wie kann sich ein e-auto rentieren?

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Re: AW: wie kann sich ein e-auto rentieren?

Beitragvon redvienna » Sa 20. Sep 2014, 10:09

Den Wertverlust lässt man am besten aussen vor.
(Kann wirklich keiner sagen)

Akkulebenszeit (Garantie plus 270000 km real aber auch wenn es nur 200000 km sind nicht das Thema - Reichweite sinkt halt)

Reparaturen ab ca. 100000 km.



Karlsson hat geschrieben:
lingley hat geschrieben:
e-Stations Elektroauto-Rechner hat geschrieben:
Geld sparen mit einem Elektroauto?
Finden Sie es heraus.

http://www.e-stations.de/rechner-easy.php

Schon eher einfach. Die korrekte Rechnung ist dann doch etwas umfangreicher und die sollte doch jeder für sich selbst machen.
Was es schwer kalkulierbar macht:
- Wertentwicklung unklar
- Akkulebensdauer unklar
- Reparaturkosten von Glück/Pech abhängig (auch beim alternativen Diesel - der kann auch teuer werden oder gar nichts haben. Alles ist möglich)
Tesla S70D 3/16 + 50.000km + Tesla M3 + Tesla Roadster 2020 reserviert
https://www.goingelectric.de/garage/red ... eslaS/706/
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Re: wie kann sich ein e-auto rentieren?

Beitragvon e-Stations.de » Sa 20. Sep 2014, 11:22

Hallo zusammen,

schön das der Kostenrechner weiterempfohlen wird. :)
Natürlich ist es zunächst eine wirklich einfache Rechnung, aber ich denke die Auswertung und Darstellung der Ergebnisse ist für den Anfang recht vernünftig. Insbesondere für Interessenten, die sich das erste mal mit den E-Autos befassen. Da hilft hoffentlich auch die E-Auto-Datenbank.

Wenn die Zeit es zulässt, soll der Rechner noch weiterentwickelt werden, aber die angesprochenen Punkte sind wirklich schwer zu integrieren.
Versicherungs- oder Steuerersparnisse lassen sich vermutlich noch grob nach Fahrzeugtyp implementieren, aber zu verminderten Wartungskosten und Wertverlust sind bei modernen Elektrofahrzeugen noch nicht wirklich gute Werte verfügbar.
Bzw. Wartungskosten können ja überall stark schwanken (wie schon erwähnt wurde Glück/Peck). Ein Gebrauchtwagenmarkt existiert noch nicht wirklich...
Also kann ich nur Feld wie bei e-connected einbauen, wo der Nutzer pauschal und nach eigenem Ermessen die verminderten Wartungskosten oder ähnliche als Input für die Berechnung eingeben kann. Würde das helfen? :?:

Geplant war auch, dass der Strommix selbst gewählt werden kann (nur PV, Strommix-Deutschland, etc.). ;)

Ich bin offen für jegliches Feedback, Kritik oder Verbesserungsvorschläge zum Kostenrechner und auch dem Rest von e-Stations.de (Stationsverzeichnis, E-Auto Datenbank, etc.). Wenn die Zeit es zulässt, werden Vorschläge gerne eingebaut.
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Re: wie kann sich ein e-auto rentieren?

Beitragvon wp-qwertz » Sa 20. Sep 2014, 14:30

e-Stations.de hat geschrieben:
...Also kann ich nur Feld wie bei e-connected einbauen, wo der Nutzer pauschal und nach eigenem Ermessen die verminderten Wartungskosten oder ähnliche als Input für die Berechnung eingeben kann. Würde das helfen? :?:...

Ja, dass fänd ich besser als gar nix :D
werde naturstrom.de kunde: http://links.naturstrom.de/lm4j und tu gutes: die "Andheri-Hilfe Bonn e.V." bekommt den wechselbonus.
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Re: wie kann sich ein e-auto rentieren?

Beitragvon ChrisZero » Sa 20. Sep 2014, 18:36

Eine kleine Anekdote zum Thema Wartungskosten:
Mein Onkel und ich waren nun beim 2. C- Zero Service. Ich habe den Wagen verdreckt, unkontrolliert und ohne Worte zum Service gebracht.
Mein Onkel hat Tage zuvor die bremsflüssigkeit testen lassen, scheibenflüssigkeit nachgefüllt und beim Service Termin ausdrücklich verlangt, nur das nötigste zu machen, auch den empfohlenen Tausch der bremsflüssigkeit hat er wegen des positiven testprotokolls nicht machen lassen.

