6 Monate Mercedes C350e - ein Zwischenfazit

Re: 6 Monate Mercedes C350e - ein Zwischenfazit

Beitragvon xado1 » Do 12. Mai 2016, 08:15

für deinen zweck wäre wohl ein ampera das richtige gewesen.
für mich völlig unverständlich,warum der neue volt nicht nach europa kommt.
warum schaffen die es nicht,dem volt eine insignia kombi karosse zu verpassen?
von allen hybriden die ich getestet habe,blieb mir der mitsubishi outlander am meisten im kopf.
super reichweite und technik,starke reku,leider im falschen fahrzeug(für mich),
sollte irgendwann de asx mit der technik kommen,eventuell mit mehr batterie,dann kommt er in betracht.
mercedes,volvo und andere pseuido hybriden mit verlogenen verbrauchsangaben kommen schon mal gar nicht in die nähere auswahl.
Lebenskunst ist die Fähigkeit, auf etwas Notwendiges zu verzichten, um sich etwas Überflüssiges zu leisten.
Dieselfrei,d.h. frei ,weil ich wieder einen Diesel fahre
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Re: 6 Monate Mercedes C350e - ein Zwischenfazit

Beitragvon graefe » Do 12. Mai 2016, 10:26

fährtelektrisch hat geschrieben:
Als bedauerlich empfinde ich es, dass Mercedes aktiv in meine Fahrzeugeinstellung eingreift. So arbeitet das Fahrzeug nach Motorstart immer im Hybridmodus, möchte ich rein elektrisch Fahren muss ich das immer erst umstellen. Warum kann ich nicht selbst festlegen, dass ich nach Start automatisch rein elektrisch fahren will?
...
Mercedes gibt eine Reichweite von 31km rein elektrisch an. Bei frühlingshaften Temperaturen und ohne von mir zusätzlich angeschaltete elektrische Verbraucher, komme ich bei einfühlsamer Fahrweise leider keine 20km weit. Das ist doch sehr enttäuschend, denn mein Ziel rein elektrisch in die Stadt rein- und wieder rausfahren erreiche ich so leider nicht.

Alibi-PHEV, pfui! :evil: Mit 20km Reichweite kann man sich die ganze Extra-Technik wirklich sparen.
Kriterium für die Prämie hätten PHEV mit mindestens 40km EPA-Reichweite sein müssen.

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Re: 6 Monate Mercedes C350e - ein Zwischenfazit

Beitragvon Holly » Do 12. Mai 2016, 11:35

fridgeS3 hat geschrieben:
So, und diese Hybrid Autos sollen nun mit 3k€ gefördert werden! Da schwillt mir der Kamm.

Vielen Dank für das Teilen Deiner Erfahrungen!


ja, das ist schon frech :oops: von UNSERER Regierung, diese Fahrzeuge so stark zu unterstützen und womöglich stehen diese Fzg. dann auch noch Stundenlag an einer Ladesäule, mich graut davor :twisted:
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Re: 6 Monate Mercedes C350e - ein Zwischenfazit

Beitragvon GTE57 » Do 12. Mai 2016, 18:30

Ich sehe das ähnlich wie "einstern".Durch die Hybride wird der Wunsch der Kunden nach mehr elektrischer Reichweite sicher weiter in den Fokus der Hersteller rücken -zu mehr elektrische Reichweite und kleineren Verbrennern führen und hoffentlich in naher Zukunft zu bezahlbaren Bev's mit praxisgerechter Reichweite.
Jeder elektrisch zurückgelegter km ist ein Schritt in die richtige Richtung.
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Re: 6 Monate Mercedes C350e - ein Zwischenfazit

