Wieviel Akku braucht das Auto?

Alles zum Energiespeicher eines Elektroautos

Re: Wieviel Akku braucht das Auto?

Beitragvon Tengri_Lethos » Do 17. Mai 2018, 12:35

phonehoppy hat geschrieben:
umali hat geschrieben:
...
Und bitte verschone ins mit:
"Wenn Akkutechnik soweit ist...", "im Zweifel platzsparender...". Das sind keine harten Fakten - das sind Floskeln.


Die Spekulationen über einen hypothetischen sREX, den es eventuell mal geben könnte und der eventuell effizienter, zuverlässiger, billiger und sicherer wäre, als die aktuell angebotenen REX-Lösungen, sind wohl auch kaum harte Fakten. So etwas gibt es in der Praxis nicht, und die REX-Lösungen, die es gibt, sind alles andere als eine Unterstützung Deiner Thesen. Da is der Wunsch der Vater des Gedankens - aber meiner Meinung nach ist schon der Wunsch falsch. Für die meisten Leute reichen die heute verfügbaren Akkukapazitäten aus, und wenn nicht, einfach etwas mehr kWh rein und gut ist. Warum etwas teuer entwickeln und vermarkten, was in 5 Jahren zum alten Eisen gehört? Das macht zu recht kein Autohersteller. Ich behaupte auch mal, dass die ganze PHEV-Sparte schon jetzt tot ist - sie weiß es nur noch nicht. ich sehe nicht, dass sie in kurz- und mittelfristig deutlich Marktanteile zulegen wird - trotz der Bevorzugung durch die deutscher Gesetzgebung - und langfristig sowieso nicht. Die Idee war zu einem Zeitpunkt attraktiv, aber dieser Zeitpunkt ist schon jetzt vorbei.


So hab ich es aktuell auch verstanden: Aktuell gibt es keine 300km + REX, daraus folgert für mich erstmal das Akku + Rex noch zu viel Platz benötigt. Weitere Annahme REX kann man eher nicht mehr Platzoptimierung betreiben >> Ladungsdichte des Akkus muss besser werden! Wenn diese aber besser wird, kann man direkt eher den Platz vom geplanten REX nutzen und kommt dann auf mehr wie ausreichnende Akkureichweite..... (wo liegt der Denkfehler, wenn?)

umali hat geschrieben:
Tengri_Lethos hat geschrieben:
Genau auf diesen Punkt wollte ich hinaus: Wenn Akkutechnik soweit ist, das 300km + Rex gehen , geht auch direkt 600km+ ohne Rex und dies im Zweifel platzsparender, billiger und unkomplizierter. Und bei 600km+ sollte das Problem Langstrecke eigendlich auch vernachlässigbar sein!

Auch Dir kann ich nur ans Herz legen, nicht nur Posts zu überfliegen. Wenn Du Dir die Zeit zum Verstehen nimmst, wirst Du merken, dass Du einer Milchmädchenrechnung aufsitzt.

Und bitte verschone ins mit:
"Wenn Akkutechnik soweit ist...", "im Zweifel platzsparender...". Das sind keine harten Fakten - das sind Floskeln.

VG U x I


Was soll denn überlesen haben, bzw. wo hab eine Milchmädchenrechnung? Lass mich gern belehren aber dann auch bitte zielgeführt. Hab ja selber schon vor paar Posts nachgefragt , ob wo einen Denkfehler hab sogar!
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Re: Wieviel Akku braucht das Auto?

Beitragvon Karlsson » Do 17. Mai 2018, 13:27

umali hat geschrieben:
Ich vergleiche 30kWh heutiger Akkugen. mit 60kWh heutiger Akkugen.

Siehe dazu Tesla 3 => 4,8kg/kWh ist der Unterschied zwischen 50 und 75kWh Version.
Das heißt bei 30 vs 60kWh reden wir von gerade mal 144kg Unterschied durch die der RE entbehrlich wird, was auch wieder Gewicht spart. Das ist doch albern, darin ein Umweltproblem zu sehen.
Du hast Dich da offensichtlich festgebissen und entwickelst gerade eine gewisse Sturköpfigkeit.

umali hat geschrieben:
60kWh werden in <5Jahren zum Gewicht eines heutigen 33kWh-Akkus möglich sein. Bitte genau lesen!

