wie kann sich ein e-auto rentieren?

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Re: AW: wie kann sich ein e-auto rentieren?

Beitragvon wp-qwertz » Do 18. Sep 2014, 10:56

Karlsson hat geschrieben:
...Wenn der Akku beim i-Miev billig wäre, fände ich den Wagen ja auch interessant - obwohl Klapperkiste. Aber ich bin da nicht so pingelig wenn dafür der Preis auch passt...


dito.
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Re: wie kann sich ein e-auto rentieren?

Beitragvon spark-ed » Do 18. Sep 2014, 15:27

Hallo Cavaron,

Danke für Deine ausführlichen Infos.
Diese Zusatzpacks kannte ich tatsächlich noch nicht, außer von den Prius PlugIn Umbauten.
Halte das aber leider auch für nicht sehr praktikabel da scheinbar separat geladen werden muss.

Die LiFePo4´s (Winston/ Calb) werden ja schon länger für die von Dir erwähnten Retrofits bei den alten Franzosen verwendet.
Gerade hier sehe ich in den letzten Jahren kaum einen Preisverfall.
Selbst bei dem von Dir geposteten Link liegen die kWh Kosten ja auch schon bei $400,- und das unverzollt/ ohne Einbau/ BMS /ggf. DC-DC Wandler somit kommen da dann leider mindestens echte €500,-/ kwh bei heraus.

Diese Preise hatten wir vor 2 Jahren auch schon. Wenn ich da mal (ganz konventionell, wie von Herr Thomsen kritisiert) "lineare Trendhochrechnung" betreibe, lohnt es sich vielleicht eher doch nicht auf etwas Besseres zu warten.

In der Konsequenz habe ich einfach jetzt ein Elektroauto gekauft.
Seitdem ist mir eigentlich fast egal, wie und ob sich das rechnet. Es hat in der Alltagstauglichkeit meine Erwartungen übertroffen und macht einfach nur Laune.

Gruß
Reinhard
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Re: wie kann sich ein e-auto rentieren?

Beitragvon Cavaron » Do 18. Sep 2014, 17:56

spark-ed hat geschrieben:
...da scheinbar separat geladen werden muss.

Nicht beim Leaf.

spark-ed hat geschrieben:
Die LiFePo4´s (Winston/ Calb) werden ja schon länger für die von Dir erwähnten Retrofits bei den alten Franzosen verwendet.
Gerade hier sehe ich in den letzten Jahren kaum einen Preisverfall.
Selbst bei dem von Dir geposteten Link liegen die kWh Kosten ja auch schon bei $400,- und das unverzollt/ ohne Einbau/ BMS /ggf. DC-DC Wandler somit kommen da dann leider mindestens echte €500,-/ kwh bei heraus.

Also zunächst mal kam ja hier die Frage auf, ob es überhaupt jemals technisch möglich sein wird andere Akkus in aktuelle E-Autos einzubauen - gerade auch von Drittanbietern und ob das überhaupt jemand können und machen würde. Ich habe ja nie behauptet, dass es sich heute schon lohnt, nur das es heute schon geht und gemacht wird - was damit bewiesen wäre.

Zu den Preisen - Drittanbieter würden meiner Meinung nach größere Mengen kaufen. Da bekommt man 100Ah zu 3,2V für 83 Euro, macht ca. 250 Euro pro kWh. Zoll entfällt, der Händler ist aus Polen (EU). Mwst. bekommen Gewerbetreibende (Drittanbieter) bei Einkäufen erstattet. 250 Euro pro kWh sind also heute schon möglich (da der polnische Großhändler auch nur Zwischenhändler ist, geht es vermutlich noch günstiger), nur für die Zellen natürlich.

spark-ed hat geschrieben:
Diese Preise hatten wir vor 2 Jahren auch schon. Wenn ich da mal (ganz konventionell, wie von Herr Thomsen kritisiert) "lineare Trendhochrechnung" betreibe, lohnt es sich vielleicht eher doch nicht auf etwas Besseres zu warten.

In der Konsequenz habe ich einfach jetzt ein Elektroauto gekauft.
Seitdem ist mir eigentlich fast egal, wie und ob sich das rechnet. Es hat in der Alltagstauglichkeit meine Erwartungen übertroffen und macht einfach nur Laune.

