BMW 330e

Re: BMW 330e

Beitragvon muinasepp » Di 9. Mai 2017, 06:32

Finde es auch interessant. In erster Linie aber deshalb, weil zu sehen ist, aus welchen unterschiedlichen Motiven doch zu Hybridfahrzeugen gegriffen wird. Die Energiesparfraktion trifft hier auf die Sportfahrerfraktion. Da ist es klar, dass die Anschauungen nicht verschiedener sein könnten. Das "Klischee" von BMW-Fahrern bestätigt sich dabei voll. :oops:
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Re: BMW 330e

Beitragvon Eagle_86 » Di 9. Mai 2017, 20:34

@muinasepp
Sieh es positiv: auch die, die sonst >10 Liter Benzin oder 8 Liter Diesel verbrauchen würden, sparen durch Hybridfahrzeuge lokal Emissionen. Also ist es immernoch besser einen PHEV sportlich zu fahren, als ne andere Dreckschleuder und sich gar keine Gedanken zu machen.
Schwierig wird es bei denen, die PHEVs deswegen kaufen, weil die Firmenwagenregelung alle anderen Fahrzeuge dieser Leistungsklasse ausschließt und PHEVs stark fördert. Ich habe schon mehrfach mit Leuten gesprochen die billig viel Leistung haben wollten, und deswegen einen PHEV mit Stern bei der Firma holten. Jetzt wundern sie sich, dass sie bei ständiger Vollgasfahrt 13 Liter Benzin verbrauchen und wegen dem kleineren Tank ständig tanken müssen. Gleichzeitig kommt dann noch der Satz: "Nein, mit Stecker aufladen habe ich noch nie versucht."
Da koche ich innerlich auch etwas auf.
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Re: BMW 330e

Beitragvon muinasepp » Mi 10. Mai 2017, 06:41

Wenn man einen PHEV als Firmenwagen hat, so ist das OK so lange dieser auch auf dem Firmenparkplatz mit Ladestation steht und dort geladen werden kann und auch wird. Es gibt aber viele Außendienstler, bei denen das Firmenauto nicht auf dem Firmenparkplatz steht, sondern daheim. Da müsste die Firma den Strom bezahlen (falls es dort überhaupt eine Lademöglichkeit gibt bzw. eine zur Verfügung gestellt wird), oder warum sonst sollte man sein Firmenauto privat mit eigenem Strom laden? Spätestens, wenn man der Firma dann seinen eigenen Strom aus der Photovoltaikanlage z. B. verkaufen will, wird es abrechnungstechnisch und nach EEG (weil Direktvermarktung) schwierig. Also das Ziel eines PHEV wird oft glatt verfehlt - aber die Argumente der Firmenwagenfahrer sind nachvollziehbar.
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Re: BMW 330e

Beitragvon Schüddi » Mi 10. Mai 2017, 06:46

Das kann man nicht verallgemeinern. Es gibt verschiedene Firmenwagenkonzepte. Bei uns läuft das alles über Privat weil keiner gezwungen wird einen Firmenwagen zu nehmen und auch nicht an Budgets oder Marken gebunden wird.
Da läuft dann alles über Steuerrückerstattung und man ist viel flexibler. Ich lade z.B. auch daheim und habe keine direkte Arbeitsstätte im Außendienst.
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Re: BMW 330e

Beitragvon muinasepp » Mi 10. Mai 2017, 07:01

Ja, klar. Wenn es vernünftig geregelt ist, ist das ja vorbildlich. Ist aber nicht überall so.
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Re: BMW 330e

Beitragvon Tobi83 » Mi 10. Mai 2017, 11:46

muinasepp hat geschrieben:
Es gibt aber viele Außendienstler, bei denen das Firmenauto nicht auf dem Firmenparkplatz steht, sondern daheim. Da müsste die Firma den Strom bezahlen (falls es dort überhaupt eine Lademöglichkeit gibt bzw. eine zur Verfügung gestellt wird), oder warum sonst sollte man sein Firmenauto privat mit eigenem Strom laden?


