Wer liegt denn nun richtig Vw oder Toyota?

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Re: Wer liegt denn nun richtig Vw oder Toyota?

Beitragvon p.hase » Fr 19. Sep 2014, 13:30

keiner von beiden hat recht. tesla hat recht. fette akkus und kostenloser strom auf lebzeit. 2016 können alle fahrzeughersteller einpacken wenn tesla durchhält.
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Re: AW: Wer liegt denn nun richtig Vw oder Toyota?

Beitragvon Karlsson » Fr 19. Sep 2014, 13:40

Das ist nun auch wieder quatsch, weil Tesla gar keine Mengen liefern kann. Und 2016 schon mal gar nicht. 2017 ein paar erste Model III, die dann hoffentlich nicht zu viele Kinderkrankheiten haben.

Vielleicht machen die 2025 mal halbwegs Masse, falls es gut laufen sollte.
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Re: Wer liegt denn nun richtig Vw oder Toyota?

Beitragvon Himmelstuermer007 » Fr 19. Sep 2014, 13:42

Ich glaube auch absolut an die Elektromobilität für die Zukunft. Die Herstellung von Wasserstoff braucht mehr Energie als sie gleich ins Auto zu "tanken". Und die Konzepte, das in Zukunft effektiver zu machen liegen in viel weiterer Ferne als bessere Akkus.

Aber es gibt ein Argument für den Wasserstoff: Es ist ein Chemisches Verfahren und damit steht die Lobby der Ölmultis viel stärker dahinter, denn da kann man sich Marktchancen ausrechnen! ;-)
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Re: Wer liegt denn nun richtig Vw oder Toyota?

Beitragvon ChrisZero » Fr 19. Sep 2014, 13:55

Vielen Dank für den Link.

Ich selbst müsste ziemlich verblödet sein, nachdem ich meinen selbst produzierten PV-Strom in meine beiden EVs zuhause selbst und ohne fremdes Zutun tanken kann, wenn ich nun auf Wasserstoffautos umsteige, wo ich dann wieder von (zurzeit einer in Österreich) Wasserstofftankstellen und deren Betreibern abhängig bin.

Das wäre ein beispielloser Rückschritt :!: :!: :!: :!:

Gruß Chris
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Re: Wer liegt denn nun richtig Vw oder Toyota?

Beitragvon ChrisZero » Fr 19. Sep 2014, 14:04

...irgendwie gefällt mir in diesem thread aber überhaupt nicht, dass hier VW als Schutzpatron der EV-Gemeinde auftreten soll.
Immerhin waren für mich die EV-feindlichen Aussagen der beiden Bosse zuletzt im Bezug auf die Zukunft von EVs hier viel zu ähnlich.
Die Frage ist dann wohl eher: Wer ist seinem Credo treu geblieben? Ist es Toyota, wo man erst kürzlich gesagt hat: (sinngemäss) keine EVs braucht die Welt....unser Prius ist das Optimum, das erreicht werden "darf" :lol:

Oder ist es der andere ewiggestrige, der erst kürzlich gemeint hat: Kein erhältliches EV schafft über 100km RW und überhaupt : Wer braucht schon ein Auto, das sowiso nur zu brennen beginnt (MS)?

Da gibt es viele Andere mit wahrem Pioniergeist, die ich im Bezug auf EVs viel lieber für mich sprechen lassen möchte.

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Re: Wer liegt denn nun richtig Vw oder Toyota?

Beitragvon p.hase » Fr 19. Sep 2014, 14:09

übrigens geistert der beitrag seit wochen im teslaforum rum. ich glaube toyota zielt auf seinen ehemaligen partner tesla ab (ohne gewähr).
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Re: Wer liegt denn nun richtig Vw oder Toyota?

Beitragvon creative-tec » Fr 19. Sep 2014, 14:19

Toyota sagt ja selbst sie seien für den Fall dass die E - Mobilität schneller als gedacht voranschreitet gewappnet.
Der Mirai FCV kostet Weniger als das Modell S bei 500 Km Reichweite .
Da sind Akku und BrennstoffZelle momentan im patt .
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Re: Wer liegt denn nun richtig Vw oder Toyota?

Beitragvon JuergenII » Sa 20. Sep 2014, 08:37

Ich denke beide liegen daneben, Toyota meilenweit, VW etwas. Wasserstoff kann nur erfolgreich werden, wenn es massiv subventioniert wird, und das auf viele viele Jahre. Die heutige Akkutechnik wird noch Jahrzehnte benötigen um die versprochenen Reichweiten von 800 und mehr Km zu erreichen - sofern das überhaupt sinnvoll ist.

