. konstruktiver Beitrag: Wozu das Rad neu erfinden? EC-Karte, Kreditkarte, Handy, NFC. Wie die Betreiber das realisieren? War das je mein Bier?

2. konstruktiver Beitrag: Wozu eine weitere Karte in meinem Portemonnaie?! Selbst, wenn die Daten mega geheim blieben, wozu noch eine weitere Karte?

3. konstruktiver Beitrag: Orientierung an Tesla: Pauschale Abgabe und Tankflatrate. Aber dann nur mit einer entsprechenden Gleichstrom-Infrastruktur! Kein halbherziger 22 kW Mist! Davon haben wir mehr als genug...

4. konstruktiver Beitrag: Gesponserte Ladesäulen, um die Kosten für die Verwaltung möglichst gering zu halten. Ladesäulen mehr als Werbung zur Kundenakquise betrachten.

Von dir liest man dagegen Sachen wie:

Macel_S hat geschrieben:
Ginge es um das Thema "Wirtschaftlichkeit", dann müsste man morgen sämtliche (AC-)Ladesäulen herunterfahren und abmontieren. Es hat noch kein EVU auch nur einen Cent Gewinn mit Elektromobilität gemacht - ohne Aussicht auf Veränderung dieser Situation.


... nach deiner Logik müsste man die Wirtschaft als Ganzes niederlegen, weil alles, was nicht ab der ersten Sekunde Gewinn abwirft, sofort zum Scheitern verurteilt ist. Hätte Tesla so argumentiert, wären wir nicht alle hier versammelt, um uns den Mund über Elektromobilität fusslig zu reden. Wie lange schreibt Tesla schon rote Zahlen? Und? Für das große Ziel sind nun mal Opfer zu erbringen. Und, um dir jetzt gleich noch einen Schock mitzugeben - die Zukunft wird so aussehen:

https://www.youtube.com/watch?v=cea-8fiXPLA#t=42m58s

Dir würde ich den ganzen Beitrag ans Herz legen, aber ich bringe es mal auf einen Punkt: Geld wird in Zukunft kein wichtiger Faktor mehr sein und auf Dauer werden nur Firmen erfolgreich sein, die sich auf besondere Art und Weise für die Gesellschaft engagieren. Die großen Stromkonzerne haben mehr als genug Gewinne eingefahren, jetzt müssen sie schauen, dass sie sich auf die Zukunft einstellen, die sie erwartet: Automatisierung von einfachen Arbeitsabläufen (Einsatz von Robotern für einfache, sich wiederholende, programmierbare Arbeitstätigkeiten), Massenarbeitslosigkeit, Alterung der Bevölkerung, eine geringe Zahl an gesuchten Nachwuskräften, die sich ihre Firmen nicht mehr nach Verdienst aussuchen, sondern nach der gesamgesellschaftlichen Bedeutung des Auftrags, etc. .

Marcel_S hat geschrieben:
Ich würde die Sprache ein wenig mäßigen.

Während des Ladevorganges nutzt Du exklusiv ein limitiertes Gut (der Ladesocket, nicht der Strom).
Dass Du dieses limiterte Gut nicht effizient nutzen kannst, dafür kann weder der Betreiber der Säule noch alle anderen, die das Gut in dieser Zeit nicht nutzen können, etwas.


Woran liegt es denn, dass das Gut so limitiert ist? Wahrscheinlich am armen Leaf-Fahrer, der sich einen Tesla nicht leisten konnte, aber dennoch sich und seiner Umwelt was Gutes tun wollte. Ich finde diese Art von Einstellung weit kontraproduktiver, als meinen Einwand, dass es nicht meine Sache sein kann, ob die Konzerne noch etwas mehr Geld in die Hand nehmen oder nicht. ES WIRD JEMANDEN GEBEN, DER DAS TUT!!! Da kannst du dir sicher sein. Für mich wäre es ok, wenn es die deutschen Stromkonzerne und Autobauer machen, aber ich werde auch nicht daran zugrunde gehen, wenn es ein anderer macht.

Marcel_S hat geschrieben:
Einer "Goingelectric-Wirwolleneinphasigbilligladen"-Karte stünde somit nichts im Wege.


Natürlich wird es günstige Tarife für einphasige Lader geben müssen - daran wirst du nichts ändern, EnBW nicht und alles, was sich sonst noch in Zukunft mit dem Thema Elektromobilität befassen wird, nicht. Mag sein, dass du dir da auf den Schlips getreten fühlst, weil der Stromkonzern, für den du arbeitest, dann nicht so viel Kohle einsacken kann pro Ladevorgang, aber das ist kein Maßstab für das, was der Markt diktieren wird.

