Wann rechnet sich ein eAuto für die Umwelt?

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Re: Wann rechnet sich ein eAuto für die Umwelt?

Beitragvon redvienna » Di 10. Feb 2015, 16:55

Bei Diesel sind 5l möglich.

Benziner mit 5l gibt es leider nicht wirklich welche.

(Stadtverkehr)

http://www.autobild.de/artikel/spritver ... 57825.html
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Re: Wann rechnet sich ein eAuto für die Umwelt?

Beitragvon kai » Di 10. Feb 2015, 17:02

Info von Mercedes dazu.

Vergleich B-Klasse vs B-Klasse ED
mercedes-b-klasse-electric-drive/co2-bilanz-der-b-klasse-von-mercedes-und-tuev-sued-t8409.html

Winner: B-Klasse ED

Gruß

Kai
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Re: Wann rechnet sich ein eAuto für die Umwelt?

Beitragvon Alex1 » Di 10. Feb 2015, 17:12

kai hat geschrieben:
Info von Mercedes dazu.

Vergleich B-Klasse vs B-Klasse ED
mercedes-b-klasse-electric-drive/co2-bilanz-der-b-klasse-von-mercedes-und-tuev-sued-t8409.html

Winner: B-Klasse ED

Gruß

Kai

Sehr gut! Beste Argumentation vom Verbrennerlieferanten selbst!
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Re: Wann rechnet sich ein eAuto für die Umwelt?

Beitragvon redvienna » Di 10. Feb 2015, 17:27

Unglaublich wie hoch das Sparpotential noch ist !

Bei der Produktion und der Stromerzeugung ! Ich denke auf 7-8 Tonnen Gesamtbelastung kann man beim Elektroauto schon noch herunterkommen ! Die 5,4 l im Vergleich sind auch nicht real. Rechnen kann man eher mit 7l. Dann kommt man schon auf fast 36 Tonnen gesamt beim Benziner !

Fahrbetrieb: Beim Mercedes Benziner komme ich auf 134 gr. co2 / Km beim Elektroauto auf ca. 80 gr. (EU-Mix)
Mit Wasserkraft schaut es extrem aus: 1,34 gr. Co2 / Km !

Real sind derzeit für Europa 173 gr. bei 7l (mit 5,4 kommt die B-Klasse 180 nie aus.) zu ca. 100 gr. / beim E-Auto !

Das ist fast eine Halbierung !!
Dateianhänge
Vergleich B-Klasse Elekto vs B-Klasse 180 Benzin.png
Zuletzt geändert von redvienna am Di 10. Feb 2015, 18:09, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Wann rechnet sich ein eAuto für die Umwelt?

Beitragvon redvienna » Di 10. Feb 2015, 17:47

Wenn man das für den Tesla S rechnet (EU-Mix) schaut es so aus.

Tesla Erzeugung 24 Tonnen (Sehr negativ angenommen d.h. einfach multipliziert) bzw. 16 Tonnen + 16 Tonnen Strom = 40 Tonnen gesamt / 32 Tonnen.

BMW 5er (M) Erzeugung 7 Tonnen Benzinherstellung 5,6 Tonnen Fahrbetrieb (8l) 29,6 Tonnen = 42 Tonnen gesamt

Also ist hier fast Gleichstand bzw. doch 25% weniger CO2. ;)
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Re: Wann rechnet sich ein eAuto für die Umwelt?

Beitragvon Rudi L. » Di 10. Feb 2015, 18:03

Karlsson hat geschrieben:
An einem Auto, was mehr als über 10 Liter verbraucht, hätte ich keine Freude. Da würde ich ständig nur an den Verbrauch denken.
Alles über 5 finde ich zu viel


Ist relativ.
Rudi L.
 

Re: Wann rechnet sich ein eAuto für die Umwelt?

Beitragvon redvienna » Di 10. Feb 2015, 18:10

Da stimme ich zu.

Mehr Hubraum und mehr Gewicht und mehr Volumen bedeuten auch mehr Verbrauch.
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Re: Wann rechnet sich ein eAuto für die Umwelt?

Beitragvon e-lectrified » Di 10. Feb 2015, 18:37

Also den Thread hier verstehe ich nicht. Was ist denn hier bitte die Kernaussage? Wer weiß denn überhaupt verlässlich und belastbar, wann sich ein Auto überhaupt für die Umwelt rechnet, egal ob E- oder Nicht-E-?

Ich weiß doch verlässlich nur folgende Dinge:

1. Ein Elektroauto erzeugt lokal 0 Emissionen (wenn wir jetzt mal von Erbsenzählereien absehen, wie z.B. Reifenabrieb, etc.)
2. Bei Verbrennern werden die Emissionen immer schöngeredet! Das fängt bei der Raffinerie an und endet beim Prüfstand, wo CO2-Emissionen, etc. gemessen und dann werbewirksam aufgepäppelt eingesetzt werden.
3. Der Akku spielt überhaupt keine Rolle in der Bilanz, weil dieser bis zu seinem endgültigen Tod weiterverwendet werden kann als Stromspeicher. Ein Petrolhead kann mir mit diesem Argument nicht kommen!
4. Jeder Elektroautofahrer hat die Wahl, welchen Strom er beziehen will, der Verbrennerfahrer hat nur die Wahl zwischen hochgiftig und tödlich.

