Bau Ladestation und Abrechnung in einem Technologiepark

Re: Bau Ladestation und Abrechnung in einem Technologiepark

Beitragvon Major Tom » Di 15. Sep 2015, 21:32

@stromer
Stimmt schon, die 4 € sind eigentlich nicht viel.
Das Problem ist, dass man mit dem Tarif für 4 € maximal einen Preis von 0,30 €/kWh hinterlegen kann (wobei ich es bei meinem TNM Account probiert habe und maximal 0,25 € hinterlegen konnte, hatte ich irgendwann auch an TNM gemeldet).
Bei einem angenommen Einkaufspreis des Stroms von 0,25 €/kWh müssen an der Ladestation schon 80 kWh geladen werden um die Gebühr von 4 € zu 'verdienen'. Das meinte ich.


Bei Mitarbeitern würde ich sogar auf 3,6 kW herunter gehen. Das hat den Vorteil, dass man mit einem 11 kW Anschluss drei Ladeplätze realisieren könnte. Bei einem 8h Arbeitstag sind die meisten Autos wieder voll bzw. haben wieder 100-200 km Reichweite 'getankt'.

CEE blau? Haben wirklich so viele E-Fahrer einen entsprechenden Adapter bzw. eine mobile Wallbox?
ciao
Tom
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Beitragvon Berndte » Di 15. Sep 2015, 21:36

Kernfragen:

Warum lädt ein Kunde seinen Wagen dort? -> Weil er evtl. weit angereist ist und laden muss.
Weitere Frage dazu: Wäre es bei Kunden nicht ratsam ihn kostenlos laden zu lassen, oder muss er etwa auch das Glas Wasser oder den Kaffee bezahlen? Ich als Kunde hätte da ein komisches Gefühl, wenn ich erst einmal mehr oder weniger nach Strom "betteln" oder zumindest nachfragen muss.

Warum lädt ein Mitarbeiter seinen Wagen dort? - > Weite Anreise jeden Tag unwahrscheinlich, also lädt er nur, wenn er es entweder wesentlich bequemer oder billiger als daheim hat. Zahlt er auch nur einen Cent mehr als daheim wird er nicht anstecken... warum auch?
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Re: Bau Ladestation und Abrechnung in einem Technologiepark

Beitragvon stromer » Di 15. Sep 2015, 21:57

Berndte hat geschrieben:
Weite Anreise jeden Tag unwahrscheinlich, also lädt er nur, wenn er es entweder wesentlich bequemer oder billiger als daheim hat. Zahlt er auch nur einen Cent mehr als daheim wird er nicht anstecken... warum auch?


Und schon ist ein Hauptproblem unnötig belegter Ladesäulen gelöst. Diejenigen, die nicht unbedingt laden müssen, werden die Ladepunkte nicht blockieren.
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Re: Bau Ladestation und Abrechnung in einem Technologiepark

Beitragvon TeeKay » Di 15. Sep 2015, 21:59

Und damit gibts dann fast keine User, die Wallbox verstaubt, geht kaputt, keiner merkts, weil keiner lädt, der eine User in 24 Monaten steht vor der kaputten Wallbox und mangels Nutzern wird sie dann ganz abgebaut. Ja, so funktioniert das in Deutschland.

In Norwegen baut ein Technologiezentrum gleich 30 Schukos und jeder kann täglich kostenlos soviel und lange laden, wie er will.
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Re: Bau Ladestation und Abrechnung in einem Technologiepark

Beitragvon Jack76 » Di 15. Sep 2015, 22:54

Tja, Strom kostet Geld und wenn's um das Cent geht wird der Deutsche zum unerbitterlichen Hardcore-Buchhalter. Warum man seinen "Kunden" als Dienstleistung nen Ladeport bereitstellen möchte um ihm nach dem Meeting dann die 4,50 EUR für den getankten Strom in Rechnung zu stellen erschließt sich mir jedoch auch nicht ganz. Wenn ihr das durchziehen wollt, vergesst bitte aber nicht ordentliche Rechnungen auszustellen, damit der Kunde diese dann auch bei seiner Buchhaltung wieder einreichen kann (Reisekosten und so, ihr wisst schon...)... Man kann es echt verkomplizieren.... Ne Leiste Schukos für die Mitarbeiter mit nem Pauschbetrag für den Parkplatz und fertig ist der Lack, Strom dürft ihr eh nicht selbst abrechnen! Und für Eure Besucher/Kunden ne Lolo mit 2x22KW von TNM, basta. Ist's ein "guter Kunde" Freischaltung mit Eurer TNM Karte für lau als "Service"...

My 2ct's

Grüße
Jack
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