Was Elektromobilität bei mir für praktische Fragen aufwirft

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Re: Was Elektromiobilität bei mir für praktische Fragen aufw

Beitragvon dave_01 » Mo 20. Nov 2017, 17:28

Niklas Bender hat geschrieben:
Aber ist mir irgendwie alles noch nicht so richtig griffig, das Vertrauen dazu fehlt noch etwas ehe ich mich da in was reinlocke lasse.


Neben dem Einholen von umfangreichen Informationen hätte ich da einen etwas radikaleren Alternativvorschlag für alle, die so wie "Niklas Bender" die E-Mobilität noch nicht richtig fassen können: Einfach mal ein wenig Mut beweisen und den Sprung ins kalte Wasser wagen. :mrgreen:

:arrow: Eine gebrauchte ZOE (22kWh) ist schon recht günstig zu haben. Einfach preiswert kaufen, Batteriemietvertrag für 3 Jahre abschließen, ausprobieren und Spaß haben. Nach 3 Jahren dann überlegen, ob das jetzt so gepasst hat oder nicht und entweder weiterfahren, oder was anderes besorgen (z.B. neues oder anderes Modell mit mehr Reichweite). Bei den vglw. niedrigen Gebrauchtpreisen einer ZOE ist nicht viel verhaut. :!:

Bei mir hat tatsächlich eine ZOE den Erstwagen, ein Familiendiesel-SUV abgelöst. Funktioniert für uns im Alltag bei unserem Fahrprofil wunderbar (regelmäßig im Stadtverkehr, ab und zu ein Ziel im Umkreis von 100km). Für längere Ausflüge lasse ich mir gerne etwas Zeit und plane die Ladepausen mit entspannenden Tätigkeiten (Lesen, Spazierengehen, Essen, Besichtigung etc.). Da machen auch meine Kinder mit (bleibt ihnen ja auch nix anderes übrig :twisted: ). Und mir machen solche längeren Strecken und die Planung richtig Spaß. 8-) Da kann ich auch mal was anderes sehen, als nur die linke Spur auf der AB. ;)

Dann kommt aber möglicherweise die Frage "Aber was ist mit dem Urlaub?" Nun, für die paar Mal im Jahr stell ich mir da keine teure Reiselimousine oder Minivan oder sonst was in die Garage (also heute nicht mehr). Und im Flieger kann ich mir mein Urlaubsautomobil ohnedies nicht mitnehmen. Also miete ich mir einfach am Urlaubsort ein Fahrzeug nach meinen Bedürfnissen und mach damit meine Ausflüge.
==> Wer sagt eigentlich, dass ein Auto alle Eventualitäten abdecken muss? Für die wenigen Abweichungen vom 90%-Fahrprofil finden sich immer passende Alternativen.

Darum mein Rat an alle, denen das Vertrauen fehlt und Informationen zu wenig greifbar sind: Einfach ausprobieren. Nicht so tralala beim Probefahren, sondern einen echten Reality-Check! (Und dann weiß man auch wirklich erst, wovon man spricht. Alles andere ist IMHO Geschwätz.)
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Beitragvon Rudi L » Mo 20. Nov 2017, 17:31

tomas-b hat geschrieben:
Und unsere Kinder und Enkelkinder müssen dann das ausbaden, was die vorige Generation verzapft und wir verschlafen haben...


So wie wir eben das Erbe unserer Vorväter antreten.
Wobei ich den Generationen vor mir nichts vorwerfe. Drum lasse ich mir auch von meinen Kindern und Enkelkindern nichts vorwerfen. Das wäre zu billig.
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Re: Was Elektromobilität bei mir für praktische Fragen aufwi

Beitragvon Joiny » Mo 20. Nov 2017, 19:33

Dann bin ich wohl der Nikolas Bender der radikalen Alternative. Habe mit dem Nissan Leaf 2 am 2.11. ein Auto bestellt welches hier noch keiner gefahren hat. Obwohl ich selber noch nie ein Elektroauto gefahren habe, laden Zuhause in der Eigentümergemeinschaft sich schwieriger erweist als die Bildung einer Jamaikaregierung und das Thema öffentliches Laden anspruchsvoller ist als ein 2500 Teile Puzzles eines Mustang GT. Aber man wächst halt an seinen Aufgaben. (wo sind denn hier die smilies versteckt?)
Leaf 2 Zero Edition am 2.11.2017 bestellt in Springcloud bei Bernds Duisburg Neumühl. :?
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Re: Was Elektromobilität bei mir für praktische Fragen aufwi

Beitragvon fbitc » Mo 20. Nov 2017, 20:33

Zu einem Beitrag weiter vorne....
Ev fahren aber aufs Fliegen nicht verzichten?
Naja gut fahr ja auch wieder Diesel u.a. wegen Urlaub ...
Grüße Frank
Twizy, Zoe, Leaf, Outlander PHEV, i3 Rex
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Re: Was Elektromobilität bei mir für praktische Fragen aufwi