Aha, dann ist der Sturm im Wasserglas also vorbei?
Die brauchbaren Fahrzeuge kommen ja eh erst ab 2020, 2021...

Ob dann für 30k€ Neupreis 400km bei 130km/h im Winter gehen.... keine Ahnung. Vielleicht nur 300km bei 120km/h und im Sommer 400km. Oder es sind nicht 30k sondern 32k. Ist das wirklich so wichtig? Daran muss es ja nun nicht wirklich scheitern.

Und wo soll ich bitte SUV gelobt haben? Ich finde SUV total kacke und die hohe Bauform von meinem Zoe (ist ja auch nicht besser) gleich mit dazu. Aber wenn man keine Alternativen hat, kann man halt nur nehmen was da ist.

Blue shadow hat geschrieben:
Wie weltfremd ist es ein 40000€ auto als lösung für den durchschnittspendler zu sehen....die zögern ja selbst bei einer zoe oder drilling für 9000€

Mein Zoe hatte einen Listenpreis von gut 24.000€ und zwar ohne Akku. Wie kommst Du auf 9.000?
Golf Variant TDI mit mittlerer Ausstattung - da biste bei einem Listenpreis zwischen 25 und 30k€, das ist ziemlicher Massenmarkt. Das E-Auto dürfte auch noch etwas teurer sein, da billiger im Betrieb. Und das ist mit dem ID ja schon in der richtigen Region.
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Re: Wieviel Akku braucht das Auto?

Beitragvon Blue shadow » Do 17. Mai 2018, 13:45

Die 60 kwh akku generation liegt bei um die 40000€ im moment....dies sei ja die grösse die einen rex verzichtbar macht.

Und die 9000€ sollten darstellen, das heutige pendler sich nicht mal günstige gebrauchte zulegen....die gut den alltag erledigen.

Meine vorstellung eines rex‘s ist wahrscheinlich auch anders als die des mainstreams....
bierkastengrösse/lpg/mobil/nutzung der abwärme im winter/längere laufzeiten im optimum
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Re: Wieviel Akku braucht das Auto?

Beitragvon AndreR » Do 17. Mai 2018, 13:56

phonehoppy hat geschrieben:
Für die meisten Leute reichen die heute verfügbaren Akkukapazitäten aus, und wenn nicht, einfach etwas mehr kWh rein und gut ist.

Das wissen sie nur noch nicht. Daher rechne ich eher damit, dass der PHEV-Markt sogar noch extrem anziehen wird. Ich würde sogar soweit gehen und die These aufstellen, dass sich viele erst mal ein Fahrzeug mit REX oder ein PHEV kaufen werden um dann festzustellen, dass sie kaum noch tanken und die Reichweitenangst eine Angst vorm schwarzen Mann ist. Ein Hirngespinst.

Aber ich vermute stark, dass es diese Übergangsphase geben wird und braucht, um die Leute an die neue Welt heranzuführen.

Priusfahrer hat geschrieben:
zuzüglich drumrumgedöns.

Und genau dieses Gedöns dürfte einen nicht unerheblichen Faktor zum Gewicht beitragen. Zumal der Einbau in den Unterboden eher ungünstig ist, da das Verhältnis zwischen Volumen und Oberfläche äußerst ungünstig ist.

Keine Ahnung was so ein Rex mit allem Drum und dran wiegt. Aber doch bestimmt mehr als 100kg. Denn schon alleine der Tank mit Inhalt macht 20-30kg aus. Für die 100kg bekäme man also etwa 20kWh zusätzliche Akkukapazität. Stand heute.

Ein einigermaßen potenter Verbrennungsmotor wiegt heute zwischen 100 und 200 kg. Zusammen mit Getriebe und Abgasaufbereitung dürfte die Ausstattung zusammen rund 250 kg bei einem Durchschnitts-PKW wiegen. Ein REX dürfte wohl eher an das Gewicht eines kräftigen Notstromaggregats herangehen. Die gehen ab 150 kg los.