Beitragvon graefe » Do 12. Mai 2016, 19:48

GTE57 hat geschrieben:
Ich sehe das ähnlich wie "einstern".Durch die Hybride wird der Wunsch der Kunden nach mehr elektrischer Reichweite sicher weiter in den Fokus der Hersteller rücken -zu mehr elektrische Reichweite und kleineren Verbrennern führen und hoffentlich in naher Zukunft zu bezahlbaren Bev's mit praxisgerechter Reichweite.
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Abzüglich der 3000€ Prämie kostet der C350e immer noch 7000€ Aufpreis gegenüber dem Benziner. :shock: Wer wird den bezahlen wollen? Nur für 20km elektrische Reichweite?? Und die Enttäuschung über die noch schlechtere reale Reichweite als die NEFZ-Angabe werden die Käufer sich merken.
Ich befürchte vielmehr, dass die schlechten Verkäufe die Skepsis bei den Entscheidern in den Konzernen bestätigen werden, dass alles irgendwie noch nicht so weit ist.

Ich halte den PHEV für eine wichtige Brückentechnologie zum BEV. Aber 20km Reichweite für 10000€ sind eine sinnlose Unverschämtheit.

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Re: 6 Monate Mercedes C350e - ein Zwischenfazit

Beitragvon umberto » Do 12. Mai 2016, 20:45

graefe hat geschrieben:
Abzüglich der 3000€ Prämie kostet der C350e immer noch 7000€ Aufpreis gegenüber dem Benziner. :shock: Wer wird den bezahlen wollen?


Keine Sorge, sobald die Sorge um den Flottenverbrauch auch finanziell wehtut (ab 2020) wird sich das Problem schnell nivellieren.

Gruss
Umbi
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Re: 6 Monate Mercedes C350e - ein Zwischenfazit

Beitragvon PSD22G8 » Do 12. Mai 2016, 21:57

Hier traut man sich ja gar nicht über PHEV etwas schreiben. Der eine sagt Pfui der andere würde Sie komplett verdammen ein anderer bringt den Vorschlag einen Ampera zu kaufen. Der Threadstarter hat geschrieben dass er geleast hat (wahrscheinlich Firmenwagen) gibt es Aktuell den Ampera neu, das man Ihn leasen kann?

Sorry aber man kauft sich ein Auto weil bestimmte Punkte einem persönlich gefallen, entweder ist man selber zufrieden oder nicht. Diese Radikale Haltung alles zu verteufeln was nicht BEV ist, bringt keinen weiter. Welches Konzept in den nächsten 5-10 Jahren die tragfähigste ist, werden die potenziellen Käufer zeigen.

Mercedes hat ein gelungenes Innen wie Außendesign dagegen wirkt ein Toyota wie ein Kunstfehler. (ist meine Meinung, anderen gefällt das Design und Sie kaufen sich z.B. einen Prius)

Ein PHEV ist immerhin ein Einstieg vor allem für Stadtfahrer die ab und zu längere Distanzen zurück legen möchten. Ob der eine die Ladesäule blockiert oder nicht, ist sekundär so lange wie der bezahlt und lädt.
Bei mir in der Gegend steht auch ein Twizy den ganzen Tag an einer Typ2 Ladesäule weil er anscheinend einen 90 kWh Block von Tesla drin hat. Deshalb werde ich auch nicht gleich im ton härter.

In so einem Fall wünsche ich mir Tarife an Ladesäulen die solchen Typen das laden irgendwann unattraktiv machen. Das gleiche gilt für ein PHEV, wenn ich 5 Euro die Stunde zahlen soll und nur mit 3,7 kW laden kann, schmeiße ich den Benziner an. So einfach ist es. Der Preis wird das Ladeverhalten regulieren. Da bringt die ganze Diskussion darüber relativ wenig. Der C350e ist innen wie Außen ein wertiges und schönes Auto. An den Threadstarter wünschen ich viel Spaß mit seinem Fahrzeug!

