Wo bleiben die Familien-Erstwagen?

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Re: Wo bleiben die Familien-Erstwagen?

Beitragvon eDEVIL » Mi 13. Jun 2018, 09:19

Für den Abgasstrang wäre ja genug paltz, wenn man nur haklb so viel Akku verbaut
Verwendung korrekter physikalischer Einheiten
"Online" heißt nicht, das ich gerade hier im Forum aktiv bin.

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Re: Wo bleiben die Familien-Erstwagen?

Beitragvon drilling » Mi 13. Jun 2018, 13:31

eDEVIL hat geschrieben:
Warum macht man das so? Wäre doch sinnvolelr entsprechend die halbe Akkuanzahl genau so wie beim EV zu evrbauen und hinten mehr paltz zu haben. ISt bzgl. Crashsicherheit auch besser


Wahrscheinlich weil sie für den HEV und PHEV einfach die Plattform des Ioniq 1:1 übernommen haben (was ja auch bekannt ist), während sie für den EV jetzt den Unterboden verändert haben, denn sonst hätten 64KWh nirgends hingepaßt. Der EV wurde ja auch leicht höher gelegt, damit unten Platz ist.
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Re: Wo bleiben die Familien-Erstwagen?

Beitragvon andi_hb » So 17. Jun 2018, 12:40

Hallo zusammen, heute habe ich mir auch mal die Zeit genommen um für mich persönlich festzulegen ab wann ein Elektroauto komplett Erstwagen tauglich ist.
Meine Vorstellungen wären 400km Reichweite bei Autobahngeschwindigkeit.
Da gehe ich überschlägig von 20KWh/100km Verbrauch aus.
Das bedeutet also 80KWh Verbrauch für die 400km.
Da aber ein Akku möglichst zwischen 20% und 80% bewegt werden sollte (ganz grob), sollten die 80KWh ca. 60% der Akkukapazität sein.
Das wiederum bedeutet, das die Gesamtkapazität des Akkus um die 133KWh betragen sollte.
Und dazu möchte ich auf Urlaubsfahrten nach 400km jeweils eine Pause von ca. 1 Stunde machen.
Bedeutet also die Ladeleistung sollte mindestens 80KW betragen damit die 80KWh in 60 Minuten nachgeladen werden können.
Ich weiß das diese Ansprüche zur Zeit nur annähernd Tesla erfüllt und das auch meinen finanziellen Rahmen sprengt.
Es wird demnach wohl noch einige Jahre dauern bis meine persönlichen Ansprüche an ein elektrisches Erstfahrzeug realisierbar sind.
Aber zum Glück ist das bei einem Zweitwagen deutlich anders (und eigentlich ist der Zweitwagen auch wichtiger). Denn ein "Erstwagen" ist normalerweise nur für Urlaubsfahrten mit PKW nötig.
Und da kann man ja auch den Flieger nehmen oder die Bahn.
Ich bin auf die weitere Entwicklung der Fahrzeuge jedenfalls gespannt.

Gruß Andi_hb
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Re: Wo bleiben die Familien-Erstwagen?

Beitragvon Super-E » So 17. Jun 2018, 14:05

Für uns ist es nun so, dass es seit einem halben Jahr eigentlich kaum noch Mittelstrecken gibt. Letztes Jahr bin ich zwar noch davon ausgegangen, dass ich mit dem Auto die 160km in die Arbeit fahren werde (nicht täglich), aber ich habe inzwischen festgestellt, dass der Zug die bessere Wahl ist (natürlich sehr persönliche Umstände).
Nachdem die Firmenwagen meiner Frau die Vorgabe haben Diesel sein zu müssen -bäh- und sich das eh nicht lohnt wenn man wenig fährt, werden wir wohl auch auf einen Firmenwagen verzichten und als Familienwagen vermutlich einen Outlander zulegen. Mit der 160km Pendelstrecke wöchentlich hätte ich das nicht gemacht.
Warum für die paar längeren Urlaubsfahrten im Jahr jetzt 100kWh mehr an Akku rumschleppen? Da ist der Benziner vermutlich leichter und günstiger. Ich kann mir jedenfalls nicht vorstellen, dass ein Auto (besonders ein Allrader) mit +100kWh Akku die nächsten Jahre für 40k zu haben sein wird...

Edit: Deutsche Sprach - schwäre Sprach
Zuletzt geändert von Super-E am So 17. Jun 2018, 15:06, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Wo bleiben die Familien-Erstwagen?

Beitragvon andi_hb » So 17. Jun 2018, 14:13

Damit wirst du sicher recht haben.
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Re: Wo bleiben die Familien-Erstwagen?

