Wo bleiben die Familien-Erstwagen?

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Re: Wo bleiben die Familien-Erstwagen?

Beitragvon Rudi L » Do 29. Mär 2018, 14:58

AbRiNgOi hat geschrieben:
Rudi L hat geschrieben:
und die lange angekündigte Elektroautoschwemme aus China bleibt auch aus. Ich vermute alle haben das gleiche Problem, nämlich ein einigermaßen geräumiges Elektroauto mit praxistauglicher Reichweite zu einem volkstümlichen Preis zu realisieren und damit noch Geld zu verdienen.


Nein die wollen nicht.


Die Chinesen wollen nicht?

Mit dem erwähnten Tesla stimmte dann was nicht, oder der Lader hatte nicht die volle Leistung. Auch unter schlechten Bedingungen hatte ich mit meinem Model S P85D 80% SOC nach spätestens 60 Minuten am Supercharger erreicht.
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Re: Wo bleiben die Familien-Erstwagen?

Beitragvon AbRiNgOi » Do 29. Mär 2018, 15:00

Ich würde sagen, wenn, ja wenn, der Sion kommt, könnte er mit Platzangebot, Preis und Leistung eine Familienkutsche sein. Aber wir werden 2019 mal sehen. Oder doch 2020, oder...
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Re: Wo bleiben die Familien-Erstwagen?

Beitragvon Kalocube » Do 29. Mär 2018, 15:01

AbRiNgOi hat geschrieben:
Da muss man zu 80% Laden locker 90 Minuten rechnen.


Bis 80% locker 90 Minuten, wie kalt war es, -40° C oder hast Du den Akku auf unter 4% leer gefahren???

Dass die von Tesla angegebenen 30 Minuten von 20 bis 80 Prozent höchstens im Sommer halbwegs machbar sind ist ja klar, aber länger als 45-50 Minuten von 10-20% auf 80% habe ich bei meinem 75er auch im Winter in Österreich nie gebraucht!
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Re: Wo bleiben die Familien-Erstwagen?

Beitragvon AbRiNgOi » Do 29. Mär 2018, 15:03

Kalocube hat geschrieben:
Bis 80% locker 90 Minuten, wie kalt war es, -40° C ???


ein paar Grad Plus, aber der Akku war warm. Es war ein "alter" 70er.
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Re: Wo bleiben die Familien-Erstwagen?

Beitragvon Kalocube » Do 29. Mär 2018, 15:05

AbRiNgOi hat geschrieben:
Kalocube hat geschrieben:
Bis 80% locker 90 Minuten, wie kalt war es, -40° C ???


ein paar Grad Plus, aber der Akku war warm. Es war ein "alter" 70er.


... und vielleicht noch auf unter 4% leer gefahren, dann dauert es ewig, bis die Leistung ansteigt... ;)
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Re: Wo bleiben die Familien-Erstwagen?

Beitragvon AbRiNgOi » Do 29. Mär 2018, 15:13

Kalocube hat geschrieben:

... und vielleicht noch auf unter 4% leer gefahren, dann dauert es ewig, bis die Leistung ansteigt... ;)


Tja, in 10 Tagen kann man nicht alle Tricks lernen. Ich war schon froh, das ich das mit den Zusammenhängenden Ladesäulen verstanden habe...
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Re: Wo bleiben die Familien-Erstwagen?

Beitragvon Kalocube » Do 29. Mär 2018, 15:28

AbRiNgOi hat geschrieben:
Tja, in 10 Tagen kann man nicht alle Tricks lernen. Ich war schon froh, das ich das mit den Zusammenhängenden Ladesäulen verstanden habe...


Das war auch nicht böse gemeint, ich habe mich nur gefragt, wie es zu dieser extrem langen Ladedauer kommt! ;)
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Re: Wo bleiben die Familien-Erstwagen?

Beitragvon Karlsson » Fr 30. Mär 2018, 00:31

Rudi L hat geschrieben:
Beim BEV ist der Akku der preistreibende und in der Performance der limitierende Faktor. Vernünftige Reichweite eines Familienkombis die auf Augenhöhe mit einem Verbrenner ist läßt sich eben für den Preis eines Golf Variant TDI noch nicht darstellen. Ganz abgesehen von der Ladegeschwindigkeit, die ebenfalls noch viel zu gering ist.