Marcel_S hat geschrieben:
Ich finde eine gepflegte Verschwörungstheorie ja immer sehr interessant, aber hier muß ich Sie aus Betreibersicht leider enttäuschen.
Ich habe versucht, in infrastruktur/butter-beim-fisch-wie-sieht-ein-optimales-bezahlsystem-aus-t8284-30.html#p150013 aufzuschlüsseln, warum RFID Sinn macht, und EC-Kartenleser keinen. Vielleicht lesen Sie das nochmals.


1. Wer spricht hier von einer Theorie? Wenn die NSA mein Handy ungefragt ausspionieren kann, warum meint ein Ladesäulenbetreiber, dass er über jeden Zweifel erhaben sein kann?

2. Ich finde es schon dreist, jemandem überhaupt nahezulegen, er unterliege irgendwelchen Verschwörungstheorien. In erster Linie ist es Aufgabe der Betreiber plausibel darzulegen, dass sie mit den Daten verantwortungsbewusst umgehen. Und im Zweifel können sie die Ladesäule immer noch kostenfrei machen - das ist definitiv günstiger als der gesamte Verwaltungsaufwand drumherum.

3. Es gibt keine Betreibersicht! Die Betreibersicht ist immer die Kundensicht! Wenn der Betreiber meint, das könne ihm egal sein, dann ist er Weg vom Fenster - Punkt.

4. Es interessiert auch nicht, welche Vorteile RFID aus Betreibersicht bringen könnte, mal davon abgesehen, dass auch das immer nur bedingt stimmen kann. Schönes Beispiel aus der Praxis: Parkpod-Ladesäulen in Karlsruhe. Die ach so tolle RFID-Technologie war wochen- und monatelang die Ursache dafür, das etliche Leute nicht an den Säulen laden konnten. Dann habe ich die Stadtwerke darauf hingewiesen, das Problem vor Ort mit denen durchexerziert und seitdem haben sie an den fehlerbehaftetesten Säulen Abstand von RFID genommen - das Laden funktioniert nun barrierefrei und für jeden kostenlos. Und das wird in Zukunft sich auch rechnen, denn der Techniker wird jetzt allenfalls mal dann und wann zum Reboot vor Ort kommen müssen, ansonsten werden diese Säulen bestens laufen. Wird der Kunde sie dafür lieben? Natürlich, denn nur eine funktionierende Ladesäule ist eine gute Ladesäule!

Marcel_S hat geschrieben:
Na gut, wenn Du jenseits jeglicher technischer oder wirtschaftlicher Realität und ohne einen einzigen konstruktiven Beitrag zu diesem Thema geleistet zu haben, Deinen Frust an den großen Energieversorgern loswerden möchtest, dann machs alleine.


1. Was gibt dir das Recht zu behaupten, dass ich technisch und wirtschaftlich realitätsfremde Beiträge poste? Ist das der Jargon, den ich dir gegenüber pflege? Außerdem habe ich mit einem Videobeitrag belegt, dass die Wirtschaftlichkeit, deren Anhänger du zu sein glaubst, praktisch schon Geschichte ist.

2. Was gibt dir das Recht zu behaupten, ich lasse meinen Frust an Energieversorgern ab? Ich halte es mit Art. 14 Abs. (2) des Grundgesetzes:

Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.

Die Konzerne verfügen über Unmengen von Geld und quasi das Stromnetz (im Großen und Ganzen), also ist deren Aufgabe einen Bedarf zu decken, der in den nächsten 10 Jahren immer größer wird, nämlich den nach einer umfassenden, bezahlbaren und einfach zu bedienenden Ladeinfrastruktur.

3. Ich warne die deutschen Stromversorger zudem nur - es wird Player geben, die die ganze Pfennigfuchserei nicht interessiert! Die werden sich schlichtweg auf dem Ladesäulenmarkt breitmachen, ihre Pfründe abstecken und Punkt. Und dann wird das Gejammer wieder groß sein.

Und der einzige, der bisher ohne Quelle labert, bis ja wohl du.

Marcel_S hat geschrieben:
So, somit ist für mich wirklich das Ende der konstruktiven Diskussion erreicht.


