Skoda Hybrid ab 2016 / PHEV 2017

Re: Skoda Hybrid ab 2016 / PHEV 2017

Beitragvon PSD22G8 » Sa 13. Jun 2015, 12:31

Bedeuten 20 kW am REX auch 20 kWh im Akku?
Zuerst muss der Generator angetrieben werden dann noch weitere wandlungsverluste. Was bleibt übrig?

Solche Konzepte mit ständigem mitdenken sind für den Otto Normalfuzzi zu kompliziert und verschrecken die Leute von der emobilität als welche dazu zu gewinnen. Obwohl der ampera ein gutes Konzept hatte, hat der Käufer nicht zugebissen. Solche komplizierten Konzepte wo der Fahrer ständig mitdenken muss sind zu teue und für die Nische. Nur durch Masse und Einfachheit kann der normalo gewonnen werden. PHEV mit Induktion wäre der nächste Schritt bis zum nächsten step beim BEV.
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Re: Skoda Hybrid ab 2016 / PHEV 2017

Beitragvon DaCore » Sa 13. Jun 2015, 12:59

Karlsson hat geschrieben:

Mit Sicherheitsreserven ist man dann bei 30kW RE. Auf jeden Fall braucht es aber keinen 110kW Benziner wie von VW / Audi verbaut - einfach weil der im Regal lag.


Natürlich, wenn man auch mal 200 km/h fahren möchte und zwar nicht nur für 3 Minuten. :D
Außerdem ist ein Turbodirekteinspritzer schon effizienter und wenn der bei VW schon abgeschrieben im Regal rumliegt, Glückwunsch.
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Re: Skoda Hybrid ab 2016 / PHEV 2017

Beitragvon totallyAcRo » So 14. Jun 2015, 02:20

Ich finde es immer wieder lustig wie hier darüber diskutiert wird was welcher Hersteller wie hätte besser machen können, und am Ende kommt dann ein ganz anderes Fahrzeug raus als das was VW bauen wollte.

Natürlich hätte VW her gehen und ein PHEV mit REX bauen können. Aber das ist doch nicht das was VW wollte. VW wollte seinen Kunden ein Fahrzeug bieten mit dem sie möglichst rein elektrisch zur Arbeit und zurück kommen. Und wenn sie es dann mal wünschen, sollen sie ein sportliches Fahrzeug ohne Kompromisse haben. Ich finde das ist recht gut gelungen.

Die Dinger heißen nicht umsonst GTE.

Die deutschen Hersteller werden irgendwann merken, dass sie zu lange gewartet haben. Wenn sie Glück haben sind Musks Aussagen über das Model 3 in 2017 wie immer viel zu optimistisch und sie bekommen noch mal 2-3 Jahre mehr Zeit.

Und um ehrlich zu sein sollten wir alle hoffen, dass die deutschen Hersteller den Knall noch hören. Jeder 7. Job in Deutschland hängt an der Automobilindustrie. Wenn die versagt wird es uns allen erheblich viel schlechter gehen...
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Re: Skoda Hybrid ab 2016 / PHEV 2017

Beitragvon Rudi L. » So 14. Jun 2015, 05:17

totallyAcRo hat geschrieben:
Und um ehrlich zu sein sollten wir alle hoffen, dass die deutschen Hersteller den Knall noch hören. Jeder 7. Job in Deutschland hängt an der Automobilindustrie. Wenn die versagt wird es uns allen erheblich viel schlechter gehen...




+1
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Re: Skoda Hybrid ab 2016 / PHEV 2017

Beitragvon Karlsson » So 14. Jun 2015, 21:05

PSD22G8 hat geschrieben:
Bedeuten 20 kW am REX auch 20 kWh im Akku?

Da ich 20kW elektrisch schrieb - ja ;)
Bei der Wandlung mechanisch => Strom darf man noch 2-5% abziehen, wenn es gut ausgelegt ist.

PSD22G8 hat geschrieben:
Obwohl der ampera ein gutes Konzept hatte, hat der Käufer nicht zugebissen.

Der war ja schon recht Deppensicher.
Sein Problem war einfach der Preis für einen Opel. Das war dann doch ein wenig krass. Und das ist irgendwo auch Konzept bedingt mit seinem zu großen Benziner und 3 Kupplungen und dem aufwändigen Kühlsystem für den Akku, weil man so viel Leistung aus einem so kleinen Akku rausziehen wollte.
Und für mich halt das KO-Kriterium mit - Opel rückt nicht mit dem Preis für Akkuersatz raus, bzw die Angabe vom gelangweilten Verkäufer war "irgendwas zwischen 10-15k€ - wollen sie nicht nen Astra kaufen?"
Die standen da einfach nicht hinter von der Vertriebsseite.

