Probleme bei Tank und Rast Ladesäule

Re: Probleme bei Tank und Rast Ladesäule

Beitragvon AbRiNgOi » Do 11. Mai 2017, 14:58

Probieren geht über studieren, das hängt von der Einstellung der Säule ab, aber vielleicht kann man die Hybrdifähigkeit im Ladestellenverzeichnis eintragen.
Es ist weder verboten noch gegen die Netiquette wenn ein Hybrid an einem Schnelllader lädt. Daneben stehen zu bleiben wäre jetzt gar nicht notwendig, eine Ladescheibe mit Telefonnummer wäre genug. Die wichtigste Netiquette an einem Schnelllader ist aber, das Fahrzeug dort nicht stehen zu lassen, wenn die Ladung abgeschlossen ist.
Das Nachfüttern beim fast vollem Fahrzeug mit geringem Ladestrom ist unter Elektromobilisten leider auch eine sehr verbreitete Unsitte. Alles möglich, aber bitte mit Ladeuhr.
Generell kann es immer sein, das einer eine größere Ladenot hat wie der Andere. Und es wird nicht immer so sein, dass der leere EV das sein muss. Es kann ja auch ein Reichweitenproblem bis zur nächsten Säule plus einer Zeitnot mit dem Erreichen einer Fähre oder was auch immer sein, dass das Nachfüttern notwendig ist. Auch kann das Nachladen des Hybriden mehr Sinn machen als das Nachladen eines EV, weil der EV gar keine Ladenot hat, aber den kostenlosen Strom mitnehmen will. Es steht mir daher nicht zu, eine allgemeine Meinung zu haben, wer die größere Ladenot hat. Aber, eines wäre für mich klar: Laden an einer Schnellladesäule mit viel niedriger Ladeleistung als von der Ladestelle angeboten soll möglich sein, aber man muss kommunikativ bleiben, man muss sich der Diskussion stellen. Einfach nur anstecken und nach Stunden wieder kommen geht nicht, egal ob Schnarchladender EV oder PHEV, dafür gibt es Destination Lader. Und wenn es die leider noch viel zu wenige gibt, wäre für mich die Diskussion via Ladescheibe zu führen. Zu 99% kommt eh niemand, aber wenn, sollte man erreichbar bleiben.
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Re: Probleme bei Tank und Rast Ladesäule

Beitragvon midimal » Do 11. Mai 2017, 15:32

DiLeGreen hat geschrieben:
Hey Erich! Ich finde deinen Tonfall unangemessen. Auch Hybride dürfen Laden, wenn sich der Fahrer schon die Mühe macht anzustecken find ich das sogar vorbildlich. Länger als ein E-Auto Fahrer hält es auch ein Hybrid eh nicht an der Raststätte aus...

Problem und Lösung stehen ja schon in den ersten beiden Antworten.


Natürlich dürfen (und sollen) die PlugIns geladen warden.
Hier an der Autobahn ist es aber ein Problem wenn ein Schnarchladener PlugIn eine SCHNELLLADESTATION stundenlang blockiert. Das wird sich regelen wenn es MinutenPreise gibt aber im Moment sind ja die wenigen Tank&Rast noch kostenlos
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Re: Probleme bei Tank und Rast Ladesäule

Beitragvon midimal » Do 11. Mai 2017, 15:34

steve123 hat geschrieben:

NATÜRLICH wäre ich nach dem Nahrungskauf am Auto geblieben wenn ein rein Elektrischer laden hätte wollen.
Da ich schon Renault Zoe (Firmenwagen) Model S (geliehen für Probefahrten) gefahren bin und Model 3 reserviert habe, weis ich
dass ich als Hybrid Fahrer nicht diese Säule sperren sollte.