Das war ja dein Ziel. Sonst hättest du nicht diejenigen angefeindet, die dein Streben nach einer weiteren nutzlosen RFID-Karte und deine Verteidigungstiraden den armen Konzernen gegenüber nicht einfach kritiklos stehenlassen wollten. Ich finde, man kann ja durchaus unterschiedliche Positionen vertreten, aber man sollte vorsichtig damit sein, andere für dumm verkaufen zu wollen, wenn man selbst ein mehr als dürres Argumentationsgerüst zur Schau trägt...
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Re: Butter beim Fisch: Wie sieht ein optimales Bezahlsystem

Beitragvon e-lectrified » Sa 27. Dez 2014, 18:34

spark-ed hat geschrieben:
Ich wünsche mir statt KFZ-Steuer eine "Mobilitätsumlage" für die alle EV-Fahrer in einen Topf zahlen.


Allenfalls deutlich sinnvoller als eine weitere sinnlose RFID-Karte!!!
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Re: Butter beim Fisch: Wie sieht ein optimales Bezahlsystem

Beitragvon e-lectrified » Sa 27. Dez 2014, 18:38

MarkusD hat geschrieben:
Mein Eindruck, gegen den ich mich überhaupt nicht erwehren kann, ist der, daß es die Anbieter einfach ignorieren, was die Kunden wollen, und jeder sein eigenes Süppchen kocht.


Das wird aber nicht mehr lang gut gehen. Und verlieren werden dann genau die, die am wenigsten flexibel und einsichtig waren. Na ja, Deutschland hat noch genug Konzerne, da kommt es auf ein bis zwei Automobil-Riesen und ein bis zwei Energieversorger mehr oder weniger auch nicht mehr an...
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Re: Butter beim Fisch: Wie sieht ein optimales Bezahlsystem

Beitragvon e-lectrified » Sa 27. Dez 2014, 18:44

lingley hat geschrieben:
Nun mal Butter bei die Fisch:
Wer von Euch hat bei dem RFID Kartenspiel die Schnauze voll und denkt über eine DSN- Mitgliedschaft nach oder ist in dem letzten Jahr Mitglied geworden ?


Hilf mir mal schnell auf die Sprünge - was ist DSN nochmal :oops: ? Nee, ich weiß es wirklich nicht...
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Re: Butter beim Fisch: Wie sieht ein optimales Bezahlsystem

Beitragvon fbitc » Sa 27. Dez 2014, 18:51

...hier herrscht ja wieder Ton... :-(
Grüße Frank
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Re: Butter beim Fisch: Wie sieht ein optimales Bezahlsystem

Beitragvon Joe-Hotzi » Sa 27. Dez 2014, 18:52

e-lectrified hat geschrieben:
lingley hat geschrieben:
Nun mal Butter bei die Fisch:
Wer von Euch hat bei dem RFID Kartenspiel die Schnauze voll und denkt über eine DSN- Mitgliedschaft nach oder ist in dem letzten Jahr Mitglied geworden ?


Hilf mir mal schnell auf die Sprünge - was ist DSN nochmal :oops: ? Nee, ich weiß es wirklich nicht...

Siehe Verzeichnis privater Ladehalte = Drehstromnetz = DSN
Alle mindestens CEE 11kW, Strom auf Gegenseitigkeit /gegen Tankspende und zu >95% verfügbar 24h/365Tage ... :D
Meine erste Adresse bei der Planung längerer Fahrten. Oft sogar kurzweilige, neue Bekanntschaften (ohne Garantie) - immer barrierefreier Zugang - optimales Bezahlsystem offline ohne Grundgebühr und ohne Nebenkosten :lol:

Ach ja, damit niemand denkt, wir seien Hinterwäldler: Neben einer online-Karte zur Streckenplanung /Ladehaltinfo und der Ladehaltliste in verschiedenen Formaten gibt es Dateien für die gängigsten Navigationssysteme zum Herunterladen mit den Ladehaltinfos - GPS-genaue Zielführung und oft auch Infos, wie man die Ladestelle findet und sich am Besten die Ladezeit vertreiben kann ...

Nach letzter Aktualisierungsinfo wurden diesen Monat die 400 registrierten Ladehalte überschritten. Maßgeblich puschen m.E. die Käufer von Renault Zoe und Tesla den Ausbau - warum wohl ? AC 400V sollte jedes moderne EV können - ist doch die verbreitetste Anschlussart im Niederspannungs-Verteillnetz ...
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Re: Butter beim Fisch: Wie sieht ein optimales Bezahlsystem

Beitragvon Berndte » Sa 27. Dez 2014, 20:23

Hallo,

ich war schon Monate vor meinem Zoe-Kauf beim Drehstromnetz.
Einfach meine 16A CEE und 10m Verlängerung von meinem Holzspalter zur Verfügung gestellt.
Ganz uneigennützig.