Gleichstand muss es doch gar nicht sein.
- es darf etwas teurer sein (aber nicht 50%)
- es reicht auch die halbe Reichweite (aber nicht ein Bruchteil davon)
- es reicht auch wenn das bei 120km/h noch funktioniert
- es muss nicht so schnell geladen werden können, wie getankt wird (aber auch nicht Stunden lang)

drilling hat geschrieben:
Aber dafür der Niro EV mit 64KWh und so um die 70kW CCS.

Kofferraum kleiner als Polo, passt nicht zum Thread.

Rudi L hat geschrieben:
und die lange angekündigte Elektroautoschwemme aus China bleibt auch aus. Ich vermute alle haben das gleiche Problem, nämlich ein einigermaßen geräumiges Elektroauto mit praxistauglicher Reichweite zu einem volkstümlichen Preis zu realisieren und damit noch Geld zu verdienen.

Vor allem kann keiner hier mal eben über Nacht eine neue Marke mit Servicenetz etablieren. Die bisherigen Autos aus China waren dazu auch ziemlicher Schrott.

AbRiNgOi hat geschrieben:
Leider entspricht der Tesla da nicht Deinen Vorstellungen, ich bin den Modell S Wien Hamburg gefahren, und die schnelle DC Ladung ist sehr schnell weg. Da muss man zu 80% Laden locker 90 Minuten rechnen.

Da hatte ich andere Kurven gesehen. Denke schon, dass es da nur Preis und AHK sind und mit dem Rest kann ich mich arrangieren.




AbRiNgOi hat geschrieben:
Ich glaube dass der Familinekombi nicht kommt, weil eben auch beim Besten EV noch Einschränkungen hinsichtlich Ladeleistung und Fahrgeschwindigkeit nicht ausgeschlossen werden können. Und genau bei der Familienkutsche will eben niemand Kompromisse eingehen

Verstehe ich nicht, warum bei der Familienkutsche irgendwas anders sein sollte als bei anderen Fahrzeugen. Dazu muss es ja auch kein Kombi sein, nur der Nutzwert muss gegeben sein.

Beim Sion tendiert meine Hoffnung gegen Null. Ich sehe noch nicht, dass diese Firma Bestand haben wird, dazu habe ich zu lange Loremo zugesehen. Auch sah das für mich jetzt nicht nach Raumwunder aus. Aber hoch ist die Kiste => große Anströmfläche, hoher Verbrauch => klingt ganz schlecht.
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Re: Wo bleiben die Familien-Erstwagen?

Beitragvon drilling » Fr 30. Mär 2018, 01:00

Karlsson hat geschrieben:
drilling hat geschrieben:
Aber dafür der Niro EV mit 64KWh und so um die 70kW CCS.
Kofferraum kleiner als Polo, passt nicht zum Thread.


Quatsch.
VW Polo 351 Liter (was schon sehr überdurchschnittlich für seine Kategorie ist)
KIA Niro 427 Liter ( http://www.auto-news.de/test/einzeltest ... n_id_38657 )

427 Liter Kofferraum finde ich vollkommen ausreichend für einen Familienwagen, mein jetziger Verbrenner-Kombi hat auch nur 370 Liter (obwohl das Auto 4,5 Meter lang ist).

Ein Bild sagt mehr als irgendwelche Zahlen:
Bild
http://e-fahrzeuge.info/files/vehicle_i ... 03_big.jpg
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Re: Wo bleiben die Familien-Erstwagen?

Beitragvon Simon1982 » Fr 30. Mär 2018, 01:25

drilling hat geschrieben:

427 Liter Kofferraum finde ich vollkommen ausreichend für einen Familienwagen, mein jetziger Verbrenner-Kombi hat auch nur 370 Liter (obwohl das Auto 4,5 Meter lang ist).


Aus meiner Perspektive sollten es mindestens 500 Liter sein. Sonst wird es mit Kinderwagen und Gepäck einfach zu knapp....
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