wie kann sich ein e-auto rentieren?

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Re: wie kann sich ein e-auto rentieren?

Beitragvon firefox7518 » Mi 1. Okt 2014, 13:10

Der Diesel wird nichts halbieren, bin ja von einem 4zylinder Turbo-Diesel auf V8 umgestiegen da die Diferenz gerade mal 1,5l ausmachte zugunsten des Diesels aber bei uns war der Diesel 25-30rp teilweise teurer als normal Benzin ;-) Da der V8 keinen Zahnriemen hat und auch sonst von der Wartung her viel viel günstiger ist, wurde es der V8. Selbst im Normalbetrieb Autobahn kann ich mit meinem 2,8t 7-Plätzer SUV mit 8,9l fahren bei 120km/h. Der Diesel war bei 7.8l.

Ein gut gemachter Benzinmotor gegenüber den Dieseln hat kaum noch eine riesen Differenz. Variable Nockenwellen Steuerzeiten etc. lassen auch das Drehmoment eines Benzinmotors in besser nutzbare Regionen sinken.

Der Zoe kann den Durango zu 75% ersetzen. Daher werden auch die Wartungskosten jährlich eingies geringer ausfallen. Der Durango musste 2x im Jahr zur Inspektion à CHF650.-- Brauchte einmal im Jahr einen Reifensatz (bei 30Tkm) ebefalls taxiert mit 1400.--. Alleine Diese Kosten verteilen sich nun über die Jahre und habe ich nicht mehr jedes Jahr. Der Wertverlust interessiert mich nicht so sehr da ich nie plane ein Auto frühzeitig zu verkaufen. Ich fahre sie normalerweise runter. Den Diesel habe ich mit 180Tkm verkauft nach 6 Jahren. Bei den Kilometern fällt der Wertverlust sowieso nicht mehr so ins Gewicht. Im Gegenteil, ich kann die Fahrzeuge durch die geteilte Nutzung länger halten und habe somit nur den Wertverlust von diesen 2 Fahrzeugen und nicht von 3 oder sogar vieren.... So sehe ich das jedenfalls....
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Beitragvon eDEVIL » Mi 1. Okt 2014, 14:20

Die großen Amis kann man bei konstanten nicht all zu hohen GEschwindigkeiten noch recht sparsam bewegn, aber was haut der im Stadtverkehr raus? Da dürfte sich Zoe noch viel mehr rechnen. Wobei der Vergleich natürlich "etwas" hinkt. Selbst ein Outlander kommt noch nicht gnaz an den Durango heran.
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Re: wie kann sich ein e-auto rentieren?

Beitragvon firefox7518 » Mi 1. Okt 2014, 15:36

Der Durango hat ja auch Zylinderabschaltung und ist somit sowieso bei konstanter Geschwindigkeit als 4-Zylinder unterwegs. Das meinte ich ja aucht mit modernem Benzinmotor. In der Stadt "begnügt" er sich mit 15-17l :-) Darf man ihm aber auch nicht übel nehmen 2,8t immer wieder beschleunigen ist scheisse und daher, weil ich in Basel City arbeite, kaufen wir nun die Zoe. Wir mussten nach dem Hauskauf etwas warten aber wir wussten, lange können wir nicht mit einem 7Plätzer V8 als Alltagsauto fahren. Zumal wir auch auf 800m.ü.M. wohnen und wir auf 200m.ü.M. Arbeiten. Daher profitiere ich leider so Gut wie kein Stück von der Zylinderabschaltung und Spritsparmassnahmen von Dodge. In den 41Tkm, die er nun hat (Gekauft im April 2013) hatten wir einen overall Schnitt von 16L dank der Hügel. Das sind weit über 10TCHF nur für Sprit.

Bei diesem extrem Beispiel rentiert sich die ZOE IMMER, egal ob man nun noch Wertverlust auf den Autos hat oder nicht denn es ist einfach totale Benzinverschwendung und verheiztes Geld.

