Kondensator als Notladegerät ?

Alles zum Energiespeicher eines Elektroautos

Kondensator als Notladegerät ?

Beitragvon Robert » Di 13. Aug 2013, 17:16

Wäre es eigentlich möglich einen Kondensator zu einem Notladegerät umzufunktionieren ? Wenn wirklich mal die letzten 10 km entscheidend wären.
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Re: Kondensator als Notladegerät ?

Beitragvon liftboy » Di 13. Aug 2013, 17:31

der Kondensator müsste riesengroß sein, da würde ich lieber ein kleines Notstromaggregat mitnehmen.
Gruß Uli
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Re: Kondensator als Notladegerät ?

Beitragvon PowerTower » Di 13. Aug 2013, 17:40

Ein Kondensator ist dafür leider bisher ungeeignet. Aber die Idee des elektrischen range extenders an sich finde ich gut und ist auch nicht neu, beispielsweise nutzt der TUM MUTE ein solches System. Die Umsetzung finde ich gut gelöst, wenn man wirklich nur selten eine etwas größere Reichweite benötigt.
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Re: Kondensator als Notladegerät ?

Beitragvon Robert » Di 13. Aug 2013, 17:42

In meiner juvenilen Naivität stelle ich es mir so schön vor:
Den Kondensator mit einem drangebastelten Typ 2 Stecker für 1 Minute an den ZOE und der Gute hat wieder Saft für 10 km. Die Gefahr mich dabei selbst zu verbrutzeln lasse ich mal dezent beiseite. :mrgreen:
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Re: Kondensator als Notladegerät ?

Beitragvon mlie » Di 13. Aug 2013, 17:53

Rein technisch würde man das wohl hingepfriemelt bekommen. Hat der ZOE eine Anhängerkupplung? Immerhin würde ein Kondensator für die nötige Energiemenge einen Anhänger benötigen...
110Mm elektrisch ab 11/2012.

Bevor man den 200. Tröt zu einem längst ausdiskutierten Sachverhalt aufmacht, IMMER erstmal die Suche benutzen. Es gibt in diesem Forum KEIN Elektroautothema, welches nicht schon längst abschliessend diskutiert wurde!
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Re: Kondensator als Notladegerät ?

Beitragvon Yardonn » Di 13. Aug 2013, 17:58

Kondensator ist für solche Spielereien nicht so gut, da schütteln die, die wenigstens ansatzweise rechnen können direkt traurig mit dem Kopf *was für ein schlecht durchdachter Müll, schon mal wenigstens den WErt für kg/kWh bei Kondensatoren gegoogelt*.
Solche Leistungen sind deutlich realistischer aus einem Vakuumenergiekonverter, der seine Energie direkt aus der Struktur des Raumes bezieht... :lol:

P.S.
Wenn es wirklich interessieren würde: Aus A123-Zellen könnte man leicht einen entsprechenden Batterie-Rangeextender bauen (nicht das ich sowas nicht schon vor 4 Jahren in kleinerem Masstab für mein CityEl gebaut hätte, 36 Zellen für 5 km...).
Allerdings stellt sich dabei immer die Frage, ob es nicht billiger ist, einefach den Hauptakku größer aus zu legen, oder den Akku zusatzakku direkt mit an die Bordbatterie an zu schließen....
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Für ein "echtes" E-Auto bin ich nicht reich genug.
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Re: Kondensator als Notladegerät ?

Beitragvon bm3 » Di 13. Aug 2013, 18:21

Hallo,

mit etwa 200 Stück der A123 - 26650er-Zellen sollte eine Notreserve für einige km machbar sein.
Gewichtsmäßig liegen wir da bei etwa 20kg.
Bei den gegenwärtig wenigstens für den zivilen Bereich erhältlichen Kondensatoren sehe ich noch nichts was dem das Wasser reichen könnte.

Viele Grüße:

Klaus
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Re: Kondensator als Notladegerät ?

Beitragvon Robert » Di 13. Aug 2013, 18:44

Von welchen Summen sprechen wir da ? Produziert A 123 überhaupt noch ?
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Re: Kondensator als Notladegerät ?

Beitragvon agentsmith1612 » Di 13. Aug 2013, 19:26

Kondensatoren sind eher für hohe Leistungen ausgelegt, nicht für hohe Kapazitäten.
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Re: Kondensator als Notladegerät ?

Beitragvon bm3 » Di 13. Aug 2013, 19:40

A123, jedenfalls der zivile Bereich, es gibt auch einen militärischen, produziert noch, die Amis haben schon immer in CN produziert und jetzt gehört die Firma eben auch Chinesen. Ob die jetzt noch A123 oder B456 oder... heißen weis ich nicht.
Zu den Summen, die Zelle liegt wohl irgendwo zwischen 5 und 10 € das Stück, also rechne mal mit 1000-2000€ :mrgreen:
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