Ich habe für das normale, vorschriftsmäßige Service inclusive innen- und aussenreinigung 290,- bezahlt, was zwar mehr wie beim ersten Service war (95,-), ich aber ganz ok und günstiger wie bei meinen ehemaligen stinker-Services finde.
Mein Onkel hat für das Service nicht mal 60,- (ich glaub 56,-) gezahlt.

Gruß Chris
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Re: AW: wie kann sich ein e-auto rentieren?

Beitragvon Karlsson » Mo 22. Sep 2014, 12:09

redvienna hat geschrieben:
Den Wertverlust lässt man am besten aussen vor.
(Kann wirklich keiner sagen)

Dann kannst Du Dir die Rechnung auch bald ganz sparen, da das bei neuen Fahrzeugen der Löwenanteil ist.

redvienna hat geschrieben:
Akkulebenszeit (Garantie plus 270000 km real aber auch wenn es nur 200000 km sind nicht das Thema - Reichweite sinkt halt)

Deine 270.000km sind ohne Nennung des Fahrzeugs perschal erstmal völliger Humbug!
Dass im Leben gar nicht getauscht werden soll, glaube ich nicht. Es kann ja sein, dass es erst im Alter von 10 Jahren ist, aber auch das geht dann stark in die Wertentwicklung ein und der Preis des Ersatzakkus bestimmt dann im hohen Maß den Gebrauchtwert. Siehe dazu auch i-Miev mit schlechter Wertentwicklung und überteuertem Akku vs Leaf mit guter Wertentwicklung und günstigem Akku.

redvienna hat geschrieben:
Reparaturen ab ca. 100000 km.

Optimist. Ist halt auch Glück/Pech dabei und wie man das Fahrzeug behandelt ist auch nicht egal.
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Re: wie kann sich ein e-auto rentieren?

Beitragvon just_cruise » So 28. Sep 2014, 21:30

Habe gerade einen interessanten Vergleich EV-Verbrenner für Nissan-Pkw in Australien gefunden: http://reneweconomy.com.au/2014/are-evs ... -yet-86813

Danach ist der LEAF ab einer monatlichen Fahrleistung von 1.000 km günstiger als der PULSAR (Verbrenner, entspricht dem Nissan Tiida), bei Laden mit eigener PV-Anlage ab etwa 800 km.

Gerechnet wurde dabei mit 16 austral. cent/km beim Verbrenner und 5,8 austral. cent/km beim LEAF (Strompreis 29 austral. ct/kWh).
In Euro entspricht das 11 cent/km beim Verbrenner und 4 cent/km beim LEAF (Strompreis: 0,2 €/kWh)

Also ein Verbrenner/EV -Verhältnis von 16/5,8 = 2,75 bei den streckenabhängigen Energiekosten.

Zum Vergleich: bei uns ist das Verhältnis wie folgt:
Nissan Tiida lt. http://www.spritmonitor.de/de/uebersich ... owerunit=2 8,16 L/100 km, also ca. 0,13 €/km .
Nissan Leaf lt. http://www.spritmonitor.de/de/uebersich ... -Leaf.html 17,87 kWh / 100 km, vermutlich größtenteils ab Bordcomputer gemessen, d.h. de facto ca. 21 kWh / 100km ab Steckdose, also bei 0,28 €/kWh wären das 5,88 Euro_ct/km.
Also ein Verbrenner/EV -Verhältnis von 13 / 5,88 = 2,21 bei den streckenabhängigen Energiekosten.

D.h. der Break-Even, ab dem sich der LEAF ggü. dem Verbrenner in DE lohnt, liegt - wg. relativ teuren Stroms bei uns - irgendwo oberhalb von 1.000 km monatlich (habe jetzt aber nicht die Anschaffungspreise verglichen).

(andere lfd. Kosten - Steuern, Versicherung, Wartung - bleiben hier unberücksichtigt).
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Re: wie kann sich ein e-auto rentieren?

Beitragvon eDEVIL » Mo 29. Sep 2014, 07:47

Dann scheint mein LEaf wohl rentabel zu sein :mrgreen: Lade zudem ja zu großen Teilen eigeen PV-Strom (17,9ct netto)
Verwendung korrekter physikalischer Einheiten
"Online" heißt nicht, das ich gerade hier im Forum aktiv bin.

Umfrage: ZOE Fahrwerk frühzeitige Defekte
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Re: wie kann sich ein e-auto rentieren?

