Butter beim Fisch: Wie sieht ein optimales Bezahlsystem aus?

Re: Butter beim Fisch: Wie sieht ein optimales Bezahlsystem

Beitragvon ge7 » So 21. Dez 2014, 12:24

Bin für eine RFID Karte, die für alle Säulen geht. Abrechnung verbrauchsabhängig (bei Handy Verträgen hieß das früher Sekundengenau, also hier Kilowattminutengenau). Von mir aus mit unterschiedlichen Abrechnungsoptionen, d.h. Grundgebühr mit geringen kWmin Kosten für regelmäßige Nutzer, Flatrate für Vielnutzer, höheres Entgelt ohne Grundgebühr für Gelegenheitsnutzer (Heimlader, so wie ich derzeit). SMS und App sind mir echt zu mühsam. Wenn ich denke, mein Paps (74) müsste so tanken... ein Ding der Unmöglichkeit. :?
Gruß, ge7
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Beitragvon ratzfatz » So 21. Dez 2014, 12:37

ge7 hat geschrieben:
Bin für eine RFID Karte, die für alle Säulen geht. Abrechnung verbrauchsabhängig (bei Handy Verträgen hieß das früher Sekundengenau, also hier Kilowattminutengenau).


Von der Grundidee her entspricht das auch meinen Vorstellungen. Wobei das mit dem "personalisierten Ladekabel" auch sehr reizvoll ist und eine logische Erweiterung darstellt. Speziell für Fahrzeugflotten halte ich das für sehr praktisch.
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Re: Butter beim Fisch: Wie sieht ein optimales Bezahlsystem

Beitragvon lamouette » So 21. Dez 2014, 13:09

Ein Personalisiertes Ladekabel gefällt mir nicht gut. Mit steigenden Ladeleistungen werden die Kabel zu sperrig.
Okay für mich wären:
1. wenn es eine einzige, europaweit-taugliche RFID-Karte gäbe (mit Anmeldung, ohne Grundgebühr)
2. Ladekosten über die Mobilfunkrechnung zu zahlen (notfalls auch mit App)
3. Geldkartenfunktion der EC-Karte könnt auch ein Weg sein.
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Re: Butter beim Fisch: Wie sieht ein optimales Bezahlsystem

Beitragvon MarkusD » So 21. Dez 2014, 13:50

ratzfatz hat geschrieben:
Wobei das mit dem "personalisierten Ladekabel" auch sehr reizvoll ist und eine logische Erweiterung darstellt. Speziell für Fahrzeugflotten halte ich das für sehr praktisch.
Vielleicht dafür - und für sonst niemanden.

Datenschutzrechtlich ist schon eine RFID-Karte zum Freischalten der E-Tankstelle bedenklich. Ein personalisiertes Ladekabel, mit dem sich das Auto identifiziert, erst recht.
So ein Kabel würde ich z.B. nicht verleihen, wie ich es bei meinen aktuellen Ladekabeln hin und wieder mache.

eCall, Ladekabel bzw. E-Auto mit eindeutiger ID-Nummer, Bezahlen über personalisierte XYZ-Karten statt bar, die Bestrebungen über die Abschaffung des Bargeldes überhaupt ...
Das sind alles kleine Puzzleteile, um ein lückenloses Bewegungsprofil erstellen zu können.

Gruß
Markus
MarkusD
 

Re: Butter beim Fisch: Wie sieht ein optimales Bezahlsystem

Beitragvon elektrostrom » So 21. Dez 2014, 14:21

Eine RFID Karte für Europa wäre schön.
Eigentlich reicht aber die EC-Karte, die hat jeder.

Jede App braucht ein Smartphone und eine funktionierende Internetverbindung, das hat man in
einigen Gegenden und in vielen Parkhäusern/Tiefgaragen nicht.
Zoe Life Neptun-Grau, 22 kW Ladestation
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Re: Butter beim Fisch: Wie sieht ein optimales Bezahlsystem

Beitragvon ZoePionierin » So 21. Dez 2014, 15:08

Eine RFID wie bei TNM ist schon komfortabel. Datenschutz ist natürlich ein Argument. Das gilt aber auch für EC-/Kreditkarte. Außerdem haben wir alle sowiso einen Peilsender (Handy) in der Tasche. Ich denke das TNM und Plugsurfing in Sachen Datenschutz liefern muss.
Wiegt man die Vor- und Nachteile ab, bin ich aber schon für die universale RFID-Karte oder EC-/Kreditkarte. Wichtig ist, dass es eine kWh-genaue Abrechnung gibt, um Fahrzeuge mit geringerer Ladeleistung nicht zu übervorteilen.
Gestaffeltes Preismodell müsste man sich unter Umständen auch mal anschauen.
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Re: Butter beim Fisch: Wie sieht ein optimales Bezahlsystem

Beitragvon Elektrolurch » So 21. Dez 2014, 16:36

Personalisiertes Ladekabel funktioniert aber nicht an Säulen mit festem Kabel, oder? Also praktisch nicht an allen Multiladern...
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Re: Butter beim Fisch: Wie sieht ein optimales Bezahlsystem

Beitragvon mutle » So 21. Dez 2014, 18:30

EC/Kreditkarte und NFC für ApplePay.
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Re: Butter beim Fisch: Wie sieht ein optimales Bezahlsystem

Beitragvon imievberlin » So 21. Dez 2014, 18:32

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Re: Butter beim Fisch: Wie sieht ein optimales Bezahlsystem

Beitragvon bash_m » So 21. Dez 2014, 19:50

1. a) RFID Karte für Europa. oder
1. b) Zugang wie der Betreiber will aber zusätzlich MUSS über die EuropaRFID der Zugang möglich sein.

2. Abrechnung Miliwattstundengenau. Man muss dringend von den Zeittarifen wegkommen! Langsamladende Fahrzeuge zahlen oft das x fache.
Hier werden an der neuen Säule 4€ /h verlangt, egal ob Schuko oder 22kW Port, ungerecht und für viele dadurch "unbenutzbar".

3. An der Säule soll eine genormte Preistabelle hängen:
Kosten über lokalen Betreiber und Kosten über die EuropaRFID.
Vorher Ein Smartphone rausholen und über eine App den Preis raussuchen in der Hoffnung, dass diese Säule im Verzeichnis ist ist nicht gerade toll.

4. Die EuropaRFID soll keine monatliche Grundgebühr kosten. Einmal bsp. 20 Euro für die Anschaffung ist ok oder wie TNM 35 Cent pro Ladevorgang ist fair. Abrechnung am Monatsende mit Bankeinzug.

Grüsse
Michael
Opel Ampera | Tesla Model ≡ reserviert
Photovoltaikanlage: 9,9kWp
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