DaCore hat geschrieben:
Natürlich, wenn man auch mal 200 km/h fahren möchte und zwar nicht nur für 3 Minuten. :D

Wers braucht...soll er man mal. Aber der hat das Thema E-Mobilität dann glaube ich nicht so komplett verstanden. Das ist dann eben ein Verbrenner, der auch mal komfortabel ein bisschen elektrisch fahren kann. Dann brauchts halt die große Lösung - die Kanone für die Spatzen.

DaCore hat geschrieben:
ußerdem ist ein Turbodirekteinspritzer schon effizienter und wenn der bei VW schon abgeschrieben im Regal rumliegt, Glückwunsch.

VW hat auch kleiners im Regel oder könnte auch vorhandenes halbieren. Dafür muss man das Rad nicht neu erfinden.

totallyAcRo hat geschrieben:
Natürlich hätte VW her gehen und ein PHEV mit REX bauen können. Aber das ist doch nicht das was VW wollte. VW wollte seinen Kunden ein Fahrzeug bieten mit dem sie möglichst rein elektrisch zur Arbeit und zurück kommen. Und wenn sie es dann mal wünschen, sollen sie ein sportliches Fahrzeug ohne Kompromisse haben. Ich finde das ist recht gut gelungen.

Wenn Deine Wünsche so sind...
Ich hätte in ein paar Jahren gerne ein BEV+RE als Familienbomber. Und DER perfekte Familienbomber in konventionell wäre für mich halt der Skoda Octavia. Jetzt bitte nur noch mit einem zeitgemäßen Antrieb. Beim GTE bin ich da nicht von überzeugt, ich glaube da würde es bei mir dann eher noch mal der 1.6er Diesel werden statt der teuren Technik-Schlacht.

totallyAcRo hat geschrieben:
Und um ehrlich zu sein sollten wir alle hoffen, dass die deutschen Hersteller den Knall noch hören. Jeder 7. Job in Deutschland hängt an der Automobilindustrie. Wenn die versagt wird es uns allen erheblich viel schlechter gehen...

Ja klar. Mein Job hängt da auch dran. Sorgen mache ich mir da trotzdem weniger, da die Produkte, mit denen ich zu tun habe, nun wirklich jedes Auto braucht. Und im Auto steckt auch reichlich know how außerhalb des Antriebes und da sind wir gut aufgestellt. An so einen richtigen Knall glaube ich nicht.
Von mir aus dürfte das alles aber nen Tacken schneller gehen mit dem Wandel.
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Re: Skoda Hybrid ab 2016 / PHEV 2017

Beitragvon DaCore » Mo 15. Jun 2015, 04:48

Karlsson hat geschrieben:
Bei der Wandlung mechanisch => Strom darf man noch 2-5% abziehen, wenn es gut ausgelegt ist.


2 - 5% sind zu wenig, schön wärs. Generator -> LE -> Li-Speicher.

Karlsson hat geschrieben:
Wers braucht...soll er man mal. Aber der hat das Thema E-Mobilität dann glaube ich nicht so komplett verstanden. Das ist dann eben ein Verbrenner, der auch mal komfortabel ein bisschen elektrisch fahren kann. Dann brauchts halt die große Lösung - die Kanone für die Spatzen.


Na ja, beim Model S waren selbst 210 km/h zu wenig, es mussten unbedingt 250 werden. Die Mehrzahl der Kunden wollte es.

Karlsson hat geschrieben:
VW hat auch kleiners im Regel oder könnte auch vorhandenes halbieren. Dafür muss man das Rad nicht neu erfinden.


Halbieren bringt kaum Ersparnis. Zylinderkopf inkl. Ansaugung, Nockenwelle, Kurbelwelle inkl. Lagerung, alles muss neu konstruiert werden.
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Re: Skoda Hybrid ab 2016 / PHEV 2017

Beitragvon Rudi L. » Mo 15. Jun 2015, 06:44

Karlsson hat geschrieben:
PSD22G8 hat geschrieben:

DaCore hat geschrieben:
Natürlich, wenn man auch mal 200 km/h fahren möchte und zwar nicht nur für 3 Minuten. :D

Wers braucht...soll er man mal. Aber der hat das Thema E-Mobilität dann glaube ich nicht so komplett verstanden.