Karlsson hat geschrieben:
Mein Zoe hatte einen Listenpreis von gut 24.000€ und zwar ohne Akku. Wie kommst Du auf 9.000?
Golf Variant TDI mit mittlerer Ausstattung - da biste bei einem Listenpreis zwischen 25 und 30k€, das ist ziemlicher Massenmarkt. Das E-Auto dürfte auch noch etwas teurer sein, da billiger im Betrieb. Und das ist mit dem ID ja schon in der richtigen Region.

Im Schnitt gibt der Deutsche für einen Neuwagen 30.000 € aus. Die Zahlen kann man nachlesen.

Blue shadow hat geschrieben:
Meine vorstellung eines rex‘s ist wahrscheinlich auch anders als die des mainstreams....
bierkastengrösse/lpg/mobil/nutzung der abwärme im winter/längere laufzeiten im optimum

Da bist Du bei einem kleinen Notstromaggregat. In der Größe wirst Du aber nicht viel mehr als drei, vier kW mit miserablem Wirkungsgrad herausholen. Willst Du mit dem REX nur 30–40 km/h fahren?
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Re: Wieviel Akku braucht das Auto?

Beitragvon Blue shadow » Do 17. Mai 2018, 14:12

Der rex braucht nicht wie im outlander arbeiten....

Wenn ich merke das es knapp wird schalte ich ihn ein und fahre weiter...bei fahrzeiten von 2 stunden habe ich schon einiges eingesammelt...im winter als standheizung....am liebsten in form einer biogasbrennstoffzelle
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Re: Wieviel Akku braucht das Auto?

Beitragvon umali » Do 17. Mai 2018, 18:14

@phonehobby:
Während Du von Deinem Hyperakku träumst, gab es bereits 2013 den KSPG-Rex. Wie oft ich den noch verlinken muss...
https://m.youtube.com/watch?v=rVg1MVhTMUM#
und hier noch Zusatzinfos:
Teil 1: https://m.youtube.com/watch?v=xtzqI1ouxi8
Teil 2: https://www.youtube.com/watch?v=-Hn43WGe4ws
Da ist nichts hypothetisch und der Ing. erklärt Dir die Dinge verständlich. Musst aber auch mal zuhören ;-).

@AndreR u. Priusfahrer:
Na klar - Akku ist immer besser, weil man den im Auto so gut "verstecken " kann.
Ihr vergesst, dass ein 120kg Rex (all in) deutlich mehr Vorteile für die Langstrecke bietet als 20kWh Mehrkapa. Diese liefern mir auf der BAB bei 120-130km/h 100km Reichweite, was der sRex um Größenordnungen toppt und gleich noch die Heizung abdeckt.
Ein Getriebe wird ein sRex sicher nicht haben (ein FKLG hat nicht mal eine Kurbelwelle) und wenn Ihr Euch nicht über sRex informiert, solltet Ihr Thesen wie mind. 150kg Rexgewicht mal lieber nicht posten.
Ihr glaubt scheinbar, dass Weiterentwicklungen nur am Akku erfolgen. Das ist typisch für Überzeugungstäter im GE-Forum. Die Realität wird Euch einholen - Mazda bringt demnächst den Wankel-Rex und Schuh vermutlich den KSPG-Rex im Booster.

Ich hoffe, dass die aktuelle PHEV-Welle zügig durchschwappt, um BEV + sRex Platz zu machen. Erst danach kommt das BEV mit Hyperakku.

@Karlsson:
Ich fahre bivalent in die E-Mobilität, aber Du und einige hier verbeißen sich gerade in einer Akkutechnologie, die noch nicht soweit ist.
Letzterer Ansatz führt zu hohen Kosten, die einen harten Übergang von Auto 1.0 zu 2.0 darstellen und damit die E-Mobilität für die Allgemeinheit weniger lukrativ machen. Das ist kontraproduktiv. Aber manche sehen nur IHREN Wagen und nicht die Flotte.

