Warum das E-Auto in Deutschland scheitern muss ...

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Re: Warum das E-Auto in Deutschland scheitern muss ...

Beitragvon CCS=SuperPlus135 » Di 21. Mär 2017, 16:49

Schaltet Ihr Euren Solartaschenrechner aus?

Wenn wir erstmal einen Sonnen-/Windstrom Mix von knapp 40 oder 50 Prozent haben, ist es auch nicht verwerflich ein E-SUV mit 40 kWh Verbrauch zu fahren. Wer daheim oder im Büro direkt Sonnenstrom laden, so why not??? Auch könnten die Ladesäulen Betrieber / Anbieter langsam mal auf den Trichter kommen, den Strom in Batteriepacks zwischenzuspeichern, statt direkt aus dem Netz zu ziehen! Nichts ist detaillierter nachzuschauen, als den Verbrauch an einer Ladesäule. Das extrem gute Vorteile an Ökostrom ist es ja, dezentral arbeiten zu können. Mit diesem Daten Wissen, kann man jährlich die Batteriepacks anpassen. Erhöhen oder senken. Wir müssen nicht Windstrom von der Nordsee nach Garmisch Partenkirchen transportieren. Völliger Unfug das ganze Thema.

Die Gehstehungskosten sind überschaubar. Nur die dt. Politik bremst wie Sau.
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Beitragvon Heesi » Di 21. Mär 2017, 18:49

Alex1 hat geschrieben:
150kW hat geschrieben:
Und etliche E-Auto Käufer beschweren sich wenn das Auto keine Stromverbrauchende Lenkradheizung hat ;)
Lenkrad- und Sitzheizung sind Energiesparer, da dann das gesamte Fahrzeug nicht so stark beheizt werden muss. Komfort sind sie natürlich auch :D :lol:

Ich würde da eher an elektrisch verstellbaren Rückspiegeln Fenster- und Kofferraumdeckelhebern ansetzen. Die brauchen zwar im Betrieb nicht viel Strom, aber in der Produktion. Und jeder Motorantrieb bringt ca. ein kg Mehrgewicht.

:mrgreen: wie währe es mit abnehmen :geek:
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Re: Warum das E-Auto in Deutschland scheitern muss ...

Beitragvon Roland81 » Di 21. Mär 2017, 19:10

Keine gute Idee...dann friert man schneller -> mehr Heizung
Ioni(q)siert seit 18.11.2016 :D
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Re: Warum das E-Auto in Deutschland scheitern muss ...

Beitragvon Alex1 » Di 21. Mär 2017, 22:01

Heesi hat geschrieben:
:mrgreen: wie währe es mit abnehmen :geek:
Gute Idee :D Aber nur durch Sport. Das bringt zwar nicht viele Kilos runter, verwandelt Speck eher in Muskeln. Aber Muskeln brauchen mehr Energie als Speck, deswegen heizen sie eher ein :lol: Auch wenn dann die isolierende Speckschicht wieder fehlt :cry: (irgendwas ist halt immer... :lol: )

Aber es gibt ja die brandneue :lol: Erfindung der Winterjacke...
Herzliche Grüße
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Re: Warum das E-Auto in Deutschland scheitern muss ...

Beitragvon 150kW » Mi 22. Mär 2017, 11:16

CCS=SuperPlus135 hat geschrieben:
Wenn wir erstmal einen Sonnen-/Windstrom Mix von knapp 40 oder 50 Prozent haben, ist es auch nicht verwerflich ein E-SUV mit 40 kWh Verbrauch zu fahren. Wer daheim oder im Büro direkt Sonnenstrom laden, so why not???
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Re: Warum das E-Auto in Deutschland scheitern muss ...

Beitragvon Heesi » Mi 22. Mär 2017, 11:39

Ja unsere Erde ist schwerkrank.
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Re: Warum das E-Auto in Deutschland scheitern muss ...

Beitragvon Super-E » Mi 22. Mär 2017, 11:54

Egal ob es um Feinstaub, Tempolimit oder Fahrzeuggröße/Form geht. Das Leben ist immer ein Kompromiss zwischen Nutzen und Kosten. Und hier hat jeder ein persönliches Bedürfnisprofil. In diesem Forum ist es weit verbreitet das eigene Bedürfnis als legitim und gegeben anzusehen und alles was darüber hinausgeht als "Verschwendung" darzusetellen. Es ist aber so, das es für jedes Bedürfnis jemanden gibt, der mit weniger auskommt und auch Euer Bedürfnis als Verschwendung ansieht. Dementsprechend muss man sich wohl oder übel damit abfinden, dass es sowas wie eine Mehrheitsmeinung gibt. Was nicht bedeutet, dass man nicht den Leuten versuchen kann klar zu machen, welche Auswirkungen diese Wünsche haben. Die Leute werden dann aber gerne schnell zickig...