Habs grad mal ausgerechnet. Wenn ich 1:1 die 30TKm im Jahr mit dem Zoe gefahren wäre hätte ich ich selbst mit der teuren Batteriemiete für diese Kilometer und Stromkosten kaum 3200.-- ausgegeben inkl. Wartung und Reifen. Beim Dodge wäre das in einem Jahr über 11TCHF da 2 mal Wartung und ein neuer Reifensatz genau soviel ausmachen wie das gesammte Jahr mit dem Zoe.

Ausserdem ziehe ich den Benzinverbrauch von unserem Dorf nun wieder schlagartig runter :-) Bei einem 163 Seelen Dorf kein Wunder, hihi
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Re: wie kann sich ein e-auto rentieren?

Beitragvon eDEVIL » Mi 1. Okt 2014, 15:53

firefox7518 hat geschrieben:
Zumal wir auch auf 800m.ü.M. wohnen und wir auf 200m.ü.M. Arbeiten.

Da genügt es ja, wenn man Abends fast leer an komtm und dann morgen rekuperierend wieder läd. :mrgreen:
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Re: wie kann sich ein e-auto rentieren?

Beitragvon Karlsson » Mi 1. Okt 2014, 18:36

firefox7518 hat geschrieben:
In den 41Tkm, die er nun hat (Gekauft im April 2013) hatten wir einen overall Schnitt von 16L dank der Hügel.

Na das klingt aber ganz anders als die 8,9l - die auch schon krass viel sind im Jahr 2014.

firefox7518 hat geschrieben:
Da der V8 keinen Zahnriemen hat und auch sonst von der Wartung her viel viel günstiger ist, wurde es der V8.
Also den Zahnriemen haben aber auch nicht alle Diesel. Oder bei Ford ist zb zwar ein Riemen drin, der muss aber erst nach 200tkm oder 10 Jahren gewechselt werden - was die Kosten dann auch wieder relativiert. Kann mir gar nicht vorstellen, dass der Unterschied nur so gering sein soll. Aber gut, gleiche Preise für Benzin und Diesel ändern natürlich auch was.

firefox7518 hat geschrieben:
Der Zoe kann den Durango zu 75% ersetzen. Daher werden auch die Wartungskosten jährlich eingies geringer ausfallen. Der Durango musste 2x im Jahr zur Inspektion à CHF650.-- Brauchte einmal im Jahr einen Reifensatz (bei 30Tkm) ebefalls taxiert mit 1400.--. ...

Ja, krass... das macht schon Sinn.
Also wirtschaftlicher wäre wohl noch stattdessen ein konventioneller Kleinwagen gewesen, aber macht natürlich weniger Spass. Und von der Basis ausgehend hast Du dann halt ein bisschen weniger gespart und dafür mehr Freude. Kann ich nachvollziehen.
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Re: wie kann sich ein e-auto rentieren?

Beitragvon firefox7518 » Mo 6. Okt 2014, 09:08

eDEVIL hat geschrieben:
Da genügt es ja, wenn man Abends fast leer an komtm und dann morgen rekuperierend wieder läd. :mrgreen:
Den rest dan an ner kostenlosen Säule in der Stadt :lol:

Ja leider ist die Bergabfahrt immer genau das erste und somit profitiere ich vermutlich selten bis nie von der Reku :-) Was solls... habe ja ne PV auf dem Dach, der Strom kostet mich also nicht so viel.

Karlsson hat geschrieben:
Na das klingt aber ganz anders als die 8,9l - die auch schon krass viel sind im Jahr 2014.

Ne das ist schon ein sehr sehr guter Wert für ein 2,8t schweren 7 Plätzer, der auch 3,5t ziehen darf und 400PS hat.
Nur müssen die 2,8t halt auch den Berg rauf und die viel zu lange übersetzte 6-Gang Automatik hilft da kein bisschen um Sprit zu sparen. Daher auch der Entscheid für ein kleineres Auto nachdem wir wieder etwas Geld auf der Seite hatten.