Beitragvon Berndte » So 17. Jun 2018, 20:33

Vielleicht liegt es ja an meiner Einstellung, aber ist es nicht komisch, dass hier sehr Viele dazu neigen mit dem einen "Hauptauto" alle erdenklichen Lebensumstände abdecken zu müssen?
Für mich muss es zu 80-90% im Alltag reichen. Den Rest kann man sich doch leihen, ob vom Autovermieter oder Privat.
Wenn man bedenkt, was man für Werte rumstehen hat.
Bestes Beispiel ist mein Arbeitskollege, eigentlich ideale Umstände, da 3 Generationen zusammen auf einem großen Grundstück wohnen. Es besitzen 5 Leute einen Führerschein. Aber es müssen auch 5 Fahrzeuge rumstehen. Als Audifans natürlich auch 5x Audi der oberen Mittelklasse. Vier davon haben eine Anhängerkupplung. Alles "sparsame" Diesel. Selbst Opa mit fast 80, der nur zum Kegeln und Einkaufen 5km weiter fährt hat nen Diesel mit AHK.
Auf meine Frage, warum man davon nicht mindestens zwei Fahrzeuge elektrisch machen kann und dann für die Urlaubfahrt einen Kombi stehen lässt und zum Holzholen einen abgewatzten Pickup? Mein Kollege nur: "Bei und fährt jeder nur sein eigenes Auto, wir verleihen nichts!" ... nicht einmal in der direkten Familie? Zustände?

Sorry, das ist mir völlig fremd, aber vielleicht bin ich nur eine Ausnahme.
Gern kann sich mein Schwager den Anhänger für seinen Krams mal ausleihen.
Wäre auch kein Problem, wenn ich mal seinen Omega für eine Urlaubreise benötigen würde... bekommt er eben solange den Zoe oder Kangoo. Aber für den Urlaub miete ich mir lieber nen Tesla ;)

Nur mal so ein Gedankengang...
Sep 2014: Renault Zoe
Nov 2014: Eigene 43kW Ladesäule
Okt 2015: 2x 43kW und 1x 14kW am Arbeitsplatz
Dez 2015: Kangoo Maxi und Verkauf des letzten Verbrenners -> jetzt 100% elektrisch!
Mär 2016: Reservierung Tesla Modell = mit Nummer 11 in Hamburg
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Re: Wo bleiben die Familien-Erstwagen?

Beitragvon drilling » So 17. Jun 2018, 21:20

Berndte hat geschrieben:
Für mich muss es zu 80-90% im Alltag reichen. Den Rest kann man sich doch leihen, ob vom Autovermieter oder Privat.

Wenn man auf dem Land wohnt ist mieten viel zu viel Aufwand, dafür müßte ich dann erst in die nächstgelegene Stadt fahren und das Fahrzeug dann auch wieder dorthin zurückbringen. Und Verwandte von denen ich Autos leihen könnte habe ich auch keine in der Nähe.
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Re: Wo bleiben die Familien-Erstwagen?

Beitragvon dst11 » So 17. Jun 2018, 22:03

andi_hb hat geschrieben:
...
Da aber ein Akku möglichst zwischen 20% und 80% bewegt werden sollte (ganz grob), sollten die 80KWh ca. 60% der Akkukapazität sein.
...


Warum? Denkst du die Lebensdauer wäre dadurch zu sehr beeinträchtigt?
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Re: Wo bleiben die Familien-Erstwagen?

Beitragvon andi_hb » So 17. Jun 2018, 23:06

dst11 hat geschrieben:
andi_hb hat geschrieben:
...
Da aber ein Akku möglichst zwischen 20% und 80% bewegt werden sollte (ganz grob), sollten die 80KWh ca. 60% der Akkukapazität sein.
...


Warum? Denkst du die Lebensdauer wäre dadurch zu sehr beeinträchtigt?
Weil ich die Erfahrung bei kleineren Akkus bereits zur genüge gemacht habe (Laptop, Handys etc.).
Es kann ja durchaus sein, das es den Akkus der Elektroautos weniger schadet wenn sie ständig von nahezu 0% auf 100% geladen werden, da bin jedoch skeptisch und habe keine Erfahrung mit.

Gruß Andi_hb
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Re: Wo bleiben die Familien-Erstwagen?

Beitragvon Bernd_1967 » Mo 18. Jun 2018, 07:17

Bei BMZ hatte ich eine Anfrage gestellt, ob 100% auf Nettokapazität vollgeladen, im Sommer nicht schaden würde auf Dauer.
Die meinten, nein, es sei Sinnvoll immer auf 100% zu laden. Die Nettokapazität sei etwa 80% der Bruttokapazität.
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