Ich sehe als Mittelweg die chemischen Batterien. Radox-Flow Elektrolyte könnten die Lösung sein. Sowohl zu Hause via überschüssigem Solarstrom wieder aufladbar, wie auch bei den heutigen Tankstellen wäre das eine sinnvolle Anwendung. Zumal sie aus heutiger Sicht am besten für die autarke Stromversorgung von Häusern in der Lage wären. Robust und langlebig würden sie eine wirtschaftliche Lösung darstellen und wären für Autofahrer ein preiswerter Kompromiss. Das Laden wäre ähnlich wie bei Benzinfahrzeugen, die Reichweite ebenfalls. Das ganze wäre technisch viel einfacher zu handhaben als Wasserstoff. Allerdings würde diese Technik auch noch Jahre benötigen um in die Serienfertigung zu gelangen.

Sollte nicht ein unerwarteter Durchbruch in der Energiedichte bei Akkus kommen, sehe ich auch weiterhin die EV's als urbane Verkehrsmittel inkl. Anliefer-LKW's und Stadtbusse.

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Re: Wer liegt denn nun richtig Vw oder Toyota?

Beitragvon redvienna » Sa 20. Sep 2014, 08:59

Wie bereits berichtet waren wir Anfang 2014 bei Hyundai.

Der Vortrag von verschiedenen Fachleuten sagt folgende Szenarien voraus.

2 Szenarien für 2020 (2030) sieht die Automobilbranche.
(Nachtrag zum Vortrag bei Hyundai Österreich)

1. Leicht umsetzbar Je ca. 1/5 Marktanteil für Hybrid-, E.Elektro-, Brennstoffzelle-, Benzin- und Dieselfahrzeuge.

2. Idealerweise gibt es eine Drittelung je 1/3 Elektro-, Brennstoffzelle- und Benzin/Dieselautos.

Für mich ist der Einsatz von E-Autos für Stadt und Umgebung sowie der Einsatz von Wasserstoff (Brennstoffzellenantrieb) für Überland bzw. LKWs kein Widerspruch !
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Re: Wer liegt denn nun richtig Vw oder Toyota?

Beitragvon TJ0705 » Sa 20. Sep 2014, 11:29

Hi,

ich bin da ganz bei Chris. So wie ich das sehe, ist die Frage "Wasserstoff oder Akku?" eine rein politische!

Technisch ist dieser Kampf schon entschieden, bevor er überhaupt begonnen hat. Der Akku liegt da weit vorne, und die Wasserstoffgeschichte ist gelinde gesagt Wahnsinn und einfach nur ein letzter Versuch der eingefahrenen Machtstrukturen, die Leute in Abhängigkeit zu halten.

"Dummerweise" haben aber viele schon den frischen Wind, den Duft der Freiheit geschnuppert, machen sich ihren Strom selbst, sauber(!), tanken schon heute vom eigenen Dach. Diese Menschen wie Chris und mich zum Beispiel wird man nur noch schwer dazu bekommen, sich wieder an der Tankstelle abzocken zu lassen... :mrgreen:

Die Frage ist also die gleiche wie bei der Energiewende - logisch, denn die Wende bei der Mobilität ist aufs engste damit verknüpft, ebenso z.B. wie die im Wärmemarkt: Wollen wir nur eine Wende hin zur nachhaltiger Energieversorgung? Oder soll sie dabei auch gleichzeitig demokratischer werden, die Menschen aus dieser Sklaverei befreien?

Ich persönlich bin für diese BÜRGER-Energiewende, habe sie für mich schon weitgehend vollzogen, so wie bereits ein paar Millionen allein hier im Land, die immerhin schonmal die PV-Anlage haben und denen aktuell nur noch das EV fehlt.
In meine Zukunft paßen Toyota, Mineralölkonzerne, und anderes Gelump mit ihren Wasserstofftankstellen in etwa so gut hinein wie ein dickes Furunkel am Ar... :D

Wir sollten schauen, daß wir Schmarotzer dieser Art los werden, denn überraschenderweise haben wir tatsächlich jetzt die Chance dazu, was noch vor wenigen Jahren niemand zu träumen wagte. Wenn wir das nicht schnell und deutlich entscheiden, dann wird das für uns entschieden...

Grüße Dirk
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