Teslas Gigafabrik - 20% Beteiligung von Panasonic

Alles zum Energiespeicher eines Elektroautos

Re: Teslas Gigafabrik - 20% Beteiligung von Panasonic

Beitragvon Snuups » Sa 21. Feb 2015, 21:22

Es sind 2500 GWh pro Jahr im Standort Burghausen. Und das ist natürlich nur ein kleiner Bruchteil denn damit ist noch keine Solarzelle produziert. Das Glas und Metall drum herum ist ja auch nicht ganz ohne.

Was bleifreies Lot betrifft, das ist seit 15 Jahren Vorschrift.
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Re: Teslas Gigafabrik - 20% Beteiligung von Panasonic

Beitragvon TimoS. » Sa 21. Feb 2015, 21:28

Dann hoffen wir mal, dass Teslas Gigafabrik auch eine Recycling Konzept anbieten wird. Um mal wieder aufs Thema zu kommen...
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Re: Teslas Gigafabrik - 20% Beteiligung von Panasonic

Beitragvon Snuups » Sa 21. Feb 2015, 21:31

TimoS. hat geschrieben:
Dann hoffen wir mal, dass Teslas Gigafabrik auch eine Recycling Konzept anbieten wird. Um mal wieder aufs Thema zu kommen...


Das Recycling sollte man besser Spezialisten überlassen. Ich denke nicht, das das bei Tesla sinnvoll ist. Zweitverwertung von Akkus ist aber eine andere Sache.
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Re: Teslas Gigafabrik - 20% Beteiligung von Panasonic

Beitragvon Jogi » Sa 21. Feb 2015, 21:38

Wer sollte denn besser qualifiziert sein, Li-Ionen-Akkus zu recyclen als der Hersteller, in diesem Falle Panasonic?
Wenn früher alles besser war,
hätte man's ja auch so lassen können.
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Re: Teslas Gigafabrik - 20% Beteiligung von Panasonic

Beitragvon bm3 » Sa 21. Feb 2015, 21:39

Snuups hat geschrieben:
Es sind 2500 GWh pro Jahr im Standort Burghausen. Und das ist natürlich nur ein kleiner Bruchteil denn damit ist noch keine Solarzelle produziert. Das Glas und Metall drum herum ist ja auch nicht ganz ohne.

Was bleifreies Lot betrifft, das ist seit 15 Jahren Vorschrift.


editiert: Sorry musste erst nochmal neu rechnen, 2500GWh ist soviel wie 1. Million 2-Personen-Haushalte im Jahr benötigen, also eine kleine Großstadt oder 2,5 GWp an Photovoltaikmodulnennleistung im Jahr produzieren mit einer Fläche von ungefähr 25 Millionen qm also 2500 Hektar, in Deutschland ist zur Zeit etwa das 14-fache installiert, oder 500 WEA Nordex N-117 im Binnenland etwa produzieren.Also die brauchen dann ein AKW alleine für sich. Ist das nicht beim Stromverbrauch etwas hoch gegriffen ? Wieviel Material produzieren die denn um himmels Willen da im Jahr ? Versorgen die die halbe Welt alleine damit ?
Also wenn das Material ausreicht um etwa 1-2 GWp Solarmodule damit im Jahr zu produzieren kommt das aber schon hin mit der energetischen Amortisationszeit eines Solarmodules von 2-4 Jahren.Und 1-2 GWp ist noch nicht einmal ein hoher Anteil an der Welt-Jahresproduktion .

Übrigens ist die Entsorgung für PV-Module momentan schon ziemlich gut geregelt durch PV-Cycle, jedenfalls wenn die Hersteller dort Mitglied sind, die nehmen allerdings auch Module anderer Hersteller an gegen Gebühr.
Spannend wird es aber demnächst beim amerikanischen Hersteller First Solar, der mit seinen DS-Modulen Unmengen des gesundheitsschädlichen Schwermetalls Cadmium in die Umwelt setzt und gute Profite macht, das Cadmium ist zwar viele Jahre noch im Glas eingekappselt, aber da kommt dann noch etwas nach...was scheinbar noch niemanden in der Politik wirklich interessiert.
Auch so große Projektentwickler wie Juwi interessierte dass scheinbar noch nie "die Bohne".Die haben sehr gerne dort eingekauft.

