Wie geht es weiter ? - Größere Akkus - Ladung

Alles zum Energiespeicher eines Elektroautos

Re: Wie geht es weiter ? - Größere Akkus - Ladung

Beitragvon graefe » So 31. Mai 2015, 11:07

Twizyflu hat geschrieben:
Gut, dass man mit Kevlartanks und Konsorten das hinbekommt ändert aber nix an:

- Abhängigkeit der Industrie
(Beim Strom zumindest möglich selbst zu erzeugen)

- Infrastruktur teuer


Die DC-Schnellladetechnik (SLAM) entwickelt sich gerade auch in diese Richtung.


- es kommen die Batterien mit mehr Reichweite.
Dann werden wir ja sehen was sich bewahrheitet.

Eben. Abwarten!

Und: Brennstoffzellentechnik IST TEUER.
welches Potenzial hat sie billiger zu werden, die die Batterie nicht hat?

Und umgekehrt?

Vom Wirkungsgrad ganz zu schweigen.

Stimmt. Aber für manche Leute ist der Wirkungsgrad nicht der wichtigste Gesichspunkt. Denen geht es z.B. um Reichweite etc.

Aber cool, dass du den Mirai fahren durftest. Auch ich werde das noch machen.
Ich mag ja Toyota. Bevor ich mir je ein deutsches Auto kaufe ist es ein Japanisches ;-)
Toyota ist nicht umsonst Weltmarktführer.

Er ist keinen Mirai gefahren.

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Beitragvon Karlsson » So 31. Mai 2015, 11:08

Twizyflu hat geschrieben:
Aber cool, dass du den Mirai fahren durftest. Auch ich werde das noch machen.
Ich mag ja Toyota. Bevor ich mir je ein deutsches Auto kaufe ist es ein Japanisches ;-)
Toyota ist nicht umsonst Weltmarktführer.

Nein, er ist Hyundai gefahren.

Effizienz, Infrastruktur und Kosten. Das sind die Punkte. Man muss da nicht so einen quatsch mit nicht technisch beherrschbar an den Haaren herbeiziehen. Dann ist man doch auch nicht besser als die ganzen Petrolheads, die gegen das E-Auto wettern.

Religiöse Verblendung scheint's halt in jedem Lager zu geben.
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Re: Wie geht es weiter ? - Größere Akkus - Ladung

Beitragvon mstaudi » So 31. Mai 2015, 11:13

green_Phil hat geschrieben:
Ganz kurz wie versprochen meine Erfahrungen mit dem Hyundai ix 35 Fuel Cell:...

Vielen Dank! Höchst spannender Bericht! Und endlich mal keine Theorie.

green_Phil hat geschrieben:
... Besonders e-lectrified möchte ich bitten, sich nochmal mit Materialwissenschaftlern und Ingenieuren zusammen zu setzten, bevor er wieder so tut, als würde sein gefährliches Halbwissen Naturgesetze abbilden. Das ist Stimmungsmache und ganz peinliches und unprofessionelles "Kino".

Hatte schon befürchtet dass ich alleine mit meiner Meinung da stehe...

Ich finde die Technik höchst spannend, allerdings nicht unbedingt für das Auto. :mrgreen: Mir ist da der Wirkungsgrad (noch) nicht hoch genug um es als wirkliche Alternative zu den BEVs zu sehen. Allerdings kann es ja den Autoherstellern nicht kompliziert genug sein und die Industrie rund um die Tankstellen ist stark, so dass ich da eine parallele Entwicklung sehe. Zudem muss ja die Mineralölsteuer irgendwie mal ersetzt werden und das geht bei Wasserstofftankstellen (und schnellen E-Tankstellen) deutlich einfacher als an der heimischen Steckdose...
Es bleibt spannend!

