Winterkorns - Batteriepläne

Alles zum Energiespeicher eines Elektroautos

Re: Winterkorns - Batteriepläne

Beitragvon Twizyflu » Mi 12. Feb 2014, 21:17

Auf den hoffe ich ehrlich gesagt auch sehr.
Wenn der es schafft wäre das super.
Vielleicht kippt das Verbrennerdumm eh tum noch diese Dekade. Wünschenswert wäre es :D
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Re: AW: Winterkorns - Batteriepläne

Beitragvon Karlsson » Mi 12. Feb 2014, 22:23

Ich hab schon von so vielen Superakkus gelesen, die dann nie kamen.
Abwarten, bis man die kaufen kann und dann noch mal abwarten,wie die sich über die Jahre machen.
Ein Wunder in 2-4 Jahren scheint mir unwahrscheinlich.
Am ehesten glaube ich noch an einen in 3 Jahren um 20-30% fallenden Preis.
Das ist eigentlich das wichtigste. Es scheitert mit der Reichweite doch nur an den Kosten. Die Technik gibt das grundsätzlich her, 400km reell zu fahren.
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Re: Winterkorns - Batteriepläne

Beitragvon Twizyflu » Mi 12. Feb 2014, 22:29

Moment hier gehts ja um eine neue Form von Lithium Ionen Akkus. Das macht die Batterie ja so interessant.
Und bisher erscheint mir die hier sehr interessant.
Bald wird man ja erste engineering samples oder so haben.

Auch Toshiba hat ja eine bessere batterie in Entwicklung.

Reell 400km ja wenn man möglichst viel reinpackt an Zellen.
Das macht Tesla halt sehr geschickt.

In das 3rd Gen (also Model E oder wie es heißen soll) werden 85kWh echt schwierig werden glaub ich :)
Mal schauen.
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Re: Winterkorns - Batteriepläne

Beitragvon Karlsson » Mi 12. Feb 2014, 23:19

Twizyflu hat geschrieben:
Moment hier gehts ja um eine neue Form von Lithium Ionen Akkus. Das macht die Batterie ja so interessant.

Und das macht mich erstmal skeptisch.

Twizyflu hat geschrieben:
Reell 400km ja wenn man möglichst viel reinpackt an Zellen.
Das macht Tesla halt sehr geschickt.In das 3rd Gen (also Model E oder wie es heißen soll) werden 85kWh echt schwierig werden glaub ich :)
Mal schauen.

Naja, schau mal das gestrippte Model S an. Das Paket etwas höher - da würden auch 120kwh rein gehen. Und Model S ist dazu ja noch richtig geräumig.
Ich sehe beim 85kwh Akku für Gen 3 eher Probleme beim Preis.
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Re: Winterkorns - Batteriepläne

Beitragvon PowerTower » Do 13. Feb 2014, 09:04

Ich sehe eher Probleme beim Gewicht. 85 kWh bleiben nunmal auch mit der heutigen Technik mit Gehäuse, Kühlung, BMS und allem drum und dran gute 550 kg. Damit wird man einfach kein leichtes Auto bauen können.
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Re: Winterkorns - Batteriepläne

Beitragvon Twizyflu » Do 13. Feb 2014, 10:25

Stimmt Karlsson :)

Aber das muss Tesla lösen.
Obwohl ja Autos vom schlage eines 3er BMW gerne mal mehr wiegen können oder? Also nix ungewöhnliches.

bin jedenfalls sehr gespannt :)
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Re: Winterkorns - Batteriepläne

Beitragvon Klingon77 » Do 13. Feb 2014, 23:03

PowerTower hat geschrieben:
Ich sehe eher Probleme beim Gewicht. 85 kWh bleiben nunmal auch mit der heutigen Technik mit Gehäuse, Kühlung, BMS und allem drum und dran gute 550 kg. Damit wird man einfach kein leichtes Auto bauen können.



hi,

würde denn ein schweres Elektroauto (also eines mit großem Akku), wenn man die reinen Verbrauchswerte betrachtet nicht günstiger und bezogen auf den CO2 Ausstoß mit dem deutschen Strommix emissionsärmeer fahren als ein vergleichbarer Verbrenner?

Dann dürften die Fahrzeuge auch schwerer sein.