Es gibt hierfür schon clevere Lösungen z.B. von Ubitricity. Da zählt das Kabel den privat geladenen Strom mit und rechnet an den Arbeitgeber ab. Erfordert aber auch die passende Ladestation, die aber sehr preiswert ist. So muss es auch in Zukunft aussehen, damit die PHEVs in den Flotten funktionieren.
Oder aber das Flottenmanagement muss auch mal auf die Realverbräuche gucken und wenn gar nicht extern aufgeladen wird muss ein blauer Brief geschrieben werden.

Ich erhalte für meinen Dienst-i3 im Moment noch eine Pauschale, die aber von beiden Seite versteuert wird bzw. sozialversicherungspflichtig ist. Auch keine langfristige Lösung...
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Re: BMW 330e

Beitragvon Breeze » Mo 4. Sep 2017, 08:28

Guten Tag zusammen,

zu den Langstreckenverbräuchen kann ich so viel sagen: Wir haben das Auto bekommen und sind erstmal in den Italienurlaub gefahren. Danach einige Tage Alltag zu Hause mit kostenlosen Laden in der Gemeinde oder auch zu Haus - dann aber leider nicht mehr kostenfrei. Jetzt haben wir am Wochenende pro Wegstrecke 350km zurückgelegt, also 700km total und haben in allen eben beschriebenen Szenarien probiert, unsere Essenspausen in der Nähe von Ladesäulen zu machen. Machmal reichte es nur, um 5km dazuzugewinnen, manchmal waren es über 22km Gewinn.
Auf dem Weg nach Italien sind wir durch Frankreich, die Schweiz und eben Italien gefahren. Der Heimweg ist dann wieder über die Schweiz, aber dann Deutschland und Frankreich gelaufen (wir wohnen sehr weit westlich). Wir sind locker gefahren, meist mit Klimaanlage in Eco Pro oder Comfort. Den Italienurlaub konnten wir mit 5,1 L im Schnitt meistern.
Lokale Strecken sind meist zu 100% elektrisch. Das Wochenende mit den 700km konnten wir dank Lustlosigkeit, einigen Pausen (samt Laden) wegen Stauverdrusses mit 4,6L realisieren.
Wenn wir auf den gesamten Strecken mal schneller fahren konnten/durften haben wir das getan. Vollgasfahrten waren das aber natürlich in keiner Weise.

Ich wünsche einen schönen Start in die Woche.
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Re: BMW 330e

Beitragvon kub0815 » Mo 4. Sep 2017, 09:18

Breeze hat geschrieben:
Den Italienurlaub konnten wir mit 5,1 L im Schnitt meistern.
Lokale Strecken sind meist zu 100% elektrisch. Das Wochenende mit den 700km konnten wir dank Lustlosigkeit, einigen Pausen (samt Laden) wegen Stauverdrusses mit 4,6L realisieren.


Sind im Vergleich zu den normalen 3er sehr gute Werte da sind es 8.9l für neuere Benzinmotoren. In welchem Fahrmodeus bist du den da unterwegs gewesen? Auto EV oder Max EV. Ich würde meinen das es sinnvoll ist auf langstrecken nicht alles am Anfang zu verballern so das man noch was übrig hat wenn man im Stau steht. Wie hast du das gehandhabt?
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Re: BMW 330e

Beitragvon Breeze » Mo 4. Sep 2017, 09:58

Bei den Kurzstrecken von zu Hause aus, bei denen wir sehen, dass sie maximal 33km betragen werden, fahren wir komplett im E-Modus. Bei längeren Strecken fahren wir im automatischen Modus in dem sich das Auto selbst steuert. Allerdings fahren wir dann auch meist mit dem Navi und hier fällt auf, dass beim Erreichen des Ziels meist noch etwas Saft in der Batterie ist, um innerstädtische Ziele rein elektrisch anzufahren. Das geschieht auch dann, wenn unterwegs rein elektrisches Fahren aufgrund des zu geringen Ladestandes nicht mehr möglich ist. Das Auto beginnt dann vor Ende der Fahrt automatisch mit der Generierung von Strom. Das haben die schon ganz pfiffig gemacht.

Wahlweise kann man natürlich jederzeit seinen eigenen Strom herstellen (Battery Safe-Modus), allerdings erhöht sich der Spritverbrauch dann doch merklich - wie auch der Akkustand.
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Re: BMW 330e

Beitragvon kub0815 » Mo 4. Sep 2017, 10:03

Das mit dem Navi ist interresant muss ich mal beobachten wird im 5er ja nicht anders sein.
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