Abrechnung Arbeitgebersäule mögl. viele Optionen

Abrechnung Arbeitgebersäule mögl. viele Optionen

Beitragvon gunnar67 » Sa 4. Mär 2017, 18:34

Moin zusammen.
Ich plane Ladesäulen (11kW/RFID) für meine Mitarbeiter, die parallel auch öffentlich zugänglich sein sollen.
Für die Abrechnung möchte ich möglichst folgende Optionen anbieten können:

Mitarbeiter:
- ein einstellbarer Freibetrag pro Mitarbeiter und Monat (z.B. 400 kWh/Monat)
ist der aufgebraucht soll wie folgt abgerechnet werden
- nach kWh solange geladen wird, €/kWh frei administrierbar
- stehen ohne zu laden in €/Min. frei administrierbar (für Mitarbeiter voraussichtlich 0€),
ideal wäre, wenn auch einstellbar ist, dass Standzeit nach Ladeende nur außerhalb der Arbeitszeiten berechnet wird

Andere Nutzer:
- Verbund mit möglichst breiter Zugänglichkeit
- nach €/kWh frei administrierbar
- stehen ohne zu laden in €/Min. frei administrierbar

Wenn das zu komplex ist, dann würde ich nur nach Zeit und nicht kWh-genau abrechnen. Halte ich aber angesichts verschiedener Ladegeschwindigkeiten für nicht fair.
Der monatliche Freibetrag ist mir besonders wichtig. Ich hab schon mit TNM korrespondiert. Die können das leider (noch) nicht abbilden.

Habt Ihr Tipps welche Anbieter (mit möglichst großer Aussicht auf Erfolg) ich fragen kann. Ich möchte nämlich nicht unbedingt den gesamten Markt abbimmeln...

Danke vorab, Gunnar
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Re: Abrechnung Arbeitgebersäule mögl. viele Optionen

Beitragvon gekfsns » Sa 4. Mär 2017, 19:08

Tolle Idee mit den Ladesäulen !
Den Ladestrom offiziell für die Mitarbeiter über die NewMotion Säule kostenlos anbieten,
dann aber intern selber anhand der Ladelogs abzurechnen, ist keine Lösung ?
Die Ladelog-Liste kann man in's EXCEL importieren und dort dann relativ schnell die Daten auswerten.
Sollte sich ein Mitarbeiter undankbar erweisen und das auf freiwilliger Basis nicht mitmachen, könnte man ja immer noch seine NewMotion Karte mit einem Klick aus der Liste rausnehmen und er könnte nur noch über NewMotion den gleichen Tarif bezahlen wie jeder andere öffentliche User auch.

Ich sehe da den Vorteil dass es relativ günstig ist, die Säulen find ich relativ günstig, wenn man die Features sieht, und kosten dann etwa 4€/Monat. Für die Mitarbeiter ist die Geschichte ganz ohne Nebenkosten, selbst die Ladekarte ist umsonst.
Andere Anbieter, die ich bisher gefunden hab, kosten da weitaus mehr, oder man muss mit eigenem Zeitaufwand selber was basteln.
Wie das rechtlichmit interner Abrechnung abläuft kann ich nicht beurteilen.
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Re: Abrechnung Arbeitgebersäule mögl. viele Optionen

Beitragvon gunnar67 » Sa 4. Mär 2017, 19:30

Danke, hätte ich noch gar nicht gedacht (und die bei TNM auch nicht). Meine Alternative war, dass die sich die ersten 400kWh/Monat im Persobüro erstatten lassen können. Genau den Verwaltungsaufwand wollte ich mir aber ersparen.
So herum, wie Du beschreibst, ist viel sinnvoller, weil das der sehr erheblich seltenere Fall ist und das Persobüro alles über 400kWh eines Monats einfach direkt vom Lohn einbehalten kann.
Dazu bedarf es dann einfach einer Einzelvereinbarung mit jedem Mitarbeiter, die dieses Prozedere beschreibt und gegen Unterschrift kriegt er dann die Firmen-TNM-Karte.

Darauf hätte ich Depp auch selbst kommen können... (KlatschAnDenKopf).

Rechtlich/steuerlich habe ich das schon geklärt. Das ist durch die geltenden Regeln zur Förderung der E-Mobilität der Bundesregierung kein Problem, da die kostenfreie Abgabe von Fahrzeug-Strom an Mitarbeiter nicht (mehr) als geldwerter Vorteil zu behandeln ist.