Als Berechnungsgrundlage könnte man einen Leaf (oder vergleichbaren) mit hypothetischen 48 Kwh (Leaf Testwagen) oder 60 Kwh (Teslas "kleiner" Akku) annehmen.


liebe Grüße,

Ralf
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Re: Winterkorns - Batteriepläne

Beitragvon Karlsson » Fr 14. Feb 2014, 00:11

Natürlich ist Gewicht ein Punkt. Aber dann wird die Kiste halt noch etwas schwerer. Ist ja kein Flugzeug. Und der Tesla S ist zwar schwer, aber eine S-Klasse ist ja nun auch kein Leichtgewicht. Es ist einfach auch ein riesiges Auto. Insofern finde ich das Gewicht noch ok
Und ansonsten - dann muss halt aufgelastet werden. E-Fahrzeuge mit größerem Marktanteil werden um mehr Reichweite nicht herum kommen.
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Re: Winterkorns - Batteriepläne

Beitragvon PowerTower » Fr 14. Feb 2014, 08:53

Ist schon richtig, aber den Gen 3 sollte ja wohl etwas kleiner werden. Und wird bei der angepeilten Reichweite von 350 km auch keinen 85 kWh Akku haben, sondern eher so 50 kWh.

Ralf, ja natürlich ist der CO2 Ausstoß bei einem schweren Stromer immer noch besser als bei einem gleich schweren Verbrenner. Man sollte aber bedenken, dass ein 2 Tonnen Stromer schon allein durch seine Masse etwa 30% Mehrverbrauch gegenüber einem Elektroauto mit lediglich 1 Tonne Gewicht hat. Und dann sind wir wieder da, wo wir beim Blei schon einmal waren und von dem wir eigentlich weg wollten: die Hälfte vom Akku mitzuschleppen, nur um dessen Masse überhaupt in Bewegung setzen zu können. Ein Tesla Model S kriegt man praktisch nicht unter 20 kWh / 100 km, während leichte Elektrofahrzeuge sich mit 12-13 kWh / 100 km zufrieden geben. Wenn Stromkosten + Batteriekosten + Batteriegewicht egal wären, dann wäre das auch überhaupt kein Problem, aber aus heutiger Sicht sind das eben drei wichtige Faktoren die verhindern, dass ein Elektroauto mit 300 km Reichweite für Ottonormal bezahlbar ist.

Ich kann verstehen, dass sich viele einen Leaf mit doppelter Kapazität wünschen. Die Reichweite wird aber durch die zusätzliche Masse von etwa 250 kg nicht verdoppelt. Und dass dieses Auto dann gleich nochmal 5-10.000 Euro teurer wird, scheint irgendwie ausgeblendet zu werden. Ja, ich wünsch mir auch viel Reichweite, aber auf keinen Fall würde ich dafür einen 500 kg schweren Akku für 20.000 Euro einbauen. Hier werden einfach neue Akkutechnologien benötigt, mit denen sowas sinnvoll umsetzbar ist, also halbes Gewicht und halber Preis. Mit den heute verfügbaren Akkus ist es das jedenfalls nicht. Der Sekisui Akku könnte zeitnah Abhilfe schaffen, alles andere klingt derzeit noch nach vielen Jahren Forschung.
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Re: Winterkorns - Batteriepläne

Beitragvon dkt » Fr 14. Feb 2014, 09:21

PowerTower hat geschrieben:
Ich kann verstehen, dass sich viele einen Leaf mit doppelter Kapazität wünschen. Die Reichweite wird aber durch die zusätzliche Masse von etwa 250 kg nicht verdoppelt. Und dass dieses Auto dann gleich nochmal 5-10.000 Euro teurer wird, scheint irgendwie ausgeblendet zu werden. Ja, ich wünsch mir auch viel Reichweite, aber auf keinen Fall würde ich dafür einen 500 kg schweren Akku für 20.000 Euro einbauen. Hier werden einfach neue Akkutechnologien benötigt, mit denen sowas sinnvoll umsetzbar ist, also halbes Gewicht und halber Preis. Mit den heute verfügbaren Akkus ist es das jedenfalls nicht. Der Sekisui Akku könnte zeitnah Abhilfe schaffen, alles andere klingt derzeit noch nach vielen Jahren Forschung.


Du beschreibst das Dilemma der E-Autobauer sehr genau. Es gibt für mich zwei wesentliche Baustellen im E-Auto. Die eine ist die effiziente, leichte, haltbare, und zum Schluss preiswerte Batteriezelle und die zweite ist dann der Akkubau mit seiner Ausstattung (Klima, Laden und Gewicht).

Für die Autobauer kommt dann noch die Betriebstemperaturfenster Problematik hinzu.

Mit der herkömmlichen Technik hat bisher nur Tesla im Hochpreissegment und in der Oberklasse ein Optimum erreicht. Aber auch hier gilt für die Weiterentwicklung in den Massenmarkt, für mich das gleiche, das Du erwähnt hast.

Ich persönlich hoffe, dass das Vorhaben von Tesla, eine eigene Zell- und Batteriefertigung aufzubauen, auch mit einer Neu- oder Weiterentwicklung der Zellchemie einhergeht. Chancen gebe ich dabei der Schwefelversion für die nächsten Jahre. Schon auch deshalb, weil in den bestehenden Zellen bei Tesla schon mit kleinen Mengen beigemischt für Tesla eine (quasi im Ansatz) eigene Zellchemie hergestellt wird.
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