Mercedes hätte aber beim Thema PHEV einiges besser machen können. Wie geschrieben, wäre ein 9-10 kWh Block das ideale für dieses Fahrzeug gewesen. Das Thema mit dem das man mit einem PHEV im reinen EV Mode fahren kann, ist für mich BAsic. Zwangszuschaltungen vom Verbrenner kann ich nicht nachvollziehen.
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Re: 6 Monate Mercedes C350e - ein Zwischenfazit

Beitragvon energieingenieur » Do 12. Mai 2016, 23:11

Ich finde den Umgangston hier im Vergleich mit vielen anderen Threads noch sehr angemessen. Die meisten haben sich für den Erfahrungsbericht bedankt, aber im gleichen Atemzuge gesagt, dass sie selbst von PHEV nicht viel halten. Das ist ja in Ordnung und geht ja auch nicht gegen den Threadstarter als Person, sondern gegen die Entwicklung auf dem Fahrzeugmarkt. Für viele Nutzer im Forum sind PHEVs dieser speziellen Art einfach der schlichte Versuch der Automobilindustrie die (vermutlich selbst mit der Regierung ausgehandelten) Mindestwerte für die Einstufung als Elektrofahrzeug mit Minimalstanforderungen zu erreichen, um maximale Förderung abzugreifen. Und ob nun ein Fahrzeug, was zu 70-80% seiner Betriebszeit weiterhin wie bisher üblich mit Benzin fährt als innovativer Entwicklungsschritt im Sinne eines Elektroautos gefördert werden sollte... da scheiden sich sicherlich zurecht die Geister.

Aber der Reihe nach:
Also auch erstmal von mir: Danke für den Erfahrungsbericht und die Teilnahme im Forum. Soweit ich weiß, der erste zum C350e. Ich wußte bis zur Hannovermesse noch gar nicht, dass es den gibt und schlich mit den Gedanken "mal wieder ein Verbrenner-Fahrer, der zu blöd zum Parken ist"... um das Auto herum und siehe da: Ich hatte ihm Unrecht getan:
2016-04-26_09-31-18_small.jpg
Mercedes C350e


Die weiteren Gedanken waren dazu dann: Wie kommt man auf die blöde Idee genau dort den Ladeanschluss zu platzieren???
1) Man muss sich jedesmal bücken
2) Egal ob Sommer oder Winter: Das Heck ist die dreckigste Stelle am Fahrzeug... Selbst wenn die Ladeklappe ggf. automatisch öffnet... spätestens beim Schließen holt man sich dreckige Finger - sofern man kein 3x/Woche-Autowäsche-Junky ist.
3) Wenn man lädt und dabei den Kofferraum ein/ausräumt ist das sicherlich eine Potentielle Stolperfalle
4) Die Wahrscheinlichkeit für Schleifspuren auf dem Lack aufgrund der Steckerverschlusskappe sind aufgrund der überdurchschnittlichen Verschmutzung gerade an der Heckpartie des Fahrzeugs sicherlich am höchsten.
Ich vermute, dass das Laden vielen C350e-Fahrern irgendwann da hinten zu umständlich wird.

Wenn sich der User fährtelektrisch für den C350e entschieden hat und daran seine Freude hat, ist das absolut in Ordnung und ich wünsche ihm während der Nutzungsdauer viel Spaß und Zuverlässigkeit am Fahrzeug!

Ich darf an dieser Stelle aber sicherlich auch sagen, dass auch ich es absolut beschämend finde, dass solche Fahrzeug mit dem E-Kennzeichen herumfahren dürfen und fast genauso hoch mit Steuergeldern gefördert werden (sollen), wie reine Elektrofahrzeuge. Wie fährtelektrisch sagte, sind ca. 20km reale elektrische Reichweite erreichbar und danach werden 7,5 l/100km Benzin verbraucht. Die durchschnittliche Tagesfahrleistung in Deutschland liegt bei 40km/d. Da das Fahrzeug an manchen Tagen steht, ist die tatsächlich täglich gefahrene Tagesfahrleistung noch höher. Und wie auch fährtelektrisch selber schreibt, kaufen sich eine so großes Fahrzeug vermutlich eher Fahrer, die überdurchschnittliche Strecken fahren. Und damit minimiert sich der Anteil der elektrischen Nutzung noch mehr im Verhältnis zur Nutzung des Verbrennungsmotors. D.h. die meiste Zeit verbraucht der C350e eben doch seine 7,5 Liter/100km und für mich erschließt sich dann nicht, warum das gefördert werden sollte. Weder durch Kaufprämie, noch durch freies Parken. Das ist keine Kritik daran, dass fährtelektrisch die verfügbaren Möglichkeiten nutzt. Ich parke mit meinem BEV auch kostenfrei, obwohl ich diese Frei-Parken-Förderung für falsch halte.