Das sehe ich anders, als Maßstab für die Leistungsfähigkeit gilt der Verbrenner, jeweils im Segment. Dahin müssen sich die Elektroautos entwickeln.
Was in einem Fall sogar jetzt schon klappt.
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Re: Skoda Hybrid ab 2016 / PHEV 2017

Beitragvon eDEVIL » Mo 15. Jun 2015, 09:20

Wenn man sich anschaut, welche "Rennen" zum Feierabend auf den Bundestraßen gefahren werden, ist es für viele schon wichtig, das man zügig nach Haus kommt und seinen Frust auf der Straße lassen kann... :roll:

Die kalssische Bauform paßt halt nicht so gut. Im Motoraum kann man aus Sicherheitsgründen keinen Akku unter bringen und unter dem Kofferaum auch kaum.
In einem Superb Kombi köntne man vorn den kleinen 1,0 l CNG Green tec mit 68 PS aus dem Citigo verbauen, den lang und fest übersetzen, das der bei Tempo 160 einen optimalen Wirkungsgrad hat und den Rest macht der eMotor.
Finde da den Ansatz vom Outlander PHEV gut.
4x4 kann man da auch sehr schön machen. Als Sportkombi dann vorn und hinhten die 85KW vome Golf und das Ding geht ab 8-)
Gefühlte Power soltle fast imemr höher sein, als im besiherigen Top-Model mit 280PS.
Akku muß dann aber auch so groß wie beim eGolf sein, damit der das auch überlebt. :lol:
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Re: Skoda Hybrid ab 2016 / PHEV 2017

Beitragvon Spürmeise » Mo 15. Jun 2015, 09:25

totallyAcRo hat geschrieben:
Jeder 7. Job in Deutschland hängt an der Automobilindustrie

Das verwechselt ihr mit den Märchen von den Sieben Zwergen. Die 800.000 Beschäftigten der Automobilindustrie und die 300.000 der Zulieferer sind keine 3% der 42,8 Millionen Erwerbstätigen in Deutschland.
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Re: Skoda Hybrid ab 2016 / PHEV 2017

Beitragvon Karlsson » Mo 15. Jun 2015, 12:28

DaCore hat geschrieben:
2 - 5% sind zu wenig, schön wärs. Generator -> LE -> Li-Speicher.

LE entfällt, der Generator liefert schon DC. Die Li Speicherverluste entfallen weitestgehend auch im Erhaltungsmodus.
Ansonsten darfst Du 5% Verlust für die Speicherung im Akku annehmen. Es macht aber wenig Sinn, den Akku wesentlich mit Benzäng zu laden.
Für den Generator im optimierten Bereich kann man schon etwas oberhalb von 95% annehmen.

DaCore hat geschrieben:
Halbieren bringt kaum Ersparnis. Zylinderkopf inkl. Ansaugung, Nockenwelle, Kurbelwelle inkl. Lagerung, alles muss neu konstruiert werden.

Wenn man einen vorhandenen, kleineren Motor nimmt, muss nur angepasst werden. Und auch bei der Halbierung muss das Rad nicht neu erfunden werden. Die Brennräume, Kolben, Ventile...können bleiben, wie sie sind.


DaCore hat geschrieben:
Na ja, beim Model S waren selbst 210 km/h zu wenig, es mussten unbedingt 250 werden. Die Mehrzahl der Kunden wollte es.

Das braucht der Norweger unbedingt in seinem Land...als wir 2 Wochen dort waren, war da maximal 90 erlaubt und selbst das war die Ausnahme.

Rudi L. hat geschrieben:
Das sehe ich anders, als Maßstab für die Leistungsfähigkeit gilt der Verbrenner, jeweils im Segment. Dahin müssen sich die Elektroautos entwickeln. Was in einem Fall sogar jetzt schon klappt.

Würde ich nicht so sehen, da auch beim Tesla die Reichweite dann dahin schmilzt. Man kann es mal brennen lassen, ja. Aber das wird halt teuer mit Reichweite bezahlt. Und in den wenigsten Ländern der Erde sind solche Geschwindigkeiten überhaupt möglich.
Wird bei uns auch irgendwann noch fallen.

eDEVIL hat geschrieben:
In einem Superb Kombi köntne man vorn den kleinen 1,0 l CNG Green tec mit 68 PS aus dem Citigo verbauen, den lang und fest übersetzen, das der bei Tempo 160 einen optimalen Wirkungsgrad hat und den Rest macht der eMotor.Finde da den Ansatz vom Outlander PHEV gut.

Ja, das wäre so ein Komromiss, der mit deutlich weniger Aufwand auch schon sehr viel erreicht. Eigentlich schlau.
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