Über viele anderen Dinge können wir nur spekulieren und damit denke ich, hat sich das Thema erledigt.
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Re: Wann rechnet sich ein eAuto für die Umwelt?

Beitragvon redvienna » Di 10. Feb 2015, 18:51

Danke für Deinen Input, aber leider sind einige Dinge nicht so einfach aus der Welt zu schaffen.

Ad 1.) Ja, das stimmt
Ad 2.) Ja das stimmt auch !
Ad 3.) Der Akku muss ja produziert werden und irgendwann auch entsorgt.
Ad 4.) Das Problem ist, dass nur 2% der Kunden Ökostrom bestellen. Abgesehen davon wäre es zumindest in Deutschland ein Problem wenn es auf einmal umgekehrt wäre. Z.B. 98% wollen Ökostrom und es wird nur 25% Ökostrom erzeugt. Was nun ?! ;)

Die Problematik der Verbrennung von fossilen Stoffen bleibt uns auch bei der Stromerzeugung nicht erspart.

Darum in dieser Reihenfolge: Windkraft, Wasserkraft und eventuell noch Solarenergie.

PS:
Hier gibt es viele Informationen: (Nicht von mir.)
http://sedl.at/

Vor allem diese Rubrik lege ich allen ans Herz:
http://sedl.at/Umweltschutz

e-lectrified hat geschrieben:
Also den Thread hier verstehe ich nicht. Was ist denn hier bitte die Kernaussage? Wer weiß denn überhaupt verlässlich und belastbar, wann sich ein Auto überhaupt für die Umwelt rechnet, egal ob E- oder Nicht-E-?

Ich weiß doch verlässlich nur folgende Dinge:

1. Ein Elektroauto erzeugt lokal 0 Emissionen (wenn wir jetzt mal von Erbsenzählereien absehen, wie z.B. Reifenabrieb, etc.)
2. Bei Verbrennern werden die Emissionen immer schöngeredet! Das fängt bei der Raffinerie an und endet beim Prüfstand, wo CO2-Emissionen, etc. gemessen und dann werbewirksam aufgepäppelt eingesetzt werden.
3. Der Akku spielt überhaupt keine Rolle in der Bilanz, weil dieser bis zu seinem endgültigen Tod weiterverwendet werden kann als Stromspeicher. Ein Petrolhead kann mir mit diesem Argument nicht kommen!
4. Jeder Elektroautofahrer hat die Wahl, welchen Strom er beziehen will, der Verbrennerfahrer hat nur die Wahl zwischen hochgiftig und tödlich.

Über viele anderen Dinge können wir nur spekulieren und damit denke ich, hat sich das Thema erledigt.
Tesla S70D 3/16 + 50.000km + Tesla M3 + Tesla Roadster 2020 reserviert
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Re: Wann rechnet sich ein eAuto für die Umwelt?

Beitragvon eDEVIL » Di 10. Feb 2015, 19:30

Rudi L. hat geschrieben:
Der Corsa Fahrer benötigt den Wagen möglicherweise zum pendeln um zur Arbeit zu kommen. Klar, könnte er ein E-Auto kaufen, aber vielleicht hat er Gründe dafür dies nicht zu tun. Ihm daraus einen Vorwurf zu machen wäre falsch.

Ein 911er Porsche hingegen ist überflüssig wie Kropf, aber er macht Spaß, wie alle Fahrzeuge die irgendwie fahraktiver und erlebnisorientierter sind.

Ist doch alles Definitonssache. Kann ja sein, das der Porsche-Fahrer im Home-Office arbeitet und eben nur die Emmissionen durch den Porsche hat. Der hat für sich eben definiert, das Emissionen durch fahrt zu Arbeit totaler Schwachsinn sind.

Natürlich sollte man nicht alles mit dem gleichen Maß messen, aber für die Uwmeölt ist es egal, warum jmd. die Umwelt verschmutzt - das Ergebnis zählt bzw., hinterläßt dann die Spuren.

Wer sich einen Porsche 911 neu leisten kann, wird auch nicht unnötige belastet, wenn er noch 5000 EUR eAuto drauf legen müßte, welche dann für die Förderung der Elektromobilität zweckgebunden verwendet werden. Denke auch, das 10% Strafumlage auf den Kaufpreis für Verbrenner mit Co2 >200g leistbar wären. Man hat ja die Wahl und <200g findet sich etwas, wenn das Gelkd nicht so locker sitzt.
In Norwegen werden ja trotz der extremen Strafsteuern noch BMW M5 gekauft. Wer das eben gut findet, zahlt eben den Strafpreis


@Karlsson Das mit dem Corsa Zielte nicht auf Dich ab, aber man könnte Dir ja ebenso kommen, das Gleitschirmfliegen unnötig ist. Jedem das Seine!
Verwendung korrekter physikalischer Einheiten
"Online" heißt nicht, das ich gerade hier im Forum aktiv bin.

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