Auf was Besseres zu warten sollte ja auch nicht meine Aussage sein. Im Gegenteil - ich habe genauso wie du heute schon zugeschlagen und bereue nichts. Ging ja nur darum halbwegs diese "oh Gott, oh Gott, in vier Jahren stehe ich dann mit nem ausgepowerten Akku da und das Auto kann ich gleich mit wegwerfen, weil Ersatzakkus (heute!!) ja total teuer sind"-Ängste zu entkräften.
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Re: wie kann sich ein e-auto rentieren?

Beitragvon spark-ed » Do 18. Sep 2014, 19:16

Hallo Cavaron,

Cavaron hat geschrieben:
Zu den Preisen - Drittanbieter würden meiner Meinung nach größere Mengen kaufen. Da bekommt man 100Ah zu 3,2V für 83 Euro, macht ca. 250 Euro pro kWh. Zoll entfällt, der Händler ist aus Polen (EU). Mwst. bekommen Gewerbetreibende (Drittanbieter) bei Einkäufen erstattet. 250 Euro pro kWh sind also heute schon möglich (da der polnische Großhändler auch nur Zwischenhändler ist, geht es vermutlich noch günstiger), nur für die Zellen natürlich.

Der Zoll entfällt beim polnischen Lieferantenn natürlich, die Preise darf man aber trotzdem nur einsetzen, wenn man sein eigenes Firmenauto umbaut.
Dem Endkunden muss ein potentieller Umrüster/ Batteriehersteller in DE seinen EK (in Polen) + Gewinn im Rechnung stellen und muss darauf dann auch noch Umsatzsteuer abführen. Da sind dann als Endpreis am Ende locker 30%- 40% obendrauf.

Bitte nicht falsch verstehen, mir geht es nicht darum die von Dir gelieferten Informationen klein zu reden. :shock:
Hier wird sich halt mit wirtschaftlichen Dingen zum Thema Elektroauto auseinandergesetzt und da darf man kritisch mit den Fakten umgehen. Ist das beste Training, um sich für die Gegenargumente der Verbrennerfraktion zu rüsten ;)
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Re: wie kann sich ein e-auto rentieren?

Beitragvon Cavaron » Do 18. Sep 2014, 19:26

Klaro, beim Verkauf muss dann noch Mwst. und Gewinn drauf, habe ich ja nicht abgestritten ;)
Die derzeitige Situation gilt natürlich nur als Vergleichsbasis für später... also teurer wird die Geschichte mit den Jahren sicher nicht :mrgreen:

Back to topic - habe gerade Naturstromaufkleber am Zoe angebracht - damit wären schon mal 1,25 Akkumieten im Jahr bezahlt (100 Euro Prämie p.A.).
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Re: wie kann sich ein e-auto rentieren?

Beitragvon lingley » Fr 19. Sep 2014, 17:17

e-Stations Elektroauto-Rechner hat geschrieben:
Geld sparen mit einem Elektroauto?
Finden Sie es heraus.

http://www.e-stations.de/rechner-easy.php
lingley
 

Re: wie kann sich ein e-auto rentieren?

Beitragvon Twizyflu » Fr 19. Sep 2014, 22:39

Danke lingley
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Re: wie kann sich ein e-auto rentieren?

Beitragvon wp-qwertz » Sa 20. Sep 2014, 07:32

ja, danke für den Link.
Und trotzdem ist der Rechner relativ, weil er - wie "er" selbst deklariert - z.B. die deutlich geringeren Wartungskosten nicht berücksichtigt. Bei mir würde sich rein finanziell das EV nicht lohnen, so der Rechner... Trotzdem interessant.
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Re: wie kann sich ein e-auto rentieren?

Beitragvon redvienna » Sa 20. Sep 2014, 08:01

Tesla S70D 3/16 + 50.000km + Tesla M3 + Tesla Roadster 2020 reserviert
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Re: AW: wie kann sich ein e-auto rentieren?

Beitragvon Karlsson » Sa 20. Sep 2014, 10:01

lingley hat geschrieben:
e-Stations Elektroauto-Rechner hat geschrieben:
Geld sparen mit einem Elektroauto?
Finden Sie es heraus.

http://www.e-stations.de/rechner-easy.php

Schon eher einfach. Die korrekte Rechnung ist dann doch etwas umfangreicher und die sollte doch jeder für sich selbst machen.
Was es schwer kalkulierbar macht:
- Wertentwicklung unklar
- Akkulebensdauer unklar
- Reparaturkosten von Glück/Pech abhängig (auch beim alternativen Diesel - der kann auch teuer werden oder gar nichts haben. Alles ist möglich)
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