Beitragvon backblech » Mo 20. Nov 2017, 21:05

Ja, eine traurige Welt, in der die Kinder nicht mehr zu Fuß in den Kindergarten oder die Grundschule laufen dürfen, weil Mama 10 MInuten länger liegen bleiben will und dann das Kind schnell fährt... ironie off
Jede Generation lebt normalerweise so wie sie aufwächst - Querdenker ausgenommen - und reizt ihre Möglichkeiten entsprechend nach Belieben mehr oder weniger aus. Einschränkungen werden als negativ wahrgenommen - aber die nächste Generation wird in diese in Normalität leben. Warum soll es schlimm sein nur noch alle 3 Jahre in den Urlaub zu fliegen statt alle 3 Monate oder 30 Minuten am Triple Lader zu warten - die immer billigeren Akkus drehen die Philosophie der E-mobilität ins Gegenteil um, weil es dann auch wieder keine Einschränkungen mehr gibt - schneller, weiter, größer, bequemer - nur nachhaltiger könnte es dann unter Umständen immer noch sein.
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Re: Was Elektromobilität bei mir für praktische Fragen aufwi

Beitragvon Tengri_Lethos » Mo 20. Nov 2017, 21:16

Finde auch dieses immer schneller (laden), weiter (Akkugröße) und schneller (km/h) unnötig. Noch könnten die Akkus was größer werden aber irgendwann mit besserer Infrastruktur überflüssig , genauso wie "Turbolader"..... Für mich zb würde ein 120 kWh Akku mit 100-150 kW Lademöglichkeit schon keine Umstellung bedeuten ; ausser das im Alltag keine Tankstellen mehr extra anfahre. 350 kW .......wozu? damit die "Raser" nach 150 km (wegen Akkugröße) schnell laden und dann weiter? sry ich fahr lieber erst mal entspannt 300-400 km und mach denn eh 15-30 min Rast !
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Re: Was Elektromobilität bei mir für praktische Fragen aufwi

Beitragvon Wiese » Mo 20. Nov 2017, 21:24

Ihr seid echt nicht mehr zu retten.
Dieser Niklas Bender hat Euch angefixt, und sich auf Seite 4 verabschiedet, und Ihr prügelt Euch um das leere Besteck wie ein paar Drogensüchtige.
:lol:
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Re: Was Elektromobilität bei mir für praktische Fragen aufwi

Beitragvon Michael_Ohl » Mo 20. Nov 2017, 21:42

Immer wieder glauben Leute, das selbst fahrende Autos im Carsharing eine Entlastung für verstopfte Städte bringen kann. Es ist zwar möglich das diese Fahrzeuge 10-20mal weiter fahren als Eigentums Fahrzeuge, aber es entstehen auch laufend Leerfahrten. Diese kommen dann noch auf die heute gefahrenen km in den Städten on top. Also eher deutlich mehr Verkehr als weniger. Die Autos am Straßenrand oder in der Tiefgarage nennen sich zwar ruhender Verkehr stören aber den laufenden Verkehr nicht so sehr.

mfg
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Re: Was Elektromobilität bei mir für praktische Fragen aufwi

Beitragvon Schneemann » Mo 20. Nov 2017, 21:52

Eine spannende Diskussion hier. Gefällt mir. Hat was von Jamaika.

Ich finde es allerdings erschreckend, wie "kompromisslos" egoistisch manche hier argumentieren. Da endet die Welt am Rande des eigenen Wohlstands und die eigenen Kinder werden dazu verdammt, in dem Müll zu leben, der als Ergebnis der eigenen Bequemlichkeit übrig bleibt. Benehmt ihr von mir angesprochenen euch auch so, wenn ihr irgendwo zu Gast seid? Oder kehr ihr den Abfall eurer Bequemlichkeit zuhause auch einfach nur unter den Teppich, bis man nicht mehr gerade darauf laufen kann?

Den Vergleich mit Picard finde ich witzig, habe den Film gerade vorgestern auch mal wieder gesehen. Das Streben nach Besitz wird sicherlich noch lange die treibende Kraft der Menschen bleiben. Vielmehr denke ich aber beim Filmen wie Start Trek und Star Wars an eine emissionsfreie, geräuscharme und eine autonome Fortbewegung.
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Re: Was Elektromobilität bei mir für praktische Fragen aufwi

Beitragvon Schneemann » Mo 20. Nov 2017, 21:52

Wiese hat geschrieben:
Ihr seid echt nicht mehr zu retten.
Dieser Niklas Bender hat Euch angefixt, und sich auf Seite 4 verabschiedet, und Ihr prügelt Euch um das leere Besteck wie ein paar Drogensüchtige.
:lol:


Und du findest das ja scheinbar spannend.
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