Ich denke ich bin schon wieder extrem OT. :oops:
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Re: Teslas Gigafabrik - 20% Beteiligung von Panasonic

Beitragvon Snuups » Sa 21. Feb 2015, 22:37

Die produzieren 10000t pro Jahr, bald 15000t laut Pressemitteilung. Das ist nicht wenig. Aber es wird auch viel davon für die Chip Herstellung verwendet.

Im Tesla sind übrigens Eneloop Zellen verbaut. Ja man kann sie auch als normale AA oder AAA Zelle kaufen, aber das ist nicht 100% das gleiche. Deren Akkus sind deutlich haltbarer als Standart NiMH Zellen. Ein weiterer Vorteil ist die geringere Selbstentladung. Das dürfte aber bei einem Elektroauto kaum eine Rolle spielen.

Ein weiterer Punkt ist das die Zellen in dem Werk nicht exklusiv für Tesla vorbehalten sind. Tesla verkauft an jeden der will, auch Konkurrenten.
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Re: Teslas Gigafabrik - 20% Beteiligung von Panasonic

Beitragvon berndine1 » So 22. Feb 2015, 11:21

@Snuups: NiMh und Li-Ionen sind zwei paar Schuhe.

Vor allem interessiert der Energieeinsatz bald niemand mehr, wenn auch der erhöhte Energieeinsatz aus nachhaltig erzeugter Energie kommt.
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Re: Teslas Gigafabrik - 20% Beteiligung von Panasonic

Beitragvon graefe » So 22. Feb 2015, 11:52

berndine1 hat geschrieben:
Vor allem interessiert der Energieeinsatz bald niemand mehr, wenn auch der erhöhte Energieeinsatz aus nachhaltig erzeugter Energie kommt.


Der Energieeinsatz interessiert selbstverständlich immer. Und umso mehr, wenn die eingesetzte "nachhaltig erzeugte Energie" eine fragliche Ökobilanz hat (lt. Snuup).

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Re: Teslas Gigafabrik - 20% Beteiligung von Panasonic

Beitragvon bm3 » So 22. Feb 2015, 12:59

Das sehe ich nicht so Graefe, hier stimme ich berndine1 absolut zu,
sofern die Energie für eine Produktionstätte vollständig aus extra dafür neu errichteten EE-Anlagen gedeckt wird, sowie auch die Primärenergie die zur Produktion und Errichtung der EE-Anlagen benötigt wurde wieder durch diese erzeugt zurückfließt braucht das wirklich niemanden mehr zu interessieren.
Es gibt mittlerweile schon wirklich eine ausreichende Anzahl von Studien zur energetischen Amortisationszeit von Photovoltaikanlagen. Beinahe alle Studien kommen zu einer Amortisationszeit je nach Modulart und Produktionsverfahren zwischen 2 und 4 Jahren. Heute geht man aufgrund zwischenzeitlich vorhandener Erfahrungen davon aus dass Photovoltaikmodule deutlich mehr als 20 Jahre lang ihren Dienst so wie geplant und klaglos verrichten können. Bei den Windenergieanlagen liegt die Amortisationszeit sogar unter einem Jahr . Bei konventionellen Kraftwerken gibt es keine energetische Amortisation der zum Bau benötigten Energie, es muss dagegen noch permanent Brennstoff hineingefahren werden damit überhaupt etwas läuft.
Auf den zwischenzeitlich veröffentlichten Bildern ist bereits zu sehen dass Tesla das Fabrikdach nahezu vollständig mit PV-Modulen bestückt. Das alleine dürfte schon ausreichend sein und es handelt sich hier zweifelsohne um einen PV-Neubau für die und mit der Fabrik.

Viele Grüße:

Klaus
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Re: Teslas Gigafabrik - 20% Beteiligung von Panasonic

Beitragvon Snuups » So 22. Feb 2015, 13:11

berndine1 hat geschrieben:
@Snuups: NiMh und Li-Ionen sind zwei paar Schuhe.


Stimmt, es war der Unterschied Lion / Lipo gemeint.
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