6 Monate Mercedes C350e - ein Zwischenfazit

Re: 6 Monate Mercedes C350e - ein Zwischenfazit

Beitragvon Anthrax33 » Mo 21. Aug 2017, 11:05

Haegar hat geschrieben:
Die von Mercedes angegebenen 31 Kilometer rein elektrisch habe ich nie auf dem Display gesehen, mein höchster Stand waren 27 Kilometer. .


Ich habe zusammen mit ein paar Kollegen die auch alle C350e fahren einen kleinen "Trick" herausgefunden.
Wenn man kurz bevor die Reichweite für rein elektrisch auf 0 bzw auf das kleine Auto mit der Steckdose umschaltet, manuell in den E-Modus in Verbindung mit Eco schaltet, zwingt es den Wagen noch ein paar KM im rein elektrischen Betrieb weiterzufahren.
So haben wir es schon ein paar mal über 30km geschafft.
Wir battlen uns hier inner Firma immer ein bisschen wer es am weitesten geschafft hat :lol:
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Re: 6 Monate Mercedes C350e - ein Zwischenfazit

Beitragvon Franjoro » Do 2. Nov 2017, 09:30

Mein GLC 350e habe ich in April dieses Jahres erhalten. Die vorher beschriebene Erfahrungen stimmen im grossen und ganzen. Inzwischen aber fährt das Auto in hybride Modus immer elektrisch an (wenn $aft in der Batterie). Was mich stört an dem Auto ist das mann während ein längerer Autobahnfahrt man schon nach etwa 400km eine Tankstelle anfahren muss. Also hoher Verbrauch auf der Autobahn (10 liter und mehr!) und kleiner Tank.
Mein Verbrauch liegt bei etwa 7,1 Liter nachdem ich 20.000 KM gefahren bin. Ich finde es ein Skandal das dieser Wert Lichtjahre entfernt ist von was einem versprochen wird (bei 3-4 Liter hätte ich ja nicht gejammert). Dieses Auto (und alle hybrid Fahrzeuge meines erachtens) lohnt sich eigentlich nur mit mindestens 100 echte KM elektrische Reichweite. Also ein gut gemeintes Projekt dieser GLC 350e aber mit 20km elektrische reichweite und hoher Langstreckenverbrauch noch nicht empfehlenswert, leider.
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Re: 6 Monate Mercedes C350e - ein Zwischenfazit

Beitragvon Karlsson » Fr 3. Nov 2017, 17:03

Mal Hand aufs Herz...was hast Du denn bei einem hohen SUV mit kleinem Akku erwartet?
Dieser Wagen ist einfach ziemlich groß und das will gefüttert werden.
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Re: 6 Monate Mercedes C350e - ein Zwischenfazit

Beitragvon NEASmartie » So 12. Nov 2017, 11:35

Anthrax33 hat geschrieben:
Wenn du mir zeigst wie ich meinen 44kg schweren Hund und meine Frau in einen E-Smart bekomme tausche ich gerne nochmal das Auto :lol:


Hallo zusammen und danke für die interessanten Berichte der C350e Fahrer.

Letztes Jahr wurde unser Zweitwagen ein Smartfortwo edrive.

Im Urlaub fahren wir am liebsten zusammen mit unseren 2 Hunden nach Italien. Aus anderen Gründen und deshalb schon immer mit Kombi. Den Stern sind wir auch schon Jahrzehnte gewohnt.

Diesel war noch nie ein Thema. Nachdem der C350e als Vorführwagen seit einiger Zeit für uns bezahlbar angeboten wird tauschen wir unseren C180 Bj. 2006 mit 255000 Fahrleistung nächste oder übernächste Woche gegen einen 2017er C350e Erstzulassung Mai/2017 und 10000 km Fahrleistung ein.

Weil wir das Auto selbst finanzieren hab ich ganz schön lang überlegt. Eine Alternative konnte ich entsprechend dem Auto, das wir gewohnt sind, nicht finden.

Die Berichte/Beiträge der c350e Fahrer haben meine Entscheidung gefestigt.

Danke dafür und schöne Grüsse
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Re: 6 Monate Mercedes C350e - ein Zwischenfazit

Beitragvon benwei » So 12. Nov 2017, 12:13

Ich hab nicht alle Posts gelesen - daher die Frage, ob beim C350e ab Kaltstart grundsätzlich immer der Benziner erst anspringt oder ob man rein elektrisch fahren kann. Also könnte ich z.B. im Winter morgens drei km zum Bahnhof elektrisch fahren oder läuft da der Benziner?

