LiFePO4 für PV

Alles zum Energiespeicher eines Elektroautos

Re: LiFePO4 für PV

Beitragvon ATM » Sa 14. Sep 2013, 19:42

@xado

der Gedanke für autarke PV Tankstellen mit LiFePO4 Pufferspeichern scheint gerade in Mode:)

Zufällig bauen und planen wir hier gerade das gleiche... am Anfang standen die Fragen:
1. mit oder ohne Netzeinspeisung (ohne sind die AC Konverter viel preiswerter, weil nicht 100% netzsynchron gearbeitet werden muss)
2. 1phasig oder 3phasig phasensynchron oder 3phasig freilaufend ?
3. DC/AC Solarcontroler plus AC/DC Ladecontroler oder DC/DC Solarcontroler + DC/DC Ladecontroler (komplett DC/DC wäre vom Wirkungsgrad besser) ?
4. bei fehlender Ladung Netzumschaltung oder Netznachladung (nachladen aus dem Netz macht eigentlich wenig Sinn) ?
5. mögliche Zusatzeinspeisung eines kleinen Windgenerators ?
6. gesteuerte Fahrzeugladung über einen eigene Type2 "kompatible" Ladebox(en), also eigene Software in der Wallbox, welche dem Fahrzeug sagt, welche Ladestufe gerade möglich ist (Also ein Box die nicht nur das Fahrzeug abfragt wieviel Strom es will, sondern dem Fahrzeug per PWM auch variabel sagt, was es max. ziehen soll/darf) ?
7. bei den LiFePO4 Batterien lieber wenige der großen 150..180Ah, oder lieber mehr der kleinen 60..100Ah
9. Hochvolt DC mit 1x 288..320V oder lieber mehrstrang mit 3x 96..144V
10. Zellen BMS ja, aber auch da welches... (pure Abschaltüberwachung auf Unter/Überspannung, simples Balancing über schwellenbasierte Lastumleitung wenn eine Zelle "fast voll", echtes Livebalancing mit kontinuierlicher PWM Last über die gesamte Ladezeit, sodass ideal alle Zellen gleichzeitig voll werden und gute Zellen am Schluss nicht unnötig lange die Nebenlast verheizen müssen... die gesamt Ladebilanz nähert sich so dem Optimum und man wirklich irgendwann mal alte und ein paar neue Zellen mischen) ?
11. Infoterminal, Loggerfunktionen, Mess- Abrechnungsfunktionen (also in "Software" und oder Hardware) ?

Das sind jetzt hier 11 Fragen, mit jeweils mehreren Möglichkeiten. Ich traue mich nicht, hier (m)eine Lösung als NonPlusUltra zu preisen. Trick: Wenn eine Lösung als Bausatz geliefert wird, also der Käufer muss mindestens den Deckel des Leistungsteils selbst zu schrauben, dann ist er auch selbst für die Inbetriebnahme verantwortlich. Wenn man alles voll zugelassen selbst bauen und zusammenstellen will, um es dann offiziell in der EU vertreiben zu können, dann scheiden einfache technisch effiziente Lösungen aus und der genannte Preis wird nicht reichen.
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Re: LiFePO4 für PV

Beitragvon bm3 » Sa 14. Sep 2013, 20:34

Also xado1, dann wollen wir mal rechnen.
Du möchtes also knapp 9 kwP PV haben, da liegst du wenn du gut einkaufst so bei 5500€ netto mindestens.
Ich rechne jetzt mal die Netto-Preise aber wahrscheimlich kommt da die Umsatzsteuer noch oben drauf ? Wenn du bei denen in Polen kaufst kommt auf jeden Fall noch ordentlich Steuer dort noch oben drauf?
Also 5500€ ohne Steuer.
LiFePO4, da sind die Preise aus CN in letzter Zeit nicht mehr gesunken rechnen wir mal 350€/kwh sind wir bei 40 kwh bei 14000€.
Dazu kommt noch ein BMS-System, das braucht man, rechnen wir mal mit 2000€.
Dann kommt noch Wechselrichtertechnik dazu, da musst du wissen was du willst, 1phasig, 3phasig, wieviel kW, netzfern oder netzsynchron. Außerdem noch Ladebox und Montage. da schätze ich jetzt mal überschlägig für ein 3phasige Insellösung 10000€.
Dann ist noch nicht montiert und alles Nettopreise. Also wahrscheinlich über 30000 netto ohne Montage.