Sprich, wenn ich sage "ein Elektro-SUV ist Verschwendung, eine Zoe reicht auch aus" wird jemand kommen und sagen eine "Zoe ist Verschwendung, ein TWIKE reicht auch!" und wieder jemand wird sagen "Ein Twike ist Verschwendung. Ein E-Bike reicht auch". Dann wird der TWIKE Fahrer sagen, "ich fahr nicht gern im Regen", der Zoefahrer "ich will 4 Personen mitnehmen" und der SUV Fahrer: "Ich will meinen Wohnwagen ziehen!" Dann sagt der Zoe Fahrer "wer braucht schon einen Wohnwagen, ein Hotel ist eh viel besser", der twike Fahrer "Wer fährt schon mit vier Personen" der E-Bike Fahrer "Es gibt Regenjacken".. Viele Diskussionen hier laufen nach genau dem Muster ab und drehen sich ewig im Kreis...

Das einzige, wie man das E-Auto zum scheitern bringen kann ist, wenn man statt Fahrzeuge und Infrastruktur den Wünschen anzupassen den Leuten sagt, sie sollen Ihre Wünsche gefälligst den vorhandenen Fahrzeugen/Infrastruktur anpassen! Und genau in diesem Punkt hat sich TESLA von den davor gewählten Ansätzen unterschieden!

Wir brauchen elektrische Lösungen für alle Wünsche und müssen sowas wie Energieverschwendung und Umweltschädigung über Steuern regeln.
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Re: Warum das E-Auto in Deutschland scheitern muss ...

Beitragvon Alex1 » Mi 22. Mär 2017, 12:13

150kW hat geschrieben:
CCS=SuperPlus135 hat geschrieben:
Wenn wir erstmal einen Sonnen-/Windstrom Mix von knapp 40 oder 50 Prozent haben, ist es auch nicht verwerflich ein E-SUV mit 40 kWh Verbrauch zu fahren. Wer daheim oder im Büro direkt Sonnenstrom laden, so why not???
Ökologisch neutral erzeugten Strom gibt es nicht. Auch die Produktion eines Wechselrichters, Solarpanels, Batterie,.. erzeugt Giftmüll, kostet Ressourcen, und schadet Menschen.
So eine pauschale qualitative Betrachtung bringt nicht weiter. Die Frage muss immer lauten "wieviel?"

Es ist eben ein Unterschied, ob für eine kWh 1.200 g CO2 emittiert werden wie bei Braunkohle oder 40 wie bei Solar oder 20 wie bei Wind. Mit solchen Zahlen muss man auch redlich umgehen. Das undifferenzierte "Alles schadet irgendwie" spielt nur denen in die Hände, die dann sagen "ok, dann schadet MEIN SUFF auch nicht besonders!".

Die "graue Energie" eines Autos ist nunmal wesentlich geringer als die Energie, die es zum Fahren benötigt. Deswegen überholen die eAutos die Verpester ja so schnell bei der CO2-Bilanz. Das mit dem "Giftmüll" ist auch so eine dahingesagte Floskel, eAuto-Akkus werden zu 99,...% wiederverwendet werden, einfach weil die Rohstoffe teuer sind. Warum wohl klauen die Leute schon Kupferdächer und Eisenbahnschienen?

Das Wichtigste ist das Erreichen des 2-Grad-Klimaziels. Und dabei stehen eAutos eben viel besser da als jeder Verpester.
Herzliche Grüße
Alex
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Re: Warum das E-Auto in Deutschland scheitern muss ...

Beitragvon 150kW » Mi 22. Mär 2017, 12:56

Alex1 hat geschrieben:
Das mit dem "Giftmüll" ist auch so eine dahingesagte Floskel, eAuto-Akkus werden zu 99,...% wiederverwendet werden, einfach weil die Rohstoffe teuer sind.
Das ist richtig, betrachtet aber nicht den Gesamtprozess. Recycling kostet auch Energie und benötigt ggf. andere (giftige) Stoffe um die Materialien zu trennen. Und dann müssen daraus auch neue Waren Produziert werden.
Im Grunde ähnlich wie es damals bei der Atomkraft gesagt wurde: "Atommüll? Kein Problem, da machen wie eine Wiederaufbereitung und schon gibt es so gut wie keinen Müll mehr." In der Theorie hört sich das immer alles gut an, die Praxis sieht aber i.d.R. nicht so toll aus. Die Prozesse sind längst nicht so effizient und problemfrei wie es sich anhört.
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Re: Warum das E-Auto in Deutschland scheitern muss ...

Beitragvon Alex1 » Mi 22. Mär 2017, 13:18

150kW hat geschrieben:
Im Grunde ähnlich wie es damals bei der Atomkraft gesagt wurde: "Atommüll? Kein Problem, da machen wie eine Wiederaufbereitung und schon gibt es so gut wie keinen Müll mehr." In der Theorie hört sich das immer alles gut an, die Praxis sieht aber i.d.R. nicht so toll aus. Die Prozesse sind längst nicht so effizient und problemfrei wie es sich anhört.
Nein, das ist nicht so.

Die Material-Recyclinprozesse sind bekannt und eingespielt. Da gibt es keine besonderen Überraschungen mehr. Der Vergleich mit dem Atommüll ist nachgerade fahrlässig.

Nochmal: Bitte die Dimensionen betrachten und nicht eine Ameise gegen einen Elefanten 1:1 rechnen!
Herzliche Grüße
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