Das Auto 1.8 (BEV + sRex) stellt einen guten Kompromiss dar, nur leider taucht da das Wort Benzin auf, was viele hier nicht hören können und gleich Pickel bekommen.

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Re: Wieviel Akku braucht das Auto?

Beitragvon AndreR » Do 17. Mai 2018, 19:00

Ich hab selbst überhaupt nix gegen einen REX. Fahr ja schließlich als Erstfahrzeug sogar noch einen „dreckigen“ Diesel.

Heute Stand der serienreifen Technik ist aber eben keines der von Dir genannten Konzepte. Es sind nur Prototypen, Ideen. Genau wie die Megaakkus. Was Stand der Technik ist, sieht man bei BMW: Ein Rollermotor mit aufgepusteter Lichtmaschine dran. Auch das KSPG-Konzept halte ich nicht für weit genug gedacht, da man wieder (unnötigerweise) erst eine ineffiziente Drehbewegung erzeugt, die man gar nicht bräuchte.

Und einen REX auf LPG- oder CNG-Basis zu bauen ist ebenso fehlgeleitet, denn auch hier gibt es de facto ein Infrastrukturproblem und warum sollte eine Technik, die sich noch nicht durchgesetzt hat (BEV) kombiniert mit einer Technik, die die Masse nie haben wollte (Gasantrieb) plötzlich das Allheilmittel sein? Man will den REX ja eigentlich nur, weil der Benziner oder Diesel den Leuten bekannt ist und man denen sagen kann: Und im Zweifel fährst Du halt an die Tanke und lässt 30 l rein und weiter geht's. Ein Gas-REX mag zwar aus Umweltsicht sicher sinnvoller sein, verstärkt das Problem aber ansonsten eher noch.
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Re: Wieviel Akku braucht das Auto?

Beitragvon Blue shadow » Do 17. Mai 2018, 19:04

Wenn der nexo etwas anders ausgelegt worden wäre...also 40 kwh mit ccs und kleinere brennstoffzelle und halber listenpreis...wer weiss was ich bestellte hätte
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Re: Wieviel Akku braucht das Auto?

Beitragvon umali » Do 17. Mai 2018, 19:30

AndreR hat geschrieben:
Ich hab selbst überhaupt nix gegen einen REX. Fahr ja schließlich als Erstfahrzeug sogar noch einen „dreckigen“ Diesel.

Genau - das ist ein Rex, der auf ein komplettes Fahrzeug umgelegt ist.
Bei uns ist Auto 1.0 das Zweitfahrzeug, weil es nur aller 3-4 Wochen benutzt wird - total sinnlose Übung. Es ist ein überteuerter Rex auf 4 Rädern.
AndreR hat geschrieben:
Heute Stand der serienreifen Technik ist aber eben keines der von Dir genannten Konzepte. Es sind nur Prototypen, Ideen. Genau wie die Megaakkus. Was Stand der Technik ist, sieht man bei BMW: Ein Rollermotor mit aufgepusteter Lichtmaschine dran. Auch das KSPG-Konzept halte ich nicht für weit genug gedacht, da man wieder (unnötigerweise) erst eine ineffiziente Drehbewegung erzeugt, die man gar nicht bräuchte.

Serienreif wäre ein KSPG schon. Die Nichtvermarktung nach 2013 hat andere Gründe. Damals gab es noch kein Dieselgate, so dass der Druck auf die Hersteller nicht da war. Heute sieht das anders aus. Ich vermute, dass Hr. Schuh da den Fuß schon drin hat.
Der KSPG ist dennoch ein deutlicher Fortschritt gegenüber dem 2-Zyl.-BMW-Rollermotor. Das top end wäre sicher ein funktionierender FKLG, aber da bin ich realsitisch - dort sind die Ing. noch nicht soweit.
AndreR hat geschrieben:
Und einen REX auf LPG- oder CNG-Basis zu bauen ist ebenso fehlgeleitet, denn auch hier gibt es de facto ein Infrastrukturproblem und warum sollte eine Technik, die sich noch nicht durchgesetzt hat (BEV) kombiniert mit einer Technik, die die Masse nie haben wollte (Gasantrieb) plötzlich das Allheilmittel sein? Man will den REX ja eigentlich nur, weil der Benziner oder Diesel den Leuten bekannt ist und man denen sagen kann: Und im Zweifel fährst Du halt an die Tanke und lässt 30 l rein und weiter geht's. Ein Gas-REX mag zwar aus Umweltsicht sicher sinnvoller sein, verstärkt das Problem aber ansonsten eher noch.

