Wo bleiben die Familien-Erstwagen?

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Re: Wo bleiben die Familien-Erstwagen?

Beitragvon Karlsson » Di 3. Apr 2018, 16:01

Blue shadow hat geschrieben:
...beim I.D. sehe ich auch kein kombiderivat....da muss auf dem BUZZ gewartet werden

Der Buzz gehört ja auch zur ID, bzw MEB Familie. Von VAG sollen es insgesamt 50 BEV Modelle werden bis 2025. Mir bekannt sind aber nur 11 Modelle. Von daher wäre da schon noch viel Spielraum, zumal es auch nicht unbedingt ein Kombi sein muss und auch noch andere Marken gibt. Das dürfte nur eine Frage der Zeit sein.
Und auch beim Tesla 3 sieht es glaube ich gar nicht soooo schlecht aus. Mit dem großen Fach unter dem Kofferraum und dem Frunk. Ist halt wie auch der Buzz eher teuer.
Günstigere Alternativen....OK, die Modelle bis 2020 sind wohl weitgehend bekannt und da scheint mir auch noch nichts bei zu sein. Ein bisschen mehr Geduld braucht man schon.

Für mich persönlich relativ egal, 5 Jahre Suche haben zu nichts geführt, dieses Jahr kommt ein neuer Verbrenner und wird ohnehin mindestens 5 Jahre behalten und dann haben wir 2023 und die Welt wird sicher anders aussehen.
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Re: Wo bleiben die Familien-Erstwagen?

Beitragvon Blue shadow » Di 3. Apr 2018, 16:39

Und dann kommt noch das handicap dazu, das du einen gebrauchten haben willst (€)...wenn die kinder bis dann selber fahren können...reicht auch wieder ein kona. Geduld zahlt sich aus.

Vielleicht gibts irgendwann umrüster, die die technik vom egolf in ein einen variant umbauen...

Oder ein ex—diesel kit umrüstsatz für passat oder t5...

Ich habe uns zu ostern den egolf bestellt...als brücke...mit den 30 tagen ersatzmobilität für die ersten 2 jahre...alles kommende kann ich dann abwarten und mit dem sparen beginnen.
Zuletzt geändert von Blue shadow am Di 3. Apr 2018, 16:46, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Wo bleiben die Familien-Erstwagen?

Beitragvon Super-E » Di 3. Apr 2018, 16:42

Besonders bitter. Bei der Vorstellung des egolf 300 hieß es von VW auf die Frage ob es davon auch einen Kombi geben wird, dass es dafür keinen Bedarf gibt. :evil:

Gut eine große Firma kommuniziert viel, wenn der Tag lang ist. Ggf war das auch eine Einzelmeinung. Fakt ist, es gibt ihn nicht.

Wenn es einen Zoe grandtour gäbe müsste die Pariser Polizei auch keinen egolf fahren - der scheinbar groß genug ist...
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Re: Wo bleiben die Familien-Erstwagen?

Beitragvon Rudi L » Di 3. Apr 2018, 16:57

Karlsson hat geschrieben:
Für mich persönlich relativ egal, 5 Jahre Suche haben zu nichts geführt, dieses Jahr kommt ein neuer Verbrenner und wird ohnehin mindestens 5 Jahre behalten.


Ich habe zwar nicht gesucht, sondern direkt die letzten 4 Jahre Elektroautos ausprobiert. Letztendlich bin ich für Langstrecke und wenn es zudem schnell gehen soll wieder beim Verbrenner gelandet, weil es elektrisch eben nur sehr eingeschränkt auf Kurz- und Mittelstrecken funktioniert. Derzeit steht keine Neuanschaffung an, ich warte daher die Entwicklung ab
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Re: Wo bleiben die Familien-Erstwagen?

Beitragvon Blue shadow » Di 3. Apr 2018, 17:12

Es ist halt schade, das die glaskugeln auch nichts bezahlbares zu unseren anforderungen anzeigen.

Ich setzte mal hoffnung auf den übernächsten outlander...ich möchte allrad und 100 km flüsterbetrieb....
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Re: Wo bleiben die Familien-Erstwagen?

Beitragvon Karlsson » Mi 4. Apr 2018, 22:07

Blue shadow hat geschrieben:
Und dann kommt noch das handicap dazu, das du einen gebrauchten haben willst (€)...wenn die kinder bis dann selber fahren können...reicht auch wieder ein kona. Geduld zahlt sich aus.

Passt doch. Es war ja mindestens 2023, das kann auch 2025 sein. Oder 2023 einen Jahreswagen aus 2022 und das Modell kam 2021 auf den Markt - das wäre dann schon das 2. Modelljahr mit weniger Fehlern. Also ich denke da kann noch viel passieren. Nur nicht, dass der Kona groß genug wäre, das kann ich sicher ausschließen.
Von Umbauten halte ich nichts, ich will sauber funktionierende Großserientechnik zum attraktiven Preis. Deswegen sind die Stückzahlen ja so wichtig.

Super-E hat geschrieben:
Wenn es einen Zoe grandtour gäbe müsste die Pariser Polizei auch keinen egolf fahren - der scheinbar groß genug ist...

Beim Kofferraum geben die sich wohl quasi nichts. Vielleicht geht es um die Sitzplätze hinten? Die sind beim Zoe echt nicht toll hinsichtlich Fußraum.