Beitragvon mlie » Mo 29. Sep 2014, 07:57

Die streckenabhängigen Energiekosten fallen aber ausser bei Vielfahrern kaum ins Gewicht - Fixkosten sind der dominierende Anteil zumindest am Kangoo.
Wobei es ja egal ist ob man den wie ich finanziert hat oder bar gekauft hat, die 25.000€ Kaufpreis damals müssen ja irgendwie mit reingerechnet werden, bei Renault ist die Akkumiete auch noch kilometerabhängig.

Für die Differenz zum "Elektroaufschlag" und Akkumiete kann ich einen Verbrenner schon recht lange warten und reparieren. Bei Gebrauchtautos sieht es für die elektrische Variante besser aus, aber auch da kommen irgendwann Fahrwerksteile oder Roststellen, die teuer werden können. Und wenn beim Elektroauto nach 5 Jahren und 3 Tagen der Umrichter verreckt, möchte ich die Rechnung auch nicht auf dem Tisch haben...
Aber momentan zahlen wir alle noch den Pionieraufschlag, ausser vielleicht die auserwählten vom Botschafter. ;-)
110Mm elektrisch ab 11/2012.

Bevor man den 200. Tröt zu einem längst ausdiskutierten Sachverhalt aufmacht, IMMER erstmal die Suche benutzen. Es gibt in diesem Forum KEIN Elektroautothema, welches nicht schon längst abschliessend diskutiert wurde!
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Re: wie kann sich ein e-auto rentieren?

Beitragvon firefox7518 » Mi 1. Okt 2014, 10:35

Also meine Zoe wird sich sehr sehr schnell rentieren. Bei 2-3TKm im Monat und einem Dodge Durnago V8 und 400PS komme ich auf fast CHF 10'000.-- an Spritkosten im Jahr. Daher wäre die Zoe wohl schon nach 2 Jahren erspart :-)

Da ich aber weiterhin ein Auto brauche das 3,5t ziehen kann und ich viel mit Hänger unterwegs bin wirds halt wohl 4 Jahre gehen bis die Zoe "erfahren" wurde :-)

Kanns kaum erwarten... mitte November soll sie kommen.... :-)
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Re: wie kann sich ein e-auto rentieren?

Beitragvon Karlsson » Mi 1. Okt 2014, 12:29

just_cruise hat geschrieben:
Habe gerade einen interessanten Vergleich EV-Verbrenner für Nissan-Pkw in Australien gefunden: http://reneweconomy.com.au/2014/are-evs ... -yet-86813

Danach ist der LEAF ab einer monatlichen Fahrleistung von 1.000 km günstiger als der PULSAR (Verbrenner, entspricht dem Nissan Tiida), bei Laden mit eigener PV-Anlage ab etwa 800 km.

Finde ich etwas undurchsichtig. Die Frage ist halt immer, ob die Differenz zwischen den Energiekosten die Differenz beim Wertverlust ausgleicht. Und dazu die sonstigen Kosten. Unklar sind zb noch die Akkukosten/km beim Kaufakku (beim Mietmodell ist das ja klar geregelt - nur halt auch alles andere als günstig).

mlie hat geschrieben:
Die streckenabhängigen Energiekosten fallen aber ausser bei Vielfahrern kaum ins Gewicht - Fixkosten sind der dominierende Anteil zumindest am Kangoo.

Na, vor allem der Wertverlust halt. Und das ist dann so eine Mischung aus Zeit- und Kilometerabhängigkeit. Bzw die Nutzung geht auch noch rein. Fahrzeuge im Transport-Einsatz leiden ja schon optisch auch stark und das nagt dann zusätzlich am Wert.
Man kann dem entkommen mit alten Autos - aber da sind die Reparaturkosten dann wieder höher.


firefox7518 hat geschrieben:
Also meine Zoe wird sich sehr sehr schnell rentieren. Bei 2-3TKm im Monat und einem Dodge Durnago V8 und 400PS komme ich auf fast CHF 10'000.-- an Spritkosten im Jahr. Daher wäre die Zoe wohl schon nach 2 Jahren erspart

Ok, Extrembeispiel. Aber Du siehst ja selbst, dass der Verglerich hinkt, da Zoe den Dodge nicht ersetzen kann. Und ein 4 Zylinder Diesel statt V8 Benziner wird im Nutzfahrzeug wohl auch die Energiekosten halbieren.
Mit zwei Fahrzeugen hast Du natürlich auch 2x Fixkosten und Wertverlust.
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