Welchen Preis seid Ihr bereit für Autostrom zu zahlen?

Re: Welchen Preis seid Ihr bereit für Autostrom zu zahlen?

Beitragvon Karlsson » Mo 9. Okt 2017, 12:18

phonehoppy hat geschrieben:
Bei mir sehen die Preislimits so aus:

Kommt doch immer auf die Situation an. Komme ich auch ohne Ladung heim und es ist teurer als daheim, dann lade ich nicht.
Müsste ich ohne Ladung schieben, zahle ich auch 1€/kWh.
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Re: Welchen Preis seid Ihr bereit für Autostrom zu zahlen?

Beitragvon ChristianF » Mo 9. Okt 2017, 22:49

Wenngleich ich mich hier als BEV Fahrer eigentlich nicht zu Wort melden soll, so tue ich es trotzdem : bei schönem Wetter fahren wir 100km für unter 1,50€. Der eUp verbraucht etwa 12 kWh und wir haben 12,5ct Einspeisevergütung, die uns durch die Ladung des Autos entgeht. Günstiger (und dabei vor allem grüner) kann man glaube ich nicht wirklich fahren.
Zur (sehr seltenen) Ladung unterwegs nutzen wir TNM und C+F, damit ließ sich bisher alles sinnvoll abbilden.
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Re: Welchen Preis seid Ihr bereit für Autostrom zu zahlen?

Beitragvon eDEVIL » Di 10. Okt 2017, 09:47

Karlsson hat geschrieben:
Müsste ich ohne Ladung schieben, zahle ich auch 1€/kWh.

Wahrscheinlich auch 5€, wenn es nur noch 5km Entfernung sind :mrgreen:

An AC 22kW-AC sind bei mir 40ct/kwh absolute Schmerzgrenze.
Bei 43 KW muss man manchmal in den suaren Apfel beißen, aber wenn ich es nicht extrem eilig habe, nutze ich dann lieber alternative 22k Säulen mit leichtem Umweg, als mich abzocken zu lassen.
Für 69 ct/kwh mache ich keine 80% LAdung, sondern nur das dringend nötige.
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Re: Welchen Preis seid Ihr bereit für Autostrom zu zahlen?

Beitragvon muinasepp » Di 10. Okt 2017, 10:04

Wenn man das hier so liest, kommt man eigentlich recht schnell zu dem Ergebnis, dass es nicht viel Sinn macht, sich ein BEV anzuschaffen, wenn man nicht überwiegend zu Hause, am besten mit eigener regenerativer Erzeugungsanlage, laden kann.

Als realistisch bei externen Ladungen würde ich derzeit ca. 30 bis 35 ct/kWh ansehen. Die Ladeinfrastruktur muss gebaut und unterhalten werden und irgendjemand muss auch Gewinn damit machen können. Da ist es klar, dass der Preis schon etwas über dem Stromeinkaufspreis liegen muss. Günstiger könnte es sein, wenn es ein Stromversorger an für ihn günstigen Standorten selber macht.

Meine persönliche Grenze für externe Ladungen ist ehrlich gesagt 0 ct/kWh (ich lade praktisch nur daheim, außer es bietet sich zufällig unterwegs eine kostenlose Ladung an). Und zwar egal ob ich jetzt grad BEV oder PHEV fahre...
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Re: Welchen Preis seid Ihr bereit für Autostrom zu zahlen?

Beitragvon eDEVIL » Di 10. Okt 2017, 11:08

muinasepp hat geschrieben:
Wenn man das hier so liest, kommt man eigentlich recht schnell zu dem Ergebnis, dass es nicht viel Sinn macht, sich ein BEV anzuschaffen, wenn man nicht überwiegend zu Hause, am besten mit eigener regenerativer Erzeugungsanlage, laden kann.

Habe keine eigene Lademöglichkeit und teure Schnellladungen braucht man ja im Normalen Alltag meist nicht.
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Re: Welchen Preis seid Ihr bereit für Autostrom zu zahlen?

Beitragvon Volt » Di 10. Okt 2017, 11:24

muinasepp hat geschrieben:
Wenn man das hier so liest, kommt man eigentlich recht schnell zu dem Ergebnis, dass

keine weiteren Ladesäulen benötigt werden, es sei denn sie sind
a) super preiswert oder
b) beinhalten kostenloses parken innerhalb einer Parkraumbewirtschaftung oder
c) beinhalten einen frei zur verfügung stehenden zentralen parkplatz oder
d) sind umsonst.
Und dann darf da nur mit maximaler Leistung geladen werden und am besten man bleibt am Auto.

Etwas OT, aber:

Bitte akzeptiert auch andere Nutzungsprofile.

Wahrscheinlich gibt es daher die PHEVs,
die werden von Leuten gefahren welche in der Regel keine Solaranlage auf dem Dach haben,
evtl. nicht zu Hause laden können, etc.
Stefan
These:
Beim laden sind alle E-Autos gleich zu behandeln.
Bei Destination Ladesäulen (bis 22KW) wird solange gestanden wie der Fahrer es für Richtig erachtet,
bzw. halt maximal solange wie beschildert. Oh, schon voll? egal. Ladescheibe ist Sinnvoll.
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Re: Welchen Preis seid Ihr bereit für Autostrom zu zahlen?

Beitragvon ChristianF » Di 10. Okt 2017, 15:56

Volt hat geschrieben:
Bitte akzeptiert auch andere Nutzungsprofile.

Wahrscheinlich gibt es daher die PHEVs,
die werden von Leuten gefahren welche in der Regel keine Solaranlage auf dem Dach haben,
evtl. nicht zu Hause laden können, etc.
Stefan


Genau das ist der Punkt: das Nutzungsprofil. Wir haben bereits ein BEV (eUp) und suchen nun nach einem PHEV als neuem Erstwagen. Unterwegs laden wir fast nie.

VG
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Re: Welchen Preis seid Ihr bereit für Autostrom zu zahlen?

Beitragvon einfallzel » Di 10. Okt 2017, 23:51

In einem anderen Fred hat hier einer mal eine Jahres-Kosten-Nutzen-Rechnung für eine (einfache) öffentliche Ladestation aufgemacht, noch nicht mal extravagant, also kein Gleichstrom oder dreistellige Leistung. Je nach Auslastung dauert das lang, bis man als Betreiber da Butter auf dem Brot hat.
Wenn man will, dass die Lade-Infrastruktur (Hardware + Software/Payment) weiter ausgebaut wird (wodurch die Auslastung sinkt), sollte man m.E. nicht einfach den Großverbraucherstrompreis ansetzen.
Andererseits sind für den A3 e-tron TNM oder Plugsurfing schon ziemlich bittere Pillen und bei den aktuellen Benzinpreisen kaum sinnvoll.
Für mich liegt die Schmerzgrenze bei 50c/kWh, ein Weizenbier ist dann noch immer teurer als Vollladen.
--
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