Gruß, mstaudi
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Re: Wie geht es weiter ? - Größere Akkus - Ladung

Beitragvon lamouette » So 31. Mai 2015, 13:24

Der Ersatz für die mineralölsteuer ist überhaupt kein Problem für unsere lieben Politiker. Zackzack wird eine satte Kfz-steuer für E-Autos eingeführt.
Wenn erstmal Otto Normalverbraucher anfängt solarstrom für 10 Cent/kWh selbst herzustellen und anschließend ins Auto lädt, dann fährt er ja 100km für unter 2 Euro. Und will dann auch noch die teuren Straßen/Autobahnen benutzen.. Sowas wird bestimmt nicht mehr lange möglich sein....
Zuletzt geändert von lamouette am So 31. Mai 2015, 14:11, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Wie geht es weiter ? - Größere Akkus - Ladung

Beitragvon e-lectrified » So 31. Mai 2015, 15:04

Lieber green_Phil,

was ich geschrieben habe, ist ja nun recht weit verbreitet und da von gefährlichem Halbwissen zu schreiben, halte ich von deiner Seite aus für ziemlich gewagt. Es ist schön, dass du ein Fahrzeug in der Praxis genutzt hast und auch schön, dass bei dir noch kein Wasserstoffmolekül nachweisbar entwichen ist. Fakt ist aber, dass du keine Langzeiterfahrung hast und nicht weißt, was im Lauf der Zeit an "Materialermüdung" noch geschehen kann. Das gleiche gilt auch für den Mirai.

Weiterhin: selbst, wenn man das Entweichen des Wasserstoffs völlig ausklammert, ist noch immer nicht geklärt, wie es sich mit der Leistung verhält nach vollständiger Entleerung der Pufferbatterie (Bergauffahrt!). Die anderen Nachteile bleiben auch: Wasserstoff ist sehr aufwendig und wenig energieschonend in der Erzeugung und teilweise auch noch sehr umweltschädlich wenn aus Kohlenwasserstoffen gewonnen.

Ach ja. Und, selbst wenn die ganze Chose so mega dicht ist, wie du es beschreibst - es reicht eine Dichtung, dann tritt sofort Gas aus. Ich weiß wovon ich spreche, da ich selbst ein LPG-Fahrzeug hatte und genau das erlebt habe. Nach dem Ersetzen der Dichtung war zwar wieder alles in Ordnung, aber wozu sich überhaupt einem solchen Risiko aussetzen?

Du kannst es also drehen und wenden, wie du willst, eins bleibt ganz klar und deutlich als Bilanz stehen: Nur, weil es Wasserstofffahrzeuge gibt und sie auf den ersten Blick zu funktionieren scheinen, sind sie noch lange nicht sinnvoll, geschweige denn umweltfreundlich.
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Re: Wie geht es weiter ? - Größere Akkus - Ladung

Beitragvon redvienna » So 31. Mai 2015, 15:09

Umweltfreundlichkeit im Vergleich.
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Re: Wie geht es weiter ? - Größere Akkus - Ladung

Beitragvon Alex1 » So 31. Mai 2015, 15:23

redvienna hat geschrieben:
Umweltfreundlichkeit im Vergleich.
Super, und das von der BILD :lol:
Herzliche Grüße
Alex
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Re: Wie geht es weiter ? - Größere Akkus - Ladung

Beitragvon e-lectrified » So 31. Mai 2015, 15:29

Alex1 hat geschrieben:
redvienna hat geschrieben:
Umweltfreundlichkeit im Vergleich.
Super, und das von der BILD :lol:


Und da soll mal noch einer sagen, dass lesen nicht BILDet ;-) ...
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Re: Wie geht es weiter ? - Größere Akkus - Ladung

Beitragvon green_Phil » So 31. Mai 2015, 15:41

e-lectrified hat geschrieben:
was ich geschrieben habe, ist ja nun recht weit verbreitet und da von gefährlichem Halbwissen zu schreiben, halte ich von deiner Seite aus für ziemlich gewagt. Es ist schön, dass du ein Fahrzeug in der Praxis genutzt hast und auch schön, dass bei dir noch kein Wasserstoffmolekül nachweisbar entwichen ist. Fakt ist aber, dass du keine Langzeiterfahrung hast

Länger als ein paar Wochen möchte ich den Wasserstoff auch gar nicht speichern. Die Kurz- und Mittelfristspeicher sind dicht, wir sind nicht mehr in den 90ern. Genau deshalb stelle ich ja fest, dass Du nicht up-to-date bist und nur Halbwissen hast.
e-lectrified hat geschrieben:
Weiterhin: selbst, wenn man das Entweichen des Wasserstoffs völlig ausklammert, ist noch immer nicht geklärt, wie es sich mit der Leistung verhält nach vollständiger Entleerung der Pufferbatterie (Bergauffahrt!).