Wer sagt, dass es ein Gas-Rex sein muss? Benzin ist aktuell bezahlbar und für die wenigen Langstrecken-km zahle ich auch gern 3 Eur/l - nur darf der neue sRex keine 9l/100km verbrauchen. 3-5l/100km ist das Ziel.
Einen FKLG kannst Du übrigens mit verschiedensten Betriebsstoffen füttern. Das ist aber nur eine Option, falls es doch mal regeneratives Gas oder gar H2 an der Tanke gibt.

Ich sehe die serielle Rex-Technologie auch in Schwerlastbereichen, wo die hohen Leistungen bei Beschleunigungen durch den Akku + E-Motor geleistet werden.
Da so ein Akku für einen Bus oder LKW aber noch extrem teuer wäre, böte sich diese Technik dort gut an, denn während der Fahrt könnte er wieder geladen werden. Das kann man sogar soweit treiben, dass er in der stickoxidgeplagten Stadt überwiegend mit Akku fährt und Überland den sRex einschaltet (ist dann wie bei der Diesellok der dieselelektrische Antrieb => https://de.wikipedia.org/wiki/Diesellokomotive).
Aber auch dort gibt es hohes Optimierungspotential, um dieses Konzept effizient zu gestalten.

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Re: Wieviel Akku braucht das Auto?

Beitragvon umali » Do 17. Mai 2018, 21:17

Tengri_Lethos hat geschrieben:
So hab ich es aktuell auch verstanden: Aktuell gibt es keine 300km + REX, daraus folgert für mich erstmal das Akku + Rex noch zu viel Platz benötigt.
Weitere Annahme REX kann man eher nicht mehr Platzoptimierung betreiben...

falsch
Gerade mit einem Rex kann jede Ecke genutzt werden, was man bei einem Akkupack nicht tun sollte.
Das Akkupack soll rechteckig, praktisch, gut bleiben. So wie beim i3 oder beim kommenden I.D. von VW, weil so ein unverschnörkeltes Pack einige Vorteile bietet. Deshalb hat VW endlich den MEB entwickelt.
https://www.volkswagenag.com/de/news/st ... odule.html

Bsp. i3: Da ist massig Platz - solche Teile wie Rex a la KSPG oder FKLG können in die Hohlräume des Hecks. Hinter der Stoßstange ist auch noch satt Luft. Des Weiteren ist 50% neben dem E-Motor Platz, welcher durch den aktuellen Rex verwendet wird. Schon mit der Krücke funktioniert es.

Schau' Dir mal ab min 8:40 die Baugröße des KSPG an: https://www.youtube.com/watch?v=xtzqI1ouxi8
Technische Details inkl. KSPG-Zerlegung gibt's in Teil 2: https://www.youtube.com/watch?v=-Hn43WGe4ws
Tengri_Lethos hat geschrieben:
>> Ladungsdichte des Akkus muss besser werden!
Wenn diese aber besser wird, kann man direkt eher den Platz vom geplanten REX nutzen und kommt dann auf mehr wie ausreichnende Akkureichweite..... (wo liegt der Denkfehler, wenn?)

Ein sRex schafft doch weit mehr km als das bisschen Zusatzkapa durch dessen Weglassen. Und da wir den sRex nur für Langstrecke brauchen, zählen VIELE Mehr-km. Der Zugewinn durch Heizung per sRex-Abwärme hilft zusätzlich, die Reichweite zu erhöhen.
Damit würde ich glatt auf den Einbau einer zusätzlichen Benzin/Diesel/Ethanol-Standheizung verzichten, weil die nutze ich nur auf Langstrecke.
bmw-i3-batterie-reichweite/separate-standheizung-fuer-den-bmw-i3-inkl-cad-files-t29749.html

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