@fährtelektrisch Kannst du im Fahrzeug sehen, welche Anteile du in Bezug auf die gesamte Fahrstrecke elektrisch und welche mit Benzin zurückgelegt hast? Es würde mich sehr interessieren, wie sich diese Bilanz entwickelt und wie das Verhältnis nach 3 Monaten, einem halben Jahr, usw. aussieht. Vll. kannst du uns da auf dem laufenden halten.

Und zu dem Umstand, dass Mercedes das Fahrzeug mit 2,1-2,4 l/100km bewirbt.... puuh, da hat die Automobilindsutrie ja wieder hervorragend auf die Messverfahren eingewirkt. Nach dem vorgesehenen NEFZ-Zyklus stimmt der Wert ja vermutlich sogar.

M.E. sollten Verbrauchswerte je nach Antriebsaggregat angegeben werden:
Wenn Benzinmotor alleine aktiv, dann: 7,5l/100km
Wenn Elektromotor alleine aktiv, dann: 32kWh/100km (6,4kWh für 20km Reichweite von fährtelektrisch)
Wobei mir die 32kWh durchaus sehr hoch vorkommen. Ein Tesla Model S kann man ja selbst bei etwas sportlicher Fahrweise unter 24kWh/100km bewegen. Bei zärtlicher Fahrweise sogar unter 20kWh/100km.

Schlusswort: Ich würde mich sehr freuen, wenn du weiterhin über deine Erfahrungen mit dem C350e hier berichtest! Es ist sehr interessant die Entwicklungen zu verfolgen.
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Re: 6 Monate Mercedes C350e - ein Zwischenfazit

Beitragvon graefe » Fr 13. Mai 2016, 06:27

PSD22G8 hat geschrieben:
Hier traut man sich ja gar nicht über PHEV etwas schreiben. Der eine sagt Pfui der andere würde Sie komplett verdammen ein anderer bringt den Vorschlag einen Ampera zu kaufen.
...
Diese Radikale Haltung alles zu verteufeln was nicht BEV ist, bringt keinen weiter. Welches Konzept in den nächsten 5-10 Jahren die tragfähigste ist, werden die potenziellen Käufer zeigen.

Vielleicht ist Dir noch nicht aufgefallen, dass es in diesem Thread keineswegs um PHEVs im allgemeinen geht, sondern um den C350e im ganz speziellen. Insofern solltest Du nicht einfach daherkommen, die hier formulierte Kritik am C350e als Kritik am PHEV-Konzept umzudeuten.
Also nochmal: PHEV ja, aber nicht mit 20km elektrischer Reichweite, so wie diese C350e-Krücke.
Bez. des Golf GTEs gibt es hier irgendwo einen Erfahrungsbericht, der sehr schön zeigt, wie gut das PHEV-Konzept funktionieren kann.

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Re: 6 Monate Mercedes C350e - ein Zwischenfazit

Beitragvon PSD22G8 » Fr 13. Mai 2016, 07:44

@energieingenieur: solche sachlichen Postings bereichern die Diskussion. Danke.

Ich bin ja mit den meisten dacore, ich finde es schwach von Mercedes ein solches Phev auf den Markt zu werfen

Die Verbrauchsangaben stehen auf einem anderen Blatt hier müssten seitens der Regierung klare Normen ausgesprochen werden. Ich habe für mich die Erfahrung gemacht dass ich mit meiner Fahrweise und meinen Strecken im privaten Gebrauch unter dem angegebenen Nefz Verbrauch liege. Ich habe dafür aber ca. 40 km echte ev Reichweite. Ohne Heizung schaffe ich 50 locker.
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