Meine B-Klasse kommt langsam ins Fenster der Leasing-Rückgabezeit, und da schaue ich mich nach BEV/PHEV um. Wobei es als Erstwagen derzeit wohl doch eher noch ein PHEV werden könnte. Da fällt der C350e T ins Raster.
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Re: 6 Monate Mercedes C350e - ein Zwischenfazit

Beitragvon NEASmartie » So 12. Nov 2017, 13:19

Hallo benwei,

ich hab' meinen noch nicht. Aber von den Erfahrungen aus der Probefahrt kann ich Dir versichern: wenn Du im voreingestellten Hybrid-Modus nicht zu sehr beschleunigst oder wenn Du vor dem Losfahren in den E-Mode umschaltest, fährst Du die 3 km bei aufgeladener Batterie elektrisch.

Schöne Grüße
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Re: 6 Monate Mercedes C350e - ein Zwischenfazit

Beitragvon Jan » So 12. Nov 2017, 14:33

Und wieder einmal frage ich mich, warum tut man sich das an? Ist es die besondere Liebe zu DB? Für über 50000 Euro bekommt man einen Zwitter, der dann aber beide Seiten nicht wirklich gut kann. Man lebt dann mit Einschränkungen und bekommt als Belohnung noch mehr Wartungskosten aufs Auge gedrückt. Ok, wenn Leute immer noch an Reichweitenangst leiden, habe ich volles Verständnis dafür, aber machen dann zwei Fahrzeuge nicht viel mehr Sinn? Besser als diese Mogelpackung ist es doch allemal.
Kommt bei Dir auch schon Strom vom Dach? :) https://www.youtube.com/watch?v=bBPRBxziQOI
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Re: 6 Monate Mercedes C350e - ein Zwischenfazit

Beitragvon NEASmartie » So 12. Nov 2017, 15:07

Jan hat geschrieben:
? Ist es die besondere Liebe zu DB? Für über 50000 Euro bekommt man .........dann zwei Fahrzeuge ......


vor einem Jahr den gebrauchten E-Smart
und jetzt den c350e als Vorführwagen .................... zusammen fast genau 50000 - stimmt

ich werd' weiter berichten, ob die Liebe anhält. Vom E-Smart sind wir auf jeden Fall schon über ein Jahr lang begeistert, obwohl er fast immer auf der Straße steht .... und jetzt steigt die Spannung wegen des c350e :roll:

schöne Grüße
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Re: 6 Monate Mercedes C350e - ein Zwischenfazit

Beitragvon benwei » So 12. Nov 2017, 15:54

Ich bin bisher nicht markenseitig festgelegt. Mir geht’s in erster Linie um eine herstellerseitig zugelassene AHK. Klar könnte ich auch die AHK an die ZOE flanschen, aber der Bock hat nunmal noch bis 2021 Garantie...
Es gibt sicher ähnlichen Gegenwert für weniger Geld anderswo, das stimmt. Aber ich mag meinen MB, und finde es extrem schade, dass es keine B ED mehr gibt derzeit.
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Re: 6 Monate Mercedes C350e - ein Zwischenfazit

Beitragvon jennss » So 12. Nov 2017, 22:10

Jan hat geschrieben:
Und wieder einmal frage ich mich, warum tut man sich das an? Ist es die besondere Liebe zu DB? Für über 50000 Euro bekommt man einen Zwitter, der dann aber beide Seiten nicht wirklich gut kann. Man lebt dann mit Einschränkungen und bekommt als Belohnung noch mehr Wartungskosten aufs Auge gedrückt. Ok, wenn Leute immer noch an Reichweitenangst leiden, habe ich volles Verständnis dafür, aber machen dann zwei Fahrzeuge nicht viel mehr Sinn? Besser als diese Mogelpackung ist es doch allemal.


Zwei Autos nur, um perfekt für jeden Einsatz gerüstet zu sein, obwohl man nie beide gleichzeitig nutzt? Das sähe ich als Verschwendung. Der C350e hat Power, das ist schon mal ein Argument, denn ein reiner Benziner mit dieser Leistung wäre wohl nicht günstiger (nicht den 250er zum Vergleich heranziehen). Die Wartungskosten sind nicht höher als beim reinen Benziner vergleichbarer Motorleistung, da der E-Motor quasi wartungsfrei ist, oder? Ich denke, es ist eine Frage der Perspektive. Wer nicht auf Hybriden steht, sieht vor allem Nachteile im System. Wer Hybriden gut findet, sieht die Vorteile :). Aber zwei Autos statt einem ist ganz sicher nicht umweltfreundlicher, es sei denn man kann die 2 Autos auch mal gleichzeitig in der Familie nutzen.
j.
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