Optisch hätte es mir der neue Twingo angetan. Auch zum fahren war er toll und machte mehr Spass als die Zoe. Der kleine Wendekreis ist vor allem in der Stadt echt genial. Leider ist mit meinen 1,85m der Platz hinten sehr sehr eng. Meine kleine drei jährige hatte den Sitz direkt an den Knien. Das geht so nicht täglich. Im Zoe war der Platz deutlich besser und so viel die Entscheidung für die Zoe.

Naja das mit dem Zahnriemen ist die grösste Lüge der Hersteller. Ich hatte jetzt schon 2 Autos bei dem der serienmässige Wechselintervall vom 200Tkm auf 120Tkm verkürzt wurde!!! Ich hatte das Auto genau aus diesem Grund gekauft keinen ZR Wechsel machen zu müssen während meiner Besitzdauer. Denn hier in der Schweiz kostet ein ZR-Wechsel schnell mal mehrere tausend Scheine. Ich kenne mich mit Autos sehr gut aus. Habe meine eigene Werkstatt mit Lift und restaurierte schon einige Oldies wie Alfa Romes und Mustangs etc. 200Tkm hält ein ZR im Schweizer Klima nicht wirklich aus, daher revidieren die Hersteller schnell ihre Inspektionspunkte und plötzlich hat man ein Klebeettiket im Servicebüchlein, welches die neuen Intervalle zeigt. :-(

Daher nochmals ein Grund mehr für die Zoe :-) Die Wartung ist spartanisch, kann ich aber leider nicht mehr voll selber machen bis auf die Grundlegenden Dinge. In meinem Extremen Fall spare ich nicht nur sondern halbiere meinen Oekologischen Fussabdruck, wie man doch so schön sagt :-)
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Re: wie kann sich ein e-auto rentieren?

Beitragvon redvienna » Di 25. Nov 2014, 10:21

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Re: wie kann sich ein e-auto rentieren?

Beitragvon Greg68 » Mi 26. Nov 2014, 10:27

redvienna hat geschrieben:
Hier wird Stimmung für das E-Auto gemacht. Top ! :thumb:

http://www.oe24.at/contented/508870


Ihr habt's (vergleichsweise) gut im schönen Österreich, da ihr keine hartleibige Autoindustrie habt, die mit Zähnen und Klauen ihre bisherige Technologie verteidigen muss und sich dazu auch gerne der Journallie bedient. Die darf dafür regelmässig die neuesten SUFFs probefahren.

Zum Thread: ich denke, es kommt bei aktuellen Preisen für Sprit und Strom darauf an, wieviel man fährt und darauf, wie sich das Preisgefüge im Laufe des Autolebens verändern wird (was heute keiner weiß). Auch wenn die Amis gerade Fracken und Teersanden was das Zeug hält wird das Öl irgendwann in den nächsten ? Jahren wieder teurer, vielleicht sogar so teuer, dass dem dt. Michel die Tränen kommen?! Dann, und wenn die Vorhersagen von L. Thomsen zutreffen, wird es bald keine Frage mehr sein, ob sich das E-Auto rentiert. Für einige tut es das vielleicht schon heute. Für mich (wenige km) wahrscheinlich nicht (wenn Benzin nicht bald 7 €/l kostet). Vor allem aber macht es Spaß :D !

Ich könnte mir auch gut vorstellen, dass der Ölpreis nicht nur wegen den vogelwild frackenden Amis unter Druck steht (und wg. Ukraine/Russland), sondern auch, weil die Ölmagnaten sehen, dass sich ernsthaft was tut in der E-Auto-Szene: Tesla, BYD etc. Dem wollen sie natürlich durch möglichst günstiges Öl entgegenwirken, nehmen geringeren Profit in Kauf. Offenbar mit Erfolg: der Absatz durstiger SUFFs ist in USA wieder gestiegen :( . Ob das allerdings Leute waren, die den Kauf eines Tesla erwägt und sich umentschieden haben, weiß ich nat. nicht...
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