Jetzt der Totalausbau mit allem was ich zu bieten habe (Alle Steckersorten, Schuko, CEE Blau, CEE Rot, Typ2 bis 43kW).
Und warum das ganze? Weil ich es kann und weil ich absolut überzeugt von der Barrierefreiheit bin.
Bei Fahrten suche ich immer zuerst Drehstromhalte auf, funktionieren zu 99,99%.
Die Drehstomdosen sind in meinem Zoe-Navi eingebunden und tauchen auch automatisch auf der Karte auf.
Außerdem gibt es eine einfache, aber gute App dafür.
Die Kosten sind vernachlässigbar, genauso die Abrechnung. Einmal "vollgetankt" und ich werfe nen Fünfer in den Briefkasten oder die Spardose. Es gibt Drehstromhalte, da liegen locker 50€ und mehr in der Drehstromkiste mehr oder weniger offen rum. Das Vertrauen ist auf alle Fälle vorhanden.

Also Drehstromdose vorhanden oder leicht nachrüstbar? Anmelden!
Wer hier Hilfe benötigt kann sich gern bei mir per PN melden.

Gruß Bernd
Sep 2014: Renault Zoe
Nov 2014: Eigene 43kW Ladesäule
Okt 2015: 2x 43kW und 1x 14kW am Arbeitsplatz
Dez 2015: Kangoo Maxi und Verkauf des letzten Verbrenners -> jetzt 100% elektrisch!
Mär 2016: Reservierung Tesla Modell = mit Nummer 11 in Hamburg
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Re: Butter beim Fisch: Wie sieht ein optimales Bezahlsystem

Beitragvon spark-ed » Sa 27. Dez 2014, 20:36

Wie hoch ist denn eigentlich der Gesamtenergieumsatz aller öffentlichen Ladesäulen?

Einschätzung dazu:
Ich vermute, dass der Durchschnittsnutzer >90% zu Hause oder an festen, bekannten Ladestellen (Arbeitsplatz o.ä. lädt)
Die Viel- und Langstreckenfahrer dürften in der breiten Masse der E-Mobilisten nicht so gehäuft vertreten sein wie hier wohl eher überdurchschnittlich häufig in GE. (Teslafahrer mal ausgenommen, aber die lachen über solche Themen berechtigterweise eh nur)

Mit optimistisch gerechneten Zahlen sähe das nach leicht vorausschauendem Stand so aus.
Bei 100.000 EVs die im Schnitt 2000km mit 20kWh/100km pro Jahr "außer Haus" laden wären das 400kWh * 100.000 = 40.000.000 kWh Gesamtumsatz
Dagegen stehen bis dahin vielleicht 10.000 Ladesäulen, d.h 4000kWh pro Säule und Jahr
Wenn sich Anzahl EVs im gleichen Maße wie Anzahl Ladepunkte erhöht bliebe das Verhältnis gleich.

Das bedeutet ca. 1000,-€ Stromumsatz pro Jahr und Ladesäule. (Strompreis Endverbraucher)
Aktuell wird dieser Umsatz mit Sicherheit sehr deutlich unterboten.
Irgendjemand hat mal geschrieben, daß jeder Kaugummiautomat mehr Umsatz macht als eine Ladesäule an exponierter Stelle und das sehe ich ähnlich.

Könnte man den Strom daher nicht besser gleich verschenken und sich den Abrechnungsgedöns ersparen?
Die Kosten für Instandhaltung und Wartung der Abrechnungssysteme dürfte da jegliche Marge ohnehin aufzehren.

Das Solidaritäts- Umlageprinzip dazu war auch ein ernst gemeinter Vorschlag. (Wenn auch vermutlich politisch sehr schwer umsetzbar)

Aber es liegt uns Deutschen eher in der Natur juristische Verordnungsmonstren mit Ausnahmen von der Ausnahme schaffen zu wollen, als simple, überschaubare Lösungen. Wer sonst könnte man sich eine so ausgeklügelte Autobahnmaut in dieser Form ausdenken? :lol:
Zuletzt geändert von spark-ed am So 28. Dez 2014, 18:40, insgesamt 1-mal geändert.
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