Denkfehler Akku besitzen.

Alles zum Energiespeicher eines Elektroautos

Re: Denkfehler Akku besitzen.

Beitragvon Grejazi » Do 12. Mär 2015, 21:54

@snuups

Wie oft tankst Du im Monat deinen Doblo denn voll?

Nur mal Interesse halber...
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Re: Denkfehler Akku besitzen.

Beitragvon Snuups » Fr 13. Mär 2015, 22:53

Im Schnitt 2-3 Mal. Es ist immer wieder lästig. Ich komme je nach Fahrweise 1000 - 1200 km weit und fahre auch den Tank immer fast leer.
Liebe Grüsse
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Re: Denkfehler Akku besitzen.

Beitragvon Grejazi » Sa 14. Mär 2015, 12:18

Also schleppst Du den größten Teil des Monats Sprit-Kapazität mit Dir herum, die Du eigentlich gar nicht benötigst.

Wenn Du deiner eigenen Argumentation folgen würdest, solltest Du täglich nur so viel tanken, wie Du auch am Tag verbrauchst, was eigentlich kein Problem darstellen sollte.

Aber da ist das eigentliche Problem - die Bequemlichkeit.
Und beim tanken ist es nur der Zeitaufwand für das Nachfüllen selber - beim Akku Auf- und Abrüsten ist das schon aufwändiger und weniger flexibel.

Auch die Normung wird wohl nicht stattfinden - ist schließlich schon einmal gescheitert - Better Place.
Sie wird auch deshalb scheitern, weil das Ziel der Fahrzeughersteller immer sein wird, den Platz optimal für die Akkus zu nutzen uns da sind Normteile nicht die optimale Lösung.

Aber wer weiß zum jetzigen Zeitpunkt schon, welche Entwicklungen wir noch erwarten können.

Vielleich werden wir in Zukunft auch mit einem Elektroauto wieder an eine Zapfsäule fahren....
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Re: Denkfehler Akku besitzen.

Beitragvon Snuups » Sa 14. Mär 2015, 14:06

Grejazi hat geschrieben:
Also schleppst Du den größten Teil des Monats Sprit-Kapazität mit Dir herum, die Du eigentlich gar nicht benötigst.

Wenn Du deiner eigenen Argumentation folgen würdest, solltest Du täglich nur so viel tanken, wie Du auch am Tag verbrauchst, was eigentlich kein Problem darstellen sollte.


Ja, wie bei E-Auto auch die Batterie, das ist prinzipbedingt so. im Vergleich bei mir 60 kg abnehmend, bei einem E-Fahrzeug 800 - 1200 kg konstant, nach heutiger Technik, wenn das Ding 1200 km Reichweite haben soll.

Grejazi hat geschrieben:
Aber da ist das eigentliche Problem - die Bequemlichkeit.
Und beim tanken ist es nur der Zeitaufwand für das Nachfüllen selber - beim Akku Auf- und Abrüsten ist das schon aufwändiger und weniger flexibel.

Auch die Normung wird wohl nicht stattfinden - ist schließlich schon einmal gescheitert - Better Place.
Sie wird auch deshalb scheitern, weil das Ziel der Fahrzeughersteller immer sein wird, den Platz optimal für die Akkus zu nutzen uns da sind Normteile nicht die optimale Lösung.

Aber wer weiß zum jetzigen Zeitpunkt schon, welche Entwicklungen wir noch erwarten können.

Vielleich werden wir in Zukunft auch mit einem Elektroauto wieder an eine Zapfsäule fahren....


Vermutlich genau das, damit extra Abgaben erhoben werden kann. Die Mineralölsteuer wird ja nicht einfach ersatzlos gestrichen. In den nächsten fünf Jahren spielen Elektrofahrzeuge mengenmäßig keine Rolle. Wann die ein Prozent Marke überschritten wird wird die Zukunft zeigen. Aber selbst wenn ein Prozent der Fahrzeuge elektrisch fahren, Spielt das noch nicht so die große Rolle.

Die Mineralölsteuer wird dann irgendwie schon eingenommen werden müssen. Auch ist es heute überhaupt nicht geklärt, wo der Strom für all die schönen Elektroautos herkommen soll. Regenerativ wird das wohl nicht zu machen sein.
Liebe Grüsse
Snuups

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Re: Denkfehler Akku besitzen.

Beitragvon Alex1 » Sa 14. Mär 2015, 14:24

Auch ist es heute überhaupt nicht geklärt, wo der Strom für all die schönen Elektroautos herkommen soll. Regenerativ wird das wohl nicht zu machen sein.
Ach Käse! Die EVs werden, selbst wenn sie flächendeckend auftreten, nur einen Bruchteil des Stroms verbrauchen, den wir herstellen.

Ganz im Gegentum, durch die Pufferspeicher haben die EVs die einzigartige Fähigkeit, das Stromnetz - und damit gerade die Schwankungen durch die Regenerativen - zu glätten.