OOO SO MUSS ES SEIN BRAVO!
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Re: Probleme bei Tank und Rast Ladesäule

Beitragvon TeeKay » Do 11. Mai 2017, 17:50

Es gab den Wunsch, hier eine angebliche PHEV-Bashingdebatte zu beenden. Ich als Mod verweigere mich diesem Wunsch, da ich hier kein PHEV-Bashing erkennen kann. Ich halte es für egoistisch, den einzigen Schnelllader an einer Autobahn-Raststätte für stundenlanges PHEV-Vollladen blockieren zu wollen. Da ich selbst so einen Kandidaten bei T&R gerade noch erwischte, bevor er sich 8h als Bauleiter auf der Baustelle verdrücken wollte, kann ich den Unmut anderer Elektroautofahrer über solche Allüren durchaus nachvollziehen. Das hat nichts damit zu tun, dass sich BEV-Fahrer überlegen oder besser fühlen, sondern schlicht und ergreifend damit, dass ein BEV-Fahrer auf der Autobahn keinerlei Alternativen zu diesem einen Schnelllader hat.

Auf meiner Stammroute von Berlin Richtung Süden ist der erste Schnelllader so weit entfernt, dass ich vom Start weg mit Tempo 90-95 fahren muss und trotzdem so leer ankomme, dass ich keine andere Säule in der Nähe erreichen würde. Ein PHEV, der dort den Typ2 blockiert, um mit 3,7kW vollzuladen, wäre das letzte, was ich dort sehen wollen würde. Ein Mitsubishi Outlander, der dort seine 30min bis 80% lädt, sehe ich unkritisch. Der nutzt den Schnelllader bestimmungsgemäß. Ein Ultraschnarchlader tut das nicht.

Genauso lehne ich BEVs ab, die an der Autobahn stundenlang zum Balancing stehen (schon gehabt) oder BEVs, die nachts vor der Säule nicht ladend parken, damit der Fahrer dort auf einem ansonsten halb leeren Parkplatz schlafen kann (auch schon gehabt).
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Re: Probleme bei Tank und Rast Ladesäule

Beitragvon graefe » Do 11. Mai 2017, 20:26

Ist das grundsätzlich so, dass der AC-Anschluss die DC-Seite blockiert? Warum??

Wenn dem so ist: Mit einem PHEV und seinem ach so tollen langstreckentauglichen Verbrennermotor in aller Seelenruhe mit 3,7kW den Mikro-Akku für 10-20km elektrischer Autobahn-Reichweite aufladen - wer macht so etwas? Und warum?

Dagegen hilft eben nur eines: Minuten-Strafpreise ab der 30. Minute (wie es Allego in Benelux macht).
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Re: Probleme bei Tank und Rast Ladesäule

Beitragvon Tho » Do 11. Mai 2017, 20:30

Warum macht man das? Weil man möglichst viel elektrisch fahren möchte. Aber eigentlich ist es dann das falsche Fahrzeug.
Auf der anderen Seite kann der PHEV Fahrer aber auch nichts dafür, das auf (fast) jedem Rasthof nur ein Typ2 Stecker verfügbar ist.

Wenn ich im Rasthof essen gehen möchte, ist mir der Schnelllader auch schon zu schnell. Aber es gibt auch keine langsamere Alternative vor Ort. Das Schnitzel stehen lassen und abstecken klappt auch nicht wirklich, wenn man alleine fährt.
Wir haben ein "konzeptionelles" Problem.
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Re: Probleme bei Tank und Rast Ladesäule

Beitragvon Lebbold » Fr 12. Mai 2017, 05:53

Hallo,

ich konnte bereits mehrfach auch bei Tank und Rast meinen e-tron laden. Es macht aber immer wieder Probleme.
Am besten funktionierte es bei mir so:

Das Auto so hinstellen, wenn möglich, dass der Stecker vom Display aus schnell erreichbar ist.
Aussteigen, alles mitnehmen was man für die Pause braucht (Handy, Geldbeutel etc.)
Ladevorgang auf dem Display vorbereiten (Stecker auswählen), Stecker rein, Gut reindrücken, Fahrzeug verschließen und Ladevorgang starten.
Ich brauche allerdings auch manchmal 2-3 Versuche bis es klappt.
Allerdings bricht der Ladevorgang wieder ab, wenn ich nur das Fahrzeug wieder öffne.