Falls sich jemand für meinen Entwurf einer Betriebsvereinbarung zur Förderung der E-Mobilität im Unternehmen interessiert, dann gerne PM mit Mailadresse. Ich schicke die dann zu.
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Re: Abrechnung Arbeitgebersäule mögl. viele Optionen

Beitragvon Elektrofix » Sa 4. Mär 2017, 21:58

bei 400 kWh könnte ich 36 mal im Monat von meine Arbeit nach hause fahren. Welcher E-Autofahrer wird dieses Limit erreichen?
Ich würde jedem Mitarbeiter eine eigene Firmen-TNM-Karte geben. Unter my.TheNewMotion können die Karten mit Namen versehen. Einmal im Monat in das Log schauen, ob jemand über 400 gekommen ist. So lange kein Konto hinterlegt, geht die Karte nur an der eigenen Säule. ;)
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Re: Abrechnung Arbeitgebersäule mögl. viele Optionen

Beitragvon Deef » Sa 4. Mär 2017, 23:22

Hast Du schon hier im Wiki geschaut? Da gibts auch einen Vorschlag für eine Betriebsvereinbarung unter "Laden beim Arbeitgeber". Lad doch Dein Ding da mit hoch, wenns arg anders ist.
Prima find ich Deinen Ansatz! Meine Frau hat grad mal vorsichtig in ihrer Behörde nachgefragt, ob sie eine Lademöglichkeit bekommt, das wird noch lustig...
Also: Vorbilder vor!
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Re: Abrechnung Arbeitgebersäule mögl. viele Optionen

Beitragvon gunnar67 » So 5. Mär 2017, 06:42

Hallo Deef.
Danke für den Hinweis auf das WiKi.
Die dortige BV ist m.E. aber deutlich unvollständiger als mein bestehender Entwurf. Ich werde meinen Entwurf dort demnächst ergänzen, dann haben alle was davon. Der regelt auch z.B.
-die Berücksichtigung der Akkukosten bei den Beschaffungskosten für Firmenwagen mit Privatnutzung
- Bezuschussung von privaten Wallboxen der Mitarbeiter
- Lademöglichkeiten für E-Roller und Pedelec
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Re: Abrechnung Arbeitgebersäule mögl. viele Optionen

Beitragvon ATh » So 5. Mär 2017, 09:11

Hallo,

beschäftigen uns gerade mit der selben Fragestellung zweck E-Tankstelle für Neubau Firmensitz. Auch unser Ziel ist es, den Abrechnungsaufwand klein zu halten.

Die BV von gunnar67 würde mich daher auch interessieren.

ATh.
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Re: Abrechnung Arbeitgebersäule mögl. viele Optionen

Beitragvon tuna » Mo 6. Mär 2017, 13:41

Hallo ATh und alle übrigen.

Ich habe jetzt meinen Entwurf für eine BV zum Thema E-Mobilität und Laden am Arbeitsplatz im WiKi ergänzt: http://www.goingelectric.de/wiki/Betrie ... beitsplatz

Gruß, Gunnar
black tuna: Tesla Model S 85D, 29.06.15
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Re: Abrechnung Arbeitgebersäule mögl. viele Optionen

Beitragvon mweisEl » Mo 6. Mär 2017, 14:00

tuna hat geschrieben:
Ich habe jetzt meinen Entwurf für eine BV zum Thema E-Mobilität und Laden am Arbeitsplatz im WiKi ergänzt

Zu: "... NEFZ Verbrauch kWh/km x 1,2 Faktor für Ladeverluste"

Das ist allerdings doppelt gemoppelt, weil der NEFZ-Verbrauch ab Steckdose ermittelt wird und die "Ladeverluste" beinhaltet. Wenn es realistischer als NEFZ sein soll, vielleicht den EPA-Wert nehmen, bei dem werden vom Fahrzyklus-Meßwert pauschal 30% Verschlechterungs-Aufschlag eingerechnet.

P.S. mein durchschnittlicher Jahresstromverbrauch beim einer jetzt nicht mehr zugänglichen CEE blau beim AG war 390 kWh lt. Hutschienenzähler.
Smart ED3 seit '13, 3 Fahrräder, zuvor CityEL (1,8 kWh Akku) und seit 25 Jahren verbrennerfrei.
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Re: Abrechnung Arbeitgebersäule mögl. viele Optionen

Beitragvon gunnar67 » Mo 6. Mär 2017, 14:27

@mweisEL
Danke für den Hinweis. Du beziehst Dich auf die erste BV im WiKi. Die ist aber nicht von mir, sondern die zweite.
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