Viele Grüße:

Klaus
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Re: LiFePO4 für PV

Beitragvon xado1 » Sa 14. Sep 2013, 21:15

danke,ja mit 30.000.- rechne ich.
paneelenangebot hab ich.netto 5250.-ohne steuer.
ich möchte auch einen münzzähler einbauen.

http://www.muenzer24.de/Muenzzaehler-NZR-LMZ-0232

wichtig wäre auch ein anschluß für das Haus,da ich momentan einen verbrauch von 25.000-30.000kw habe,also stromkosten zwischen 5.000 und 6.000.-euro pro jahr,ist aber inkl.mwst.
Lebenskunst ist die Fähigkeit, auf etwas Notwendiges zu verzichten, um sich etwas Überflüssiges zu leisten.
Dieselfrei,d.h. frei ,weil ich wieder einen Diesel fahre
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Re: LiFePO4 für PV

Beitragvon bm3 » Sa 14. Sep 2013, 21:25

Also aus 9 kwP Modulnennleistung kommen wenn es gut läuft 9000kwh / a . Mehr ist das nicht.
Montagegestell und Verkabelung PV hatte ich auch noch vergessen, das wären dann so 1000-1500€ noch etwa.
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Re: LiFePO4 für PV

Beitragvon ATM » Sa 14. Sep 2013, 22:00

xado1 hat geschrieben:
danke,ja mit 30.000.- rechne ich.
paneelenangebot hab ich.netto 5250.-ohne steuer.
ich möchte auch einen münzzähler einbauen.

http://www.muenzer24.de/Muenzzaehler-NZR-LMZ-0232

wichtig wäre auch ein anschluß für das Haus,da ich momentan einen verbrauch von 25.000-30.000kw habe,also stromkosten zwischen 5.000 und 6.000.-euro pro jahr,ist aber inkl.mwst.


Eine Abrechnungsmöglichkeit (z.B. Münzzähler) sei das kleinste Problem im Gesamtkunstwerk.
Statt simplen Münzzähler Ein/Aus wird wohl ehr eine Verbindung zur intelligenten Steuerung der (Type2)Ladebox diese Aufgabe mit übernehmen. Einige Standard-(Type2)WallBoxen reagieren allergisch, wenn man ihnen den Input klaut, ohne das ein geordnetes PowerDisconnect stattfinden kann. Passieren kann nix, weil das Pilotsignal dann ja auch weg geht, aber es könnten die Type2 Steckerverriegelungen nicht auf gehen...

Also besser nicht ständig einfach per Münzbox mit Schaltschütz einen "HOT-Disconnect" provozieren:)

Die "Mitnutzung" des Solarstroms im Haus ist solange unproblematisch, wie man nicht ins externe Netz "vergütet" einspeisen will. Alles andere ist NACH dem Hauptzähler mit normaler Technik rein innerhalb der Hausverteilung lösbar. (z.B. nach dem Prinzip einer "online" USV oder noch billiger mit elektronischen Relais welche unter 1ms "unterbrechungsfrei" umschalten können)
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Re: LiFePO4 für PV

Beitragvon PowerTower » So 15. Sep 2013, 08:02

Bei litrade kosten 40 kWh Winstons 12.280 Euro Netto. Billiger bekommt man es bei den Polen auch nicht. Das wäre ein Satz von 125 Zellen zu je 100 Ah. Wenn man die alle in Reihe schaltet hat man eine Nennspannung von 400V, oder jeweils zwei parallel und 200V.
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Re: LiFePO4 für PV

Beitragvon Stephan » Di 24. Sep 2013, 18:24

Sehr gute Idee! Wird allerdings wie oben schon erwähnt nicht günstig werden.
Einfacher wäre es natürlich ohne Münzzähler. Vielleicht einfach auf Spenden-Basis.
Würde mich aber sehr interessieren, ob das alles so klappt (was ich natürlich hoffe). Könnte man ja dann einen Doku-Thread für auf machen.

ATM hat geschrieben:
mit elektronischen Relais welche unter 1ms "unterbrechungsfrei" umschalten


So etwas habe ich auch mal überlegt, aber im im Internet gelernt, dass viele Geräte das nicht vertragen, wenn der Wandler nicht Netzsynchron arbeitet. Laut einer Seite muss eine gewisse Zeit Pause zum umschalten herrschen. Lasse mich aber gerne eines Besseren belehren, weil ich mir auch wünschen würde, dass es klappt. So ein Umschalter ist günstiger als eine USV mit "Solar-Modus" :D
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Re: LiFePO4 für PV

Beitragvon Dennis » Di 24. Sep 2013, 18:43

PV Anlage 6,664 kWp, 28x SunPower SPR 238-WHT
Sonnenbatterie Classic M --> 10,2 kWh LiFePo4 Speicher
400V CEE rot 16A
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Re: LiFePO4 für PV

Beitragvon PowerTower » Di 24. Sep 2013, 21:29

Ich versteh die Preise bei dem Shop nicht, 1.500 Euro je kWh. Wo ist mein Denkfehler? :shock:
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Re: LiFePO4 für PV

Beitragvon bm3 » Mi 25. Sep 2013, 08:37

Kein Denkfehler.Apothekenpreise für Verrückte ! Kannst du vergessen ! Weis nicht warum er diesen Shop hierher verlinkt hat. :lol:

Viele Grüße:

Klaus
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