Du hast meine Vorredner und auch mich nicht verstanden (also schnell nochmal alles lesen, Du verbreitest da gefährliches Halbwissen!), die Brennstoffzelle im Hyundai hat 100 kW, das reicht völlig um einen Berg rauf zu kommen. Der kleine Akku im Hyundai wäre nach ein paar hundert Metern Bergauffahrt leer, aber es ist NICHT seine Aufgabe, die Leistungsspitzen über 100 kW zu puffern, sondern die Zeit, bist die Brennstoffzelle auf die gewünschte Leistung geregelt wurde. Ich erwähne es gern nochmal, das Auto kam OHNE PROBLEME und OHNE LEISTUNGSEINBUßEN den Brennerpass hoch, und zwar auf der Autobahn. 100 kW Dauerleistung reichen einfach, auch für einen SUV.
e-lectrified hat geschrieben:
Die anderen Nachteile bleiben auch: Wasserstoff ist sehr aufwendig und wenig energieschonend in der Erzeugung und teilweise auch noch sehr umweltschädlich wenn aus Kohlenwasserstoffen gewonnen.

Das habe weder ich, noch jemand anders je bestritten. Wasserstoff herzustellen ist sehr energieintensiv und der Wirkungsgrad ist nicht besonders berauschend. Hier im Forum brauchen wir uns glaube ich nicht mehr darüber zu unterhalten, dass es tabu ist, Wasserstoff für Mobilitätszwecken aus KWs herzustellen.
e-lectrified hat geschrieben:
Ach ja. Und, selbst wenn die ganze Chose so mega dicht ist, wie du es beschreibst - es reicht eine Dichtung, dann tritt sofort Gas aus. Ich weiß wovon ich spreche, da ich selbst ein LPG-Fahrzeug hatte und genau das erlebt habe. Nach dem Ersetzen der Dichtung war zwar wieder alles in Ordnung, aber wozu sich überhaupt einem solchen Risiko aussetzen?

Nun, mit welchem brennbaren Gas mein Drucktank gefüllt ist, ist doch völlig wurscht. Scheinbar hast Du Deine defekte Dichtung ja überlebt. Defekte können immer auftreten, auch akkuelektrische Autos können gefährliche Defekte haben, Lithium ist unglaublich reaktiv und brennbar!! Warum sich diesem Risiko aussetzen?... Ach, die Technik ist sicher, das Lithium gut verkapselt. Nun, muss ich weiterreden?
e-lectrified hat geschrieben:
Du kannst es also drehen und wenden, wie du willst, eins bleibt ganz klar und deutlich als Bilanz stehen: Nur, weil es Wasserstofffahrzeuge gibt und sie auf den ersten Blick zu funktionieren scheinen, sind sie noch lange nicht sinnvoll, geschweige denn umweltfreundlich.

Du darfst gerne dieser Meinung sein. Aber ich drehe und wende es wie ich es will und ich darf eine andere Meinung dazu haben.Was Du sagst, ist nicht ein allgemeingültiges Gesetz, sondern einfach nur Deine Meinung. Also wende es wie Du es willst und lass es die anderen wenden, wie sie es wollen. Ich persönlich will es gar nicht wenden, ich will ergebnisoffen darüber sprechen.
Für mich hat Wasserstoff gravierende Vor- aber auch Nachteile. Ich sehe nicht, dass es sich in nächster Zeit durchsetzen wird, aber ich bin davon überzeugt, dass ich persönlich keine Technologien verstoßen möchte, die ich nicht probiert habe, die ich nicht wirklich verstehe und wo ich nicht genau die Hintergründe kenne. Wikipedia und Google sind nicht die beste Wahl, um eine Technologie und deren Verknüpfungen mit der Welt zu verstehen. Sie sind eine gute Ergänzung.
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Re: Wie geht es weiter ? - Größere Akkus - Ladung

Beitragvon redvienna » So 31. Mai 2015, 15:49

Wie unschwer aus der Grafik zu erkennen liegt das Elektroauto bei der Effizienz (sprich CO2 Bilanz) vorne.

Sogar bei der saubersten Form der Energieerzeugung (Windenergie) ist es 2,5 x so effizient wie das Brennstoffzellenauto.
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