Super-E hat geschrieben:
Besonders bitter. Bei der Vorstellung des egolf 300 hieß es von VW auf die Frage ob es davon auch einen Kombi geben wird, dass es dafür keinen Bedarf gibt. :evil:

Das stimmt vielleicht sogar. Meine Anforderung an den Kombi wäre zumindest auch Langstreckentauglichkeit und die sehe ich erst beim MEB als hinreichend gegeben, also nicht beim Golf.
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Re: Wo bleiben die Familien-Erstwagen?

Beitragvon Karlsson » Sa 9. Jun 2018, 23:23

So, Ende im Gelände, führt ja alles zu nix - weil der Kleinwagen zu eng wurde musste ein letzter Verbrenner her.
Ist ein 1.0 Benziner Jahreswagen mit sehr guter Ausstattung geworden, der uns begleiten soll, bis es das gleiche elektrisch gibt, aber mindestens 5 Jahre (vorher wird das auch eh nix).

IMAG0293.jpg


Schade, dass es den auch heute 5 Jahre nach Start des Threads immer noch nicht als BEV gibt - oder etwas anderes mit so viel Kofferraum, Langstreckentauglichkeit und Ahk zu einem irgendwo noch vetretbaren Preis. Gibt es noch nicht mal zum doppelten Listenneupreis von unserem.
Als PHEV käme hier zwar der Passat GTE Variant nahe, den hätten wir aber bei gleichem Alter noch nicht mal für den doppelten Preis von unserem bekommen und die Reichweite würde uns beiden auch nicht reichen, um elektrisch zur Arbeit und zurück zu kommen. Wenn das gegeben wäre, hätte ich ja bis 50% mehr bei auch schlechterer Ausstattung noch drüber nachgedacht, aber dann ist auch Feierabend.
Siehe dazu auch
https://www.goingelectric.de/forum/plug-in-hybriden-allgemeines/phev-gut-gedacht-scheisse-gemacht-t29113.html

Das tragische ist, dass ein vollwertiges und überzeugendes PHEV mit 20kWh Akku und kleinem RE eigentlich gar kein Problem wäre, auch zum erträglichen Preis. Siehe dazu:
https://www.goingelectric.de/forum/komponenten/serielle-range-extender-eine-unterschaetzte-option-t32461.html
Aber es will einfach keiner bauen außer BMW im Lifestyle Kleinwagen.

Es zeichnete sich ja schon lange ab, dass meine Suche erstmal ergebnislos bleiben wird, ein bisschen Hoffnung hatte ich aber trotzdem noch.

Der nächste Wechsel betrifft dann wohl erstmal wieder den Zweitwagen, aber auch da denke ich, dass wir den Zoe Q210 nach 3 Jahren auch noch weitere 3 Jahre behalten werden, weil die möglichen Verbesserungen kostentechnisch für die Anwendung als Zweitwagen (soll dem Benziner im Alltag so viele Strecken wie möglich abnehmen, muss aber keine Langstrecken können) derzeit für uns nicht zum Grad der Verbesserung passen und der Zoe seine Aufgabe recht gut macht.
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Re: Wo bleiben die Familien-Erstwagen?

Beitragvon drilling » Sa 9. Jun 2018, 23:41

Ist so ein Zwergmotor (1.0l) wirklich langstreckentauglich?
Ich habe da meine Zweifel.
Natürlich kommt es darauf an was man unter Langstrecke versteht, ich bin z.B. gerade vor einigen Tagen 1800 km in zwei Tagen gefahren (mit einem zuverlässigen japanischen 2.0l Saugbenziner), bei 140-150 km/h Fahrtgeschwindigkeit wo immer möglich. Ich glaube nicht das so ein Zwergmotor das ohne Langzeitschaden überstehen würde.
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Re: Wo bleiben die Familien-Erstwagen?

Beitragvon fbitc » Sa 9. Jun 2018, 23:50

Bin letztens mit dem 1.0 Tsi im Golf gefahren. 86 PS,
Kein überholmonster aber fährt sich auf Landstraßen und Autobahn auch ganz entspannt.
(Etappen waren um die 300 km)
Grüße
Frank

Twizy, Zoe, Leaf, Outlander PHEV, i3 Rex (aktuell)
(und ja ich steh dazu: noch einen Passat Variant Diesel)
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Re: Wo bleiben die Familien-Erstwagen?

Beitragvon Karlsson » So 10. Jun 2018, 00:04

Der hat 125 PS und muss sich vor nichts verstecken, hatte ich auch schon mal als Mietwagen über 500km. Der Motor ist 2x Motor des Jahres geworden und hat sich auch längst in Langzeittests bewährt. Ich kenne auch mehrere, die den Motor seit Jahren fahren, hab da überhaupt keine Sorge.
Wobei die Leistung.... unser momentaner Langstreckenwagen ist ein Corsa 1.0 mit 60 PS und auch der fährt ohne Probleme 1.000km am Tag. Das einzig nervige ist das Geschüttel des 3-Zylinders und das Geräuschniveau (nicht durch den Motor sondern die Windgeräusche). Beides ist beim Focus aber gar kein Problem, der 1.0 Ecoboost fährt sich echt gut.
Den Mehrpreis und Mehrverbrauch beim 1.5er finde ich hier rausgeworfenes Geld.

Gern hätte ich ansonsten den 1.5er 120 PS Diesel genommen, ist durch die Fahrverbote aber keine Option mehr. Mit dem bin ich letztes Jahr als Mietwagen 1.500km gefahren, war auch sehr angenehm bei moderatem Verbrauch.
Der Ecoboost ist aber noch ruhiger.
Zuletzt geändert von Karlsson am So 10. Jun 2018, 00:08, insgesamt 1-mal geändert.
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