Wieso wurden in der Serie kleinere Batterien verbaut ?

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Wieso wurden in der Serie kleinere Batterien verbaut ?

Beitragvon redvienna » Fr 11. Jul 2014, 22:20

Im Vergleich zur Vorserie wurden in den Serienmodellen kleinere Batterien verbaut.

Wurde das absichtlich gemacht um nicht 200 km + zu erreichen ?

Beispiele:

BMW Active E => BMW I3 (Deutlich kleiner, wahrscheinlich um besonders leicht zu werden.)

VW E-Golf => Serie (geringfügig kleiner)

Der NIssan Leaf sollte ursprünglich mehr Akku bekommen.

Gleiches gilt auch für den Renault Zoe

Der einzige Hersteller, der nicht bei den Batterien spart und 2 Größen anbietet ist Tesla.

Bin gespannt wann endlich ein anderer Hersteller folgt !
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Re: Wieso wurden in der Serie kleinere Batterien verbaut ?

Beitragvon Cavaron » Fr 11. Jul 2014, 23:28

Rechnung der Hersteller:

Produktionskapazität für Akkus = X
Akkugröße des Autos in Relation zu den möglichen Verkaufszahlen mit dieser Größe = Y
Deckungsgröße bilden

Die Verlaufszahlen des Leaf in den USA werden durch die Liefermengen beschränkt, nicht durch die Nachfrage. Die Akku-Produktionskapazitäten sind ausgelastet. Andere Akkutechnik zukaufen wäre zu teuer, darum muss der Hauslieferant erst neue Produktionskapazität aufbauen. Warum also mehr Akku anbieten, wenn da der Hersteller eh schon jocht mithalten kann und die Leute auch die Autos mit den kleinen Akkus kaufen.

Also noch ein par Monate abwarten, dann gehts mit größeren Akkus weiter.
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Re: Wieso wurden in der Serie kleinere Batterien verbaut ?

Beitragvon ATLAN » Fr 11. Jul 2014, 23:49

redvienna hat geschrieben:
Wurde das absichtlich gemacht um nicht 200 km + zu erreichen ?


Hmm... ein Schelm, wer jetzt böses denkt ... :evil:

MfG Rudolf
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Re: Wieso wurden in der Serie kleinere Batterien verbaut ?

Beitragvon eDEVIL » Sa 12. Jul 2014, 06:52

Cavaron hat geschrieben:
Also noch ein par Monate abwarten, dann gehts mit größeren Akkus weiter.

Ein paar? :lol:
Verwendung korrekter physikalischer Einheiten
"Online" heißt nicht, das ich gerade hier im Forum aktiv bin.

.
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Re: Wieso wurden in der Serie kleinere Batterien verbaut ?

Beitragvon redvienna » Sa 12. Jul 2014, 07:48

Ich fürchte eher ein paar Jahre...

eDEVIL hat geschrieben:
Cavaron hat geschrieben:
Also noch ein par Monate abwarten, dann gehts mit größeren Akkus weiter.

Ein paar? :lol:
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Re: Wieso wurden in der Serie kleinere Batterien verbaut ?

Beitragvon Cavaron » Sa 12. Jul 2014, 09:40

Ein par Monate = weniger als 24 ;)

Wobei die B-Klasse ja jetzt schon mit einem recht großen Akku kommt. Da sind schon mehr als 200 km ohne große Anstrengungen drinnen.
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Re: Wieso wurden in der Serie kleinere Batterien verbaut ?

Beitragvon redvienna » Sa 12. Jul 2014, 10:08

Ist ja auch der erste Teslaklon ! ;)

Cavaron hat geschrieben:

Wobei die B-Klasse ja jetzt schon mit einem recht großen Akku kommt. Da sind schon mehr als 200 km ohne große Anstrengungen drinnen.
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Re: Wieso wurden in der Serie kleinere Batterien verbaut ?

Beitragvon ulmerle » Sa 12. Jul 2014, 11:09

Ich gehe davon aus,dass die derzeitigen Akkus mehr können aber aus Sicherheitsgründen in der Serie beschnitten wurden. Das kann doch alles variabel programmiert werden! :D
Ulmerle Fahrdienst für Menschen! ... jetz au elägdrisch!
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Re: Wieso wurden in der Serie kleinere Batterien verbaut ?

Beitragvon Cavaron » Sa 12. Jul 2014, 11:30

Vielleicht nicht aus Sicherheitsgründen, eher aus Lebensdauergründen. Aber ja, da sind nach unten und oben sicher ein par hundert Watt entlade/vollladeschutz. Vielleicht 1 bis 2 kWh in Summe, je nach Modell. Ok, beim Ampera sind es nachweislich sogar 6 kWh.
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Re: Wieso wurden in der Serie kleinere Batterien verbaut ?

Beitragvon Kim » Do 17. Jul 2014, 00:48

ulmerle hat geschrieben:
Ich gehe davon aus,dass die derzeitigen Akkus mehr können aber aus Sicherheitsgründen in der Serie beschnitten wurden. Das kann doch alles variabel programmiert werden! :D


Diese "Pufferzonen" existieren zwar (auch bei Tesla), machen aber nur wenige Prozent der mitgeführten Kapazität aus.

Nein, es ist tatsächlich so, dass in den Vorserienmodellen grössere Stromspeicher verbaut waren.

Einer meiner Bekannten war z.Bsp. richtiggehend überrascht, als ich ihm von den 22kWh meines Flus erzählt habe.
Er war bis kurz vor Markteinführung Werkstattleiter bei einer grossen Renaultvertretung und hat damals zusammen mit seinem Chef einen Vorserien-Flu für einige Zeit zum testen im Haus gehabt.
Laut seiner für mich 100% verlässlichen Aussage, waren mit der Vorserie (Zitat) "...locker gut über 200 Km Reichweite drin, ohne dabei auf die Fahrweise zu achten. Und ich bin ein sportlicher Fahrer."
Und neu dazu: i3 (60Ah) Rex seit 24.11.2017 - I001-16-07-506 inzwischen I001-18-03-511
Outlander PHEV bis 12.2017 / 56.000km bei 11gr CO2/km mit 0.5l/100km
Fluence Z.E. von 03.2012 bis 03.2015
Renault = Nur eine schlechte Erfahrung mehr im Leben
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