Diese Tatsache wir gerne "vergessen".
Herzliche Grüße
Alex
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Re: Denkfehler Akku besitzen.

Beitragvon Pumi » Sa 14. Mär 2015, 15:43

Eine kleine Portion Troll-Futter:

Snuups hat geschrieben:
Auch ist es heute überhaupt nicht geklärt, wo der Strom für all die schönen Elektroautos herkommen soll. Regenerativ wird das wohl nicht zu machen sein.

Snuups (einen Ansatz früher) hat geschrieben:
In den nächsten fünf Jahren spielen Elektrofahrzeuge mengenmäßig keine Rolle. Wann die ein Prozent Marke überschritten wird wird die Zukunft zeigen. Aber selbst wenn ein Prozent der Fahrzeuge elektrisch fahren, Spielt das noch nicht so die große Rolle.

Merkst du eigentlich selbst, wie du deinen eigenen 'Argumenten' widersprichst?!
Frei nach dem Motto: "Denkst du noch, oder schreibst du schon?"

Aber im Thread "Denkfehler" ist das Stammtisch-Argument vom nicht ausreichenden Strom ja gut aufgehoben... :roll:
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Re: Denkfehler Akku besitzen.

Beitragvon Grejazi » Sa 14. Mär 2015, 17:14

Das Thema verfügbare Menge regenerativer Strom in Deutschland für E-Mobilität wurde hier im Forum an anderer Stelle auch schon ausführlich diskutiert.

Kurzfassung:
Regenerativer Anteil Strom in Deutschland gut 25% entspricht in etwa dem Energiebedarf für die gesamten in Deutschland gefahrenen Kilometer.
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Re: Denkfehler Akku besitzen.

Beitragvon Algo » Mo 16. Mär 2015, 10:27

Snuups hat geschrieben:
Ja, wie bei E-Auto auch die Batterie, das ist prinzipbedingt so. im Vergleich bei mir 60 kg abnehmend, bei einem E-Fahrzeug 800 - 1200 kg konstant, nach heutiger Technik, wenn das Ding 1200 km Reichweite haben soll.


Darum habe ich nur eine 250kg Batterie die genau so viel Akku drin hat wie ich Täglich ca brauche in meinem i3 ;) :mrgreen:.

Snuups hat geschrieben:
Die Mineralölsteuer wird dann irgendwie schon eingenommen werden müssen. Auch ist es heute überhaupt nicht geklärt, wo der Strom für all die schönen Elektroautos herkommen soll. Regenerativ wird das wohl nicht zu machen sein.


Also ich weiß nicht ob es stimmt, aber ich habe in einem Beitrag über Elektromobilität gehört, dass laut einer Studie falls alle 44 Millionen in Deutschland fahrenden Autos plötzlich elektrisch wären die etwa 10% des in Deutschland produzierten Stromes benötigen würden und bereits jetzt 15% regenerativ erzeugt würden. War aber ein etwas älterer Beitrag aus ich glaube 2008 oder 2009.
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Re: Denkfehler Akku besitzen.

Beitragvon MarkusD » Mo 16. Mär 2015, 10:54

Snuups hat geschrieben:
Auch ist es heute überhaupt nicht geklärt, wo der Strom für all die schönen Elektroautos herkommen soll. Regenerativ wird das wohl nicht zu machen sein.
Das ist sehr einfach.
Um nur einen Liter Sprit herzustellen, werden bereits ca. 1.5kWh Strom benötigt.

Mit anderen Worten:
Während ein Verbrennerfahrzeug schon 1.5kWh Strom "verbraucht" hat, nur um den einen Liter Sprit, den es für ca. 10-15km Strecke benötigt, herzustellen und dieses Fahrzeug dann noch keinen Meter gefahren ist, ist das E-Fahrzeug mit diesen 1.5kWh idealerweise bereits diese Strecke gefahren (hängt natürlich auch ein wenig davon ab, wie dieser Strom produziert wurde).

Heißt so ganz grob:
Je weniger Verbrennerfahrzeuge es gibt, desto weniger Sprit muß produziert werden. Der somit weniger benötigte Strom steht für die Fortbewegung der E-Fahrzeug zur Verfügung.

Ja, ist klar, daß das nicht 1:1 aufgeht, da spielen zu viele Faktoren eine Rolle, aber grundsätzlich ist das so.
Es gibt sogar Berechnungen, die behaupten, daß bei 100%igen Ersatz aller Verbennerfahrzeuge durch E-Fahrzeuge sogar weniger Strom benötigt würde. Aber das mag ich auch nicht so ganz glauben.

Gruß
Markus
MarkusD
 

Re: Denkfehler Akku besitzen.

Beitragvon Alex1 » Mo 16. Mär 2015, 11:48

Um nur einen Liter Sprit herzustellen, werden bereits ca. 1.5kWh Strom benötigt.
Quelle? Da wäre ich höchst interessiert! :mrgreen:

Gefühlt passt das schon.
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