Es ging bei mir bereits an mehreren verschiedenen TirpleChargern von Tank und Rast, Aldi und Kaufland.

Zum Thema oben, kann ich nur sagen, ich bleibe solange stehen, wie ich esse oder einkaufe und nutze den Strom, um Sprit zu sparen.
Zusätzlich habe ich mit meinem E-Tron Erfahrungen in der Emobilität gesammelt, weswegen ich jetzt zusätzlich auch ein EGolf bestellt habe, das anstelle eines Verbrenners in der Familie genutzt wird. Wir holen den dann in Wolfsburg ab.

Viele Grüße
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Re: Probleme bei Tank und Rast Ladesäule

Beitragvon TeeKay » Fr 12. Mai 2017, 08:17

Tho hat geschrieben:
Wenn ich im Rasthof essen gehen möchte, ist mir der Schnelllader auch schon zu schnell. Aber es gibt auch keine langsamere Alternative vor Ort. Das Schnitzel stehen lassen und abstecken klappt auch nicht wirklich, wenn man alleine fährt.
Wir haben ein "konzeptionelles" Problem.

So geht es mir auch - und ich hab beim Essen auch schon mehrfach überlegt, wie das nun laufen würde, wenn ein zweiter Typ2 Lader kommt. Manchmal sind die bei T&R so langsam, dass das Auto nach Toilette und Essensbestellung schon wieder bereit zur Weiterfahrt ist.

Ich kam dann zu dem Schluss, dass ich bei einem zweiten Auto Brieftasche gegen Autoschlüssel tauschen würde. Dann kann der zweite das Ladekabel aus meinem Auto ziehen und den Schlüssel wieder zurückbringen.
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Re: Probleme bei Tank und Rast Ladesäule

Beitragvon PowerTower » Fr 12. Mai 2017, 08:37

Da gibt es ganz klassische Lösungen. Ich war auch gerade beim Essen und der e-up! schon bei 97%, da kam gerade eine Frau ins Restaurant rein und beschallte den ganzen Raum: "wem gehört das Elektroauto" und schon konnte sie ihren i3 laden. :lol: Was mögen wohl die anderen Leute in diesem Moment gedacht haben? Zu dem Zeitpunkt hatte ich noch keine Ladescheibe, aber die Frage ist, ob die jeder entdecken würde. Nicht jeder weiß dass es so etwas gibt, schon gar nicht wenn E-Mobilität zum Mainstream wird.

@Lebbold, dass der e-tron den Ladevorgang beim Öffnen des Autos abbricht (eigentlich nur für 30 Sekunden unterbricht) ist doch normal. Das machen alle Fahrzeuge aus dem VW Konzern so. Wenn es beim Starten des Ladevorgangs Probleme gibt, liegt das meist daran, dass der Stecker nicht verriegelt wurde. Der 43 kW Typ2 is ja schon ein ganz schöner Trümmer und entsprechend Last hängt dann an der Dose. Selbst bei CCS habe ich da manchmal Probleme und muss den Stecker erst entlasten, damit er zuverlässig verriegelt wird und das obwohl er sehr passgenau ist. Dann klappt es auch auf Anhieb mit dem Laden.
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Re: Probleme bei Tank und Rast Ladesäule

Beitragvon Lebbold » Fr 12. Mai 2017, 20:07

@TowerPower: Ja, das kurze Öffnen und Entriegeln des schweren Steckers reicht aus, dass der Ladevorgang abbricht und nicht mehr startet.
Bei öffentlichen Ladesäulen (z.B. RWE oder E-Wald) habe ich bisher keinen Ladeabbruch gehabt.
Viele Grüße

Lebbold
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